Max Brooks Operation Zombie

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Inhaltsangabe zu „Operation Zombie“ von Max Brooks

Der Nachfolger des Klassikers „Der Zombie Survival Guide“

In seiner erschütternden Berichterstattung beschreibt der renommierte Zombie-Experte Max Brooks die größte Katastrophe der Menschheit seit den beiden Weltkriegen: den Krieg der Zombies gegen die Menschheit. Ergebnis ist dieses umfassende Standardwerk. In zahlreichen Berichten, Tonbandmitschnitten von Überlebenden und Interviews mit Experten geht er den Ursachen auf den Grund, lässt Augenzeugen zu Wort kommen und gibt wertvolle Tipps zur Prävention und Verteidigung.

Das Buch zum Film "World War Z" von und mit Brad Pitt.

Überdurchschnittliche Zombieunterhaltung.

— WALKING

Unterhaltung für Zombie-Fans.

— Sasha83

Ich bin immer wieder beeindruckt, wie realistisch Max Brooks die Zombieapokalypse darstellt. Da kriegt man glatt Paranoia :D

— Sharyssima

Dafür, dass es um Zombies geht, erstaunlich realistisch.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Der Film ist Eindeutig besser! Dieses Buch hat mich eher gelangweilt!

— Mitchel-of-the-dead

Gute Idee, aber leider viel zu sprunghaft und militärlastig geschrieben. Hat mich nach einer Weile echt nur mehr gelangweilt...

— CarryOb995

Bestimmt gut recherchiert und fundiert dargestellt - aber leider unfassbar langweilig.

— Enni

Eines der besten Bücher zum Thema Zombies

— easyday

Eindringlich, umfangreich und lesenswert: Keine oberflächliche Zombie-Jagd, sondern ein weltumspannender Bericht einer globalen Katastrophe.

— WortGestalt

Dummer Titel für geniales Buch! Interviewsammlung mit schwachen und umwerfend guten Passagen bzgl des Weltkrieges gegen Zombies.

— knuckle66

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  • Wenn die Untoten die Erde überrennen

    Operation Zombie

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    15. May 2016 um 19:04

    Inhaltsangabe findet ihr beim Buch, daher wiederhole ich sie hier nicht.Die Rezension findet ihr auch ausführlich auf meinem Blog, mit Cover Vergleich: http://miss-page-turner.blogspot.de/2016/05/seiner-erschutternden-berichterstattung.htmlMeine Meinung zum Buch Zombies sind im Trend und das nicht erst seit The Walking Dead. Es ist wohl die Kombination aus realem Schrecke einer Seuche/Pandemie und dem „Übernatürlichen“ des Untoten, die uns so an diesem Thema faszinieren. Max Brooks hebt diese Kombination auf eine völlig neue Ebene. Das Buch auf dem lose der (im englischen) gleichnamige Film World War Z basiert, hat sehr wenig, bis überhaupt nichts mit diesem zu tun. Das fängt schon da an, dass das Buch ein „Tatsachenbericht“ aus gesammelten Berichten und Interviews über den Zombie Weltkrieg ist und keine Handlung im dem Sinne hat, dass ein Brad Pitt durch die Gegend fliegt und den Ursprungd er Seuche sucht. Im Buch wird der übrigens schon im allerersten Interview erwähnt. Eigendlich ist die einzige Gemeinsamkeit von Buch und Film, dass es um Zombies geht, die durch eine Seuche hervorgerufen wurden und das Israel die Gefahr zuerst ernst genommen hat. Alles andere, was im Film vorkommt, angefangen von der Zeit die es braucht, bis sich ein Infizierter reanimiert, bis zum „Impfstoff“ kommen im Buch so nicht vor. Fans des Films sollten sich also auf etwas anderes einstellen. Der Bericht in Buchform ist chronologisch aufgebaut von den ersten Ausbrüchen, über Massenflucht bis zum totalen Krieg. Die meisten Augenzeugenberichte sind dabei sehr eindringlich und schildern das Grauen, gerade in der Anfangszeit der Seuche, auf erschaudernde Art und Weise. Das seltsame an dem Buch ist, auf der einen Seite ist die Auswahl der Interviewpartner unglaublich vielseitig, auf der anderen Seite, ist das worüber sie reden oft etwas einseitig. Zu den zahlreichen befragten Personen gehören Militärs und Ärzte ebenso wie normale Zivilisten, ein Bodygard der VIPs, ein geistig behindertes Mädchen oder ein Computernerd aus Japan.Leider merkt man aber doch dass der Fokus auf den USA liegt, auch wenn auch von der Lage aus anderen Länder berichtet wird. Ein weiterer wichtiger, und leider manchmal ermüdender Fokus, lag auf dem Militär. Ein Lexikon über die Ausrüstung des US Militärs, könnte kaum mehr Abkürzungen und Waffenbezeichnungen enthalten als dieses Buch (Wenigstens werden sie in den Fußnoten erläutert) Trotz des ein oder anderen Berichts, der dadurch etwas langweilig und langatmig ist, ist Operation Zombie ein durchaus zu empfehlendes Buch, nicht nur für Zombiefans. Denn es erzählt auf erschreckende Art von den Abgründen der Menschen, während einer weltweiten Katastrophe, aber es erzählt auch von Mut und Hoffnung. Dabei wirkt alles so realistisch, dass man sich unweigerlich selbst bei den Überlegungen erwischt: Was würde ich in der Situation tun? Ich musste mich mehrmals ermahnen, dass es keine Zombies gibtFazitEin empfehlenswerter Roman, nicht nur für Zombiefans, der vor allem durch Realismus, so seltsam das bei Zombies auch klingen mag, zu Punkten weiß.

