Max Bolliger , Jürg Obrist Kater Clemens

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Inhaltsangabe zu „Kater Clemens“ von Max Bolliger

Wie allen Katzen gefällt es Clemens, durch Wiesen und Wälder zu streifen, Mäusen nachzustellen oder sich in der Sonne zu räkeln. Er genießt es aber auch, beliebt zu sein. So haben die anderen Tiere des Bauernhofs ein leichtes Spiel, ihm allerlei aufzuschwatzen: »Du solltest eine Brille tragen«, sagt das Huhn. Die Kuh meint: »Samtpfoten wie die deinen brauchen Schuhe.« Und das Schaf schlägt ihm vor, sich doch die Krallen rot zu färben. Als Clemens aber die Ratschläge befolgt, erntet er nur schallendes Gelächter. Erschrocken läuft er davon. Als er nach einigen Tagen zurückkehrt, ist er wieder ganz er selbst und gerade darum ein liebenswerter Kater.

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  • Das Bilderbuch hat nichts von seiner Schönheit und Botschaft eingebüßt

    Kater Clemens
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    03. May 2016 um 14:20

    Der 2013 verstorbene Max Bolliger und der Illustrator Jürg Obrist haben schon oft und erfolgreich zusammengearbeitet. Ich erinnere mich gerne an das Bilderbuch „Der Hase mit den himmelblauen Ohren“, das ich bei meinen Lesestunden in der hiesigen Kindertagesstätte oft und gerne vorgelesen habe.In diesem 1993 zum ersten Mal erschienenen Buch ging es um die Entwicklung von Selbst-Bewusstsein im wahrsten Sinne des Wortes, um den Aufbau einer Ich-Identität, ohne die ein wirklich sinnvolles Menschenleben nicht möglich ist.Zusätzlich ging es um ein Phänomen, das jeder kennt, der einmal bewusst darüber nachgedacht hat. Den Vorgang nämlich, dass Selbstausgrenzung die Ausgrenzung durch andere geradezu hervorruft und nur dadurch beendet werden kann, dass der zuvor sich selbst außerhalb der Gemeinschaft Stellende sich wieder mit vollem Bewusstsein seiner selbst in diese Gemeinschaft hineinstellt, und nicht vorsichtig und scheu wartet, bis diese ihn etwa ruft.Auch das vorliegende Bilderbuch transportiert eine wichtige Botschaft. Es erzählt eine Geschichte über den Wunsch beliebt zu sein und was einer alles dafür tut oder lässt. Sie erzählt aber auch von Gruppendruck, und wie bei dem vorher erwähnten Buch geht es auch hier um Selbstsicherheit und um wahres Glück.Wie allen Katzen gefällt es Clemens, durch Wiesen und Wälder zu streifen, Mäusen nachzustellen oder sich in der Sonne zu räkeln. Er genießt es aber auch, beliebt zu sein. So haben die anderen Tiere des Bauernhofs ein leichtes Spiel, ihm allerlei aufzuschwatzen: „Du solltest eine Brille tragen“, sagt das Huhn. Die Kuh meint: „Samtpfoten wie die deinen brauchen Schuhe.“ Und das Schaf schlägt ihm vor, sich doch die Krallen rot zu färben. Als Clemens aber die Ratschläge befolgt, erntet er nur schallendes Gelächter. Erschrocken läuft er davon. Als er nach einigen Tagen zurückkehrt, ist er wieder ganz er selbst und gerade darum ein liebenswerter Kater.Im Jahr 2000 zuerst erschienen, hat das Bilderbuch nichts von seiner Schönheit und Botschaft eingebüßt. Kinder können lernen, dass sie okay sind wie sie sind, und dass sie den Erwartungen der Anderen nicht genügen müssen.

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