Max Frisch Homo faber

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Inhaltsangabe zu „Homo faber“ von Max Frisch

Diese Ausgabe der Reihe "Suhrkamp Basis Bibliothek - Arbeitstexte für Schule und Studium" bietet Max Frischs Homo faber zusammen mit einem Kommentar, der alle für das Verständnis des Werks erforderlichen Informationen enthält: einen Überblick über die literarhistorischen Voraussetzungen, eine Einführung in das Erzählverfahren und die Komponenten des Inhalts, die Entstehungs- und Textgeschichte, Selbstaussagen des Autors zu seinem Werk, eine Dokumentation der Rezeptionsgeschichte, Wort- und Sacherläuterungen, eine Analyse der unterschiedlichen Deutungsansätze sowie Literaturhinweise. Der Kommentar ist den neuen Rechtschreibregeln entsprechend verfasst.

Über die innerliche Zerrissenheit eines Menschen

— Hofmann-J

Gerade diese Ausgabe eignet sich hervorragend für den Unterricht!

— steffilam

Schullektüre. War ganz nett aber auch nicht berauschend.

— EisAmazone

Voller Symbolik und großartiger Schreibstil!

— Maria0001

Zeigt die Zerrissenheit des heutigen Menschen

— lberger

Interessanter Schreibstil; Skizze eines Menschenbildes im Umbruch

— Rockyrockt

Abi-Lektüre. Verworren, aber nicht unbedingt die Schlechteste.

— may4la

der protagonist ist ja mal sowas von unsympathisch :(

— Knoppers

.

— Lumino

Ganz furchtbare Schullektüre! Das schlimmste, was ich bisher in der Schule lesen musste! Bin mehrmals beim Lesen eingeschlafen! Zäh!!!

— Grossstadtheldin

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  • Sprunghaft und teilweise ermüdend

    Homo faber

    Hofmann-J

    04. October 2017 um 10:54

    Walter Faber, ein rationaler, wenn nicht pingeliger Mensch, der mit zwischenmenschlichen Beziehungen nicht allzu viel anfangen kann, verliebt sich in eine junge Frau, von der sich herausstellt, dass sie seine eigene Tochter ist. In Tagebuch-Form (die übrigens recht trocken und sachlich erscheinen soll) wird nun über die Zeit Fabers mit seiner einstigen Liebe Hanna berichtet, den danach folgenden Bekanntschaften bis nun zur Bekanntschaft mit seiner Tochter. Man muss den Schreibstil fast entschuldigen, da er über einige Strecken schon ermüdet und fast langweilt. Von allen mir bekannten Werken des Autors ist dies dasjenige, das mich am wenigsten angesprochen hat.

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  • Rationalisierung emotionaler Handlungen