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  • Eindringlicher und umfangreicher Bericht einer globalen Katastrophe

    Operation Zombie

    WortGestalt

    10. June 2014 um 07:42

    „Operation Zombie“ ist ein Buch, das ich so auch noch nicht gelesen habe. Und zumindest in diesem Genre auch kaum erwartet hätte. Max Brooks erzählt hier so umfangreich, so allumfassend von einer globalen Zombie-Apokalypse, dass es einen wirklich verblüfft. Denn trotz der absolut fiktiven Grundlage gelingt dem Autor hier eine Story von einer Eindringlichkeit, die seines gleichen sucht. Alleine der Aufbau konnte mich begeistern, weil die Erzählweise ungewöhnlich ist und ich die Idee dazu schlichtweg genial finde. Anstatt einen gewöhnlichen Roman zu schreiben, entwickelt Max Brooks seine Geschichte nur durch Interviews. Er sammelt auf der ganzen Welt Eindrücke, Erlebnisse und Berichte der Überlebenden und stellt sie zu einem umfangreichen Bericht zusammen, ohne das dieser nachher wie Stückwerk wirkt. Alles fügt sich zu einer stimmigen Darstellung zusammen. Dabei wird kaum ein Land, kaum eine abgelegene Region ausgelassen. So erfährt man zum Beispiel aus China etwas über die ersten vereinzelten Infizierten, aus Tibet etwas über den Menschenhandel und wie dieser die Ausbreitung der Seuche begünstigte und aus Griechenland, Brasilien oder Israel gibt es Berichte über die ersten Sichtungen von Zombies. Später, als die Menschheit sich der Gefahr bewusst wird und eine Panikwelle die gesamte Erde erfasst, gibt es Berichte aus den USA, Indien, Russland, den Westindischen Inseln und Grönland. Und auch als die Menschheit sich dann zum Gegenschlag rüstet und der eigentliche Zombie-Weltkrieg beginnt, belegt Max Brooks die Ereignisse mit eindrucksvollen Schilderungen von allen Kontinenten, aus allen Bevölkerungsschichten. Max Brooks hat in diesem Zombie-Roman an alles gedacht. Es geht nicht nur um den Ausbruch und die Verbreitung des Virus und den Kampf ums Überleben, es geht auch um die Flüchtlingsströme, die Bemühungen, sichere Zonen zu errichten, diese zu verteidigen und die Menschen darin zu versorgen. Es geht darum, dass plötzlich ganz andere Notwendigkeiten bestehen, bestimmte Berufsgruppen völlig überflüssig werden und jeder Mensch versuchen muss, sich an der Nahrungs- und Energieversorgung zu beteiligen. Wie geht man mit Verbrechern um, wenn man weder Platz noch Personal hat, diese zu überwachen? Es geht um gezielte Pläne, die Zombies zurückzuschlagen, strategische Möglichkeiten, die Welt nach und nach zurückzuerobern. Aber es geht auch um viele einzelne Schicksale, jedes Interview wirft dabei einen anderen Blickwinkel auf die Ausbreitung des Virus, später auch auf den Krieg und dann auf den Wiederaufbau. Und das alles derart glaubwürdig und realistisch, dass man beim Lesen fast vergisst, dass es sich um einen Zombie-Virus handelt. Nicht nur geographisch, sondern auch durch die Menschen, die zu Wort kommen, entsteht ein Querschnitt durch alle sozialen, kulturellen und beruflichen Schichten. Wo man sonst in Zombie-Romanen meist eine kleine Gruppen von Protagonisten begleitet, erfährt man hier von allen globalen Auswirkungen. Selbst ein Astronaut kommt zu Wort, der auf der Internationalen Raumstation eingesetzt war, als das Virus die Weltbevölkerung überrollte. Vielfältiger geht es nicht. Fazit: Zombie-Horror auf der ganzen Welt, eindringlich und umfangreich verpackt in Interviews, bei denen es mich verblüfft hat, wie authentisch der Autor in zig verschiedene Rollen schlüpfen konnte! Bewertung: Stil: 4 Sterne Idee: 4 Sterne Umsetzung: 5 Sterne Figuren: 5 Sterne Plot-Entwicklung: 3 Sterne Tempo: 2 Sterne Tiefe: 4 Sterne Komplexität: 5 Sterne Lesespaß: 4 Sterne Durchschnittliche Bewertung:  4,00 Sterne Gesamteindruck: 4 Sterne für eine umfangreiche, eindringliche Berichterstattung Rezension auch auf http://wortgestalt-buchblog.blogspot.de

