Max Frisch

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Max Frisch

Lebenslauf von Max Frisch

Max Frisch war Schweizer Architekt und Schriftsteller, der 15. Mai 1911 in Zürich geboren wurde. Der zweite Sohn von Franz Bruno Frisch (Architekt) und Karolina Bettina Frisch (geb. Wildermuth) war einer der bedeutendsten Autoren der Nachkriegszeit. Während das Verhältnis zum Vater unbedeutend ist, steht er seiner Mutter Karolina sehr nahe. Frisch wird in einfachen Verhältnissen groß. Bereits während seiner Gymnasialzeit schreibt er erste Bühnenstücke, die aber niemals aufgeführt werden und die Frisch nachträglich vernichtet. Der Vater seines Schulfreundes Werner Coninx ist zu jener Zeit Verlagschef und gibt Frisch bereits in jungen Jahren immer wieder Impulse für seine spätere Laufbahn als Schriftsteller. Seine Eltern geben ihm die Möglichkeit, eine Studienrichtung nach eigener Wahl einzuschlagen und so entscheidet sich Frisch zum Germanistik-Studium. Geprägt durch den deutschen Nationalsozialismus beginnt Frisch ein kritisches politisches Bewusstsein zu entwickeln. Vorerst gibt Frisch 1937 das Schreiben auf und beginnt ein Architektur-Studium. Doch bereits 1938 gewinnt er den Conrad-Ferdinand-Meyer Preis, der mit 3000 Schweizer Franken sehr hoch dotiert ist. 1939 wird Frisch Kanonier der Schweizer Armee, für die er bis 1945 tätig ist. Während dieser Zeit beginnt er Notizen in der Zeitschrift Atlantis über das Kriegsgeschehen zu veröffentlichen. 1942 gewinnt Max Frisch einen ebenfalls mit 3000 Schweizer Franken dotierten Architekturpreis, das dadurch entstandene Gebäude steht heute unter Denkmalschutz. Ab 1945 ist Max Frisch für das Theater tätig. In dieser Zeit entstehen Stücke, die vom Krieg gezeichnet sind und immer wieder für öffentliche Diskussionen sorgen. Max Frisch stirbt am 4. April 1991 in Zürich.

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  • Rezensionen
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  • Sprunghaft und teilweise ermüdend

    Homo faber

    Hofmann-J

    04. October 2017 um 10:54 Rezension zu "Homo faber" von Max Frisch

    Walter Faber, ein rationaler, wenn nicht pingeliger Mensch, der mit zwischenmenschlichen Beziehungen nicht allzu viel anfangen kann, verliebt sich in eine junge Frau, von der sich herausstellt, dass sie seine eigene Tochter ist. In Tagebuch-Form (die übrigens recht trocken und sachlich erscheinen soll) wird nun über die Zeit Fabers mit seiner einstigen Liebe Hanna berichtet, den danach folgenden Bekanntschaften bis nun zur Bekanntschaft mit seiner Tochter. Man muss den Schreibstil fast entschuldigen, da er über einige Strecken ...

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  • Ein typischer Frisch mit Irrungen und Wirrungen!

    Mein Name sei Gantenbein

    Hofmann-J

    07. September 2017 um 07:39 Rezension zu "Meine Name sei Gantenbein." von Max Frisch

    Hier stellt sich die Frage, was denn wohl Schein oder doch Sein darstellen mag und ob es denn überhaupt einen Unterschied macht. Frisch verwirrt den Leser und regt ihn so zum Nachdenken – doch worüber eigentlich – an.

  • Was bleibt ist die Erinnerung

    Montauk

    StMoonlight

    15. August 2017 um 09:18 Rezension zu "Montauk" von Max Frisch

    Mai 1974. Ziel: Ein gemeinsames Wochenende. Nach einer Wanderung durch Montauk, einem Küstenort, ist es Zeit Abschied zu nehmen. Die Wege von Lynn und  Ma trennen sich. Er fliegt nach Hause – zu seiner Ehefrau Marianne. Lynn und er werden sich nie wiedersehen, doch die Sehnsucht scheint große, so dass Max dieses Wochenende zu Papier bringt. „Montauk“ entstand. Es geht aber um mehr, als diese Liebelei zwischen den Menschen. Vielmehr ist es eine Art philosophisches Werk, in dem der Autor seinen Gedanken zu Alter, Familie und selbst ...

