Max Bronski Michael Fitz liest Max Bronski: Die München-Krimis CD

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Inhaltsangabe zu „Michael Fitz liest Max Bronski: Die München-Krimis CD“ von Max Bronski

Wilhelm Gossec betreibt einen Trödelladen im Münchner Schlachthofviertel. Wer sich hier durchschlagen will, braucht ein dickes Fell und eine Portion Kaltschnäuzigkeit. Gossec hat beides. In »Sister Sox« heftet er sich auf die Spuren seiner Ziehtochter, die gerade als Sängerin reüssiert, nun aber plötzlich im Münchner Sommer verschwunden ist. Zur Wiesn-Zeit hat er einen korrupten Landtagsabgeordneten und eine börsennotierte Immobilienfirma an der Backe und bekommt den »München Blues«. Im Advent legt sich Gossec mit einem Sternekoch an, der »Schampanninger« feilbietet, und wird in Bankraub, Kokainhandel und Spendenunterschlagung verwickelt. Zum Fasching schließlich verkleidet sich Gossec als Hitler – eine Bieridee, leider mit höchst problematischen Folgen, die Bronski in »Nackige Engel« erzählt. »Deutschlands härtester Trödelhändler räumt auf … ein wirklich schräges Krimivergnügen.« 3sat Kulturzeit

Münchner Gschichtn

— SnoopyinJuly

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  • Teils derbe Sprache, aber interessant

    Michael Fitz liest Max Bronski: Die München-Krimis CD

    SnoopyinJuly

    27. March 2017 um 18:58

    Ich fand die Hörbücher zu den ersten Gossek-Romanen von Max Bronski inhaltlich interessant. Es werden aktuelle Krimithemen (Internetpornos, Nazis, Immobilienschmu) in einer teils derben und sehr direkten Sprache behandelt, aber es gibt auch genug Schmunzelmomente. Vor allem wenn man sich mit der bayerischen Sprache und Seele etwas auskennt. Den einzigen Kritikpunkt bei den Hörbüchern habe ich bezüglich der Sortierung der einzelnen Romane. Sie werden in der Reihenfolge 3-1-4-2 eingespielt. Da zumindest bei der über iTunes erworbenen Version die einzelnen Kapitel auch keine Titel haben, war es mir auch nicht möglich, von selbst eine korrekte Reihenfolge festzulegen. Nicht schön. Michael Fitz liest die Romane sehr gut, allerdings hauptsächlich in Hochdeutsch. Schade, ein bisschen mehr Lokalkolorit in der Stimme hätte dem ganzen durchaus gut getan.

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  • Rezension zu "Michael Fitz liest Max Bronski: Die München-Krimis CD" von Max Bronski

    Michael Fitz liest Max Bronski: Die München-Krimis CD

    WinfriedStanzick

    12. December 2011 um 11:27

    Max Bronski ist 1964 in München geboren und hat laut Klappentext seine Heimatstadt nie verlasen. Er hat sich mit einem Theologiestudium versucht, sich mit allerlei Jobs über Wasser gehalten, gemalt und vor allem geschrieben. Und da er das wirklich gut kann, ist er dabei hängen geblieben. Schon seine beiden ersten Romane haben überzeugt und in einer bestimmten Szene seine Hauptfigur zum Kult werden lassen. Auch der Roman "Schampanninger" überzeugt wieder durch seine sprachliche Spritzigkeit und eine absolut skurrile Hauptfigur, die uns durch ein München führt, das nur der in seine Stadt verliebte und vernarrte Ureinwohner so beschreiben kann. Wilhelm Gossec, in dem Max Bronski, wie ich vermute, viele seiner eigenen Lebenserfahrungen verdichtet hat, ist ein Antiquitätenhändler. Sein Laden im Schlachthofviertel ist nur fünf Minuten von der Theresienwiese entfernt, wo alljährlich im Spätsommer das Oktoberfest stattfindet, ein Massenereignis, das Menschen aus vielen Ländern geradezu magisch anzieht und für die Einheimischen mittlerweile eher eine Last als eine Lust ist. Immer rechtzeitig vor diesem Massenbesäufnis stellt Wilhelm Gossec speziell für die vielen ausländischen Gäste sein Sortiment um auf Bavaria und verdient nicht schlecht damit. Ansonsten bestreitet er seinen eher bescheidenen Lebensunterhalt aus dem Verkauf von Exponaten, die er bei Haushaltsauflösungen in und um München gefunden hat. Spielten bei den beiden ersten Büchern noch die einfachen Leute im Schlachthofviertel die Hauptrolle, hat Max Bronski sich dieses Mal die Münchner Schickeria vorgenommen. Und wie er in einem Interview bestätigt, hat er dabei durchaus lebende Vorbilder im Sinn, als er seinen Protagonisten Gossec zusammentreffen lässt mit Berni Berghammer, "Sternekoch, geschäftlicher Tausendsassa, skrupelloses Schlitzohr und Liebling der Münchner Schickeria". Wir befinden uns in der Adventszeit, doch was so beschaulich anfängt, entwickelt sich für Gossec zum dramatischen Thrill. Er tut einem alten Bekannten einen Gefallen und springt für ihn als Nikolaus ein. Doch statt nur eine kurze Rede zu halten und mit den anwesenden Senioren Glühwein zu picheln, wird Gossec niedergeschlagen und eingesperrt. Schneller als er denken kann, ist er verwickelt in Bankraub, Kokainhandel und Spendenunterschlagung. Wie schon in den beiden anderen Büchern, kann es Gossec nicht lassen und beginnt zu ermitteln, wobei er dieses Mal mit seinen eigenen Methoden auch nicht gerade zimperlich ist. Max Bronski hat ein wunderbar ironisches Buch geschrieben, das man wohl nur dann hundertprozentig verstehen und deshalb wertschätzen kann, wenn man die Szene kennt. Aber auch ohne Münchner Lokalkenntnisse ist die Lektüre ein Genuss. 2010 ist noch ein vierter Roman hinzugekommen unter dem Titel „Nackige Engel“, in dem sich Gossec an Fachung als Hitler verkleidet, eine Bieridee mit sehr problematischen Folgen. Ob weitere Bücher folgen werden, ist mir unbekannt. Vielleicht deutet die hier vorliegende Hörbucheinspielung von Michael Fitz, der in 10 Stunden und 45 Minzen alle bisherigen München-Krimis so liest, dass ihr Kult-Charakter noch verstärkt, darauf hin, dass die Serie abgeschlossen ist. Es wäre sehr zu bedauern.

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