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  • Trockene Zombie-Abhandlung

    Operation Zombie

    andreasmk

    26. April 2014 um 15:17

    "World War Z" alias "Operation Zombie" enthält eine fiktive chronologisch geordnete Sammlung von Augenzeugenberichten zu den Geschehnissen des Zombie Weltkriegs: Vom Beginn der Seuche in entlegenen Gebieten von Entwicklungsländern, der internationalen Verbreitung, Verleugnung und Vertuschung, Eindämmungsversuchen, offenem Krieg, Wiederaufbau, sowie Früh- und Spätfolgen. Der Autor Max Brooks entführt den Leser dabei in die verschiedensten Ecken dieser Welt und zu ganz ungewöhnlichen Menschen. Detailliert und einfallsreich berichtet er über die verschiedenen Aspekte des Zombiekriegs und seine Einflüsse auf die verschiedenen Bereiche unserer Gesellschaft und unseres Planeten aus der Sicht vieler Personen mit ganz unterschiedlicher Herkunft. Das Buch besteht zwar aus kurzen Kapiteln, die einzelne abgeschlossene Geschichten bilden, sollte aber an einem Stück gelesen werden, um den Überblick auf die Gesamthandlung nicht zu verlieren. In der Einleitung wird erklärt man wolle keine neutrale Abhandlung des Zombiekrieges schreiben, sondern auch die menschlichen Aspekte in den Fokus rücken. Das ist leider sowohl was den Inhalt als auch die Erzählweise angeht nur mäßig gelingen. So fehlt es den einzelnen Geschichten an Spannung und Emotionen, wodurch das Buch viele Längen aufweist und sich eher zäh liest. An vielen Stellen schießt Brooks außerdem über sein Ziel hinaus und die vielen ungewöhnlichen Elemente lassen Handlung und Charaktere deutlich an Glaubwürdigkeit verlieren. Wie auch bei Brooks "Zombie Survival Guide" wird stellenweise ein starker Fokus auf die USA und Waffen gelegt, was uninteressierte Leser zusätzlich langweilen kann. Fazit: Wer nüchterne, aber gut durchdachte Augenzeugenberichte eines fiktiven Kriegs gegen die Zombies mit leider zu wenig Spannung oder Emotionen erwartet kommt hier voll auf seine Kosten. Meine Empfehlung: Stattdessen lieber zum "Zombie Survival Guide" des Autors greifen.

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  • Vom „Weltkrieg“ zur „Operation“ ?!?

