Max Bronski Der Tod bin ich

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Inhaltsangabe zu „Der Tod bin ich“ von Max Bronski

Der ehemalige Gutsverwalter Richard Eulmann ist tot. Hingerichtet in seinem japanischen Garten mit einem Schuss in den Hinterkopf. Welches dunkle Geheimnis hütete der alte Mann? Als die Ermittlungen der Polizei im Sand verlaufen, begibt sich Eulmanns Nachfolger Tino Senoner auf die Spuren des Mörders. Seine Suche führt ihn tief in die Verstrickungen des Kalten Krieges, in eine Zeit, in der die Weltmächte mit allen Mitteln um ihren Einfluss kämpfen. Und zu einem jungen, begabten Kernphysiker, der zwischen die Fronten gerät.

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  • Leider bin ich kein Physiker...

    Der Tod bin ich
    badwoman

    badwoman

    15. September 2015 um 20:02

    Tino arbeitet als Gutsverwalter in Bayern. Diesen Job hat er von einem älterem Herrn übernommen, der dann unter geheimnisvollen Umständen ermordet wird. Um dieses Verbrechen aufzudröseln, nimmt uns der Autor mit in die Zeit des kalten Krieges und der Spionage. Hier wetteifern Physiker darum, die Weltformel zu entdecken, die möglicherweise die Menschheit gefährdet. Die Agenten verschiedener Geheimdienste fackeln nicht lang und gehen ohne weiteres über Leichen, um ihr Ziel zu erreichen. Mittendrin ein junger deutscher Physiker, der aus der DDR geflohen ist und nun in Westdeutschland von den unterschiedlichen Spionen umworben und erpresst wird. Damit nimmt das Drama seinen Lauf... Der Autor hat hier eine grundsätzlich spannende Geschichte geschrieben, der er dann fatalerweise mit vielen physikalischen Erklärungen wieder die Spannung nimmt. Denn für einen Laien wie mich war dieses Buch nicht ganz einfach zu lesen, diese Ausflüge in die Physik fand ich einfach anstrengend und langweilig. Dadurch wurden ganze Passagen langatmig, ich musste vieles zweimal lesen, weil ich es beim ersten Lesen nicht verstanden hatte. Manches auch beim zweiten Lesen nicht, aber das mag an meinen unterentwickelten Physikkenntnissen liegen. Der Schreibstil ist auch immer in diesen Passagen ziemlich umständlich, was das Verstehen noch schwerer macht. Die Geschichte als solche fand ich spannend, viele wissenschaftliche Ausführungen hätte der Autor sich für meine Begriffe aber sparen können, was der Spannung keinen Abbruch getan hätte.

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  • Lanweilig bis zum Einschlafen

    Der Tod bin ich
    Lerchie

    Lerchie

    10. December 2014 um 16:10

    Das Buch beginnt damit, dass ein Mann in seinem Garten erschossen wird. Mit zwei Schüssen streckt der Mörder ihn nieder. Es stellt sich heraus dass der Ermordete – sein derzeitiger Name war Eulmann – früher Berthold Oftenhain geheißen hatte.  Er hat Tino Senoner zu seinem Alleinerben erklärt. Dann erfährt man von dem früheren Leben Eulmanns, seinem Leben als Berthold Oftenhain. Er war aus der DDR geflüchtet als es noch keine Mauer gab. Zunächst kommt er in einem Lager unter, doch dann darf er plötzlich nach Freiburg zu seiner Tante. Aber  die Krönung kommt als er als Physiker in Genf forschen darf. Doch dadurch wird er zu einem Agenten.  Bevor er floh, gab es Repressalien gegen seinen Vater einen Pastor. Und nun versprechen die Russen seinem Vater nichts mehr anzutun, wenn er für sie spioniert. Also wird Berthold Oftenhain ein Doppelagent. Mit jeder Seite hat er immer mal Probleme. Er verliebt sich in Ella und Berthold möchte sie heiraten. Daher möchte er gerne seine Agententätigkeit beenden. Allerdings erst, wenn er am Ziel seiner Forschung ist.  Doch er gerät unter Beschuss… Leider hat der Klappentext mehr versprochen als das Buch gehalten hat. Möchte nicht sagen, es sei gar keine Spannung drin. Aber diese wird immer wieder zerstört durch die weitschweifigen physikalischen Erklärungen des Autors. Auch wird erzählt, wie Mathematik zu Noten wird. Wer so etwas verstehen will, muss sich meiner Meinung nach, sehr intensiv damit befassen. Für mich waren das böhmische Dörfer, das heißt, ich habe überhaupt nichts verstanden. Ich hatte mitunter den Eindruck, ein Sachbuch über Physik zu lesen, aber keinen Thriller. Auf jeden Fall ist der Schreibstil ziemlich zäh und für Normalsterbliche eher unverständlich.  Hätte der Autor auf die weitschweifigen Erklärungen verzichtet, wäre das Buch zwar nur halb so dick geworden, aber auf jeden Fall verständlicher. Dann hätte man es al Agententhriller bezeichnen können. So war es größtenteils nur langweilig.