    Homo faber

    Janine2610

    12. August 2017 um 13:25

    Der Inhalt:Im Roman Homo faber berichtet die Hauptfigur Walter Faber, ein Ingenieur mit streng rationalistischem Weltbild, von Ereignissen seines Lebens, die eben dieses technisch-naturwissenschaftliche Weltbild ins Wanken bringen und entscheidende Grundfragen menschlicher Existenz nach Schicksal, Entscheidungsfreiheit und Gestaltungsmöglichkeiten des Individuums aufwerfen. Zeitlich angesiedelt ist der Roman Ende der 1950er Jahre. Seine Schauplätze reichen von europäischen Metropolen wie Paris und Athen über die Vereinigten Staaten bis nach Mittel- und Südamerika.Meine  Meinung:Walter Faber, der Protagonist dieses Buches, ist ein durch und durch sachlicher und rational denkender Mann, der zwar mit Gefühlen nichts großartig anfangen kann, mit Maschinen und Technik dafür umso mehr. Mit Frauen hat er's deswegen besonders schwer, da diese doch oft ausschließlich in ihrer Gefühlswelt leben und mit seiner Sachlichkeit nicht umgehen können.In dieser durch einen unglaublichen Zufall geprägten Geschichte trifft Mr. Faber auf seinen Reisen eine junge Frau, in die er sich nicht nur verliebt, sondern von der er schon bald sogar herausfindet, dass sie seine eigene Tochter ist. Und ab dem Moment beginnt das Schlamassel. Oder anders ausgedrückt: die wichtigste und mit Sinn gefüllteste Zeit seines restlichen Lebens, die dennoch nicht ohne Probleme und Katastrophen auskommt.~ Ich bin nicht zynisch. Ich bin nur, was Frauen nicht vertragen, durchaus sachlich. ~(S. 91)Geschrieben wurde Homo faber von Max Frisch in den 1950ern, und ich finde, genau das merkt man auch ganz deutlich an der Schreib- bzw. Ausdrucksweise des Autors: Viele alte, heute nicht mehr gebräuchliche Wörter und Ausdrücke sind hierin zu finden und lassen dadurch das typische Klassiker-Feeling aufkommen.Walter Faber berichtet in Form eines Tagebuchs von der Zeit mit seiner Jugendliebe Hanna, von seinem Dasein danach, den Frauen, die anschließend Teil seines Lebens waren und natürlich auch der Jetzt-Zeit, in der er viel herumreist und schlussendlich seine nie gekannte Tochter kennenlernt.Während der gesamten Zeit des Lesens, so hatte ich das Gefühl, ist es mir schwer gefallen "am Ball zu bleiben". Phasenweise fand ich Fabers Bericht anstrengend, bin hin und wieder also auch abgeschweift. - Was ich natürlich nicht wollte, trotzdem konnte ich manchmal dem vielen Blabla über Technik und dem ganzen Gedenke, das mir oftmals wie ein Zerdenken vorgekommen ist, nicht folgen. Vielleicht liegt es daran, dass ich eine Frau bin und mir so ein bisschen der Zugang zur typisch männlichen Rationalität fehlt? - Ich weiß es nicht.Jedenfalls besteht der Bericht, besonders vermehrt zum Ende hin, aus vielen sehr kurzen Sätzen, die mir das Lesen zusätzlich erschwert bzw. meinen Lesefluss gestört haben.~ Ich bin Techniker und gewohnt, die Dinge zu sehen, wie sie sind. ~(S. 24)Das, worum es geht, Fabers Schicksal/seine Geschichte, fand ich hingegen gar nicht mal so uninteressant. Auch die Veränderung seiner Person, die sich sogar im Schreibstil ein wenig niederschlägt, war deutlich erkennbar und sollte an dieser Stelle noch hervorgehoben werden.Dies war mein erster Max Frisch und ich bin mir auch noch nicht so ganz sicher, ob es beizeiten einen weiteren für mich geben wird. Von diesem Klassiker, von dem ich eigentlich viel erwartet habe, bin ich nämlich leider etwas enttäuscht worden. Vielleicht war es auch einfach die falsche Zeit, in der ich mir das Buch zu Gemüte geführt habe?

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  • Alles nur Zufall – oder doch Schicksal?

    Homo faber

    Herbstrose

    22. July 2017 um 19:28

