Max Brooks World War Z

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Inhaltsangabe zu „World War Z“ von Max Brooks

It began with rumours from China about another pandemic. Then the cases started to multiply and soon revealed itself to be much worse. Based on interviews with survivors and key players in the 10-year fight-back against the horde, this book brings the traditions of American journalism to bear on an incredible story in the history of civilisation.
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  • Kein gewöhnliches Zombie-Buch

    World War Z
    WildRose

    WildRose

    14. May 2016 um 21:43

    Aus freien Stücken hätte ich "World War Z" wohl nicht gelesen, denn ich bin absolut kein "Zombiefan" und kann mit Büchern dieses Genres darum für gewöhnlich nichts anfangen. Auf eine Empfehlung hin beschloss ich aber, dem Buch eine Chance zu geben - und habe es nicht bereut. Wer denkt, "WWZ" sei eine typische Zombiestory, täuscht sich, denn es geht weniger um die Zombies und ihre ekelhaften Eigenschaften an sich, sondern vielmehr um menschliches Überleben trotz scheinbarer Aussichtslosigkeit durch eine Zombie-Pandemie.Max Brooks hat sich für eine sehr ungewöhnliche Erzählperspektive entschieden, durch die das Buch jedoch für den Leser noch spannender wird und die verschiedenste Aspekte der globalen Geschichte sehr gut miteinander verbindet: Er lässt seinen Protagonisten Interviews mit den verschiedensten Leuten führen, die irgendwie in die Bekämpfung der Zombies involviert waren. Diese Menschen blicken nun auf ihre Erfahrungen zurück und äußern ihre subjektive Sicht der Dinge. Im Grunde genommen auch ein gesellschaftskritisches Buch, welches zum Nachdenken anregt. Ich habe es sehr gerne gelesen. Nur die technisch-militärischen Erläuterungen habe ich eher überflogen, da mich der "menschliche" Aspekt der Geschichte stärker interessierte.

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  • World War Zombie Dystopia

    World War Z
    Orisha

    Orisha

    Was tut die Menschheit, wenn sie sich in ihrer Existenz bedroht fühlt? Wenn Sie nicht mehr die vorherrschende Rasse auf der Erde ist? Ein Virus befällt die Welt, überrennt den Planeten und lässt die Toten wieder auferstehen. Wer nun an einen klassischen Zombie-Thriller denkt, hat nicht ganz unrecht und dennoch entpuppt sich "World War Z" als ganz eigenes Werk.  Über Interviews wird die Geschichte des World War Z(ombie) rekonstruiert, von ihren Anfängen - mit merkwürdigen Krankheitsfällen - bis zur großen Panik bis hin zum totalen Krieg. Fragmente, die ein umfassendes Bild schaffen. Menschen im Überlebenskampf, überall auf der Welt. Ein Buch, das den Mensch und seine Gesellschaft, Einzelhandlungen wie staatliches Handeln in den Fokus stellt.  Einziges Manko waren, für mich, die vielen detaillierten militärischen Beschreibungen und die Fülle an verschiedenen Akteuren, die zwar zusammengenommen ein gutes Gesamtbild liefern, aber eben keinen roten Faden - im Sinne einer Identifikation mit den Akteuren - bietet. Fazit: Ein anderes Zombie-Thriller-Buch, dass im Gesamten doch lohnenswert ist.

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    • 3
  • Schräg und außergewöhnlich? Ja! Ein gutes Buch? Nö.