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  • [Rezension] Der Tod bin ich

    Der Tod bin ich
    Tru1307

    Tru1307

    Selten fiel es mir so schwer, ein Buch zu lesen. Der Tod bin ich von Max Bronski verspricht anhand des Klappentextes ein spannendes Thema, doch der Einstieg hat mich überhaupt nicht gepackt. Ich habe das Buch nach den ersten 50 Seiten mehrfach weggelegt, weil ich mit der Geschichte nichts anfangen konnte. Vielleicht habe ich mir auch anderes versprochen und hatte die Hoffnung, dass das Thema eher Richtung Agententhriller geht. Nach der Lektüre würde ich eher sagen, dass es eine Mischung aus Agententhriller und wissenschaftlicher Abhandlung ist. Für Fans des Themas kann die Mischung durchaus reizvoll sein. Ich hatte dadurch größere Schwierigkeiten, an der Geschichte dran zu bleiben. Das Buch ist in vier Abschnitte unterteilt, bei denen jeweils in der Zeit gesprungen wird. Abschnitt eins spielt um 2006 und führt in die Handlung ein. Es gibt die ersten Morde, und Tino wird vorgestellt. Tino ist ein Charakter, der mir auf der einen Seite wenig gegeben hat. Nachdem er den Job des Gutsverwalters übernommen hat, macht er wenig. Vielmehr faulenzt er, bis er plötzlich mit in die Geschehnisse hineingezogen wird. Er wirkt absolut orientierungslos, so wie ich es auch in diesem Abschnitt war. Man hat kein Gefühl dafür, wo die Geschichte hinführen wird. Auf der anderen Seite war Tino aber zumindest authentisch und ab und an sympathisch.  Abschnitt zwei und drei spielen in der Vergangenheit, genauer in den Jahren 1957/58 und 1965. Hier wird Der Tod bin ich teilweise zu einem Spionagethriller zur Zeit des Kalten Krieges und somit auch durchaus spannend. Zusätzlich lernt man mehr über die Motive und Hintergründe der Geschehnisse aus dem ersten Abschnitt. Hier wird man auch mit den Physikabhandlungen konfrontiert, denn Hauptfigur ist ein junger Physiker, der eine bahnbrechende Formel entwickelt. Die wissenschaftlichen Einschübe sind für Laien schwer verständlich. Ich habe kein Interesse an Physik und bin auf dem Gebiet dementsprechend wenig bewandert. Ein breit gefächertes Grundwissen erleichtert die Lektüre des Buches hier enorm. Abschnitt vier spielt wieder 2006 und ist (natürlich) die Auflösung der Ereignisse.  Bewertung Der Tod bin ich beginnt meiner Ansicht nach langatmig und hat auch zwischendurch ab und an Hänger. Wer kein Durchhaltevermögen hat, wird schnell aufgeben. Doch Dranbleiben lohnt sich, denn nach und nach nimmt die Handlung an Fahrt auf und ist für Fans der Physik und des Philosophieren über Themen durchaus spannend. Der Thriller ist nicht geeignet, um ihn "eben nebenbei" zu lesen. 

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    Arun

    Arun

    25. May 2014 um 21:13
  • Ein Thriller wie eine Fuge

    Der Tod bin ich
    Gesa Lina

    Gesa Lina

    18. February 2014 um 10:21

    Max Bronski hat einen Thriller geschrieben, der wie eine Fuge komponiert ist, was auch dem Inhalt entspricht. Es geht um eine als Komposition getarnte Formel, und nicht irgendeine Formel, sondern die "Weltformel", die natürlich alle Mächte im Kalten Krieg gern hätten. Der Roman beginnt in einem harmlosen Setting in einem bayrischen Dorf, spielt aber bald an internationalen Schauplätzen. Man erfährt viel über die moderne Physik, speziell die Quantenphysik, und das ist fast genauso spannend wie die Handlung, die manchmal etwas überkonstruiert wirkt. Auch dass ein Spion so dumm ist, einem Professor das Notizbuch mit Arbeiten an der begehrten Formel zu entwenden (wo nur er die Gelegenheit dazu hat) und sich so flugs selbst zu entlarven, erscheint wenig glaubwürdig. Aber sonst gelingen Bronski ehrliche Charaktere und eine abwechslungsreiche Handlung.