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  • Rationalisierung emotionaler Handlungen

    Homo faber

    Janine2610

    12. August 2017 um 13:25 Rezension zu "Homo faber" von Max Frisch

    Der Inhalt:Im Roman Homo faber berichtet die Hauptfigur Walter Faber, ein Ingenieur mit streng rationalistischem Weltbild, von Ereignissen seines Lebens, die eben dieses technisch-naturwissenschaftliche Weltbild ins Wanken bringen und entscheidende Grundfragen menschlicher Existenz nach Schicksal, Entscheidungsfreiheit und Gestaltungsmöglichkeiten des Individuums aufwerfen. Zeitlich angesiedelt ist der Roman Ende der 1950er Jahre. Seine Schauplätze reichen von europäischen Metropolen wie Paris und Athen über die Vereinigten ...

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  • Alles nur Zufall – oder doch Schicksal?

    Homo faber

    Herbstrose

    22. July 2017 um 19:28 Rezension zu "Homo faber" von Max Frisch

    Der 50jährige Ingenieur Walter Faber ist ein durch und durch rationaler Mensch, ein emotionsloser Individualist. Er glaubt nicht an Schicksal und Fügung, für ihn besteht das Leben aus planbarer Wahrscheinlichkeit und berechenbarem Zufall. Doch mit einem Flug von New York nach Mexiko beginnt eine Fülle von Ereignissen, die Fabers bisherige Weltanschauung ins Wanken bringt und ihn sogar veranlasst, einen „Rechenschaftsbericht“ über sein Leben zu schreiben. Beim Warten auf Hilfe nach einer geglückten Notlandung in der Wüste erfährt ...

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  • Anregungen zum Weiterdenken

    Entwürfe zu einem dritten Tagebuch

    HansDurrer

    07. June 2017 um 08:48 Rezension zu "Entwürfe zu einem dritten Tagebuch" von Max Frisch

    Anlässlich der Veröffentlichung dieses Tagebuchs publizierte die Weltwoche einen Artikel darüber, wer denn nun eigentlich die Deutungshoheit über Frisch habe, Professor Muschg oder Professor von Matt. Ganz so, als ob es einer Autoritätsdeutung bedürfe. Nun ja, ich kann selber lesen und mir auch selber eine Meinung bilden. Und diese weicht von derjenigen des Herausgebers von Matt gelegentlich ab.    Ein Beispiel: Frisch schreibt: „Mittags am Bach, das Wasser ist kieselklar, aber kalt, die Felsen sind warm von der Sonne und die ...

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  • Ein Roman, der zu empfehlen ist

    Homo faber

    Maria0001

    29. May 2017 um 20:46 Rezension zu "Homo faber" von Max Frisch

    Homo faber ist ein Roman, der zunächst mit seiner Sprache besticht. Über die Symbolik lässt sich v.a. großartig diskutieren und für jeden ist dabei etwas dabei: Freud, Ödipus, Maxwells Dämon und die Entropie, griechische Mythologie z.B. im Hades-Core-Demeter-Mythos, ...

  • Haben Sie mal Feuer?

    Biedermann und die Brandstifter

    Maria0001

    29. May 2017 um 20:44 Rezension zu "Biedermann und die Brandstifter" von Max Frisch

    Großartig und brandaktuell: Wie geht man um mit dem Misstrauen gegenüber Fremden? ... und ein Ende, das zeigt: Den Dialog zu meiden ist die wohl schlechteste Idee...

  • ABSOLUTE LESEEMPFEHLUNG!!!!

    Andorra

    Maria0001

    29. May 2017 um 20:40 Rezension zu "Andorra" von Max Frisch

    Ein Großartiges Werk, sowohl vom Inhalt, der Form als auch der Sprache her. Wird leider oftmals als "Mittelstufenliteratur" abgetan. Was wir aus Andorra lernen? Zwei Dinge: 1. Man ist genau das, was die Gesellschaft aus einem macht. 2. Max Frisch war ein großartiger Autor!

  • Sprunghafte Gedankengänge eines neuen Wesens.

    Homo faber

    lberger

    26. May 2017 um 08:05 Rezension zu "Homo faber" von Max Frisch

    Gewollte Sprünge, um Zerrissenheit der Seele zu dokumentieren, was dem Autoren meiner Ansicht hervorragend gelungen ist. Das Buch ist nicht einfach zu lesen, begreift man nicht die eben genannte Intention. Allein der Titel soll wohl schon die 'Geburt einer neuen Spezies Mensch' andeuten. Die Handlung selbst anscheinend 'erschreckend' banal, doch wiederum Ekel hervorrufend, was wohl zeigen soll, in welch negative Richtung der heutige Mensch sich entwickelt. Ein großartiges Werk!

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