Max Bronski Der Pygmäe von Obergiesing

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Inhaltsangabe zu „Der Pygmäe von Obergiesing“ von Max Bronski

Gossec, Münchens härtester Antiquitätenhändler, ist auf dem Weg nach Hause. Es ist spät, er hat einige Biere intus, und es geht ihm gehörig gegen den Strich, dass auf dem Gehweg seines Quartiers ein Zivilfahrzeug mit Blaulicht steht und zwei Polizisten einen Schwarzen kontrollieren. Für Gossec ein klarer Fall von Schikane, er mischt sich ein, und es kommt, wie es kommen muss: Beide landen in der Zelle des zuständigen Polizeireviers. Dort allerdings gewinnt Gossec einen neuen Freund, den schwarzen Urbayer Alois Womack. So beginnt Max Bronskis neuer Krimi, in dem München leuchtet wie eh und je. Aus den Isarauen wehen balsamische Frühlingsdüfte ins Schlachthofviertel, Gossecs Geschäfte laufen wie immer eher mäßig, und die Zumutungen des Lebens lauern überall. Für Alois Womack dagegen läuft alles bestens. Als Musikentertainer ist er gut im Geschäft und für ein Fest bei MCB Immoinvest gebucht. Die urige bayerische Deko, die für dieses Fest noch gebraucht wird, soll Gossec liefern. Ein lukrativer Auftrag mit bösen Folgen: Am Morgen nach dem Fest liegt die Assistentin der Geschäftsführung tot im Park und neben ihr der bewusstlose Alois Womack. Ist er der Mörder? Oder hat ihr Tod etwas mit den Geschäften dieser angeblich so sozialen Immobilienfirma zu tun?

Ein Krimi der anderen Art, wo der ästhetische Genuss an Formulierungen, Bildern und Lebensweisheiten im Vordergrund steht.

— JulesBarrois

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    Der Pygmäe von Obergiesing

    JulesBarrois

    28. September 2016 um 08:05

    Der Pygmäe von Obergiesing – Max Bronski (Autor), 176 Seiten, Verlag Antje Kunstmann GmbH (28. September 2016), 15 €, ISBN-13: 978-3956141249 Ob das mal gut geht? Diese Frage ist bei Gossec immer angebracht. Er, der Mann ohne Vorname, Urmünchener und Antiquitätenhändler, wobei in seinem Geschäft wohl mehr Krempel als Kunst zu finden ist, lässt keine Gelegenheit aus, sich unbeliebt zu machen oder in Fettnäpfchen zu treten, die er sich selbst aufgestellt hat. Diesmal lernt er Alois Womack kennen. Einen schwarzen Bayern, schwarz nicht politisch, das wäre nichts Außergewöhnliches, sondern schwarz von der Hautfarbe her. Natürlich ein Guter, denn „seit Eichmann wissen wir, dass die größten Schurken nicht schwarz, schlitzäugig, schlupflidrig oder großnasig sind, sondern wie gute deutsche Beamte aussehen.“ (Seite 15) Durch Alois kommt er zu einem größeren Auftrag und schon bald ist ihre Kontaktperson Leila Backes tot. Wer war es und was steckt hinter dem Firmengeflecht ihres Auftraggebers, der MCB ImmoInvest? Irgendwie erinnert mich das Buch an die Serie „Münchener Geschichten“ von Harald Dietl. Immobilienspekulanten versuchen den kleinen Leuten irgendein Viertel zu Entreißen. Merkwürdigerweise scheint kein Satz aus dieser Serie veraltet. Also schreibt Max Bronski ein bisschen vergangenheitsorientiert aber durchaus auf der Höhe der Zeit. Die Münchener Herrlichkeit scheint durch nichts zu ruinieren zu sein. „München zumindest, wo sich Freundeskreise aus Personen bilden, wo jeder die Hand in der Tasche des anderen hat.“ (Seite 95) Neben Gossec dem Münchener Urtyp, seinem alten Freund Julius und seinem neuen Freund Alois spielt München die zweite Hauptrolle. Lokalkolorit vom Feinsten Und jetzt entfaltet Max Bronski seine große Gabe des Erzählens und Fabulierens. Geschichten hinter der Geschichte, treffende Beobachtungen, kleine Nebenhandlungen, skurrile Typen reihen sich zu einem wunderbaren Kaleidoskop. Ebenso unübertroffen ist die Formulierungs- und Metapherfähigkeit des Autors, so, wenn er z.B. schreib „dazu mit korrekter Frisur, diesem Hitlerjugend-Undercut, oben wie gemeißelt und seitlich ausrasiert.“ (Seite 41). Sein lakonischer Wortwitz und seine schrägen Bilder bereiten ein ungeheures Vergnügen. Und der Autor nimmt sich und seine Geschichten nicht ganz so ernst. Ein wahres Lesevergnügen erwartet Sie. Ein Krimi der anderen Art, wo der ästhetische Genuss an Formulierungen, Bildern und Lebensweisheiten mehr im Vordergrund steht als die Handlung. Eine wundervolle Lektüre zum Abschalten und Entspannen. Hier geht es direkt zum Buch auf der Seite des Antje Kunstmann Verlages Verlags http://www.kunstmann.de/titel-0-0/der_pygmaee_von_obergiesing-1226/ Fragen Sie in Ihrer örtlichen Buchhandlung nach diesem Buch. Wenn Sie in meiner Gegend „Landkreis Merzig-Wadern“ leben, dann wenden Sie sich an die Rote Zora: http://www.rotezora.de  

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