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  • Buchverlosung zu "Fanggründe" von Natascha Manski

    Fanggründe
    Nmanski

    Nmanski

    3 x ein Küstenkrimi und „Eiskalte Killer“ zu gewinnen Ab in den Urlaub und rein in den Strandkorb – jetzt ist die perfekte Zeit, um zu relaxen!  Und weil das am besten mit einem spannenden Krimi geht, verlose ich zusammen mit dem Rowohlt-Verlag 3 x die passende Lektüre plus Sommer-Extras, und zwar jeweils:  • ein signiertes Exemplar des Küstenkrimis „Fanggründe“ • die Eiswürfelform ”Eiskalte Killer” für stilechte Getränke • „Easy Going Gum – das kühle Kaugummi“ • ein Krimi-Lesezeichen, damit ihr auch nach der nächsten Windböe noch wisst, wo die Story weitergeht. Und so kann man mitmachen: Einfach hier bis Sonntag, 28. Juli, verraten, welches Buch (außer die „Fanggründe") dieses Jahr bei euch ins Urlaubsgepäck wandert. Die drei Gewinner werden anschließend benachrichtigt und finden den Küstenkrimi plus die „Eiskalte Killer" kurz darauf im Briefkasten. Viel Glück!

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    • 149
  • auch spione altern ...

    Der Tod bin ich
    Buecherspiegel

    Buecherspiegel

    06. May 2013 um 19:13

    ein zauderer, ein genie in seinem fach, ein vater, all das in einer person, der durch seine schwäche, nicht nein sagen zu können, seine schwäche, sich nicht wehren zu können die welt verändern kann, das ist schon ein seltener zufall und doch passiert. und wenn dann auch noch sein sohn so manche schwäche geerbt hat und dadurch spione über jahrzehnte zu verzweiflung gebracht werden, egal für welche seite sie arbeiten, dann wird es, zumindest bei max bronski äußerst spannend. noch eine prise liebe als würze fehlt natürlich nicht und eine ungewöhnliche schreibweise, dazu mathematik, musik, physik in perfekter verbindung. das ist top

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  • Rezension zu "Der Tod bin ich" von Max Bronski

    Der Tod bin ich
    cosima73

    cosima73

    13. March 2013 um 16:35

    Auf einem Hollandrad, mit Hut und Pfeife radelt der Mörder übers Land, um eine Tat zu verrichten, die ihre Ursachen in der tiefen Vergangenheit hat: Er bringt den mittlerweile pensionierten Gutsverwalter Eulmann um. Derselbe Täter fährt aufs Land und tötet auch noch eine Bauersfrau. Die einzige Verbindung zwischen den zwei Personen ist ein junger Mann, Tino Senoner, einerseits Nachfolger von Eulmann, andererseits Neffe der Bauersfrau. Dass ein Zusammenhang zwischen den Toten besteht, welcher es ist, sieht Tino erst, als die Hinterlassenschaft Eulmanns in Händen hält und dadurch ins Jahr 1957/58 zurück versetzt wird. Eine wilde Geschichte rund um den kalten Krieg und einen jungen naiven Kernphysiker im Kreuzfeuer von Agenten verschiedener Lager und deren Druckmittel eröffnet sich und nimmt ihren Lauf. Die anfängliche Orientierungslosigkeit Tinos schlägt auf den Leser über. Er hat am Anfang mit wirrem Hin und Her, wechselnder Erzählform (Ich-Erzähler und auktorialer Erzähler wechseln ab) und einem fehlenden Zusammenhang zu kämpfen. Nach und nach lüftet sich der verhüllende Schleier und man wird von der sichtbar werdenden Geschichte gepackt und mitgerissen, so dass man das Buch nicht mehr aus den Händen legen möchte, um zu erfahren, wie es endet. Bronskis Geschichte hat verschiedene Ebenen und Thematiken. Sie handelt von einem Physiker, welcher seine Formeln in Musik umwandelt und die daraus entstehende Musik trifft auf die Struktur des Romans zu: "Musikalisch bildeten Petris Entwürfe ein aus den Fugen geratenes System ab, das sich selbst parodierte. Schräg und leicht dissonant, aber immer unterlegt mit einer klaren Struktur." Hier tut sich quasi eine Metaebene im Roman auf, indem dieser als Musikstück paraphrasiert wird. Der Roman wirkt oft wie eine Parodie, ist aber trotzdem auch mit Ernst versetzt. Er ist fundiert geschrieben, hat alles, was ein Agententhriller haben muss. Es ist eine moderne Fassung der Faust-Thematik, indem ein Wissenschaftler seine Seele dem Teufel (hier sind es mehrere sich gegenseitig bekämpfende Teufel) verkauft und diesen Pakt schlussendlich mit dem Tod bezahlt. Fazit: Eine Geschichte voller Intrigen, Zahlen, Musik, Agenten, Mord und Verfolgung. Chaotisch anfangend kommt immer mehr Ordnung in die Geschichte, bis sie schlussendlich aufgeht. Fast wie Mathematik. Eine gelungene Komposition.

