Max Bronski Mad Dog Boogie

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Inhaltsangabe zu „Mad Dog Boogie“ von Max Bronski

Alex Dunbar, ein genialer Gitarrist, hat sich und seine Musik in den wilden Siebzigern durch psychedelische Drogen befeuert und ist bei einem legendären Fest im Umland von München auf einem Trip hängengeblieben. Seitdem leidet er nicht nur unter einer Drogenpsychose, er trägt auch schwer an einer Schuld, denn auf dem Fest ist seine Geliebte bestialisch erschlagen worden. Angeblich von ihm. Doch Alex kann sich nicht wirklich erinnern und befindet sich seit Jahren in therapeutischer Behandlung auf Gut Betzing in der bayrischen Provinz. Erst als er unglücklicherweise einen Schlag auf den Kopf bekommt und mit einem Schädel-Hirn-Trauma im Krankenhaus liegt, kehrt die Erinnerung zurück. Mit Ben, einem jungen Punk, der an Tourette leidet, und Willi, einem Koloss mit dem Gemüt eines Kindes, bildet der verwirrte Althippie mit regenbogenfarbenem Pillbox-Hut ein bizarres Trio, das sich auf eine turbulente Reise in die Vergangenheit begibt und mit Hilfe von Dunbars Therapeuten versucht, aus verrätselten Träumen und realen Erinnerungsszenen die Wahrheit herauszuschälen: War Alex Dunbar der Mörder?

Einst war Alex ein erfolgreicher Musiker. Doch dann wurde er des Mordes beschuldigt und er landete auf Grund eines miesen Drogentrips in ...

— Splashbooks

Wer gut geschriebene Spannungsliteratur sucht, die zudem auch nachhaltige Bildungshäppchen serviert, der liegt mit diesem Krimi genau richti

— JulesBarrois

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  • Ideal für Zwischendurch

    Mad Dog Boogie

    CanisLibrum

    03. April 2016 um 16:49

    Geschrieben wurde das Buch von Max Bronski (Franz-Maria Sonner). Er  wurde 1953 in Tutzing geboren und ist spezialisiert auf Kriminalromane. Handlung Alex Dunbar, war in den siebziger Jahren der Frontman der weltberühmten Musikgruppe "Mojo". Alex war das Zugpferd der Band. Er sang, schrieb die Songtexte und faszinierte mit seinen Gitarrensolis. Sein Problem waren, nicht unüblich für diese Zeit, Drogen. Er schluckte und rauchte alles, ohne zu wissen was das Zeug mit ihm anstellt. Auf einer Party werden wieder einmal Unmengen von Drogen konsumiert und am nächsten Morgen findet man neben Alex eine Leiche und ihn mit der blutüberströmten Tatwaffe in der Hand. Alex, der sich an nichts erinnern kann, wird zu acht Jahren Psychiatrie verurteilt. Nach seiner Entlassung findet er nicht mehr wirklich ins Leben zurück und flüchtet daher auf Gut Betzing in Bayern, wo er sich weiterhin freiwillig behandelt wird. Dort knüpft er Freundschaft mit dem an Tourette-Syndrom leidenden Ben und dem zurückgebliebenen Willi. Als Ben eines Tages in einem Anfall Alex eine Schaufel über den Kopf zieht, liegt dieser wochenlang im Koma. Wieder zurück im Leben kann er sich langsam wieder an sein altes Leben erinnern. War er tatsächlich der brutale Mörder von Gisa??? Meinung Aufgrund der Kürze des Buches (ca. 200 Seiten), eignet sich der Kriminalroman hervorragend für Zwischendurch. Man kann es entweder in einem Rutsch durchlesen oder so wie ich an zwei Tagen. Die Aufteilung des Buches in zwei Hälften gefällt mir sehr gut, in der ersten Hälfte kümmert sich Max Bronski  um die länger zurückliegende Vergangenheit. Er beschreibt das Leben von Alex Dunbar und dessen Bandmitglieder, das durch exzessiven Drogenkonsum in den siebziger Jahren gezeichnet war und schlagartig aus dem Ruder läuft.  In der zweiten Hälfte, schenkt er seinem Hauptprotagonisten sein Gedächtnis bzw. Leben wieder und gibt ihm die Gelegenheit zur Rehabilitation. Zur besseren Orientierung verwendet der Autor anstelle der klassischen  Kapitelunterteilung Vor-bzw. Rückspielzeichen wie man sie auf Kassettenrekordern finden kann. Eine tolle Idee wie ich finde. Alex Dunbar ist diesem Buch sehr präsent, die anderen Charaktere gehen aus meiner Sicht etwas unter. Ich hätte mir gewünscht, wenn die beiden Freunde  Ben und Willi noch mehr Platz in der Geschichte gefunden hätten.Absolut empfehlenswerter Kriminalroman, der einen ein klein wenig in die Hippiezeit versetzt. Kleiner Tipp: Nicht zu lange aufs Cover starren, sonst könnte man auch ganz ohne Drogen einen psychedelischen Anfall erleiden. Nein Spaß beiseite, auch das Cover ist sehr gut gelungen und passt hundertprozentig zu dem Buch.Vielen Dank an den Verlag Antje Kunstmann, der uns freundlicherweise ein Leseexemplar zur Verfügung gestellt hat. Auch zu lesen auf unserem Blog: http://canislibrum-buchblogvomlesedog.webnode.at/