    Operation Zombie

    MattT

    Warum der Goldman Verlag den „Weltkrieg“ Zombie zu einer banalen Operation degradierte, werden wir wohl nie erfahren. Wahrscheinlich wollte man auf der Erfolgswelle des „Zombie Survival Guide“ mit reiten, welches ja doch eher humoristisch als todernst daherkommt. Leider scheint man dabei aber übersehen zu haben dass „World War Z“ im Gegenatz dazu, nichts, aber auch rein gar nichts, mit einer Komödie zu tun hat. Hätte ich nicht schon den Film gekannt, würde mich der dümmliche Titel der deutschen Ausgabe wohl eher abgeschreckt haben. Doch wer jetzt denkt das hier vorliegende Werk wäre auch gleichzeitig das Buch zum Film, irrt sich gewaltig. Denn tatsächlich hat der Film, von den Zombies mal abgesehen, nicht viel mit dem Buch gemein. Im Grunde hat Hollywood hier eher einen Prolog zum Buch geschaffen. Denn im Gegensatz zum Film, spielt das Buch nach der Zombie Apokalypse. Der Protagonist, und fiktive Autor des Buches, interviewt überlebende des Krieges und schreibt deren Erlebnisse nieder. Dabei entsteht eine Sammlung interessanter Kurzgeschichten. Leider aber auch nicht mehr.„World war Z“ könnte praktisch die Hintergrund-Story zu jedem X-beliebigen Film/Buch des Zombie Genres sein. Leider verzettelt sich Brooks beim schreiben in so vielen kleinen Scharmützeln, dass am Ende des Bogens leider keine Spannung mehr aufkommen will. Hier konnte der Film etwas mehr überzeugen. Wenn ich auch zugeben muss, dass er für einen Zombiestreifen doch arg blutlos daher kommt! Fazit: Das Buch erzählt in Vielen Kurzgeschichten den Verlauf des "Krieges" gegen die Untoten. Das ist bestenfalls interessant, leider aber nur selten Spannend. Freunde des Zombie Genres können hier jedoch bedenkenlos zugreifen, denn WWZ funktioniert ganz wunderbar als Ergänzung (Hintergrundstory) für alles, von „Romero“ bis zu „Walking Dead“

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    • 3
  • ...Zombie fressen Gehirn..." ein Tatsachenbericht

    Operation Zombie

    Keksisbaby

    10. March 2014 um 13:24

    Wie tötet man einen Toten, der versucht dein Gehirn zu fressen? Zunächst sah es nur nach einem kleinen Seuchenherd in China aus, bis es sich explosionsartig als Pandemie über alle Kontinente ausbreitet. Der Krieg gegen die wandelnden Leichen, verschlingt Unsummen und fordert unzählige Menschenleben, bevor an ein geregeltes Leben auch nur halbwegs zu denken ist. Auch zehn Jahre, nachdem die Menschheit gesiegt hat, sind noch immer Zombies in Permafrostböden konserviert und wehe sollte es je zu einem Tauwetter kommen. Operation Zombie war so völlig anders, als ich erwartet habe. Es ist wie ein Bericht geschrieben, bei dem Augenzeugen und Beteiligte nach dem großen „Worldwar Z“ zu ihren Erfahrungen befragt werden. Manchmal wird eine Geschichte einfach runtererzählt und,manchmal in Form eines Interviews. Die Story geht dabei chronologisch vor, wie alles begann, wie die Epedemie sich immer weiter ausweitet und schließlich wie die Menschen siegen. Die Befragung findet weltweit und quer durch alle Bevölkerungsschichten statt. Vom Behinderten, über Generäle bis hin zu den Astronauten der ISS. Die Abschnitte sind kurz, so dass beim Lesen keine Langeweile aufkommt und wenn einem die Erzählweise mal nicht behagt, wartet man einfach auf den nächsten Interviewpartner. Den strategischen Überlegungen der unterschiedlichen Militärs konnte ich nicht immer folgen, aber das war auch nicht schlimm, kamen doch danach gleich unterhaltsamere Zeitzeugen zu Wort. Ich hätte mir zwar mehr Emotionalität gewünscht, wie es ist einen Angehörigen zu verlieren, der kurz nach seiner Infektion dann versucht einen zu fressen. da das Ganze aber als eine Art Bericht daher kam, war das von vornherein gar nicht vorgesehen. Es war einfach anders. Natürlich ist es nicht gerade der Gipfel der Innovativität zu erzählen, wie die Menschheit mit einer Pandemie umgeht, wenn es sich dabei aber um einen „Zombievirus“ handelt, wird die ganze Sache schon wieder interessant.

