Max Frisch Montauk

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Inhaltsangabe zu „Montauk“ von Max Frisch

Text und Kommentar in einem Band. In der Suhrkamp BasisBibliothek erscheinen literarische Hauptwerke aller Epochen und Gattungen als Arbeitstexte für Schule und Studium. Der vollständige Text wird ergänzt durch anschaulich geschriebene Kommentare.

großartig! neues liebingsbuch

— bernauerin
bernauerin

Ungewöhnlich (und schöne!) persönliche Seite von Max Frisch, aber definitiv nicht mein liebster Titel von ihm.

— PaulaAbigail
PaulaAbigail

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  • Was bleibt ist die Erinnerung

    Montauk
    StMoonlight

    StMoonlight

    15. August 2017 um 09:18

    Mai 1974. Ziel: Ein gemeinsames Wochenende. Nach einer Wanderung durch Montauk, einem Küstenort, ist es Zeit Abschied zu nehmen. Die Wege von Lynn und  Ma trennen sich. Er fliegt nach Hause – zu seiner Ehefrau Marianne. Lynn und er werden sich nie wiedersehen, doch die Sehnsucht scheint große, so dass Max dieses Wochenende zu Papier bringt. „Montauk“ entstand. Es geht aber um mehr, als diese Liebelei zwischen den Menschen. Vielmehr ist es eine Art philosophisches Werk, in dem der Autor seinen Gedanken zu Alter, Familie und selbst dem Tod näherbringt. All dieses zusammenhängend verpackt, in einem eben diesem „einen Wochenende“. Der Autor beschreibt in „Montauk“ auch Teile seines eigenen Lebens. Eine Art Roman mit Autobiographischen Zügen quasi. Wer Max Frisch nicht als Autoren, und damit ein wenig seiner Lebensgeschichte, kennt wird an diesem Buch daher  vermutlich wenig Freude haben. Für alle anderen in jedem Fall ein netter Zeitvertreib, vorausgesetzt der Leser kann mit dem „alten Schreibstil“ etwas anfangen.

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  • Rezension zu "Montauk" von Max Frisch

    Montauk
    Samtpfote

    Samtpfote

    08. March 2013 um 09:45

    Klappentext: Ein Schriftsteller lernt auf Lesereise in den USA eine junge Verlagsangestellte kennen. Sie verbringen ein Wochenende in Montauk, auf der nördlichen Spitze von Long Island. Max Frisch erzählt die Geschichte einer kurzen Affäre und zugleich eines ganzen Lebens. Inhalt: Max Frisch beschreibt in diesem wunderschönen Stück Literatur ein Wochenende, welches der Protagonist mit einer jungen Frau in Montauk verbringt. Er beschreibt aber nicht einfach zwei Figuren und erfindet eine Geschichte dazu, sondern er erzählt auch einen grossen Teil seiner eigenen Geschichte. So sind auch viele andere Erzählungen von Frisch autobiografisch geprägt, hier ist es aber so, dass der Protagonist auch gleich Max Frisch heisst und dass es dieses Wochenende in Montauk gegeben haben muss. Anhand der Beziehung, die er mit dieser jungen Frau führt, blickt der Autor zurück auf seine eigenen Liebesbeziehungen zu anderen Frauen, seine Familiengeschichte und stellt auch viele Paralellen her zu seinem bisherigen Werk. Ich konnte zum Beispiel einige Szenen aus Homo faber in Montauk wieder erkennen, wenn auch in veränderter, erweiterter oder erklärter Form. Eine Zeittafel am Ende des Buches gibt Aufschluss über die Stationen im Leben von Max Frisch und lässt viele Zusammenhänge zu erzählten Begebenheiten herstellen. Aber nicht nur gescheiterte und beendete Liebesbeziehungen werden in aller Offenheit dargelegt, der Autor philosophiert in diesem Werk auch über sein eigenes Verhältnis zum Alter, seiner Familie, dem Tod und seinen bisherigen Fehlern und geht sehr selbstkritisch, wenn auch rational gegen sich selber vor. Meine Meinung: Montauk ist ein Stück Literatur, eine Erzählung, welche man erst ganzheitlich verstehen kann, wenn man Max Frisch als Autor und auch einen grossen Teil seiner Lebensgeschichte kennt. Ich selber habe noch nicht sehr viel von ihm gelesen und musste deshalb einige Male nachforschen und meine Ideen und Erkenntnisse mit der Zeittafel abgleichen, um die manchmal sehr sprunghaften Gedankengänge, Erinnerungen und Beschreibungen zu verstehen. Alles in allem ein grosses Werk welches dem Leser sehr viel abverlangt und auch eine gewisse Kenntnis des Gesamtwerkes von Frisch voraussetzt. Zusätzliche Infos: Autor: Max Frisch Taschenbuch: 224 Seiten Verlag: Suhrkamp Sprache: Deutsch ISBN 978-3-518-46237-9