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  • Rezension zu "Der Tod bin ich" von Max Bronski

    Der Tod bin ich
    hundertwasser

    hundertwasser

    05. March 2013 um 22:28

    Die Formel für Erfolg Man nehme einen Physiker, den Kalten Krieg, verfeindete Supermächte, rätselhafte Morde in der Gegenwart und eine „Weltenformel“ - diese Konstanten passend in die Gleichung „Der Tod bin ich“ eingesetzt – und schon hat man einen fabelhaften Thriller. Der Münchner Autor Max Bronski ist mit diesem in Antje-Kunstmann-Verlag erschienenen Buch der Sprung vom München-Krimi hin zum ganz großen Verschwörungsthriller gelungen, ohne dass die schriftstellerische Qualität Bronskis darunter gelitten hätte. Gekonnt verknüpft er häppchenweise physische Erkenntnisse mit einer stimmig konstruierten Rahmenhandlung und dem Geheimnis der sogenannten „Weltenformel“, die das Buch wie ein musikalisches Motiv durchzieht. Dabei gelingt dem unter Pseudonym Schreibenden ein Kunststück, um das ihn wahrscheinlich viele Lehrer beneiden dürften. In leicht verdaulichen Häppchen präsentiert Bronski physikalisches Grundwissen, das durch seine didaktische Erzählweise verständlich bleiben und den Wissenshunger stillen. Diese Passagen fügen sich harmonisch in den Kontext der Erzählung ein, die durch ihre komplexe Konstruktion besticht. Als große Klammer des auf vier Stücke aufgeteilte Werks dient ein in Bayern spielender Erzählstrang, der von Tino Senoner erzählt. Dieser ebenso eloquente wie verpeilte Gutsverwalter tut im Schloss Ottenrain seinen Dienst, bis sein Vorgänger der Schlossverwaltung liquidiert wird. Bei diesem Mord bleibt es nicht und Senoner kommt einem tödlichen Geheimnis auf die Spur, das in den Tagen des Kalten Krieges 1957 seinen Ausgang nahm. In den eingeklammerten Blöcken erzählt Bronski von drei Agenten, die ein Netz der Spionage im Nachkriegsdeutschland weben, in dem sich ein Physiker verfängt. Wie sich diese Erzählung mit der Rahmenhandlung verbindet erfährt der Leser im Laufe der Geschichte. „Der Tod bin ich“ schafft eine Symbiose aus Wissen und Spannung. Max Bronski gelingt ein spannendes Buch, das eine nun schon lange vergangene Epoche aufs Vortrefflichste mit einer spannenden Rahmenhandlung in der Jetztzeit verknüpft. Was darüber hinaus das Buch auszeichnet, ist sein hohes Niveau der Sprache. Gekonnt werden Senoner und alle anderen Protagonisten durch die verwendete Sprache charakterisiert und erhöhen den Lesegenuss ungemein. Wer gut geschriebene Spannungsliteratur sucht, die zudem auch nachhaltige Bildungshäppchen serviert, der dürfte hier fündig werden!

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  • Rezension zu "Der Tod bin ich" von Max Bronski