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  • Wahnwitzige Endzeitvision

    Operation Zombie

    Babscha

    Tja, so kann´s kommen, wenn die Menschheit nicht permanent auf Draht ist und immer und überall die Augen offen hält. Nämlich so, dass ein Virus unbescholtene Erdenbewohner nach ihrem Ableben in kürzester Zeit reanimiert und in grauenhafte, schlurfende, stöhnende Zombies verwandelt, immer auf der Suche nach lebenden Kreaturen, am liebsten Menschen, über die sie herfallen und die sie sich einverleiben können. Extrem widerstandsfähig und nicht ganz unintelligent sind sie dummerweise nur durch eine völlige Zerstörung des Gehirns zu eliminieren. Keine schöne Vision, aber eine, der sich der Autor in seinem Buch mit einer derart umfassenden, akribischen und damit überzeugenden Hingabe annimmt, dass die Lektüre trotz des eigentlich ziemlich abstoßenden Themas zu einem absolut außergewöhnlichen Erlebnis wird. Das Buch setzt ein nach dem Ende des „World War Z“, des weltweit geführten Kampfes der Menschen gegen die Untoten, den sie zuletzt gewonnen zu haben glauben. Brooks schlüpft in die Rolle eines Berichterstatters, der im Auftrag der UN auf der ganzen Welt mehr oder weniger traumatisierte Überlebende, Kriegshelden, Augenzeugen und einfache Bürger interviewt und in den einzelnen Kapiteln ihre Geschichte aus der verheerenden Zeit zum Besten geben lässt. Dies gelingt durchweg interessant, zumindest immer so, dass der Spannungsbogen nicht abreißt und man dran bleibt. Unglaublich, mit welcher Akribie sich der Autor in komplizierteste gesellschaftliche und militärische Sachzusammenhänge eindenkt, welche teils irre Szenarien er entwirft und wie er die Verzweiflung der Menschheit, die viel zu spät das wahre Ausmaß der Gefahr erkennt und dieser über weite Strecken hilflos ausgeliefert ist, glaubhaft macht und hierbei reale politische und globale Strukturen und Verwerfungen der Völker dieser Welt in seinem Bericht verwurstet. Allein Einzelkapitel wie der Bericht aus der ISS, die das ganze Elend zwar aus sicherer Distanz aus dem Weltraum beobachtet, sich aber dennoch einer feindlich gesinnten chinesischen Raumstation erwehren muss oder die Geschichte aus einem gestohlenen Atom-U-Boot, das, ausgestattet mit viel Gottvertrauen und einem nahrungsspendenden Nutzgarten, für Jahre teils bewegungslos in die Weltmeere absinkt, sind die Lektüre wert. Ein außergewöhnliches Buch, eine irre ideensprühende Vision, allerdings vorzugsweise für Leser mit Nehmerqualitäten in Sachen Ekeltoleranz.

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    • 2

    AnnaChi

    22. February 2014 um 15:51
  • Fantastisch

    Operation Zombie

    knuckle66

    09. February 2014 um 19:06

    Eines der (für mich) am besten geschriebenen Bücher der letzten Jahre.
    Der Schreib- und Erzählstil ist einfach packend.
    Die einzelnen interviews schwanken in ihrer Art sehr stark und das ist auch gut so. Es gibt einige, die man eher oberflächlich runterliest, dafür andere, die einen schlichtweg umhauen.
    Ein rundum starkes Buch.
    Es verdient einfach alles an Sternen, was da ist!

  • Zombies im Buchformat?? Das geht???

    Operation Zombie

    Cerepra

    03. August 2013 um 21:23

    Unglaublich, aber wahr. Als Zombie-Film-Fan war ich ehrlich gesagt doch etwas skeptisch. Aber das Mr. Brooks hat es geschafft mich von der ersten bis letzten Seite zu fesseln und das unter der Woche und nach der Arbeit (eigentlich eine Zeit in der ich mich eigentlich nur noch vom Fernseher berieseln lasse). Operation Zombie ist ein Tatsachenbericht über den Ausbruch einer Zombie-Epidemie, die Aktionen und Reaktionen der Menschen. Dabei gibt keinen eigentlichen Protagonisten, sondern es werden unglaublich viele Personen auf allen Teilen der Erde von einem Journalisten interviewt, der die Interviews dann chronologisch zusammensetzt. Das ist sehr angenehm, so gibt es keine Sprünge und man erfasst als Leser das gesamte Geschehen vom Anfang bis zum Ende. Während ich las kam mit immer wieder der Gedanke, dass, würde man das Buch auch zu einem Tatsachenbericht-Film umsetzen, eigentlich Michael Moore der Autor/Regisseur sein müsste. Der Journalist arbeitet in einigen Passagen auch einige hässliche Tatsachen des Militär, Regierung und privat Wirtschaft heraus und deckt sozusagen auf. Wer Zombies mag und sich nicht daran stört, dass es sich hier nicht um einen klassisch geschriebenen Roman handelt, dem kann dieses Buch wirklich nur empfehlen.