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  • Mad Dog Boogie, rezensiert von Götz Piesbergen

    Mad Dog Boogie

    Splashbooks

    10. March 2016 um 10:55

    "Mad Dog Boogie" ist der neuste Titel von Max Bronski. Und es ist dabei ein Krimi, der sich vor allem mit der Hippiekultur der 70er Jahre beschäftigt. Gleichzeitig will der Autor allerdings auch eine vergnügliche und amüsante Story präsentieren. Max Bronski ist das Pseudonym von Franz-Maria Sonner. Der Autor wurde 1953 geboren und ist vor allem für seine Krimiromane bekannt. Vor allem seine Bücher mit dem Münchner Antiquitätenhändler Gossec haben ihn zu einem Kultschriftsteller werden lassen. In den 70er Jahren war Alex ein gefeierter Star. Bis er neben einer ermordeten Frau im Bett gefunden wurde. Allerdings hatte er zuvor Drogen genommen, die seine Persönlichkeit veränderten. Und so ist er auf einem Trip, von dem er bislang nicht runtergekommen ist. Bis jetzt. Ein Unfall, ein heftiger Schlag auf den Kopf, bringt ihn zurück ins Leben. Und so langsam kehren seine Erinnerungen zurück. Er weiß jetzt ungefähr, was damals geschehen ist. Er ist unschuldig und macht sich gemeinsam mit seinen Freunden daran, mehr darüber herauszufinden, was passiert ist. "Mad Dog Boogie" ist ein Roman mit teilweise ungewöhnlichen Hauptfiguren. Man hat Alex, der auf Grund seiner Drogenerfahrungen irgendwie ständig im Rausch zu leben scheint. Man hat Ben, einen Punker, der Tourette hat. Und man hat Will, einen Riesen von Mensch, mit einem Gemütszustand von einem Kind. Dabei hat man nie den Eindruck, als ob Max Bronski diese geistigen Erkrankungen seiner Hauptdarsteller als Gegenstand für den einen oder anderen Gag missbrauchen würde. Im Gegenteil: Er geht damit äußerst respektvoll um. Sie sind für ihn Teil der Eigenschaften seiner Charaktere, teilweise sogar ein wichtiger.Rest lesen unter:http://splashbooks.de/php/rezensionen/rezension/23289/mad_dog_boogie

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  • Meet me in the pleasure dome