    World War Z
    oszillieren

    oszillieren

    23. June 2014 um 19:19

    Max Brooks hatte eine gute Idee, konnte sie jedoch nur mittelmäßig umsetzen.   Kurz zum Inhalt. (Keine Sorge, das Folgende ist nicht als Spoiler zu betrachten, es ist die Ausgangslage des Buches, die in einem Vorwort beschrieben wird): Die ganze Welt wurde von einer Zombie-Epidemie heimgesucht. Jahrelang kämpfte ein immer stärker werdendes Aufgebot an Zombies gegen eine schrumpfende Zahl Menschen. Mit mehr oder weniger vereinten Kräften und unter großen Opfern konnte die Menschheit jedoch überleben und die Zombies vernichten bzw. zumindest unter Kontrolle bringen.  Einige Jahre sind vergangen. Der fiktive Autor des Buches reist um die Welt, um interessante Interviewpartner zu finden, die ihre Erlebnisse während des Zombiekrieges schildern. Ich fand das sofort faszinierend: ein Episodenroman, in dem sich mosaikhaft durch das Schildern aus verschiedenen Blickwinkeln ein Bild des globalen Zombiekrieges zusammensetzt. Theoretisch kann man die einzelnen Interviews in beliebiger Reihenfolge lesen. Nach einigen Kapiteln wurde mir aber klar, wie ehrgeizig diese Art von Romanaufbau eigentlich ist und wie schwierig, jedem Interviewten eine eigene Persönlichkeit und Stimme zu verleihen. Max Brooks war dieser Aufgabe leider nicht gewachsen: der chinesische Arzt klingt wie der südafrikanische Politstratege, der tibetische Menschenschleuser wie der amerikanische Filmemacher. Die etlichen interviewten Soldaten, Kämpfer und Söldner unterscheiden sich nur durch die Herkunft, obwohl in der Art sich auszudrücken zwischen ihnen kulturelle Welten liegen müssten. Womit ich zum nächsten Kritikpunkt komme:  Die gefühlte Hälfte der Episoden haben einen Soldaten zum Mittelpunkt. Einerseits ist das logisch, da gegen die Zombies ja wortwörtlich Krieg geführt wurde. Ich persönlich finde übertrieben lange Actionsequenzen jedoch langweilig, sei es in Filmen oder Büchern, und hätte es daher interessanter gefunden, wenn z.B. mehr Wissenschaftler und Ärzte zur Sprache gekommen wären. (Dass man die Ursache des Zombie-„Virus“ im Dunkeln lässt, ist irgendwie geheimnisvoll, OK, aber hat man denn nirgendwo nach einem Heilmittel geforscht? Keine geheimen Labore, in denen Zombies gepikst und gescreent und getestet wurden, um eine Impfung zu entwickeln? So etwas hätte mich interessiert, nicht das achte Interview mit einem toughen Militärveteran.)   Noch eine Seltsamkeit: Lange Zeit dachte ich, dass Frauen besonders anfällig für die Zombietransformation gewesen sein müssten und statistisch viel mehr Männer überlebt haben. Einfach weil so wenige der Hinterbliebenen, die interviewt werden, Frauen sind. Ich dachte, dass das im Lauf des Buches noch thematisiert werden würde, aber Fehlanzeige. Bei allen guten Vorsätzen, einen repräsentativen und diversen Schnitt der Weltbevölkerung abzubilden, liegt der Schwerpunkt auf weißen, männlichen Perpektiven. Mal wieder. *gähn*  Zum Glück gibt es neben Klischees und mittelmäßigem Schreibstil auch Lichtblicke: - Eine Episode, in der ein in Hamburg stationierter Soldat darüber sinniert, was es bedeutet, nach dem zweiten Weltkrieg und dem Mauerfall ein deutscher Soldat zu sein. - Die interessante Geschichte des chinesischen Arztes, der einen der ersten Ausbrüche des Zombie-„Virus“ dokumentiert. - Der internetsüchtige Japaner, der einen Großteil des Krieges in seinem Apartment verschläft und erst in die Puschen kommt, als die Zombies wortwörtlich an die Tür klopfen. Und während es in erster Linie um reine Unterhaltung geht, kommt man bei der Lektüre dieses Buches auch ins Grübeln: Wie reagieren Menschen in Extremsituationen? Und wie die Regierungen? In welchem Maße kann eine internationale Zusammenarbeit funktionieren, wenn sich noch nicht einmal mehr Nachbarn gegenseitig helfen? Das sind interessante Fragen, über die es sich lohnt, einmal nachzudenken.   Gut fand ich persönlich auch, dass man das Buch nicht wirklich dem Horror- oder Splatter-Genre zuschreiben kann. Klar spritzt mal Blut oder es werden Gewalttaten geschildert, aber eher zartbesaitete Leser wie ich müssen sich zum Glück nicht gruseln. Für andere Leser kann das aber natürlich ein Nachteil sein ...   Fazit:  Nur weil ich prinzipiell alle Bücher, die ich anfange, auch zu Ende lese, bin ich am Ball geblieben. Die ein oder andere Episode war interessant, insgesamt hat es sich für mich aber nicht gelohnt.     

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  • A zombie war report

    World War Z
    Phoebe

    Phoebe

    27. January 2014 um 10:02

    World War Z is not about zombies...not really. It is more about humankind, about its societies, about its military, about its struggle - about its people. The book consists of stories told in retrospect by individuals who survived. They tell their stories and with it the story of the "Zombie War". The story unfolds more or less chronological, starting with the first sightings in China. Since it's told in retrospect the reader gets bits of information about the postwar world as well and early on a sense of the magnitude of the "war". There is no character development on the long run, but you get an insight into the individual storytellers - and the zombie's characteristics: What they can do, and what they can't do. The book is brilliantly written and draws the reader in right from the beginning. Because of the book's set-up as an eye-witness report, it makes the events sound more "real" more "possible to happen", which makes it even more scary! Nicely done!