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  • Bedrückende Stimmung, aber durchwachsener Lesespaß

    Operation Zombie

    Brennegan

    22. July 2013 um 21:50

    Zugegeben, Operation Zombie besticht oftmals durch die bedrückenden Beschriebungen. Es sind die kleinen Details, die hier besonders ins Auge stechen. Wenn über Nordkorea berichtet wird oder die Maßnahmen zum Gewinnen des Krieges, kann dem Leser schnell flau im Magen weden, denn die Berichte sind alles andere als angenehm und tragischer Weise wirken sie nicht gerade unrealistisch. Dabei macht es Brooks richtig, nicht eine Figur in den Mittelpunkt zu stellen, sondern kleine Geschichten einzelner Überlebender zu präsentieren. Wenn da nicht der Patzer auf den letzten Metern wäre. Fast regelmäßig schleichen sich Geschichten ein, die nicht mehr als ein Augenrollen hervorrufen, wenn der Autor seine kleinen Kurzgeschichten in Richtungen driften lässt, die jeglicher Horror-Neuling spannender und weniger vorhersehbar präsentiert. Es geht so weit, dass er oft genug nicht einmal vor einfachstem Kitsch halt macht. Wirklich schade drum, denn die Idee einer globalen Betrachtung ist wirklich fantastisch und erinnert gerade in den ersten Berichten an die Erzählungen eines John Keegan vom letzten Friedensmonat im Jahre 1914. Wenn da nicht die zunehmend unangenehm auffallenden Ausreißer in Richtung Ende wären …

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  • Interessante Zombie-Geschichte auch für Nicht-Fans des Genres!

    Operation Zombie

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    18. July 2013 um 17:24

    Mehr Rezensionen von mir findet ihr auf meinem Blog: http://anima-libri.de Zombies sind ja jetzt nicht so wirklich meine Sache (bzw. eigentlich ehr gar nicht), aber um dieses Buch, bzw. seine Verfilmung, wurde in letzter Zeit soviel Wind gemacht, das ich mir dachte, einen Versuch ist es doch mal wert. Und ich muss sagen, dass mich “World War Z: Operation Zombie” wirklich positiv überrascht hat. Hauptsächlich lag das an der Art, auf die hier die Geschichte erzählt wird, denn das Buch ist im Grunde eine Sammlung fiktiver Berichte über World War Z. Dabei gibt es so ziemlich alles von Interviews über Abschriften von Radiomitschnitten bis hin zu Berichten aller Art und auch die jeweiligen berichtenden Personen sind völlig unterschiedlich, kommen aus aller Herren Länder, haben alle möglichen sozialen und kulturellen Hintergründe und bieten generell einen sehr umfassenden Überblick über die Geschehnisse, vom ersten Auftreten der Seuche bis hin zum eigentlichen Krieg. Der Komödien-/Parodie-Charakter der Geschichte (denn in diese Kategorie ist das Buch offiziell einzuordnen) offenbart sich dabei nicht auf den ersten Blick, sondern wird eher zwischen den Zeilen ersichtlich, etwas was ich beim Lesen sehr angenehm fand, denn platter Humor ist definitiv etwas, was mir ein Buch sehr, sehr schnell kaputt machen kann. Max Brooks schafft es aber eben diesen Humor hier eher unterschwellig einfließen zu lassen, sodass das Buch zwar durchaus auch immer wieder amüsant ist, es aber nicht so wirkt, als hätte der Autor versucht das Genre ins Lächerliche zu ziehen. Alles in allem war es eben diese Mischung aus völlig ungewöhnlicher Erzählstruktur und feinem Humor, die dafür gesorgt hat, dass “World War Z” ab sofort zu den wenigen Zombie-Büchern gehört, die mir tatsächlich gefallen und die ich gerne weiterempfehle – auch an Leser, die diesem Genre sonst, genau wie ich eigentlich, eher skeptisch gegenüber stehen. Ob ich mir den Film ansehen werde, weiß ich aber noch nicht, mit Brad Pitt kann ich nämlich so gar nichts anfangen

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  • Empfehlenswert nicht nur für Zombiefans.