    Der 50jährige Ingenieur Walter Faber ist ein durch und durch rationaler Mensch, ein emotionsloser Individualist. Er glaubt nicht an Schicksal und Fügung, für ihn besteht das Leben aus planbarer Wahrscheinlichkeit und berechenbarem Zufall. Doch mit einem Flug von New York nach Mexiko beginnt eine Fülle von Ereignissen, die Fabers bisherige Weltanschauung ins Wanken bringt und ihn sogar veranlasst, einen „Rechenschaftsbericht“ über sein Leben zu schreiben. Beim Warten auf Hilfe nach einer geglückten Notlandung in der Wüste erfährt Faber, dass es sich bei seinem Sitznachbarn um Herbert, den Bruder seines ehemaligen Studienfreundes Joachim handelt. Dieser hatte seinerzeit Fabers Freundin Hanna, die von ihm schwanger war als er sie verließ, geheiratet. Faber entschließt sich, Joachim, der jetzt in Guatemala lebt, zusammen mit Herbert aufzusuchen. Doch als die beiden Männer dort eintreffen ist Joachim tot, er hat sich erhängt. Wieder zurück in New York trennt Faber sich von seiner langjährigen Freundin Ivy. Um sie nicht länger ertragen zu müssen, bucht er für seine nächste Dienstreise nach Europa eine Schiffspassage. An Bord des Schiffes verliebt er sich in die 20jährige Sabeth, die ihn sehr an Hanna erinnert. In Paris begegnet er ihr wieder, zusammen reisen sie nach Südfrankreich, Italien und Griechenland. Selbst als er Gewissheit erhält, dass Hanna Sabeths Mutter ist, verdrängt er vehement den Gedanken, dass seine Geliebte auch seine Tochter sein könnte. Am Strand von Korinth nimmt die Geschichte eine tragische Wendung. Sabeth wird von einer Schlage gebissen, weicht vor dem ihr nackt zu Hilfe eilenden Faber zurück und stürzt eine Böschung hinunter. Er bringt die bewusstlose Sabeth ins Krankenhaus nach Athen – dort trifft er Hanna wieder … Bald nach seiner Veröffentlichung 1957 entwickelte sich „Homo faber. Ein Bericht“ zum Bestseller und wurde eines der bekanntesten Werke des Schweizer Schriftstellers Max Frisch (1911 – 1991). Teile des Romans gehen, nach eigener Aussage, auf Frischs eigene Lebensgeschichte zurück. Die Geschichte wurde unter der Regie von Volker Schlöndorff verfilmt und kam 1991 in die Kinos. Max Frisch, der kurz nach der Premiere des Films starb, nahm in den Monaten zuvor noch regen Anteil an der Verfilmung. (Quelle Wikipedia). Der Roman wurde in mehrere Sprachen übersetzt und wird häufig auch im Schulunterricht behandelt. Der Roman ist in zwei Teile gegliedert, die „Stationen“ genannt werden. Als Ich-Erzähler berichtet Faber zunächst im ersten Teil, der während seiner Erkrankung in Caracas entstand, chronologisch über die Ereignisse vom Abflug in New York bis zum Tod Sabeths, Begebenheiten zuvor sind in Rückblenden eingefügt. Der zweite Teil bzw. Station entstand während Fabers Krankenhausaufenthalts in Athen. Jetzt springt er in seiner Erzählung ständig zwischen Gegenwart und Vergangenheit, sparsame Ausblicke auf die Zukunft sind eingebunden. Das Ende des Romans ist offen, die letzte Aufzeichnung endet am Morgen vor der Operation: „o8.o5 Uhr – Sie kommen“. Es ist zu vermuten, dass Faber die Operation nicht überlebt hat. Der flüssige Schreibstil ist sehr gut dem emotionslosen, rational denkenden Faber angepasst, knapp und korrekt aber dennoch fesselnd und unterhaltsam. Szenen, Beziehungen und auch Landschaften sind ausführlich erfasst und trotz einiger Längen zwischendurch bleibt es spannend und kommt keine Langeweile auf. Ebenso treffend ist die Weltanschauung des Protagonisten skizziert, Fabers problematisches Verhältnis zu den Frauen und seine unterdrückten Schuldgefühle sind gut heraus gearbeitet. Seine schwere Erkrankung mit der Diagnose „Magenkrebs“ ist schon sehr früh zu erahnen, obwohl Faber es immer als Magenbeschwerden verharmlost. Was nicht sein darf, kann auch nicht sein – alles nur „Zufall“. Welche Ironie, ein Mann, der nicht an Schicksal glaubt, wird in einem Ausmaß vom Schicksal getroffen, das den Leser nachdenklich stimmen muss. Fazit: Ein „Klassiker“, den zu lesen sich allemal lohnt. 

