Max Brooks

 3.7 Sterne bei 334 Bewertungen
Autor von Der Zombie Survival Guide, Operation Zombie und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Max Brooks

Maximilian Michael Brooks wurd am 22. Mai 1972 in New York City geboren. Von 2001 - 2003 war Max Brooks Mitglied des Schreiberteams von "Saturday Night Fever" 2003 veröffentlichte er das Buch "Zombie Survival Guide" - ein lustiger Ratgeber, welcher Anleitung zum Überleben in einer Welt voller Zombies gibt. Er ist Sohn des Regisseurs Mel Brooks und der Schauspielerin Anne Bancroft. Seit 2003 ist er mit einer Drehbuchautorin names Michelle Kholos verheiratet. Im Jahr 2005 kam der gemeinsame Sohn zu Welt.

Alle Bücher von Max Brooks

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Der Zombie Survival Guide

Der Zombie Survival Guide

 (136)
Erschienen am 18.10.2010
Operation Zombie

Operation Zombie

 (96)
Erschienen am 18.10.2010
Zombieparade: Storys

Zombieparade: Storys

 (7)
Erschienen am 18.06.2012
Zombieparade

Zombieparade

 (2)
Erschienen am 18.06.2012
Minecraft - Die Insel

Minecraft - Die Insel

 (1)
Erschienen am 01.03.2018
The New Dead: Die Zombie-Anthologie

The New Dead: Die Zombie-Anthologie

 (1)
Erschienen am 13.02.2012
World War Z

World War Z

 (5)
Erschienen am 24.06.2013

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S

Rezension zu "Minecraft - Die Insel" von Max Brooks

spannende Abenteuer in einem Spiel
Sabine_Hartmannvor 5 Monaten

Die Hauptfigur dieser Geschichte landet plötzlich und unerwartet in einem seltsamen Meer und kämpft sich an Land.

 

Dabei staunt die Person über ihr eigenes Aussehen genauso wie über die Welt um sie herum. Ganz offensichtlich ist die Hauptfigur männlich. Man erfährt den Namen allerdings nicht. Scheinbar sah er früher anders aus, also nicht so würfelförmig wie heute. Auch die Welt um ihn herum sieht anders aus und funktioniert ganz offensichtlich nach anderen Maßstäben. Man kann ein Stück aus einem Baum oder einem Felsen herausschlagen, das herausgeschlagene Teil ist immer Würfelförmig, und der Rest der Welt bleibt unberührt. Bald findet unser Held auch heraus, dass er bestimmte Dinge einsammeln kann. Dafür dienen Flächen auf seinen auch würfelförmigen Händen.

Er stellt ebenso fest, dass er beinahe allein auf der Insel ist. Außer ihm leben dort noch ein paar Tiere, Kühe, Schafe und Hühner.

Als es dunkel wird, bemerkt er leider und überraschend, dass er sich gegen Angreifer wehren muss. Außerdem bekommt er Hunger, und wenn er hungrig ist, hat er nicht so viel Kraft.

Damit sind seine Aufgaben festgelegt. Er muss sich schützen bzw. wehren können und er braucht Nahrung. Feuer bzw. Licht wären auch nicht schlecht.

Wer das Spiel Minecraft kennt, weiß worum es geht. Wer das Spiel nicht kennt, erfährt es aus der Geschichte und kann daran mindestens genauso viel Freude haben wie eingefleischte Spielefans.

Da die Leserinnen und Leser eins zu eins hören bzw. eben lesen können, was die Hauptfigur tut, denkt und fühlt, sind sie ganz nah dran und können sich entweder über ihn amüsieren, weil er eben das Spielprinzip noch nicht verstanden hat oder mit ihm mitfiebern, weil sie auch nicht wissen wie es besser gehen würde.

Stilistisch ist das Buch eindeutig an die Zielgruppe, Jugendliche ab zwölf Jahren, angepasst. Es ist gleichzeitig humorvoll und spannend und lässt sich problemlos verstehen.

Der Autor spart dabei nicht mit philosophischen Überlegungen seiner Figur, die sich jedoch alle im Minecraft Universum abspielen und nur gelegentlich noch Reminiszenzen an die frühere Lebenswelt des Helden bergen. (Ist es richtig, Tiere zu töten?)

Der Umschlag ist in Schwarz gehalten und zeigt ganz eindeutig Abbildungen aus dem Spiel, sodass alle Leserinnen und Leser wohl wissen worauf sie sich einlassen, wenn sie das Buch aufschlagen.

Da die Stimme des Erzählers eine authentische zu sein scheint, macht es Vergnügen, der Hauptfigur durch die verschiedenen Abenteuer zu folgen.

