Max Cabanes , Doug Headline Fatale

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Inhaltsangabe zu „Fatale“ von Max Cabanes

Leichtfüßig tänzelt diese Femme fatale durch die Welt, mal ist sie blond, mal braun, mal heißt sie Aimée, mal anders. Klug und gezielt setzt sie ihre Talente ein. In dem Hafenstädtchen Bléville mischt sie die Society auf, bis alles im Blut schwimmt. Nach Blutprinzessin ist dies die zweite Umsetzung eines Manchette-Krimis von Doug Headline und Max Cabanes.

Straff gezeichneter Noir-Krimi mit kalten Killern. Der Leser bekommt, was er erwartet, in ausgezeichneter Qualität, aber ohne Überraschungen

— derlorenz
derlorenz

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  • Wer sich vom Gesetz lossagt, ist verloren

    Fatale
    derlorenz

    derlorenz

    25. February 2015 um 21:15

    Frankreich hält schon seit den 50er Jahren immer wieder die amerikanische „hardboiled“-Tradition hoch. Besonders im Kino wurde der Zusatz „noir“ zu einem Qualitätsbegriff. Der französische Schriftsteller Jean-Patrick Manchette, der bereits 1995 starb, entwickelte ihn weiter: „Ein guter Roman noir ist ein Sozialroman, ein sozialkritischer Roman, der die Geschichte eines Verbrechens als vordergründige Handlung nimmt.“ Sein Sohn, Doug Headline, baute einige Romanvorlagen zu Comics in der Tradition seines Vaters aus. Vielleicht auch, weil Manchette die legendären „Watchman“-Comics ins Französische übersetzte. „Fatale“ wurde 1977 veröffentlicht, versetzt uns aber mit vielen gut getroffenen Details in die 50er oder frühen 60er Jahre. Die wunderbaren, ständig wechselnden Farbstimmungen scheinen einem Design-Katalog  dieser Zeit zu entstammen. Alle rauchen ständig, auch die Damen, und laufen sehr elegant gekleidet durch den Alltag. Der Strich ist oft hart, genau und knapp. Die französische Provinz wird in „Fatale“ als ein Ort des verbrecherischen Klüngels geschildert. Hierher kommt Madame Joubert, eine attraktive Femme Fatale, um der herrschenden Klasse mit sehr besonderen Dienstleistungen große Mengen Geld abzunehmen.  Ihre Opfer werden nicht so geschildert, als müsse man Mitleid mit Ihnen haben. Auch Joubert ist nicht wirklich eine Sympathieträgerin, aber es ist schließlich ein Noir-Krimi, wo es um kalte Killer und deren Verhältnis zum Gesetz geht. Der Leser bekommt, was er erwartet, und das in einer ausgezeichneten Qualität. Das bedeutet natürlich auch, dass es nicht viele überraschende Entwicklungen gibt. Zum Glück gibt es diese Zitate, die das unvermeidliche Gemetzel an manchen Stellen auf eine (existenz-) philosophische Ebene hebt. Ein Opfer belehrt das Killer-Individuum: „Auch wenn es die Weltordnung kritisiert… Im Streit liegt mit sich selbst… ist sein Herz an die Ordnung gebunden… Und wenn es sich von dem Gesetz lossagt, ist es verloren.“ Der Verlag Schreiber&Leser hat viele gute „noir“-Comics im Angebot, das sei für Fans einmal kurz erwähnt. Mir gefielen das dicke Papier und die strahlenden Farben. Es fehlten in diesem Exemplar nur ein paar editorische Angaben zu den Autoren Manchette/Headline/Cabanes.

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