Max Frisch Biedermann und die Brandstifter

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Inhaltsangabe zu „Biedermann und die Brandstifter“ von Max Frisch

Das Stück ist die Geschichte des Bürgers Gottlieb Biedermann, der die Brandstifter in sein Haus einlädt, um von ihnen verschont zu werden. Es entlarvt präzise eines Geisteshaltung, die der Technik des Totalitären zum Erfolg verhilft. Biedermann und die Brandstifter - eine politische Parabel, die ihre kritische Kraft nicht aus der Entlarvung der Lüge bezieht, sondern aus der Inszenierung der biedermännischen Wehrlosigkeit gegenüber Verbrechern, die von Anfang an sagen, was sie wirklich wollen.Das »Lehrstück ohne Lehre« wurde am 29. März 1958 am Schauspielhaus Zürich uraufgeführt. Die deutsche Erstaufführung mit der Uraufführung des Nachspiels war am 28. September 1958 an den Städtischen Bühnen Frankfurt am Main. Biedermann und die Brandstifter gehört seit Jahren nicht nur zum Theaterrepertoire, sondern auch zum Lekturekanon im Deutschunterricht.

Ich habe dieses Buch gerade im Deutschunterricht, ich finde es nicht wirklich sehr spannend, aber für den Unterricht eigentlich sehr gut.

— BookFan03

Brandaktuell!

— Maria0001

Aktueller denn je!

— Hazel93

Habe es atemlos gelesen. So gut und so aktuell wie nie!

— loveisfriendship

Dieses Buch musste ich für die Schule lesen.

— isahenke

Für die Schule gelesen.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Eine Schullektüre die ich echt gut fand. Kernaussage und Art und Weise wie es geschrieben wird - echt toll!

— Evaruk

musste oft laut lachen, tolles buch, sollte jeder gelesen haben

— schlaura

Sehr unterhaltsam und immer noch aktuell :) Lesenswert.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

LANGWEILIG...-.-

— natschi1

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  • Haben Sie mal Feuer?

    Biedermann und die Brandstifter

    Maria0001

    29. May 2017 um 20:44

    Großartig und brandaktuell: Wie geht man um mit dem Misstrauen gegenüber Fremden?

    ... und ein Ende, das zeigt: Den Dialog zu meiden ist die wohl schlechteste Idee...

  • "Ein Lehrstück ohne Lehre"

    Biedermann und die Brandstifter

    diesteppenwoelfin

    08. March 2017 um 13:47

    Kurz zum Inhalt:Gottlieb Biedermann lässt zwei Brandstifter in sein Haus, die sich zunächst nicht als solche ausgeben. Im Laufe der Handlung wird ihr Vorhaben – eine Brandstiftung – zunehmend deutlicher. Aus verschiedenen Gründen werfen weder Herr Biedermann noch seine Frau die beiden Brandstifter hinaus und so endet das Drama, wie es zu erwarten ist. Wie lesen sich die Dialoge? Wie ist der Schreibstil?:Die Dialoge lesen sich durchweg flüssig. Die Sprache der Figuren unterstützt deren Charakterisierung. Im Lesen konnte ich mir ein gutes Bild von den zentralen Eigenschaften der Figuren machen. Es gab keinen Moment, an dem ich einen Dialog als unauthentisch empfand.Was mir gefiel:Frisch hat bei mir erreichen können, dass ich eine große Antipathie gegenüber Gottlieb Biedermann entwickelt habe, obwohl dieser nicht der Antagonist der Handlung ist. Ich wurde sehr angeregt, aus der konkreten Geschichte eine für mich stimmige allgemeine Prämisse zu finden. Das Drama ist ein „Lehrstück ohne Lehre“, dh. die Lehre wird dem Leser nicht „vorgekaut“, sondern vielmehr ein schlechtes Beispiel erzählt. Biedermann und die Brandstifter war mein erstes gelesenes Werk dieser lehrlosen Art und ich habe meinen Gefallen daran gefunden, da es mehr Raum für die eigenen Gedanken und Ansichten lässt.Was mir nicht gefiel:Das Nachspiel. Ich bin nach dem eigentlichen Hauptstück gedanklich sehr angeregt gewesen. Das Nachspiel ließ mich dann leider mit vielen Fragezeichen das Buch schließen.Mir ist auch unklar geblieben, ob ich das Stück historisch interpretieren kann, z.B. Biedermann repräsentiert jene Menschen, die im Dritten Reich weggeschaut und das Böse passiv zugelassen haben. Denn an einer Stelle wird erzählt, die Brandstifter würden aus Lust Brände stiften, dh. sie verfolgten keine Ziele, wie Hitler es tat, womit die historische Interpretation hinfällig wäre. Was soll aber dann meine „Moral der Geschicht‘“ sein? Welche Menschen, die Böses nur aus purer Lust tun, können oder konnten erreichen, viele Anhänger zu finden oder wenig Widerständler zu haben? Obwohl ich oben sagte, dass mir der Grundsatz, einmal keine Lehre „vorgekaut“ zu bekommen, sehr gefiel, blieb ich am Ende doch irritiert und etwas frustriert, diese „Lehre“ nicht genügend für mich gefunden zu haben.Wem rate ich zu, wem rate ich ab von Biedermann und die Brandstifter? Wer sich für die Themen „das Böse“ oder „Straftat“ interessiert und wie man mit ihm umgeht, umgehen oder nicht umgehen sollte, der wird von Biedermann und die Brandstifter zum Denken angeregt sein.Wer sich von einem Werk erhofft, ein klares Fazit zu bekommen, der wird Biedermann und die Brandstifter mit einem unbefriedigenden Gefühl beenden.

