Max Bronski

 3.7 Sterne bei 100 Bewertungen
Autor von Der Tod bin ich, München Blues und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Max Bronski

Max Bronski wurde 1964 in München geboren und ist Autor von Kriminalromanen. Er studierte Theologie und Musikwissenschaften und beschäftigt sich seit langem mit den Erkenntnissen der theoretischen Physik. Er lebt in München.

Neue Bücher

Schneekönig
 (1)
Erscheint am 02.11.2018 als Taschenbuch bei Droemer Taschenbuch.

Alle Bücher von Max Bronski

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Max BronskiDer Tod bin ich
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Der Tod bin ich
Der Tod bin ich
 (35)
Erschienen am 14.07.2014
Max BronskiMünchen Blues
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München Blues
München Blues
 (22)
Erschienen am 09.08.2010
Max BronskiSister Sox
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Sister Sox
Sister Sox
 (15)
Erschienen am 01.12.2009
Max BronskiSchampanninger
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Schampanninger
Schampanninger
 (9)
Erschienen am 11.10.2010
Max BronskiOskar
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Oskar
Oskar
 (6)
Erschienen am 01.12.2017
Max BronskiNackige Engel
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Nackige Engel
Nackige Engel
 (5)
Erschienen am 12.03.2012
Max BronskiMad Dog Boogie
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Mad Dog Boogie
Mad Dog Boogie
 (4)
Erschienen am 20.01.2016
Max BronskiDer Pygmäe von Obergiesing
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Der Pygmäe von Obergiesing
Der Pygmäe von Obergiesing
 (1)
Erschienen am 28.09.2016

Neue Rezensionen zu Max Bronski

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miss_mesmerizeds avatar

Rezension zu "Schneekönig" von Max Bronski

Max Bronski - Schneekönig
miss_mesmerizedvor 21 Stunden

Nach einem kalten Abend auf dem Münchner Christkindlmarkt ist Wilhelm Gossec auf dem Weg nach Hause zu seinem Trödelladen als er plötzlich angefahren wird. Zwischen Sein und Nichtsein schwebend scheint man ihm noch eine Chance zu geben und schickt ihn zurück auf die Erde, wo er vor seinem Laden ein Paar in Not findet. Er nimmt die beiden mit zu sich und kurz danach assistiert er Mariella auch schon bei der Geburt ihres Sohnes Joshua. Ein ungutes Gefühl hatte sie davon abgehalten in die Klinik zu gehen, in der just in dieser Nacht zwei neugeborene Jungen ermordet wurden. Mariella druckst herum, ihr Begleiter ist nicht der Vater des Kindes, schnell wird Gossec klar, dass die Frau in höchster Gefahr ist. Derweil bricht der Winter über die bayerische Hauptstadt herein und das Leben kommt zum Erliegen – nicht jedoch für Gossec, der neben der Findelfamilie auch noch seine eigene Bleibe retten muss und dann war da ja auch noch die Frage, ob er jetzt gen Himmel reisen darf oder doch noch ein paar Jahre irdisches Dasein genießen soll...

Max Bronskis sechster Fall um den Trödelhändler ist kein bierernster Krimi, sondern recht humorvoll in Handlung und Sprache und durch die schon wenig realistische Ausgangssituation eine eher unterhaltsame denn spannende Angelegenheit. Nichtsdestotrotz gibt es eine gut konstruierte und durchaus knifflige Krimihandlung, die nebenbei um das ernste Thema der Immobilienhaie und die schwierige Situation auf dem Münchner Wohnungsmarkt ergänzt wird.