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  • Die große LovelyBooks Themen-Challenge 2014

    Daniliesing

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2014? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 20 vorgegebenen Themen mindestens 15 Bücher aus 15 unterschiedlichen Themen zu lesen. 5 Themen können also ausgelassen werden. Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt hier mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag. Diese Challenge läuft vom 1.1.2014 bis 31.12.2014. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Wer am Ende des Jahres die 15 Bücher zu 15 verschiedenen Themen geschafft hat, nimmt automatisch an einer Verlosung eines schönen Überraschungspakets teil. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2014 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Ich habe jedes Thema auch zu einem extra Beitrag hier auf LovelyBooks verlinkt, in dem ihr euch jeweils über die passenden Bücher austauschen könnt. Für jedes Thema hänge ich ein Beispielbuch in der Reihenfolge der vorgegebenen Themen an, ihr könnt aber gern andere lesen! Bücher, die erstmalig vor 2010 erschienen sind Bücher, die Teil einer Reihe sind (alles ab mindestens 2 Bänden) Bücher, die ein vorranging rotes Cover haben Bücher, deren Buchtitel eine Zahl enthalten Bücher, die ausschließlich als Taschenbuch / Broschur erschienen sind (nicht als Hardcover, E-Book zusätzlich ist ok) Bücher, bei denen der Vor- oder der Nachname des Autors mit dem gleichen Buchstaben beginnt, wie der Buchtitel Bücher, die bisher noch keine Rezension auf LovelyBooks haben (es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns) Bücher, in denen es ums Essen geht und das auch durch den Buchtitel, das Cover o.Ä. ausgedrückt wird Bücher von deutschsprachigen Autoren Bücher, die weniger als 250 Seiten haben Bücher, auf denen hauptsächlich Schrift und kein vordergründiges Covermotiv zu sehen ist Bücher von Autoren, die schon mindestens 5 Bücher veröffentlicht haben Bücher, die in der Hardcover-Ausgabe einen Schutzumschlag haben Bücher, deren Buchtitel aus mindestens 5 Wörtern bestehen Bücher, die aus einer anderen Sprache als dem Englischen oder Französischen übersetzt wurden Bücher, die in einer Stadt mit mehr als 1 Mio. Einwohner spielen Bücher, die in einem unabhängigen Verlag erschienen sind (keine Verlagsgruppen / Konzerne) Bücher, auf deren Cover mindestens 3 Lebewesen zu sehen sind (es zählen Menschen & alle Tierarten) Bücher, die auf LovelyBooks mit 4,5 - 5 Sternen bewertet sind (es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns) Bücher, deren Hauptfigur mindestens 10 Jahre jünger oder älter als ihr selbst ist (wer dieses Thema erfüllen möchte, müsste hier sein Alter verraten - in meinem Fall müsste die Figur 17 oder jünger bzw. 37 oder älter sein) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Antworten auf häufig gestellte Fragen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Wenn es in der Aufgabenstellung keine spezielle Eingrenzung gibt, zählt wirklich alles, was dazu passt. Zahlen zählen also auch als Zahlen, egal ob ausgeschrieben oder nicht usw. * Ich kann diese Challenge nicht in Unterthemen gliedern, da das nur bei Leserunden geht. * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Unabhängige Verlage sind solche, die nicht zu einer Verlagsgruppe / einem Konzern gehören. Wenn ihr unsicher seid, schreibt mir eine Nachricht mit dem entsprechenden Verlag. * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, als auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2014 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Postet euer jeweiliges Buch bitte erst, wenn ihr es wirklich komplett gelesen & eine Rezension oder Kurzmeinung geschrieben habt. * Ein paar Beispiele für Verlage,  die als unabhängig zählen - es gibt aber wirklich ganz viele, fragt mich im Zweifel einfach per Nachricht: Hanser Verlag (und Unterverlage), Aufbau Verlag (und Unterverlage), dtv, Coppenrath Verlag, Diogenes Verlag, usw. * Falls Bücher, die eine ISBN habe, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com * Bei Themen, für die der Stand bei Lesebeginn entscheidend ist (Bücher, die noch keine Rezension haben / Bücher, mit Bewertung zwischen 4,5 - 5 Sternen) vertraue ich einfach darauf, dass ihr wirklich nur welche angebt, wo das stimmt. * Keine Mangas & Comics, außer für Thema 10 - Graphic Novels zählen überall, sofern sie dem Thema entsprechen Teilnehmer: 19angelika63 4cloverleaf 78sunny aba Aduja Ajana Alchemilla AlinchenBienchen allegra Alondria Amara Anendien Aniston81 AnnaMK Anneblogt Annilane Anniu anushka Arizona Asu AuroraBorealis baans Bambi-Nini Baneful battlemaus88 BethDolores BiancaWoe Bluebell2004 bluebutterfly222 bookgirl Bookmarble books_and_senses bookscout brudervomweber BuchblogDieLeserin Bücherwurm Buchgeborene Buchrättin Buecherfee82 Buecherfreak321 Buecherschmaus Buecherwurm1973 callunaful Carina2302 carooolyne CaryLila Cattie christiane_brokate Clairchendelune Clouud coala_books Code-between-lines Curin czytelniczka73 daneegold DaniB83 Daniliesing danzlmoidl darigla Deengla Deirdre dieFlo Dini98 Donata Donauland DonnaVivi Dreamworx Dunkelblau El. 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    • 2083
  • Keine Zombie-Klischees