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  • Rezension zu "Biedermann und die Brandstifter" von Max Frisch

    Biedermann und die Brandstifter

    VeroNefas

    15. September 2012 um 11:32

    Auch hier wieder eine Schullektüre. DIe Wahrheit glaubt dir niemand? Kein anderes Werk hat diesen Grundsatz so deutlich zum Ausdruck gebracht wie Max Frischs "Biedermann". Obwohl mir die Idee der Geschichte gefällt und ich Max Frisch eigentlich sehr gerne mag hat mich dieses Buch nicht so begeistert wie z.B Andorra. Trotzdem ist es aber ein schönes Werk, dass viel Wahrheit enthält über die man nachdenken kann und muss. Wobei natürlich der Kern des Werk "die Wahrheit" selbst mehr als nur einmal in Frage gestellt wird.

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  • Rezension zu "Biedermann und die Brandstifter" von Max Frisch

    Biedermann und die Brandstifter

    sabisteb

    25. April 2012 um 09:29

    Gottlieb Biedermann, seines Zeichens Haarwasserfabrikant, regt sich über die neuesten Brandstiftungen in seiner Stadt auf. Die Brandstifter gehen steht auf immer die gleiche Art vor: Sie geben sich als harmlose Hausierer aus, nisten sich auf dem Dachboden eines Hauses ein und fackeln dieses später ab. Biedermann bekommt kurz darauf Besuch von einem sehr freundlichen Hausierer, einem ehemaligen Obdachlosen, der sich tränenreich darüber auslässt, dass jeder ihn für einen Brandstifter hält und ob Herr Biedermann ihn nicht übernachten lassen würde. Biedermann möchte keinen vorveruteilen, bevor er ihn kennt, und lässt den Hausierer in seinem Dachboden nächtigen. 1952 erhielt Max Frisch vom BR den Auftrag für ein Hörspiel. Er schrieb daraufhin „Herr Biedermann und die Brandstifter“, das auch 1953 gesendet wurde. Das Hörspiel unterscheidet sich von der späteren Bühnenfassung deutlich in seinem Schluss. Im Hörspiel überlebt Biedermann den Brand und kann vom Autor interviewt werden. Erst 1957 wurde das Hörspiel zum Theaterstück umgearbeitet und 1958 in Zürich uraufgeführt. Dieses Hörspiel, ist nicht die ursprüngliche BR Fassung von 1952, sondern eine neue Vertonung des schweizer Radios SRF aus dem Jahr 1971 unter der Regie von Klaus W. Leonhard (Laufzeit 71 min), mit Helmut Winkelmann (Verfasser), Wolfgang Rottsieper (Biedermann), Gertrud Rudolph (Frau Biedermann), Fred Kretzer (Schmitz), Paul Felix Binz (Eisenring), Susi Aeberhard (Anna) Dieses Stück ist mittlerweile ein Theaterklassiker, aber die wenigsten wissen, dass die ursprünglich Fassung das als Auftragsarbeit entstandene Hörspiel ist und eben nicht das Theaterstück. Seit Generationen leiden Schüler unter den Büchern und Stücken von Max Frisch. Auch dieses Stück landet regelmäßig auf Schultheaterbühnen. Der Grund dafür ist einfach, Subtilität ist nicht gerade eine der Stärken vom Max Frisch. Sehr direkt, schon fast mit dem Holzhammer, zieht der Autor in diesem Hörspiel parallelen zwischen Brandstifter und totalitären Systemen, sei es nun Kommunismus oder Nationalsozialismus. Hier legt der Autor sich geschickter Weise nicht fest, jeder kann hineininterpretieren was er mag, sei es Hitlers Machtübernahme oder die Machtübernahme des Kommunismus in der Tschechoslowakei. Die Geschichte an sich ist derartig absurd überzeichnet, dass selbst legasthenische Hauptschulabbrecher verstehen dürften, was der Autor ihnen damit sagen will. Und eben wegen dieser platten Direktheit ist das Stück wohl auf der Bühne und in den Schulen so ein Erfolg (obwohl ich das bei den Schulen mal dahingestellt sein lasse). Mir ist die Botschaft zu platt, zu direkt, zu plump. Gut, in den 50er Jahren brauchte man es wohl etwas direkter und die Masse des Dorfpublikums, die zur Aufführung der Theatergruppe des Kirchenchors geht freut sich sicherlich endlich mal eine unterschwellige Botschaft eines Autors mitbekommen zu haben, selbst in einem Theaterstück. Das Hörspiel aus den 70ern klingt schon ein wenig antiquiert. Sprecher und Sprechweise sind, wie man das aus Filmen von damals kennt, ein wenig gehetzt und arg pathetisch bis reißerisch. Für ein Hörspiel durchaus passend und auch die platte Botschaft ist bei Hörspielen durchaus angebracht, denn dieses Medium ist direkter. Hier kann man nicht noch einmal drüberlesen oder zurückspulen. Gesendet ist gesendet. Fazit. Solider Hörspielklassiker. Leider nicht die tatsächliche Ursendung sondern eine schweizer Neuvertonung, aber dennoch gut gemacht.