    Operation Zombie

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    14. July 2013 um 15:25

    Wie bin ich, die Ich-vertrage-kein-Horror-Fraktion, das Mädchen für das selbst Supernatural teilweise zu viel war und die nur nach einem Hauch von Grusel die nächsten Tage vor ihrem eigenen Schatten  wegrennt, nur an ein Zombiebuch geraten ? Parodie hin oder her, um das Wort Zombie mache ich normalerweise einen Bogen. Dennoch  ist dieser "Tatsachenbericht" in meinen Händen gelandet und bereuen tu ich es nicht. Vorneweg: Das ganze wird als Parodie beschrieben und dem Comedy Genre zugeschrieben. Lustig ist das Buch auch, nur eben nicht auf den ersten Blick. Der Witz steckt zwischen den Zeilen. Das Buch ist eine Ansammlung von Interviews, Radioaufnahmen und Berichte. In diesen wird das ersten Auftreten der Seuche bis hin zum totalen Krieg, alles geschildert. Die Personen die hier ihre Erlebnisse zum Besten geben sind dabei vollkommen unterschiedlich: ein Arzt aus China, ein General aus den USA oder einfach nur ein Otaku aus Japan. Sie alle haben ihre Geschichte. Wie gesagt eigentlich bin ich kein Zombie Fan, aber dieses Buch hat mich fasziniert. Man weiß, dass es keine Zombies gibt und doch sind diese Berichte so realitätsnah geschrieben, dass man sich unweigerlich fragt: Was hätte ich an dieser Stelle getan? Irgendwann fällt einem auf, dass man ernsthaft über das eigene Verhalten während einer Zombieapokalypse grübelt und spätestens da taucht dann auch der erste Schmunzler auf. Die Parodie findet sich aber vor allem in den Reaktionen der Großmächte auf die Zombiebedrohung. Die Kritik an Politik und gewissen hochrangigen Personen findet sich immer wieder. Das Promiklientel bekommt da ebenso sein Fett weg die das Militär. Ebenso positiv ist, dass so viele Themen angesprochen werden. Es geht nicht nur um die Bekämpfung der Zombies sondern vielmehr darum, wie die einzelnen Menschen mit der Bedrohung umgegangen sind. So wird z.B. auch eine geistig behinderte Frau interviewt oder auch Schüler oder ein Einsiedler. Auch geografisch gibt es keine Begrenzung. Die USA hat zwar ein eigenes Kapitel abbekommen, man erfährt aber ebenso etwas über die Situation in Israel, Korea, Indien und auch Deutschland hat ein Interview. Das alles ergibt ein umfassendes Bild und fördert die bereits erwähnte Realitätsnähe. Wer jedoch den Film gesehen hat, wird die Rolle des  Gerry Lane vergebens suchen. Der Film basiert lediglich auf der Grundidee des Buches, hat aber sonst nicht viel damit gemein (ich finde ihn dennoch toll und absolut sehenswert). Ein paar Themen, wie sie Situation in Israel werden aufgegriffen, anderes wie die Dauer bis zum Ausbruch bei einer infizierten Person wiedersprechen sich. Es ist aber ja nur logisch, dass eine Interviewsammlung nicht einfach so verfilmt werden kann und daher noch eine Plothandlungr ein musste. Fazit: Das Buch ist auf jeden Fall mal etwas anderes und auch für Leute, wie mich, die mit Zombies sonst nicht viel anfangen können, absolut lesenswert. Ein Kristall Abzug gibt es, da der ein oder andere Bericht etwas langweilig war und den man auch hätte weglassen können. Die Rezension findet ihr auch unter: sognatrice-books.blogspot.de