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    • 2
  • Ein Roman, der zu empfehlen ist

    Homo faber

    Maria0001

    29. May 2017 um 20:46

    Homo faber ist ein Roman, der zunächst mit seiner Sprache besticht. Über die Symbolik lässt sich v.a. großartig diskutieren und für jeden ist dabei etwas dabei: Freud, Ödipus, Maxwells Dämon und die Entropie, griechische Mythologie z.B. im Hades-Core-Demeter-Mythos, ...

  • Sprunghafte Gedankengänge eines neuen Wesens.

    Homo faber

    lberger

    26. May 2017 um 08:05

    Gewollte Sprünge, um Zerrissenheit der Seele zu dokumentieren, was dem Autoren meiner Ansicht hervorragend gelungen ist. Das Buch ist nicht einfach zu lesen, begreift man nicht die eben genannte Intention. Allein der Titel soll wohl schon die 'Geburt einer neuen Spezies Mensch' andeuten. Die Handlung selbst anscheinend 'erschreckend' banal, doch wiederum Ekel hervorrufend, was wohl zeigen soll, in welch negative Richtung der heutige Mensch sich entwickelt. Ein großartiges Werk!

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  • Homo Faber - Ein Sklave der Neuzeit

    Homo faber

    MyriamErich

    31. August 2016 um 10:51

    Es ist und bleibt ein Bericht. Ein kühler, nüchterner, sachlicher Bericht, der alle Ereignisse und Begebenheiten auflistet, wie Perlen an einer Kette, mal detaillierter, mal einseitiger. Von Emotionen und Gefühlen keine Spur, oder etwa doch? Max Frisch zeichnet das Bild eines Menschen. Es ist das Portrait des Walter Faber, eine Existenz, schattenhaft, anonym, ohne nennenswerte Eigenschaften, die sich ohne Weiteres auf den modernen Menschen übertragen lässt. Es ist das Portrait eines Mannes, der "gewohnt (ist) zu arbeiten oder (seinen) Wagen zu steuern, es ist keine Erholung für (ihn), wenn nichts läuft, und alles Ungewohnte macht (ihn) sowieso nervös.", ein Mann, getrieben von äußeren sowie inneren Unruhen, der in einen alltäglichen Trott verfallen ist, sich nach außen hin abschottet, nur das eigene Leben im Blick hat. "Ich halte es mit der Vernunft", so lautet das neue Lebensmotto des modernen Menschen. Doch was heißt hier "Vernunft"? Bedeutet es, sich nur auf sich selbst zu konzentrieren, sich nach außen hin zu verschließen, Emotionen und Gefühle zu unterdrücken? Heißt es in gewisser Weise Selbstschutz vor dem Ungewöhnlichen, dem Neuen? Max Frisch portraitiert hier den modernen Menschen, der sich in der globalisierten Welt zurechtfinden muss, nach außen hin abstumpft. Doch wenn es eines gibt, das den Wall des Alltagstrotts, der Monotonie durchbrechen kann, dann ist es die Liebe, die so oft so unverhofft über einen hineinbricht. Genau in diesem Moment zeigt sich, wie sehr das Individuum abgestumpft ist. Der Bericht gerät ins Wanken, die Handlung wird emotionaler. Einzig und allein die Liebe vermag es also, den Menschen, der zum Roboter wird, wieder zum Menschen zu machen. Denn sie bringt durcheinander, lässt Herzen höher schlagen, verwirrt und macht doch sicher, unterscheidet den Menschen vom Roboter. "(...) die Maschine erlebt nichts, sie hat keine Angst und keine Hoffnung, die nur stören, keine Wünsche in Bezug auf das Ereignis, sie arbeitet nach der reinen Logik der Wahrscheinlichkeit (...)". Folgt man den Aussagen Fabers, dann sind Maschinen und Roboter klüger als der Mensch, denn er "wird von seinen eigenen Ergebnissen gesteuert und kann sich nicht irren (...)". Doch wirft man einen genaueren Blick auf die Biografie Fabers, dann wird schnell deutlich, wie sehr er sich als lebender Roboter in seinem gesamten bisherigen Leben geirrt hat. Die Infragestellung unserer modernen Werte und Normen, der voranschreitenden Globalisierung und ihrer Auswirkungen auf den Menschen machen diesen Bericht zu einem besonderen und auch wichtigen Werk der Weltliteratur.

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  • Ich konnte dem Buch nichts abgewinnen...

    Homo faber

    Miriam-Anna

    12. June 2016 um 21:24

    Der Titel Tja, was soll man dazu sagen… Hanna hat Faber als Homo faber bezeichnet. Eine neue Spezies, sozusagen. An sich finde ich, beschreibt dieser Titel bzw. Name den Hauptcharakter sehr treffend und ist gut gewählt   Das Cover Hm, ja, ein Schiff eben. Das Cover gibt also schonmal einen Hinweis darauf, wo die Geschichte hauptsächlich spielen könnte bzw. welcher Ort eine entscheidende Schlüsselrolle spielt.   Die Protagonisten Da wäre einmal Walter Faber, der Ingenieur ist und viel unterwegs ist. Er hat ein sehr enges Weltbild, das er nicht verändern will und auch von den Menschen, insbesondere den Frauen, hat er eine feste Vorstellung, die hauptsächlich Klischees entspricht und nicht begründet ist. Mit der Zeit, als er seine Tochter Sabeth kennen lernt, erkennt Faber dies auch, denn diese entspricht seinem Bild in wenigen bis keinen Dingen. Auch deren Mutter Hannaist in Wirklichkeit ganz anders, als Faber dies die ganze Zeit glaubte. Aufgrund seines Klischeedenkens konnte Faber früher keine ernsthafte Beziehung zu Frauen aufbauen, deutlich sieht man dies an Ivy, die für ihn lediglich ein Kumpel ist. Zum Glück ändert Faber sein Verhalten – zumindest teilweise – im Laufe des Buches, sonst hätte ich das wohl nicht überstanden… Was ihn mir allerdings vor allem unsympathisch macht ist, dass er sich in jeder möglichen und unmöglichen Situation zu rechtfertigen sucht. Sei es mit der Beziehung zu Sabeth oder auch seine Reaktionen, als er seine Krankheit wahr nimmt, sie aber immer wieder vor sich selbst leugnet.   Die Story Also ich muss sagen, viele Dinge, wie die Beziehung zu Sabeth waren einfach voraussehbar. Faber macht die ganze Zeit diverse Andeutungen, die man einfach nicht ignorieren kann. Mich persönlich hat das extrem gestört. An sich ist ja auch nicht so wahnsinnig viel dran an dem Buch. Viele Handlungen, wie der Aufenthalt in der Wüste wie auch Fabers und Lemkes Warterei auf den Jeep, ziehen sich einfach unnötig in die Länge.   Mein Fazit Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, warum dieses Buch immer in den Himmel gelobt wird. Wenn es nicht Pflicht in der Schule gewesen wäre, hätte ich es ganz sicher nicht gelesen. Faber selbst ist mir einfach schon unsympathisch, dann kommt noch die Handlung dazu, der ich eigentlich nichts abgewinnen kann.

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  • Vernuft versus Gefühl: Ein zeitloses, ein grandioses, ein unendliches Thema...