    Der Tod bin ich
    mabuerele

    mabuerele

    Richard Eulmann wird in seinem Garten von einem älteren Herrn erschossen. Die Tat gleicht einer Hinrichtung. An diesem Sonntag wartet Leo, sein Nachfolger als Gutsverwalter auf Schloss Ottenrain, umsonst auf ihn. Wenige Tage später wird Leos Tante in seinem Heimatdorf in Österreich erschossen. Leo vermutet, dass es zwischen beiden Morden Zusammenhänge gibt. Der Roman besteht aus vier Teilen. Im ersten Teil im Jahre 2006 geschehen die beiden Morde. Zwei alte Männer, Fred, ein britischer Agent, und Joe, ehemaliges Mitglied der CIA, werden dadurch aufgeschreckt. Auch Malikow, einst Mitglied des KGB, stellt erneut Fragen. Der zweite Teil beginnt im Jahre 1957. Der junge Physiker Oftenhain flieht aus der DDR, nachdem sein Vater, ein Pfarrer, verhaftet wurde und er keine berufliche Perspektive mehr sieht. Nach der Flucht gelangt er in die Fänge zweier Geheimdienste und bekommt eine Stelle an der ETH Zürich. Der Sputnikschock hat zu hektischen Aktivitäten bei den Geheimdiensten geführt. Man möchte über die neuesten Forschungsergebnisse möglichst als erster informiert sein. Besonders im Fokus ist die Schweiz, da es dort Wissenschaftler gibt, die Spezialisten in der Quantenphysik sind und an der Weltformel arbeiten. Oftenhain hat eine besondere Begabung. Er kann Zahlen in Musik übertragen. Der dritte Teil spielt 1965. Oftenhain arbeitet jetzt bei Professor Kaltenbrunner in München. Es gibt Gerüchte, dass er die Weltformel hat und in einem Vortrag publik machen will. Daran ist aber keine der Großmächte interessiert. Öffentlichkeit ist das letzte, was sie wollen. Der letzte Teil spielt wieder in der Gegenwart und bringt die überraschende Auflösung der Morde. Während ich den ersten Teil etwas langatmig, insbesondere die Beschreibung vom Schloss und seiner Exponate, fand, hat mich das Buch dann schnell begeistert. Dazu trug die exakte wissenschaftliche Darstellung der physikalischen Zusammenhänge bei. Neben den vier Grundkräften der Physik, deren Zusammenfassung in einer einheitlichen Formel bis heute eine ungelöste Aufgabe ist, und kleineren Ausflügen in die Kosmologie, nehmen vor allem die Quantenphysik und Phänomene einen breiten Raum ein. Sehr interessant fand ich die Idee, die Unbestimmtheit der Elementarteilchenphysik mit der Unbestimmtheit von Tod und Leben, ja dem einzelnen Lebensweg, zu vergleichen. Auch das Zusammenspiel von Mathematik und Musik konnte mich begeistern. Natürlich kam mir entgegen, dass ich naturwissenschaftliches Studium absolviert habe. Der Roman ist eingebettet in den gesellschaftlichen Kontext. Die Arbeit der Geheimdienste sorgt für die notwendige Spannung, zeigt aber auch, dass es selbst bei befreundeten Staaten mehr ein Gegeneinander als ein Miteinander gab. Der einzelne Mensch war nur ein Rädchen im Getriebe, das man abschaltete, wenn es nicht mehr benötigt wurde. Sehr gut herausgearbeitet wurde, dass wissenschaftliche Leistungen ein Machtfaktor in der Politik sind. Dabei sind Missgunst und Neid unter Wissenschaftlern ein tragfähiger Boden für Verrat. Die Protagonisten wurden sehr gut dargestellt. Das gilt insbesondere für Oftenhain, aber auch für die Agenten. Insgesamt handelt es sich um einen wissenschaftlich gut recherchierten, spannenden Thriller. Der Roman hat mich sehr gut unterhalten. Allerdings sollte der Leser des Buches Grundkenntnisse über physikalische Zusammenhänge oder zumindest Interesse daran mitbringen. Das erhöht eindeutig das Lesevergnügen.

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  • Rezension zu "Der Tod bin ich" von Max Bronski

    Der Tod bin ich
    Haveny

    Haveny

    08. February 2013 um 23:18

    Cover: Das Cover gefällt mir wirklich gut, da es nicht so überladen wie manch andere ist und deswegen auch gerade durch seine Schlichtheit auffällt. Außerdem sticht einem die Schrift durch den Schwarz-Weiß-Kontrast auch gut ins Auge. Meine Meinung: Das Buch ist ja eigentlich in zwei große Teile untergliedert. Der eine spielt ca. um 1960 herum und dreht sich größtenteils um den Physiker Bertold Oftenhain und die "Weltenformel", die er entwickeln will. Der andere Teil spielt im Jahre 2006 und dreht sich größtenteils um den Gutsverwalter Tino. Wenn man den Teil liest, der in der Vergangenheit spielt, merkt man deutlich, dass der Autor sich schon länger mit der theoretischen Physik beschäftigt, denn er hat wirklich ein enormes Wissen und er scheut auch keine Mühen und versucht dies dem Leser zu vermitteln. Diese vielen physikalischen Stellen haben es mir als Leser teilweise wirklich nicht leicht gemacht, da ich bei bestimmten Textstellen einfach den Überblick verloren habe und mir der Kopf nur so vor Begriffen aus der Physik schwirrte. Gott sei Dank überwogen diese Stellen nicht. Trotz allem hat mir der Teil, der im Jahre 2006 spielt noch um einiges besser gefallen, da mir Tino einfach noch etwas sympathischer war als der zweite Protagonist Bertold. Man kann nicht sagen, dass dieses Buch immer nur aus der Erzählperspektive der zwei "Protagonisten" geschildert wird, denn der Erzähler wechselt ständig und so bekommt man die Geschichte mal aus der Sicht von dem Mörder erzählt, mal aus der eines Opfers und aus vielen weiteren Sichten. Das ist also wirklich abwechslungsreich und lässt einen die Geschichte noch vielschichtiger erleben. Was ich nicht so toll fand, war der Schreibstil des Autors. Dieser ist wirklich etwas gewöhnungsbedürftig und ich hab mich manchmal ziemlich schwer mit dem Lesen getan. Alles in allem ist dieser Schreibstil wirklich zwar nicht unglaublich gut aber auch nicht so schlecht, nur etwas ungewohnt und manchmal holperte ich eben über bestimmte Stellen und ich musste sie schon zweimal lesen, um den Sinn zu verstehen. Zu guter letzt noch der meiner Meinung nach wichtigste Punkt. Dieses Buch sollte ja ein Thriller sein, aber ich finde dieses Genre wirklich falsch gewählt, da ein Thriller doch auf jeden Fall fortlaufend spannend sein sollte und im besten Fall auch noch ein richtiger Pageturner ist. Bei dieser Lektüre fehlte mir jedoch leider meist die Spannung. In dem Teil, der in der Vergangenheit spielt, fehlte diese fast völlig. Im anderen Teil gab es zwar schon immer wieder spannende Stellen, doch leider überwogen diese nicht und so haperte es auch hier wieder an Spannung. Mein Fazit: Ich hätte mir aufgrund des Genres schon viel mehr von diesem Buch erwartet, weshalb ich schon etwas enttäuscht bin. Aber alles im allen war es ganz in Ordnung.