Gossec ist als Figur kauzig angelegt und kann dank seiner Menschenkenntnis den Fall eher unkonventionell angehen. Vor dem Hintergrund der Ereignisse der vergangenen Tage erscheint mir auch das Vorgehen der saudischen Prinzen auch keineswegs mehr so abwegig wie das vielleicht noch vor Kurzem der Fall gewesen wäre. Dass Mariella und das Baby in ernsthafter Gefahr schweben, wenn ein Killerkommando nach ihnen sucht, ist leicht vorstellbar. Neben dieser Haupthandlung fand ich jedoch die Problematik um die alte Immobilie, in der Gossec und seine Nachbarn wohnen, nicht nur überzeugend eingebaut, sondern auch als reale Bedrohung der normalen Bürger gut gewählt. So entsteht eine gelungene und unterhaltsame Mischung aus Spannung und Humor, die man aufgrund der Kürze des Romans an einem entspannten Sonntagnachmittag genießen kann. 

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W

Rezension zu "Oskar" von Max Bronski

„Oskar“ ist kaum einzuordnen in irgendein klassisches Genre
WinfriedStanzickvor 13 Tagen



Die Titelfigur des neuen Romans von Max Bronski, der durch seine Serie über den Antiquitätenhändler Gossec sich in Krimikreisen einen Namen machte heißt Oskar. Er hat keine Ahnung wer er wirklich ist, als er in einem durch München fahrenden Leichenwagen aufwacht. Er ist offenbar Teil eines kriminellen Deals geworden, bei dem Papiere von Toten gefälscht werden und diese dann im Krematorium entsorgt werden.
Doch der aschentote Oskar erwacht rechtzeitig und kann sich aus dem Leichenwagen befreien. Als der Wagen an einer Ampel halten muss, ergreift er die Flucht und findet sich, nur mit einer Boxershort bekleidet im Englischen Garten wieder.
Oskar versucht herauszufinden, was da eigentlich mit ihm geschehen ist und wer er überhaupt ist. Mit zwei Stimmen im Kopf, die sich ständig in seine Gedanken mischen und einigen Typen, die offenbar hinter ihm her sind, stellt sich das als gar nicht so einfach heraus.

So witzig das Buch anfangen mag, es geht ziemlich ernsthaft weiter. Mit der langsamen Rückkehr von Oskars Erinnerung gerat man als Leser mitten hinein in eine dramatische Familientragödie in der es geht um Freundschaft und Verrat, um Schuld und Sühne.

„Oskar“ ist kaum einzuordnen in irgendein klassisches Genre, entwickelt aber schon bald eine Anziehung, die den Leser nicht mehr los lässt bis zu einem Ende, das man genau lesen sollte, so überraschend ist es.



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Schurkenblogs avatar

Rezension zu "Oskar" von Max Bronski

Unterhaltsamer Genremix!
Schurkenblogvor 9 Monaten

Schräge Krimikomödie mit philosophischer Tragik. Unterhaltsamer Genre-Mix für zwischendurch!

Oskar ist tot. Aber nur scheinbar. Denn kurz nach seinem „Tod“ erwacht er in einem Leichenwagen in einem Sarg. Da er keine Ahnung hat, wie er heißt, noch wie er hier im Sarg gelandet ist, klaut er kurzerhand die Personalien seines toten Nachbarn und flüchtet in den Englischen Garten.
Doch kurze Zeit später ist die Mafia hinter ihm her, Erinnerungen kommen hoch und die Stimmen in seinem Kopf haben irgendwas mit seiner Vergangenheit zu tun. Nur was?

Das Cover und die Buchbeschreibung täuschen. Denn von Düsternis ist in dem Roman keine Spur. Im Gegenteil. Die Erzählung wechselt von Slapstickkomik bis hin zu einem philosophischen Roman. Wobei die Krimikomödie überwiegt, aber auch keine Komödie ist. Denn es endet wie eine Tragödie. Das Schicksal meint es einfach nicht gut mit Oskar.

Alles nur Schein.
Wie der scheintote Oskar sind auch die Genres nur als Schein vorhanden. Das macht das Buch nicht weniger unterhaltsam, aber doch wechselhaft. Auf alle Fälle hat es einen hohen Unterhaltungsfaktor.

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