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  • World War Z

    Operation Zombie

    BlueNa

    18. April 2013 um 20:28

    Max Brooks ist Zombieexperte und Journalist und reist in dieser Funktion durch die gesamte Welt um die Zeitzeugen der großen Zombieepidemie zu befragen. Er trägt alle Tatsachenberichte zusammen und entwickelt somit ein Werk, in dem geschrieben steht, wie und wo die ersten Ausbrüche zu verzeichnen waren und wie die einzelnen Nationen der Welt den Weg zum großen Weltkrieg gegen die Zombies, den World War Z, beschritten. Was musste getan werden um das Überleben der Menschheit zu sichern? Welche Entscheidungen getroffen werden? Hatte die Menschheit überhaupt eine Chance zu überleben? Ich bin auf diesen besonderen Zombie-Roman aufmerksam geworden, weil er die Vorlage für den Kinofilm „World War Z“ mit Brad Pitt liefert. Ich hätte sonst nie eine Verbindung zu diesem Buch herstellen können, denn der deutsche Titel ist mehr als schräg und wird dem Roman absolut nicht gerecht! Ich bespreche hier die Kindle-ebook Version von „Operation Zombie“ und bin mit dieser absolut zufrieden gewesen. Der Roman liest sich wie ein Tatsachenbericht einer großen Katastrophe, die die Menschheit ereilt und währenddessen nicht nur die menschliche Rasse selbst, sondern auch unsere Erde, unser Lebensraum, an den Rand der Vernichtung getrieben wird. Die vielen Feuersbrünste die wüten, nachdem sich fast alles intelligentes Leben in stöhnende und schlurfende Monster verwandelt hat, und kein geregeltes Leben mehr aufrecht erhalten werden konnte, verdunkeln den Himmel, verpesten die Atmosphäre. Und der Mensch ist auf der Flucht, wie ein Tier, auf das Jagd gemacht wird. Der Schreibstil ist an manchen Stellen ziemlich trocken, da der Journalist Max Brooks objektiv Bericht erstatten soll, doch durch die vielen Interviews, die er führt, kommen sehr unterschiedliche Menschen zu Wort. Dies schlägt sich auch auf die Sprache nieder, die in diesem Text benutzt wird. Man kann bei diesem Buch nicht von einem Spannungsbogen sprechen, denn die Kapitel sind verhältnismäßig kurz und die wenigsten „Protagonisten“ kommen ein zweites Mal zu Wort, dennoch war es so gut gestaltet, dass mein Interesse, zu erfahren was die Menschen gegen die Zombieplage unternommen haben, nie abriss. Es fielen auch viele Fachausdrücke und Fremdwörter, doch bei jedem dieser Wörter gab es eine Fußnote, die man durch Antippen der Nummer direkt erreichen konnte. Ein wunderbar angenehmes ebook-Feature! Über die Protagonisten lässt sich eigentlich nur sagen, dass sie sehr authentisch darüber berichteten, was sie erlebt haben. Max Brooks kam nur selten zu Wort aber er stellt die zielführenden Fragen. Er ist der stille Chronist dieses Buchs (auch wenn es nur fiktive Berichte sind!). Das Cover ist gänzlich nichtssagend. Der orange-rote Hintergrund könnte die vielen Feuer symbolisieren, die auf der Welt ausgebrochen sind, das schwarze Z könnte beunruhigend wirken. Tut es aber nicht. Schade um das interessante und gute Buch! Fazit: Mit „Operation Zombie“ hat Max Brooks, der übrigens Mel Brooks Sohn ist, ein Buch geschaffen, das sich von der Masse abhebt. Beim Lesen kann man fast vergessen, dass alles, worüber der Chronist berichtet, Fiktion ist, und Nichts der Wahrheit entspricht, außer der großen Moral, die jeder Leser für sich aus diesem Buch mitnehmen kann! Meine absolute Leseempfehlung!

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  • Rezension zu "Wer länger lebt, ist später tot" von Max Brooks

    Operation Zombie

    Proky82

    09. July 2009 um 09:39

    In dem Buch wird von einem fiktiven Krieg Mensch gegen Zombie berichtet. Der Autor(übrigens der Sohn von Mel Brooks) bedient sich hierbei sehr facettenreicher Interviews die er seinen Ich-Erzähler führen lässt. So entsteht eine vielseitige Sicht auf diesen Krieg, von den ersten Anzeichen über die große Panik und die Verzweiflung bis hin zum Gegenschlag und der langsamen Rückgewinnung der Erde durch die überlebenden Menschen. Sehr gut gefallen hat mir, dass nicht nur die amerikanische Sicht gezeigt wird, sondern das fiktive Personen rund um den Globus zu Wort kommen(z.B. aus China, Russland, Australien, Kuba). Einziger Wermutstropfen: Es wird nicht erklärt warum die Toten auf einmal wieder lebendig werden. Ansonsten aber ein super Buch über Zombies.

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  • Rezension zu "Wer länger lebt, ist später tot" von Max Brooks

    Operation Zombie

    Jeami

    08. April 2009 um 12:38

    Das Ende der Menschheit (fast) in Interviews mit ganz verschiedenen Menschen mit unterschiedlichen Meinungen, Problemen dargestellt, genial! Könnte auf alles passen, Naturkatastrophen, Kriege etc. - Klasse!

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