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  • Rezension zu "Der Tod bin ich" von Max Bronski

    Der Tod bin ich
    buchleserin

    buchleserin

    07. February 2013 um 21:06

    Richard Eulmann, der ehemalige Gutsverwalter von Schloß Ottenrain, wird in seinem Garten mit zwei Schüssen hingerichtet. Der Mörder flüstert ihm die Worte: "Der Tod bin ich, Erschütterer der Welten" ins Ohr. Nachdem der Mörder die abgelegene Holzhütte durchsucht hat, fehlt von ihm jede Spur. Richard Eulmann war eigentlich Berthold Oftenhain, der sich mit der Quantenphysik beschäftigt hat und eigentlich als tot galt. Er hat jahrelang unerkannt unter falschem Namen gelebt. Der neue Gutsverwalter Tino Senoner, der sich fast jeden Sonntag mit Eulmann getroffen hat, erbt von Richard Eulmann ein Notizbuch. Kurz darauf wird bei ihm...mehr eingebrochen, doch die Ermittlungen der Polizei sind ergebnislos. Tino beginnt auf eigene Faust zu ermitteln. Es geht hier um die Weltformel, Quantenphysik, Forschung, Agenten und Formeln, die als Musiknoten verschlüsselt werden. Das Buch fängt spannend und flüssig geschrieben an. Der Schreibstil ist ganz angenehm. Doch es folgen auch einige langatmige Kapitel und es ließ sich dann noch nicht so einfach weglesen. Bei einigen wissenschaftlichen Erläuterungen konnte ich nicht so ganz folgen. Das Buch ist in vier Teile gegliedert und spielt in verschieden Zeiten. Teil I spielt 2006, Teil II 1957/58, Teil III 1965 und Teil IV wieder 2006. So bleibt alles ganz übersichtlich und wird nicht zu verwirrend. Mir war es jedoch etwas zuviel Wissenschaft und Physik und zu detailliert beschrieben. Einige Seiten habe ich dann einfach nur überflogen. Das Thema ist interessant, aber ich fand den Roman leider nur mäßig spannend. Ich schwanke zwischen 3 und 4 Sternen. Das Cover ist sehr auffälig mit der weißen Schrift auf dem schwarzen Hintergrund. Ein Wirtschaftsthriller für Leser, die sich für Quantenphysik interessieren.

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  • Rezension zu "Der Tod bin ich" von Max Bronski

    Der Tod bin ich
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    05. February 2013 um 20:43

