Max Bronski

 3.7 Sterne bei 105 Bewertungen
Autor von Der Tod bin ich, München Blues und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Max Bronski

Spannendes aus der bayerischen Landeshauptstadt: Max Bronski ist das Pseudonym des deutschen Schriftstellers Franz-Maria Sonner. Er ist 1953 in Tutzing bei München geboren und studierte an der dortigen Ludwig-Maximilians-Universität Soziologie und Neuere deutsche Literatur. Nachdem er sein Studium mit einer Promotion abgeschlossen hatte, begann er als Produzent und Herausgeber von Hörbüchern, Hörspielen und anderen elektronischen Medien zu arbeiten. Neben den Drehbüchern für diese schreibt er auch Romane. Unter seinem Pseudonym Max Bronski veröffentlicht Sonner seit 2006 erfolgreich Kriminalgeschichten, darunter beispielsweise seine beliebte Reihe um den Müncher Antiquitätenhändler Gossec. Noch heute lebt und schreibt Sonner in München.

Neue Bücher

Schneekönig

 (5)
Neu erschienen am 02.11.2018 als Taschenbuch bei Droemer Taschenbuch. Es ist der 6. Band der Reihe "Wilhelm Gossec".

Alle Bücher von Max Bronski

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Der Tod bin ich

Der Tod bin ich

 (35)
Erschienen am 14.07.2014
München Blues

München Blues

 (23)
Erschienen am 09.08.2010
Sister Sox

Sister Sox

 (15)
Erschienen am 01.12.2009
Schampanninger

Schampanninger

 (9)
Erschienen am 11.10.2010
Oskar

Oskar

 (6)
Erschienen am 01.12.2017
Nackige Engel

Nackige Engel

 (5)
Erschienen am 12.03.2012
Mad Dog Boogie

Mad Dog Boogie

 (4)
Erschienen am 20.01.2016
Schneekönig

Schneekönig

 (5)
Erschienen am 02.11.2018

Neue Rezensionen zu Max Bronski

Neu
M

Rezension zu "Schneekönig" von Max Bronski

Weihnachtsblues
michael_lehmann-papevor einem Monat

Weihnachtsblues

Ein fremdländisches Paar, sie hoch schwanger und das vor den Augen des Wilhelm Gossec? Und daran anschließend, ohne Polemik oder zu sehr in den Mittelpunkt gerückt, die Frage nach den vielen Fremden im Land, nach der Migration.

Kein Platz mehr in irgendeiner „Herberge“ oder, besser gesagt (auch dieses Thema nimmt Bronski ruhig, hier und da mit Zorn, hier und da leicht melancholisch eingefärbt, auf, das Wohnungs-Chaos in München. Und, tiefer noch, die Veränderungen im gewohnten Lebensrhythmus, die Sucht nach Rendite alleine, dass mehr und mehr fremd nebeneinander her Leben in den Städten. Was auch Gossec selbst im Lauf der Geschichte persönlich noch betreffen wird.

Auch wenn die kleine Gruppe alter und neu hinzukommender Vertrauter da in München um Gossec herum noch vertraut ist, Zusammenhalt hat.

Wobei der Antiquitätenhändler zwar schon an sich ein ganz gutes Herz besitzt (auch wenn er ein wenig zum Granteln neigt) und mit der Heilsarmee seinen Stand auf dem Markt gerne teilt, wohl muss es so sein, dass er erst einmal in einen „Nah-Tod“ geraten muss, um mit geschärftem Blick auf seine kleine, vertraute Welt zu schauen.
Mit Folgen für seine „Anwesenheit in der Welt“, die im Roman eher einen logischen Bruch darstellt, da mit diesem Motiv nicht in der Breite „gespielt“ wird, sondern der Leser sich selber einen Reim auf manches nun merkwürdig veränderte zu machen hat.

Was dem Verlauf allerdings auch die ein oder andere eher unwirklich anmutende Sequenz einfügt und so der Leser nicht immer gewiss ist, ob hier einer deliriert, der mit dem Tode ringt oder diese Erfahrung tatsächlich nun hinter ihm liegt. Was hier und da irritiert, aber nichts an den ansonsten auf den Punkt getroffenen Beobachtungen der Gegenwart ändert, die Bronski seinem Protagonisten auf den erkenntnisreichen Weg wirft.

Wobei auch die kriminalistischen Anteile eher in den Hintergrund treten, wenn Bronski seine Version einer aktualisierten Weihnachtsgeschichte mit gewohnt liebevoll und mit viel Lokalkolorit versehenden Protagonisten entfaltet.