    Homo faber

    buchkritikerin

    12. May 2016 um 16:36

    Faber verkörpert den alternden Ingenieur, der sich in seine gefühlvolle, ihm unbekannte Tochter Sabeth verliebt und mit ihr eine Beziehung eingeht, in der beide nichts von ihrer Verwandtschaft ahnen. Dieser Macho Faber, der Rollenklischees von Mann und Frau peinlichst bedient, erlebt den Horror seines Lebens genau in dem Moment, in dem er zum ersten Mal seine Kontrolliertheit aufgibt und auf seine Gefühle hört.Homo Faber liefert herrlichen Zündstoff zur Genderproblematik, indem der Protagonist alle Frauen skupellos in Schubladen packt. Manchmal klingen seine Weisheiten über das andere Geschlecht wie Sprüche vorlauter Kneipenbrüder, die besonders cool sein wollen.Immer noch wird dieser Roman regelmäßig in Schulen gelesen und kann Generationen von Schülern nach wie vor fesseln.Irgendetwas hat Max Frisch auch mit diesem Werk so verdammt richtig gemacht!

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  • Der schaffende Mensch

    Homo faber

    Orisha

    Walter Faber ist auf dem Weg nach Südamerika, als ihn der Zufall mit einem jungen Deutschen zusammenbringt, der ihn wiederum auf die Spuren seines alten Jugendfreundes Joachim führt. Kurzum ändert Walter seine Pläne und macht sich auf die Suche nach letzteren. Als er erfährt das Joachim wiederum mit seiner Jugendliebe Hanna verheiratet war, bringt der Zufall Walter ein weiteres Mal ins Wanken und er wird unversehends mit seiner Vergangenheit konfrontiert.Homo Faber, der schaffende Mensch, ist wohl Frischs berühmtester Roman und meine erste Begegnung mit dem Autor Frisch. Bereits 1957 erschienen setzt sich das Buch mit unterschiedlichsten Themen auseinander: der Beziehung zwischen Mann und Frau, dem Schicksal oder Zufall, dem Weltbild nach dem zweiten Weltkrieg. Besonders dem zweiten Punkt, dem Zufall oder Schicksal, kommt im Roman eine tragende Rolle zu und es heißt nicht umsonst, dass sich Menschen immer zweimal im Leben begegnen. So auch Walter Faber, der als rational denkender, sehr sachlicher Mensch, wahrscheinlich nicht einmal an selbiges glaubt. Und doch führt ihn das Schicksal zu seiner Jugendliebe Hanna, seinem Jugendfreund Joachim und zu Elisabeth, seinem Kind.Frisch schreibt erstaunlich offen für ein Buch, dass in den 1950er Jahren entstanden ist. Zwar bedient er, die für dieses Jahrzehnt gängigen Gedankenmuster der Geschlechterrollen (Mann arbeitet, Frau kümmert sich um Haushalt und Kinder), doch in Bezug auf die Selbstbestimmtheit der Frau und ihres Körpers, ist Frisch erstaunlich offen und vorwärtsgewandt. Fazit: Gut geschrieben, liest sich das Buch wie nichts weg und ich gebe meine Leseempfehlung.

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    • 2
  • Walter Faber dein Freund

    Homo faber

    ameliezit123

    13. February 2016 um 13:12

    Der Bericht homo faber von max frisch thematisiert die Erzählung des walter faber welcher sich auf einer Reise befindet. Er erzählt von seinen Erlebnissen und man bekommt einen tiefen Einblick in sein leben. Teilweise weis man nicht ob er die Wahrheit in seinem"Bericht" nicht doch etwas verfälscht, denn es weisen sich Widersprüche auf. Walter Faber ist ein rational denkender Mensch was in vielen Situationen widergespiegelt wird und man in durch sein handeln besser kennenlernt. Ich finde das buch, das ich es für die schule lesen musste teilweise spannend jedoch übergangsweise schwer mich in Faber hineinzuversetzen und sein handeln zu verstehen oder zu interpretieren. Die Geschichte finde ich aber gut gemacht und mit dem ende kommt nochmal richtig leben in die anfangs einseitige Handlung. Faber ist ein Mensch der in Rollendenken verfangen ist. Er ist sich sicher dass Frauen minderwertig sind und mit dieser Einstellung macht er sich auch schuldig hinsichtlich des Todes seiner Tochter Sabeth aber ich will nicht zu viele verraten. 