    World War Z
    Lesemanie

    Lesemanie

    20. June 2013 um 09:17

    Vor mehr als zehn Jahren sind die Toten auferstanden und haben die Welt, wie wir sie kennen, überrannt. Wer jetzt denkt, World War Z sei eine platte Horrorstory, die auf blutige Ekelmomente angelegt ist, denkt falsch. Das mag zum großen Teil damit zusammenhängen, dass der Autor, nach eigener Aussage, ein „history nerd“ ist: "Everything that I put in World War Z has actually happened at some point in human history. All I did was zombify it". Das zeigt sich bereits in der Art und Weise, in der Brooks seine Geschichte strukturiert hat. So kommt der Protagonist in der Einleitung zweieinhalb Seiten lang zu Wort – und verschwindet danach im Hintergrund. Das Buch ist nämlich eine Sammlung von Zeitzeugenberichten aus dem Zombie-Krieg, oder World War Z. Das Buch setzt zehn Jahre nach dem offiziellen Kriegsende ein. Der Erzähler hat für die UNO die Welt bereist um einen Bericht über den Ausbruch und Verlauf des Krieges zu erstellen. Unzufrieden mit dem Bericht, der sich auf technische Details konzentriert, und Zahlen mehr Bedeutung beimisst als den Menschen an sich, beschließt der Erzähler, die Aufzeichnungen seiner Gespräche mit den Zeitzeugen in Buchform zu veröffentlichen: „This is their book, not mine, and I have tried to remain as invisible a presence as possible.“ Ein roter Erzählfaden liegt also nicht vor, aber Brooks hat die beschriebenen Episoden sehr achtsam angeordnet, sodass sich schnell ein steiler Spannungsbogen spannt. Dabei gehen die Personen, mit denen der Erzähler seine Interviews führt, besonders auf geopolitische Ereignisse und Probleme ein, und lassen den Leser daran teilhaben, wie Politiker, Militär und Zivilisten in den unterschiedlichsten Ländern mit der Katastrophe umgehen, wie sie ihre Handlungen rechtfertigen, und wie jeder für sich versucht, die Welt wieder aufzubauen. Das erste Interview führt der Protagonist mit einem chinesischen Landarzt, der sich an seine erste Begegnung mit den Untoten erinnert, lange bevor die Plage Schlagzeilen macht. Kurz darauf treffen wir ein Mitglied der Pharmalobby, das sich rühmt, zu Beginn der Plage dank eines wirkungslosen Impfstoffes Millionen gemacht zu haben. Geographisch liegt der Schwerpunkt auf den USA (die im Laufe des Krieges zu den Verlierernationen gehören), aber wir finden uns auch auf Kuba wieder (der stärksten Wirtschaftsmacht der Kriegsjahre), sowie auf jedem Kontinent der Erde. Brooks umgeht in seinem Buch Zombie-Klischees und verzichtet bewusst auf jeglichen „Splatter“-Effekt. Ein kluges Buch über den Zustand unserer Welt und Gesellschaft. Übrigens: Die Filmrechte an dem Buch hat sich Brad Pitt gesichert; in den deutschen Kinos läuft World War Z am 27. Juni an. Im Mai diesen Jahres hat Max Brooks bereits klargestellt, dass Film und Buch nur den Titel gemeinsam haben. Mein Tipp ist daher, unbedingt das Buch zu lesen, bevor man sich die Lust darauf mit dem Film verdirbt, der sich mehr auf Schockmomente als auf moralische Dilemmas konzentriert. Mehr Rezensionen unter http://lesemanie.blogspot.de/

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