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angi_stumpfs avatar

Rezension zu "Zombieparade: Storys" von Max Brooks

Zombies und Vampire
angi_stumpfvor einem Jahr

Dieses Buch vereint vier Kurzgeschichten, von denen die Längste auch den Titel „Zombieparade“ trägt.
Wie unschwer zu erraten, geht es in allen Geschichten um die große Zombieapokalypse, die die Menschheit langsam ausrottet. Dabei erleben wir die Katastrophe aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln. Aus der Sicht der überlebenden Menschen, die jemanden verloren haben, aus der Sicht eines Kämpfers oder einer Frau, die alles gibt, um eine Verteidigungsmauer zu errichten.
Am interessantesten fand ich die Geschichte „Zombieparade“, in der alles aus der Sicht eines Vampirs geschildert wird. Als Fan der Nachtwesen habe ich echt mitgelitten mit ihm und seiner Freundin Laila. Zunächst sehen die Vampire, die von den Zombies nicht als Nahrung erkannt werden, die fortschreitende Ausbreitung nicht als Problem. Doch so nach und nach wird ihnen klar, dass auch ihre Art nicht überleben kann, wenn alle Menschen verschwunden sind. Ein verzweifelter Kampf auf Leben und Tod beginnt …

Diese Geschichte fand ich sehr eindrücklich und fesselnd, die anderen drei Stories haben mir nicht ganz so gut gefallen. Das kann auch teils daran liegen, dass ich nicht so der Kurzgeschichtenfan bin, weil mir dabei immer etwas die Tiefe fehlt, aber in „Zombieparade“ war dafür genug Raum vorhanden. Der Schreibstil ist durchgehend sehr schön lesbar und lebendig.

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rokats avatar

Rezension zu "World War Z: Operation Zombie von Brooks. Max (2013) Taschenbuch" von Max Brooks

Interessante, realitätsnahe Fiktion - trotz Zombies!
rokatvor einem Jahr

Auf der Erde breitet eine Infektion aus: Infizierte beginnen, andere Menschen zu beissen und verbreiten so den Virus weiter. Umgangssprachlich gesagt: Sie mutieren zu Zombies. In der heutigen Welt wo alles so nah erreichbar ist, breitet sich das Virus immer schneller aus, und überall auf der Welt. Die Menschen sind chancenlos: Man weiss anfangs zu wenig über die Krankheit, und mit jedem infizierten Menschen verschiebt sich das Gleichgewicht des Kriegs zu Gunsten der Zombies. Die Führungskräfte der Länder sind zu einem drastischen Schritt gezwungen..

Einfach nur eine weitere Zombiegeschichte? Zum Glück nicht! Vor ein paar Jahren kam ein gleichnamiger Film mit Brad Pitt in die Kinos, der völlig Klischeebeladen war, und anscheinend auf diesem Buch basierte. Darum machte ich immer einen grossen Bogen darum, bis mich eine Kollegin darauf aufmerksam machte: Das Buch hat mit dem Film nicht gemeinsam, ausser dem Titel und dass es tatsächlich um Zombies geht.

Das Buch setzt 10 Jahre nach dem Ende des Kriegs ein. Ein Journalist rollt die Geschehnisse auf, die zu der Katastrophe geführt hat, indem er Gespräche mit den unterschiedlichsten Menschen aus aller Welt führt. Wer hat Patient 0 entdeckt, wie reagierten die Regierungen auf die ersten Krankheitsfälle, wie erfuhren Menschen aus aller Welt davon? Dann bei Ausbruch der Epidemie: Wie reagierte das Militär darauf, wie versuchte man der Epidemie Herr zu werden, woran scheiterte man? Die Lösung: Wer kam auf diese drastische Lösung, wie wurde sie umgesetzt, was waren die Konsequenzen davon? Der Rückschlag: Wie wurde der militärische Rückschlag entschieden, wie ging das an verschiedenen Stellen der Welt vonstatten? Und zum Schluss: Wie sieht die Welt jetzt aus, was haben die Menschen gelernt?

Diese fiktiven Tatsachenberichte ergeben ein interessantes Bild. Dabei stehen nicht mal die Zombies an sich im Vordergrund, eigentlich werden hier viele soziale, politische und gesellschaftliche Normen und Reaktionen, die in unserer jetzigen Zeit allesamt sehr realistisch sind, in den Kontext einer Katastrophe gesetzt, welche aufgrund des Labels „Zombie“ sehr unwahrscheinlich wirkt, aber in Zusammenhang mit „Epidemie“ plötzlich ganz anders betrachtet werden kann.

Ich fand das Buch sehr gut. Einige Protagonisten fand ich unsympathisch, andere schräg, andere echt toll, aber sie waren alle authentisch. Ich hab das Buch sehr schnell durchgelesen. Ich fand es eine interessante Kombination – Zombies lassen gruseln, die Realität macht sehr nachdenklich. Zwei Kritikpunkte: Erstens sind zwei oder drei Tatsachenberichte gegen Ende zu langatmig, und wären kürzer völlig ausreichend gewesen. Zweitens hätte ich gerne noch mehr (fiktive) Wissenschaftler zu Wort kommen lassen, angesichts der Tatsache dass das Ganze ja ein Virus war.

Ich gebe dem Buch 4 von 5 Sternen. Vor einiger Zeit hat eine Kollegin die (englische) Hörbuchversion angefangen und ich stellenweise mitgehört – das war fast noch authentischer, und kann ich ebenfalls empfehlen!

Kommentare: 4
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Zusätzliche Informationen

Max Brooks wurde am 22. Mai 1972 in New York City (Vereinigte Staaten von Amerika) geboren.

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