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  • Regenbogen-Bücher-Challenge 2016

    Regenbogentänzer

    BlueSunset

    Regenbogen-Bücher-Challenge 2016 Hallo liebe Lesebegeisterte! Euch ist die Buchwelt zu trist? Kein Problem, wir helfen euch! Lest zusammen mit uns einen Regenbogen, damit das Jahr 2016 bunt und fröhlich wird! Ihr wollt dem Regenbogen noch einen Topf voll Gold verpassen? Das ist eine Herausforderung, aber auch die kann gemeistert werden!Wie auch in den vergangenen Jahren findet die Regenbogen-Challenge hier auf Lovelybooks statt. Das Besondere an dieser Challenge ist, dass wir hier nicht nur Bücher mit bestimmten Farben lesen, sondern auch die Herausforderung suchen und zusätzliche Aufgaben bearbeiten. Neugierig? Es gibt keine Anmeldefrist und ihr könnt jederzeit einsteigen! Allerdings wird nur die aktuelle Monatsaufgabe bearbeitet. Ihr braucht euch nicht über das Bewerbungsformular hier anzumelden. Erstellt einfach einen Sammelbeitrag in dem zugehörigen Unterthema.  Die Regeln Jeden Monat steht eine andere Farbe im Zentrum. Lest ein Buch dessen Cover zu mehr als 2/3 aus dieser Farbe besteht. Es gibt zudem noch Jahresaufgaben: Für diese Aufgaben habt ihr das ganze Jahr Zeit. Diese Aufgaben können nur mit Büchern der Monatsfarbe gelöst werden. Pro Buch kann eine Jahresaufgabe bearbeitet werden. Jeder der 6 Aufgaben sollte EINMAL gelöst werden (mehrfach gibt keine Punkte).Dann gibt es auch noch die Herausforderung!Jeden Monat gibt es eine Herausforderung, die gelöst werden sollte. Die Aufgabe wird einen Monat vorher angekündigt, sodass ihr Zeit habt ein passendes Buch zu finden. Die Herausforderung kann nur im jeweiligen Monat erfüllt werden! Eine Besonderheit ist, dass ihr diese Aufgabe auch mit einem zusätzlichen Buch, das nicht der Monatsfarbe entspricht, lösen könnt. Bitte verlinkt in eurem Sammelbeitrag auch eure Rezension oder den Lesestatus (mit Kurzmeinung). Es besteht keine Rezensionspflicht, aber ich möchte gerne einen "Nachweis" sehen, dass ihr das Buch gelesen habt. Eine Kurzmeinung reicht da. Es dürfen alle Bücher gelesen werden: vom SuB, neu gekauft, ausgeliehen, eBook und auch Hörbücher. Allerdings sollten die Bücher eine Mindestlänge von 80 Seiten haben! Manga, Comic und Graphic Novels zählen nicht! Die Aufgaben Monatsfarben:Januar: SchwarzFebruar: BraunMärz: Gelb April: OrangeMai: RotJuni: Lila / Rosa / PinkJuli: BlauAugust: Metallic / Gold / Silbern / GlitzerSeptember: WeißOktober: TürkisNovember: GrünDezember: BuntJahresaufgaben (nur mit dem Buch der richtigen Farbe zu erfüllen! Und jeweils nur 1x)Lese ein Buch, ……des Genres Fantasy oder Historisch oder Krimi....des Genres Liebesroman oder Thriller oder Dystopie…von einem Debütautor…das verfilmt wurde…das weniger als 300 Seiten hat…das mehr als 500 Seiten hat.► Hinweis zu "Debütautor": Hierbei beziehen wir uns auf den Autor und nicht auf das Buch. Das heißt der Autor hat zu dem Zeitpunkt, wenn ihr das Buch lest, nur dieses eine Buch veröffentlicht. Es darf sich auch nicht um ein Pseudonym eines Autors handeln, der bereits Bücher veröffentlicht hat. Sollte ein weiteres Buch des Autor bereits angekündigt sein, so kann dieser trotzdem gezählt werden, solange ihr das Buch tatsächlich vor dem Erscheinungstermin seines zweiten Buches erscheint. ► Hinweis zu Verfilmungen: Es zählen alle Bücher, die bereits als Serie oder Film verfilmt wurden oder 2016 ausgestrahlt werden (also so wie z.B. "ein ganzes halbes Jahr", "Girl on the Train", "Die Bestimmung 3", ...) . Bitte das Erscheinungsdatum angeben!Hier werden nach und nach die Monatsaufgaben/Herausforderungen gepostet:Januar: Lese ein Buch mit einer Stadt oder einem Haus auf dem CoverFebruar: Lese ein Buch mit 4 oder mehr Wörtern im Titel. Untertitel zählen auch. März: Lese ein Buch mit Blumen oder Blüten auf dem Cover.April: Lese ein Buch, dessen Titel kursiv oder in GROßSCHRIFT ist. Mai: Lese ein Buch, dessen Handlung außerhalb Deutschlands, den USA und Großbritannien stattfindet.  Punkte Hast du ein Buch mit der Monatsfarbe gelesen? Ja =1 PunktHast du die Herausforderung erfüllt? Ja, mit dem gleichen Buch, wie die Farbe = 2 Punkte. Ja, aber ich habe ein anderes Buch dafür genommen = 1 PunktHast du eine Jahresaufgabe erfüllt? Ja = 1 Punkt(In manchen Monaten wird es möglich sein zusätzliche Punkte zu sammeln)Am Ende des Jahres wird ein/e Gewinner/in ermittelt.  Teilnehmer:  Neue Regel: Falls ihr in einem Monat die Aufgaben nicht geschafft habt, schreibt das bitte dazu. Sollte ich 2 Monate in Folge keine Änderung eures Beitrages sehen wird in dieser Liste >inaktiv< neben eurem Namen stehen und ich gucke nicht mehr in eure Listen. Solltet ihr trotzdem noch dabei sein, dann schreibt mir bitte eine PN und aktualisiert euren Beitrag. WICHTIG Ihr habt jeweils bis zum 3. des Folgemonats Zeit eure Bücher und Links einzutragen. Anschließend mache ich die Monatsauswertung und trage die Punkte in meine Tabelle ein. Alles was noch später eingetragen wird kann erst bei der nächsten Wertung berücksichtigt werden.  Wichtig bei der Rezension/Lesestatus (inkl. Kurzmeinung) ist mir, dass ich sehe, dass ihr das Buch wirklich gelesen habt, zusätzlich kann ich da sehen, wann das Buch gelesen wurde. Solltet ihr also einen Monat versäumt haben, eure Links einzutragen ist das nicht so wild, solange ich sehen kann, dass das Buch trotzdem im richtigen Monat gelesen wurde.  STAND: JuniAnendien ........................ 14 Annlu  .............................. 24 ban-aislingeach  ............. 18BlueSunset ....................  11BookW0nderland .......... 23Buchgespenst  ............... 21 _Buchliebhaberin_ ......... 12 {INAKTIV} christarira ......12 ChubbChubb  ................. 16Code-between-lines ...... 21 ConnyKathsBooks ......... 19 czytelniczka73 ................ 23 {INAKTIV}DasBuchmonster .....1dia78 ............................... 11 fairybooks ...................... 11 Igela ................................ 16 {INAKTIV}janaka ..............7jenvo82 ........................... 17JuliB ................................. 21LadySamira091062 ....... 16Lesebiene27 ................... 15 Lisa11 .............................. 21{INAKTIV} littlebanshee ... 4Luzi92 .............................. 22louella2209 ..................... 21mabuerele ...................... 15{INAKTIV} MalinaIda ........8mareike91 ....................... 18marpije ............................ 23MissSnorkfraeulein ....... 17Mrs_Nanny_Ogg ............. 17PMelittaM ........................ 20QueenSize ........................ 21rainbowly ......................... 16Sansol ............................... 22schafswolke ..................... 17{INAKTIV} sternblut ..........11SomeBody ....................... 17suggar .............................. 16sursulapitschi ................. 18Tatsu ................................ 11Thalathiel ......................... 13Vucha ................................ 22Wolly ................................. 12