    Interessanter Spionage-Roman * Der Verwalter von Schloss Ottenrain, Richard Eulmann wird tot in seinem japanischen Garten aufgefunden. Hingerichtet. Richard hat seinen Schützling Tino Senoner alles vermacht. Der wichtigste Bestandteil des Erbes ist aber ein altes Notizbuch - nun ist es an Tino herauszufinden, was es damit auf sich hat... * Wenn man mit Max Bronskis Thriller "Der Tod bin ich" erst mal warm geworden ist, kann man der Handlung und dem Verlauf ganz gut folgen, doch leider hat es bei mir etwas gedauert, bis ich wirklich in diesem Buch drin war. * Max Bronskis Schreibstil ist an und für sich sehr angenehm zu lesen, schwierig wird es für den Laien nur, wenn man an die physikalischen oder musikwissenschaftlichen Stellen kommt. Da Herr Bronski gerne auch mal mit verschachtelten Sätzen arbeitet, kam es vor, dass ich den ein oder anderen Satz wirklich intensiv öfter lesen musste. Und wenn ich jetzt sagen würde, dass ich alles verstanden habe, würde ich lügen. Ich kann mir hier wirklich vorstellen, dass einige Stellen für Physiker wirklich einfacher nachzuvollziehen sind. Ansonsten muss ich aber sagen, dass er es doch versteht sehr bildlich zu schreiben und man sich als Leser die Situationen, als auch die Charaktere vor Augen führen kann.. * Inhaltlich würde ich sagen ist "Der Tod bin ich" auch schon etwas schwerer Kost, aber ich denke, dass liegt einfach auch an dem sehr großen Zeitrahmen, den die Geschichte umgibt. Der Roman ist in vier Teile aufgeteilt: 1. Teil 2006, 2. Teil 1957/1958, Teil 3 1965 und Teil 4 spielt wieder 2006. Das Buch erzählt im Prinzip Richard Eulmanns Geschichte über einen Zeitraum von 49 Jahren - das ist immerhin ein halbes Jahrhundert und auch ein ziemlich geschichtsträchtiges. So erfährt man von der Festsetzung von Eulmanns Vater im Osten und seiner Flucht in den Westen, sowie seinem weiteren Leben dort. In diesem Zeitraum liegt das "Space Race" sowie der Kalte Krieg und Richard gerät ungewollt zwischen die Fronten der verschiedenen Mächte, die ihn und sein Wissen für sich beanspruchen wollen - und das kann ja nun mal nicht gut ausgehen. Seine wissenschaftlichen Arbeiten und das Interesse der verschiedenen Geheimdienste haben das gleiche Ziel: Die Weltenformel. Aber Eulmann ist klug und codiert sie mit einem selbst erdachten Code bzw. er setzt diese in Musik um... * Ich persönlich muss sagen, dass es für mich eher ein Spionage oder Agenten-Roman ist als ein Thriller, denn dafür ist es mir zu ruhig in der Stimmung, zu unblutig. Ein Thriller muss dafür sorgen, dass sich mir die Nackenhaare aufstellen und das hat "Der Tod bin ich" leider nicht geschafft. Mir persönlich sind am Ende auch zu viele Fragen offen geblieben und was mich auch irritiert hat, was dass Tino plötzlich Dinge wusste bzw, als gegeben an nahm und man als Leser einfach nicht wusste, woher er diese Informationen hatte. * "Der Tod bin ich" ist ein gut zu lesender und unterhaltsamer Spionage-Roman, der einen für ein paar Stunden gefangen nehmen kann. Handwerklich gut umgesetzt konnte mich das Buch jedoch unter dem Gesichtspunkt eines Thrillers nicht komplett von sich überzeugen! Ich gebe hier drei gute und wohlverdiente Sterne!

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  • Rezension zu "Der Tod bin ich" von Max Bronski