    Mad Dog Boogie

    JulesBarrois

    20. January 2016 um 08:05

    Mad Dog Boogie – Max Bronski (Autor), 250 Seiten, Verlag Antje Kunstmann; Auflage: 1. (20. Januar 2016), 16,95 €, ISBN-13: 978-3956140563 Von der ersten Seite an zieht diese Buch den Leser in seinen Bann. Und ehe man sich umgesehen hat, hat man es bis zum Ende gelesen. Der Alt-Hippie Alex Dunbar, der Punk Ben und der Koloss Willi begeben sich auf Spurensuche. Alle drei leben seit Jahren auf Gut Betzing in der bayrischen Provinz und sind dort in therapeutischer Behandlung. Alex, ehemals Gitarrist, lebt in einer Drogenpsychose, seine Heilungschancen nicht absehbar. Ben, mit seiner eine mangelnde Kontrolle der aufwallenden Gefühle und seinen aggressiven Tendenzen hat das Tourette-Syndrom und Willi hat das Gemüt eines Kindes. Alex Dunbar ist die treibende Kraft. Um seine Vergangenheit in der Hippiezeit der wilden 70-er Jahre geht es. War er es, der damals Gisa, eine junge Frau aus der Hippie-Jet-Set- Künstlerszene bestialisch erschlagen hat? „Er traute sich das schlimmste zu und suchte Gewissheit.“ (Seite 94) Sein Therapeut, der über weite Strecken der Ich-Erzähler ist, unterstützt ihn dabei. Aber es kommen auch andere Personen zu Wort: Mike Sherman, der Manager von Alex Dunbar, der oberfränkische Bierbaron Paul von Göttingen-Ebachein süddeutscher Adliger und sein Kultur-Adlatus Klaus Kober. So erfahren wir die Geschichte in Rückblenden und in Szenen der Gegenwart aus unterschiedlichen Perspektiven. Und auch vom Ich-Erzähler gewinnt Kontur mit all seinen beruflichen Schwierigkeiten und auch seinen privaten Fehlversuchen. „Alles bedeutet etwas; nichts bleibt für sich“ (Seite 129). Der Schluss ist überraschend. Die Personen sind das, was dieses Buch antreibt. Manche etwas schräg bis zu skurril, andere ganz normal. Aber es ist nicht nur eine Kriminalgeschichte, in der auf den Spuren eines 30 Jahre alten Mordes geforscht wird und wo neue Morde sich abzeichnen. Sie ist bloß der Aufhänger, an dem wir tief eintauchen in das Musikerleben der 70er Jahre eintauchen, Parties der Hippiezeit erleben, Musiker auf ihre Tourneen und auf ihre LSD-Trips begleiten, aber auch auf ganz lockere Art mit dem schwierigen Feld der Therapie von Psychosen vertraut gemacht werden. Sehr überzeugend, wie die Schuldgefühle von Alex Dunbar vermittelt werden. Mad Dog Boogie gehört zu den Büchern, die man in einem Rutsch durchliest und am Ende gerade wieder am Anfang beginnen könnte. Originell, spannend und kurzweilig. Der Schreibstil von Max Bronski ist sehr flüssig, ganz großartig und angenehm lakonisch. Er verfügt über einen großen Wortwitz. Ein Krimi, weit weg von jeder Klischee-Ecke. Die Ausflüge in die Psychotherapie sind ebenso lehrreich wie eindrucksvoll und und fast genauso spannend wie die Handlung. Max Bronski gelingt eine Symbiose aus Wissen und Spannung. Und vor allem werden die Protagonisten durch die Sprache charakterisiert. Das erhöht den Lesegenuss ungemein. Das Buch überzeugt durch seine sprachliche Spritzigkeit und seine glaubwürdigen Figuren. Wer gut geschriebene Spannungsliteratur sucht, die zudem auch nachhaltige Bildungshäppchen serviert, der liegt mit diesem Krimi genau richtig. Hier geht es direkt zum Buch auf der Seite des Antje Kunstmann Verlages http://www.kunstmann.de/titel-0-0/mad_dog_boogie-1153/ Fragen Sie in Ihrer örtlichen Buchhandlung nach diesem Buch. Wenn Sie in meiner Gegend „Landkreis Merzig-Wadern“ leben, dann wenden Sie sich an die Rote Zora: http://www.rotezora.de

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