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    • 1392
  • Eine Reise mit tragischem Ende

    Homo faber

    LaMensch

    31. December 2015 um 15:20

    Walter Faber ist ein gewissenhafter Mensch. Er arbeitet zu viel, möchte sich aber keine Auszeit gönnen. In der Frauen Welt ist der unentschlossen und lebt in vollkommener Spontanität. Eines Tages beginnt er eine Schiffsreise, welche sein Leben für immer verändern wird... Der Anfang des Buches verläuft schleppend und das rein denken ist schwierig. Erst nach guten 3/4 des Buches wird es einigermaßen interessant. Der Schreibstil des Autors ist recht kompliziert, oft mit Einwürfen, die nicht essenziell zum Inhalt des Buches beitragen. Wenigstens die verschiedene Schriftarten erleichtern die Orientierung im Buch. Ich habe das Buch als Schullektüre gelesen und hätte aber nicht gedacht, dass ich für 200 Seiten (lese ich normalerweise innerhalb von einem Tag) etwas länger als eine Woche gebraucht habe. Ich vergebe 3 von 5 Sternen

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  • Meine persönliche Meinung

    Homo faber

    Masau

    Leider habe ich das Buch ca. 20 Seiten vor Schluss abgebrochen. Das Buch ist ein Klassiker, den ich von einem guten Freund empfohlen bekommen habe. Er war hell-auf begeistert davon. Leider kann ich diese Einstellung nicht teilen. Der Hauptcharakter ist langweilig, der Schreibstil ist durch dauernde Sprünge in der Geschichte und seltsame (wahrscheinlich einfach nicht mehr zeitgemäße) Formulierungen und Selbstgespräche für mein Empfinden einfach unschön zu lesen. Selbst die Story war uninteressant, da er schon am Anfang des Buches das Ende verrät. Das Buch hat nur 200 Seiten und trotzdem konnte ich es nicht bis zu Ende lesen.