So verbleibt am Ende der Lektüre einerseits eine schön erzählte, „Münchner“ (Weihnachts-) Geschichte, die aber kaum als Kriminalroman zu bezeichnen ist und sich die Waage hält zwischen überbordender (nicht immer nachvollziehbarer) Fantasie und einem durchaus ernsten Blick auf die Welt, wie sie gerade jeden Tag auch lieblos stattfindet.

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Rezension zu "Schneekönig" von Max Bronski

Ein Weihnachtsmärchen?
Sikalvor 2 Monaten

Der Besitzer eines Trödelladens, Wilhelm Gossec, überlässt manchmal seinen Stand am Münchner Christkindlmarkt der Obdachlosenhilfe. Dort wird dann die Weihnachtsgeschichte aufgeführt, es werden Spenden gesammelt und heiße Getränke ausgeschenkt. Nach einigen ziemlich alkoholhaltigen Heißgetränken wankt Gossec nach Hause und hat nach einem Unfall eine eigenartige Nahtoderfahrung…

 

Als er wieder in seinen Trödelladen heimkehren will, trifft er auf die schwangere Mariella und ihren Begleiter, denen er sich annimmt. Als plötzlich zwei neugeborene Babys im Krankenhaus getötet werden und Gossec sich verfolgt fühlt, wird klar, dass Mariellas Sohn in Gefahr ist. Gossec fühlt sich verpflichtet, dem ganzen auf die Spur zu gehen. Während seiner Ermittlungen begegnet er eigenartigen Gestalten, immer wieder sich selber, schwankt zwischen Traum und Realität und ist selbst verwirrt – und verwirrt somit auch den Leser.

 

Der Autor hat hier einen etwas eigenartigen Krimi geschrieben, der für meine Begriffe mit allzu breit gestreuten skurrilen Erlebnissen aufwartet. Ich musste manche Passagen doppelt lesen, um zu verstehen welcher Gossec nun gerade gemeint ist.

 

Kein Krimi für mich, das Buch war mir zu verwirrend geschrieben und wies zu viele Nebenhandlungen auf. Daher auch nur 2 Sterne.

 

 

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Rezension zu "Schneekönig" von Max Bronski

unterhaltsamer Krimi? zur Weihnachtszeit
Inasbuecherregalvor 2 Monaten

Dreimal in der Woche überlässt Wilhelm Gossec dem Münchner Obdachlosenverein seinen Stand auf dem Christkindlmarkt. Vervollständigt wird die Truppe, die die Hirten und Joseph darstellen, von Roswitha als Maria und einem Ministranten. Verkleidet als Hirtenbub rezitiert er die Weihnachtsgeschichte. Nach dem Alkoholgeschwängerten Abbau macht sich Wilhelm auf den Heimweg und wird von einem Auto erfasst.....

Das Buch wird aus der Ich-Form erzählt, Erzähler ist Wilhelm Gossec, ein Trödelhändler aus München.
Ich war erst skeptisch, mit einem Krimi im herkömmlichen Sinne hatte der Anfang schon nichts zu tun und ich war gespannt wohin sich die Geschichte entwickeln wird. Plötzlich war ich dann doch ganz versunken in die Geschichte von Wilhelm, Mariella und ihrem Neugeborenen.

Der Autor schreibt in einem lockeren und humorvollen Stil, einen bitterernsten Krimi erwartet man hier vergeblich, es ist eher eine unterhaltsame als eine spannende Geschichte. Teilweise etwas wirr,  was war während seiner doppelten Anwesenheit mit seinem verletzten Körper, ist der verletzte Körper im Krankenhaus real? Oder der Wilhelm der die Geschichte erzählt? Oder ist alles nur ein Traum? Warum fällt keinem auf dass es ihn doppelt gibt bzw hat keiner seiner Freunde etwas von seinem Unfall mitbekommen? Wilhelm selbst scheint dies auch nicht klar zu sein....

Ansonsten handelt Wilhelm ganz normal und nachvollziehbar. Er hilft einer werdenden Mutter, kümmert sich um seine Nachbarn, zwischendurch wird der Wohnugsmarkt in München thematisiert. Alles ganz normal, bis auf ein paar seltsame, um nicht zu sagen mystische Vorkommnisse. Nimmt man diese raus, sind die Handlungen der Protagonisten nachvollziehbar, die Handlung schlüssig.
Ein Spannungsbogen existiert kaum bis gar nicht, trotzdem ist eine gut konstruierte Geschichte die Spaß macht.


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