Max Brooks World War Z: Operation Zombie von Brooks. Max (2013) Taschenbuch

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Inhaltsangabe zu „World War Z: Operation Zombie von Brooks. Max (2013) Taschenbuch“ von Max Brooks

War ganz spannend aber doch etwas langatmig..

— missflowerbook

"World War Z" ist nicht nur ein Bild der Bedrohung durch Untote, sondern auch ein Querschnitt durch unsere Gesellschaft.

— Jari

Auf Seite 165 abgebrochen.

— SonMatt

Anders als man denkt, aber super Herangehensweise an das Thema

— Even

Anders als erwartet. Aber dennoch cool.

— Annealmighty
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  • Interessante, realitätsnahe Fiktion - trotz Zombies!

    World War Z: Operation Zombie von Brooks. Max (2013) Taschenbuch

    rokat

    04. December 2017 um 10:29

    Auf der Erde breitet eine Infektion aus: Infizierte beginnen, andere Menschen zu beissen und verbreiten so den Virus weiter. Umgangssprachlich gesagt: Sie mutieren zu Zombies. In der heutigen Welt wo alles so nah erreichbar ist, breitet sich das Virus immer schneller aus, und überall auf der Welt. Die Menschen sind chancenlos: Man weiss anfangs zu wenig über die Krankheit, und mit jedem infizierten Menschen verschiebt sich das Gleichgewicht des Kriegs zu Gunsten der Zombies. Die Führungskräfte der Länder sind zu einem drastischen Schritt gezwungen.. Einfach nur eine weitere Zombiegeschichte? Zum Glück nicht! Vor ein paar Jahren kam ein gleichnamiger Film mit Brad Pitt in die Kinos, der völlig Klischeebeladen war, und anscheinend auf diesem Buch basierte. Darum machte ich immer einen grossen Bogen darum, bis mich eine Kollegin darauf aufmerksam machte: Das Buch hat mit dem Film nicht gemeinsam, ausser dem Titel und dass es tatsächlich um Zombies geht. Das Buch setzt 10 Jahre nach dem Ende des Kriegs ein. Ein Journalist rollt die Geschehnisse auf, die zu der Katastrophe geführt hat, indem er Gespräche mit den unterschiedlichsten Menschen aus aller Welt führt. Wer hat Patient 0 entdeckt, wie reagierten die Regierungen auf die ersten Krankheitsfälle, wie erfuhren Menschen aus aller Welt davon? Dann bei Ausbruch der Epidemie: Wie reagierte das Militär darauf, wie versuchte man der Epidemie Herr zu werden, woran scheiterte man? Die Lösung: Wer kam auf diese drastische Lösung, wie wurde sie umgesetzt, was waren die Konsequenzen davon? Der Rückschlag: Wie wurde der militärische Rückschlag entschieden, wie ging das an verschiedenen Stellen der Welt vonstatten? Und zum Schluss: Wie sieht die Welt jetzt aus, was haben die Menschen gelernt? Diese fiktiven Tatsachenberichte ergeben ein interessantes Bild. Dabei stehen nicht mal die Zombies an sich im Vordergrund, eigentlich werden hier viele soziale, politische und gesellschaftliche Normen und Reaktionen, die in unserer jetzigen Zeit allesamt sehr realistisch sind, in den Kontext einer Katastrophe gesetzt, welche aufgrund des Labels „Zombie“ sehr unwahrscheinlich wirkt, aber in Zusammenhang mit „Epidemie“ plötzlich ganz anders betrachtet werden kann. Ich fand das Buch sehr gut. Einige Protagonisten fand ich unsympathisch, andere schräg, andere echt toll, aber sie waren alle authentisch. Ich hab das Buch sehr schnell durchgelesen. Ich fand es eine interessante Kombination – Zombies lassen gruseln, die Realität macht sehr nachdenklich. Zwei Kritikpunkte: Erstens sind zwei oder drei Tatsachenberichte gegen Ende zu langatmig, und wären kürzer völlig ausreichend gewesen. Zweitens hätte ich gerne noch mehr (fiktive) Wissenschaftler zu Wort kommen lassen, angesichts der Tatsache dass das Ganze ja ein Virus war. Ich gebe dem Buch 4 von 5 Sternen. Vor einiger Zeit hat eine Kollegin die (englische) Hörbuchversion angefangen und ich stellenweise mitgehört – das war fast noch authentischer, und kann ich ebenfalls empfehlen!

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  • Max Brooks - World War Z

    World War Z: Operation Zombie von Brooks. Max (2013) Taschenbuch

    Jari

    31. July 2017 um 21:44

    Dieses Buch entdeckte ich vor einigen Jahren in einer Bahnhofsbuchhandlung. Nachdem wir eben erst den Film gesehen hatten, war ich neugierig und nahm Brooks mit nach Hause. Wo er ziemlich lange auf dem SUB vor sich hin gammelte. Hätte ich gewusst, welcher Inhalt auf mich wartete, hätte ich das Buch wohl eher gelesen. Wer einen literarischen Text dessen erwartet, was er im (Heim-)Kino gesehen hat, der wird arg enttäuscht werden. Und genau darin sehe ich all die negativen Kritiken. Der Film ist etwas ganz Anderes und verarbeitet den Inhalt auf eine Weise, dass er für dieses Medium passt. Brooks' Text an für sich ist nicht verfilmbar oder wenn, dann wäre es extrem schwer. Denn Max Brooks schreibt keinen wirklichen Roman, sondern einen Bericht. Einen Bericht über jene, die überlebt haben. Man trifft auf sehr viele verschiedene Menschen. So unterschiedlich sie sein mögen, haben sie doch alle eines gemeinsam: sie leben noch. Und Brooks sammelt ihre Erfahrungen für die Nachwelt und für uns. Und stückelt man sich Reportage für Reportage den Weg ins Unglück und hinaus zusammen. Vom Patient 0, über militärische Fehlschläge bis hin zu drastischen Überlebensmassnahmen. Jeder Mensch, den Brooks interviewt, hat seine eigene Geschichte und ebenso seine eigene Art zu erzählen. Man spürt ihre Angst, ihre Verzweiflung, aber auch den Willen, diesen Mist zu überstehen. Sie alle sind sehr unterschiedlich: vom Arzt über den hohen Militär, bis hin zur simplen Schülerin. Ich fand dieses Kaleidoskop ungeheuer faszinierend. Die Gefahr wird zum Greifen nah, man fiebert mit und ist oftmals entsetzt über Fehler oder Denkweisen. "World War Z" ist nicht nur ein Bild der Bedrohung durch Untote, sondern auch ein Querschnitt durch unsere Gesellschaft. Unsere jetzige und die zukünftige. Brooks zeigt Fehler auf, die gemacht wurden. Aber auch, wie die Menschheit eben daraus gelernt hat und es schliesslich schafft, die Epidemie in den Griff zu bekommen. Dieses Buch ist anders als das, was wir normalerweise zum Thema "Zombie" serviert bekommen. Es ist durchdacht, greifbar, real und deshalb auch besorgniserregend. Was, wenn diese globale Katastrophe tatsächlich über uns hereinbrechen wird? Ich bin mir sicher, es wird so ähnlich ablaufen, wie Max Brooks es geschildert hat. Höchste Zeit, Brooks' "Zombie-Survivalguide" zu lesen.

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