    Der Tod bin ich
    Michelangelo

    Michelangelo

    27. January 2013 um 13:34

    Der ehemalige Gutsverwalter Eulmann von Schloß Ottenrain wird in seinem Garten ermordet und verscharrt -es sieht wie eine Hinrichtung aus. Auch das Haus war von oben bis unten durchsucht worden… Eulmann und sein Amtsnachfolger Tino Senoner hatten einige Jahre zusammen auf Schloß Ottenrain gearbeitet und ein gutes Verhältnis zueinander aufgebaut. So wartet Tino nun vergeblich auf den Besuch von Eulmann.Er wird vom Notar als Alleinerbe von Eulmanns Hinterlassenschaften eingesetzt. Nachdem dann auch noch die Tante von Tino ermordet wird und seine Mutter spurlos verschwindet beginnt er nachzuforschen, was sich hinter all dem verbirgt…." Wer ist der Mörder? Warum wurden sie umgebracht? Was suchte der Mörder? Welche Zusammenhänge gibt es?" Ebenso beschäftigen sich die Exagenten des KGB, CIA und MI6 mit dem Tode Eulmanns…. Ein scheinbar abgeschlossenes Kapitel ist nach fast 40 Jahren wiedereröffnet worden. Wir tauchen ein in eine bis dato unbekannte Vergangenheit des Richard Eulmann- wer war der seltsame Einzelgänger wirklich? Der Roman ist in 4 Abschnitte aufgeteilt. 2 Gegenwartsabschnitte umschließen die heiße Phase des Kalten Krieges. Es geht darum, den sogen.“Wettlauf der Nationen“ zu gewinnen. Ost gegen West . 3 Geheimdienste konkurrieren, die Spione sind überall gegenwärtig. Namhafte Atomphysiker sind auf der Suche nach einer Weltformel, die alles umschließt- alles erklärt. Die Ansätze dazu sind vielversprechend….. Ein Physiker namens Oftenhain emigrierte 1957/58 aus der DDR und gerät in die Mühlen der Geheimdienste von Ost und West. Durch dessen Aufzeichnungen lässt uns der Autor tief in diese Zeit eintauchen. Max Bronski hat einen äußerst spannenden Krimi geschrieben, der einen vom Anfang bis zum Ende mitfiebern lies, wer denn nun der Täter sei….auch den Rückblick in die Vergangenheit fand ich äußerst gelungen. Es kam wunderbar rüber wie verschlungen und abhängig die ganzen Systeme doch voneinander waren und ich habe mich oft gefragt, ob man damals eigentlich irgendjemandem hatte trauen können. Der Roman ließ sich leicht und flüssig lesen und bietet gute Unterhaltung. Die kurzen Kapitel unterstützten das noch- ich konnte ohne Probleme auch mal ein kleines Lesepäuschen einlegen, um dann sofort wieder in einem neuen Kapitel den Einstieg zu finden, ohne lange überlegen zu müssen, wo ich denn nun stehengeblieben war. Von Anfang bis Ende überaus spannend. Mir hat der Roman gut gefallen und ich kann ihn weiterempfehlen.

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  • Der Kalte Krieg ganz gegenwärtig

    Der Tod bin ich
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    24. January 2013 um 11:04

    Zu Beginn des Buches wird Richard Eulmann ermordet. Tino Senoner, sein Nachfolger als Gutsverwalter auf Schloss Ottenhain, ist auch sein Erbe und beginnt, Nachforschungen anzustellen. Erst recht als kurz darauf seine Tante auf die gleiche Art und Weise hingerichtet wird und seine Mutter ohne sich zu verabschieden verschwindet. Aber er ist nicht der einzige, der hellhörig wird: drei ehemalige Geheimdienstler setzen sich ebenfalls in Bewegung, auf der Suche nach Antworten, die mit dem kalten Krieg zu tun haben.. Das Buch ist in vier Abschnitte unterteilt. Sie spielen 2006, 1957/1958, 1965 und wieder 2006. Einige Abschnitte sind aus der Ich-Perspektive von Tino Senoner und Bertold Oftenhain geschildert, die Abschnitte dazwischen vom allwissenden Erzähler. So erfährt der Leser die Story aus verschiedenen Blickwinkeln und auch durch die Augen des jeweiligen Protagonisten. Neben dem eigentlichen Handlungsstrang erklärt der Autor vieles aus der Physik und Grundlagen der Musik, die für das Verständnis der Handlung wichtig sind. Der Schreibstil liest sich angenehm flüssig, aber ich habe eine Weile gebraucht, um hinein zu finden. Bei einigen Dialogen fiel es mir zum Teil schwer, zuzuordnen, wer was sagte und bei einigen wissenschaftlichen Ausführungen konnte ich (als Laie) irgendwann nicht mehr folgen, deswegen gibt es leider einen kleinen Abzug. Insgesamt fand ich das Buch aber sehr spannend, die Charaktere sehr realistisch und habe während des Lesens viel gelernt. Für jeden, der ein klein wenig Vorwissen aus der Physik mitbringt, sicherlich goldrichtig.

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  • Rezension zu "Der Tod bin ich" von Max Bronski

    Der Tod bin ich
    kassandra1010

    kassandra1010

    20. January 2013 um 22:34

    Ein alter Gutsverwalter mit einem dunklen Geheimnis? Jeden Sonntag trifft sich dieser mit seinem zukünftigen Nachfolger zum Kaffee, doch als dieser an dem Sonntag bei Tino nicht erscheint, macht er sich Gedanken. Er weiß ja nicht, dass dieser bereits erschossen in seinem japanischen Zengarten liegt. Tino erbt das Vermächtnis und stößt auf mehrere Notenblätter, die dann auf der Beerdigung von Eulmann gespielt werden. Die Partitur ist nicht gerade gut hörbar, denn hinter dieser Komposition steckt nichts anderes als eine vertonte Formel des damals vermeintlich toten Spitzenphysiker Oftenhain, nach der der KGB, der MI6 und die CIA schon seit Ende des zweiten Weltkrieges sucht. Bronski hat ein verworrenes Geflecht aus Physik, Liebe und Spionage erschaffen, welches großen Spaß macht, es zu entwirren. Spannend und mit guten Stil!

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