Oskar

von Max Bronski 
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Oskar
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Unterhaltsamer Genremix, der vor allem mit einem punkten kann: Überraschungen und teils mit Komik.

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Inhaltsangabe zu "Oskar"

Ein außergewöhnlicher Kriminalroman über einen scheinbar toten Mann ohne Gedächtnis auf der Suche nach sich selbst

Ein Leichenwagen mit drei Särgen fährt durch München. Ziel: das Krematorium. Die Papiere der Toten sind alle gefälscht; offensichtlich geht es darum, Leichen illegal verschwinden zu lassen. Der scheintote Oskar erwacht auf der Fahrt plötzlich zum Leben und befreit sich aus der klapprigen Totenkiste. Auf der klebt ein Zettel, der den vermeintlich Verstorbenen als "Person ohne Identität" ausweist. Und in der Tat, Oskar hat nicht die leiseste Ahnung, wer er ist, wo er herkommt und wie er in diese missliche Lage geraten ist. An der nächsten Ampel ergreift er vorsorglich die Flucht und findet sich, nur mit Boxershorts bekleidet, im Englischen Garten wieder. Zum Glück ist es Sommer, und es herrscht buntes Treiben. Aber wie weiter? Ein abenteuerlicher Selbstfindungstrip nimmt seinen Lauf.

"Es ist dieser grundentspannte Erzählton, der einen so unwiderstehlichen Charme entwickelt." taz

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783426306109
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:304 Seiten
Verlag:Droemer Taschenbuch
Erscheinungsdatum:01.12.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    WinfriedStanzickvor 9 Tagen
    „Oskar“ ist kaum einzuordnen in irgendein klassisches Genre



    Die Titelfigur des neuen Romans von Max Bronski, der durch seine Serie über den Antiquitätenhändler Gossec sich in Krimikreisen einen Namen machte heißt Oskar. Er hat keine Ahnung wer er wirklich ist, als er in einem durch München fahrenden Leichenwagen aufwacht. Er ist offenbar Teil eines kriminellen Deals geworden, bei dem Papiere von Toten gefälscht werden und diese dann im Krematorium entsorgt werden.
    Doch der aschentote Oskar erwacht rechtzeitig und kann sich aus dem Leichenwagen befreien. Als der Wagen an einer Ampel halten muss, ergreift er die Flucht und findet sich, nur mit einer Boxershort bekleidet im Englischen Garten wieder.
    Oskar versucht herauszufinden, was da eigentlich mit ihm geschehen ist und wer er überhaupt ist. Mit zwei Stimmen im Kopf, die sich ständig in seine Gedanken mischen und einigen Typen, die offenbar hinter ihm her sind, stellt sich das als gar nicht so einfach heraus.

    So witzig das Buch anfangen mag, es geht ziemlich ernsthaft weiter. Mit der langsamen Rückkehr von Oskars Erinnerung gerat man als Leser mitten hinein in eine dramatische Familientragödie in der es geht um Freundschaft und Verrat, um Schuld und Sühne.

    „Oskar“ ist kaum einzuordnen in irgendein klassisches Genre, entwickelt aber schon bald eine Anziehung, die den Leser nicht mehr los lässt bis zu einem Ende, das man genau lesen sollte, so überraschend ist es.



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    Schurkenblogvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Unterhaltsamer Genremix, der vor allem mit einem punkten kann: Überraschungen und teils mit Komik.
    Unterhaltsamer Genremix!

    Schräge Krimikomödie mit philosophischer Tragik. Unterhaltsamer Genre-Mix für zwischendurch!

    Oskar ist tot. Aber nur scheinbar. Denn kurz nach seinem „Tod“ erwacht er in einem Leichenwagen in einem Sarg. Da er keine Ahnung hat, wie er heißt, noch wie er hier im Sarg gelandet ist, klaut er kurzerhand die Personalien seines toten Nachbarn und flüchtet in den Englischen Garten.
    Doch kurze Zeit später ist die Mafia hinter ihm her, Erinnerungen kommen hoch und die Stimmen in seinem Kopf haben irgendwas mit seiner Vergangenheit zu tun. Nur was?

    Das Cover und die Buchbeschreibung täuschen. Denn von Düsternis ist in dem Roman keine Spur. Im Gegenteil. Die Erzählung wechselt von Slapstickkomik bis hin zu einem philosophischen Roman. Wobei die Krimikomödie überwiegt, aber auch keine Komödie ist. Denn es endet wie eine Tragödie. Das Schicksal meint es einfach nicht gut mit Oskar.

    Alles nur Schein.
    Wie der scheintote Oskar sind auch die Genres nur als Schein vorhanden. Das macht das Buch nicht weniger unterhaltsam, aber doch wechselhaft. Auf alle Fälle hat es einen hohen Unterhaltungsfaktor.

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    abuelitas avatar
    abuelitavor 9 Monaten
    Aus dem Leichenwagen in den Englischen Garten.....

    Ein Leichenwagen mit drei Särgen fährt durch München. Ziel: das Krematorium. Die Papiere der Toten sind alle gefälscht; offensichtlich geht es darum, Leichen illegal verschwinden zu lassen. Der scheintote Oskar erwacht auf der Fahrt plötzlich zum Leben und befreit sich aus der klapprigen Totenkiste. Auf der klebt ein Zettel, der den vermeintlich Verstorbenen als "Person ohne Identität" ausweist . Und in der Tat, Oskar hat nicht die leiseste Ahnung, wer er ist, wo er herkommt und wie er in diese missliche Lage geraten ist. An der nächsten Ampel ergreift er vorsorglich die Flucht und findet sich, nur mit Boxershorts bekleidet, im Englischen Garten wieder. Zum Glück ist es Sommer, und es herrscht buntes Treiben. Aber wie weiter? Ein abenteuerlicher Selbstfindungstrip nimmt seinen Lauf...(amazon)

    Eher eine Komödie denn ein Krimi. Dachte ich zuerst. Aber es ist schwer, dieses Buch in ein Genre zu stecken bzw. meiner Meinung nach nicht möglich. 

    Was komisch-schräg beginnt, wird nach und nach ernsthafter und plötzlich findet man sich in einer Familientragödie wieder.

    Aus der Sicht von Oskar erzählt – dieser nimmt den Leser mit auf eine Reise; er macht sich viele Gedanken über die Vergangenheit, über das Leben an sich und wie und ob er es wohl schaffen wird, sein Gedächtnis wieder zu finden. Und auf einmal befinden wir uns in Südtirol in einer vergangenen Zeit......


    Ich hatte anfänglich so meine Probleme, das miteinander, also mit dem „heute“ zu verbinden. Und so richtig überzeugt hat mich das Ganze auch nicht. 

    Aber lest selber, Geschmäcker sind nun mal verschieden !

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    AnnieHalls avatar
    AnnieHallvor 19 Stunden
    Ein LovelyBooks-Nutzervor 2 Monaten
    Ein LovelyBooks-Nutzervor 4 Monaten

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