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    • 2
  • Naja, typisch langweilige Schullektüre eben..

    Homo faber

    divergent

    30. November 2015 um 09:51

    Titel: Homo Faber Originaltitel: --- Autor: Max Frisch Seitenanzahl: 203 Genre: Roman Verlag: Suhrkamp Inhalt Ohne zu viel zu verraten: Es geht um einen Mann,Walter, der auf einer Schiffsfahrt eine junge Frau, Lisbeth kennen lernt. Lisbeth erinnert ihn sehr stark an seine Jugendliebe Hanna. Meinung (Achtung: SPOILER) "Homo Faber“ von Max Frisch erschien 1957, wurde in mehrere Sprachen übersetzt und ein Bestseller. Ich fand die Geschichte nicht uninteressant. Es wäre nur schön gewesen, wenn nicht alles so in die Länge gezogen wäre. Zudem ist die Geschichte durch die vielen Zeitsprünge oft verwirrend. So ist es nicht immer ganz einfach der Geschichte zu folgen, was ich jetzt nicht so toll beim lesen fand. Leider war das Buch nicht wirklich mein Fall. Die Geschichte fand ich wie schon erwähnt langweilig, den Schreibstil konnte ich auch nicht leiden. So richtig zum fesseln gebracht, hat mich dieses Buch leider nicht. Ich fand aber die Szenen von Walter, als er noch nicht wusste, dass Lisbeth seine Tochter ist, ganz interessant zu lesen. Zwei Stellen fand ich sehr unterhaltsam zu lesen: „Du bist ein Mann! Offenbar hatte sie erwartet, dass ich aufspringe und Steine schleudere, um die Leute zu vertreiben wie eine Gruppe von Ziegen.“ und gleich am Anfang die Szene, wo Walter im Flugzeug Herbert kennen lernt: „....dazu der junge Deutsche neben mir, der mir sogleich auffiel, ich weiß nicht wieso, er fiel auf, wenn er den Mantel auszog, wenn er sich setzte und sich die Bügelfalten zog, wenn er überhaupt nichts tat, sondern auf den Start wartete wie wir alle und einfach im Sessel saß, ein Blonder mit rosiger Haut, der sich sofort vorstellte, noch bevor man die Gürtel geschnallt hatte.“ Aber auch die Szenen von Walter und Hanna nach dem Tod von Lisbeth fand ich interessant zu lesen. Das Buch hat meiner Meinung nach schon ein sehr spezielles Thema, welches sicherlich nicht jedem gefällt. (Die Liebesgeschichte von Walter und Lisbeth) So ganz sympathisch fand ich Walter jetzt auch nicht - er ist schon sehr exzentrisch. Da konnte ich Lisbeth und ihre Mutter Hanna mehr leiden. Mich hat es ja irgendwie schon gewundert, wieso Walter nicht viel früher darauf gekommen ist, dass Lisbeth seine Tochter ist! Das Buch zeigt richtig gut, dass Walter am Anfang der Geschichten noch so ein totaler rationaler Mensch ist. Aber im Laufe der Geschichte ändert er sich. Er bereut es, dass er einen Teil seines Lebens verpasst hat und auch die Geschichte mit Hanna hängt ihm noch sehr nach. “Homo Faber” zeigt relativ deutlich, wie ein Mensch sich verändern kann. Ich werde mir sicherlich diese ganze Geschichte rund um Walter, Lisbeth und Hanna merken. So eine Geschichte mit einer solchen Thematik ist dann doch mal etwas anderes, als die vielen anderen Bücher, die ich normalerweise lese. Inzest ist ja auch ein Tabuthema, was so relativ selten in Romanen vorkommt. Zwei von fünf Sternchen

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  • Viel mehr als ein Bericht

    Homo faber

    TrenchcoatGirl

    15. August 2015 um 19:11

    Wie der Untertitel sagt, handelt es sich um einen Bericht, aber ich würde sagen, dass diese vor allem eine sehr schöne Liebesgeschichte ist. Die Liebe eines Vaters zu seiner Tochter und zugleich die Liebe und das Verliebtsein zwischen einem Mann und einer Frau. Ich habe zwei Parallelen in der Weltliteratur gefunden. Zunächst hat mich das Buch an "Die Liebe in den Zeiten der Cholera" erinnert: auch hier kommen die zwei Protagonisten erst am Ende des Buches (und erst wenn Sie alt sind) zusammen. Der zweite Vergleich ist mit dem italienischen Roman "Proleterka" von Fleur Jaeggy, da die Handlung auch zum Größteil auf einem Schiff stattfindet und die Beziehung zwischen Vater und Tochter thematisiert wird; außerdem wird in beiden Büchern nach Griechenland und Italien verreist. Einige Auszüge des Buches haben mich sogar dermaßen berührt, dass ich fast weinen musste.

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