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  • Rezension zu "Biedermann und die Brandstifter" von Max Frisch

    Biedermann und die Brandstifter

    jennyjenny

    19. April 2012 um 15:29

    die wahrheit glaubt einem niemand ;-)

  • Rezension zu "Biedermann und die Brandstifter" von Max Frisch

    Biedermann und die Brandstifter

    luci

    29. October 2011 um 23:30

    Schullektüre...

  • Rezension zu "Biedermann Und Die Brandstifter Ein Lehrstruck Ohne Mit Einem Anch Spiel" von Max Frisch

    Biedermann und die Brandstifter

    colladestra

    26. November 2010 um 11:10

    Ein wirkliches Lehrstück, nicht nur für Deutschland, sondern für die ganze Welt.

  • Rezension zu "Biedermann und die Brandstifter" von Max Frisch

    Biedermann und die Brandstifter

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    20. February 2010 um 13:49

    Bestes Buch überhaupt! Aktuell wie eh und je.

  • Rezension zu "Biedermann und die Brandstifter" von Max Frisch

    Biedermann und die Brandstifter

    Molks

    12. October 2008 um 10:37

    Eine recht derbe, aber in allen Belangen lesenswerte Kommödie

  • Rezension zu "Biedermann und die Brandstifter" von Max Frisch

    Biedermann und die Brandstifter

    KirschMuffin

    09. September 2008 um 15:47

    Ich habe das Buch als Lektüre in der Schule gelesen und fand es wirklich interessant. In der Geschichte werden Menschen in natura dagestellt. Zu diesem Buch passt das Sprichwort "Große Klappe aber nichts dahinter".

  • Rezension zu "Biedermann und die Brandstifter" von Max Frisch

    Biedermann und die Brandstifter

    Beagle

    16. August 2008 um 10:49

    Zwar nicht so gut wie ANDORRA, aber dennoch ein sensationelles Werk

  • Rezension zu "Biedermann und die Brandstifter" von Max Frisch

    Biedermann und die Brandstifter

    Sophist

    25. June 2008 um 09:00

    "Es genügt, dass die Guten nichts tun, damit das Böse siegt." Das Zitat stammt von Edmund Burke, und genau darum geht es in diesem Roman von Frisch. Brandstifter ziehen bei Herrn Biedermann als Untermieter ein und fackelt langsam sein Haus ab, er schaut zu ohne etwa dagegen zu unternehmen, aus Bequemlichkeit und Angst. Ein großes Stück Weltliteratur, es lassen sich viele Parallelen zum Nationalsozialismus in Deutschland erkennen. Wirklich sehr lesenswert.

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  • Rezension zu "Biedermann und die Brandstifter" von Max Frisch

    Biedermann und die Brandstifter

    Ajana

    07. April 2008 um 19:38

    Ich habe darüber meine Absclussprüfung auf der Realschule in Deutsch geschrieben und ich komme mit der Sprache einfach nicht zurecht. Die Geschichte ist ganz ok, mir aber zu langweilig. Schulstoff halt.

  • Rezension zu "Biedermann und die Brandstifter" von Max Frisch

    Biedermann und die Brandstifter

    Laupi

    27. February 2008 um 13:43

    Ein Meisterwerk an Ironie, Witz und Sarkasmus

  • Rezension zu "Herr Biedermann und die Brandstifter. Rip van Winkle" von Max Frisch

    Biedermann und die Brandstifter

    Ritja

    04. February 2008 um 10:41

    Sehr gutes Buch von Max Frisch. Nicht selten bleibt einem das Lachen im Halse stecken. Die Geschichte könnte überall und immer passieren.

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