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  • Rezension zu "Montauk" von Max Frisch

    Montauk
    salome44

    salome44

    12. December 2011 um 21:42

    Literatur als Ehebruch Die Erzählung einer Liebesgeschichte – 'Montauk' von Max Frisch „I'm going to miss you“, sagt Lynn zu ihm, als sie in New York an einer Ampelkreuzung die Straße überqueren. Es ist Mai 1974. Ihre gemeinsame Zeit - „ein ganzes Wochenende“ -, die Wanderung an den Küstenort Montauk auf Long Island liegt hinter, der nahende Abschied vor ihnen. Nur eine Karte zum Geburtstag, keine Briefe oder Telefonate, keine weiteren Verabredungen, so haben sie es vereinbart. Max Frisch wird anderntags nach Zürich zurückfliegen, wo er mit seiner Ehefrau Marianne lebt. Er wird aber über dieses Wochenende mit Lynn die Erzählung 'Montauk' schreiben, autobiographisch und aufrichtig. Das ist sein Anspruch und das verbürgt er dem Leser mit einem Vorsatz von Montaigne. Und so werden wir Zeuge dieser Begegnung zwischen dem längst berühmten Schriftsteller und der viel jüngeren Lynn, die eigentlich Alice heißt und die dem gewandten Fragesteller Frisch nun seinerseits Antworten abverlangt. „Max, are you jealous?, „What is your state of mind?“, „Do you believe?“ Fragen, wie sie sich Verliebte stellen, die neugierig und zurückhaltend zugleich sich näher kommen. Frisch antwortet nicht nur, sondern setzt sich eigenen Fragen aus, hält Rückschau über sein Schreiben, seine Arbeit als Architekt, über Geld, Macht und Schuld, seine Ehen und Liebesbeziehungen, das Altern, den Tod und überhaupt „my Life as a man“. All diese Gedanken und Auseinandersetzungen, Zweifel und Anwürfe aus seinem Leben sind eingebettet in die Rahmenhandlung dieser Wanderung mit der leichtfüßig vor ihm her gehenden Lynn, deren roter Pferdeschwanz beim Gehen hin und her wippt. Er kann sich nicht satt sehen an ihr. Diese Fremde nimmt ihn ein, lässt ihn staunen über die plötzliche Liebe, die zwischen ihnen entsteht. „Sie lebt aber, sie atmet. Ein lebender Körper. Es könnte für ihn noch lang so bleiben.“ Doch die Zeit ist begrenzt, darum wissen beide. Beim Wandern, Ping-Pong-Spielen und im Bett. Das kann ein Glück sein, weiß Frisch, denn „er braucht eine Ehe, eine lange, um ein Monster zu werden“ und so hofft er, dass Lynn „kein Name für eine Schuld“ wird. Denn die Schuld kennt er, gegenüber Frauen, seinen Kindern. Auch Marianne, nachdem sie im Jahr darauf das Manuskript von 'Montauk' gelesen hat, ist verletzt und verlangt, dass er es nicht publiziert, schon gar nicht mit ihrem richtigen Namen, wo er doch Alice mit 'Lynn' ein Pseudonym zugesteht. Doch Max Frisch bleibt beharrlich. In einem Brief an Uwe Johnson schreibt er „Marianne kann sich scheiden lassen; Literatur als Ehebruch.“ Es ist jedoch gerade diese rigorose Verpflichtung seinem Schaffen, sich selbst und dem Erlebten mit Lynn gegenüber, mit der er dem Vorsatz auf Aufrichtigkeit gerecht zu werden versucht. Und auch wenn es nie gesagt worden ist zwischen den beiden, dass sie sich lieben, es ist zu spüren von Anbeginn bis zur letzten Seite. „Eine wird die letzte Frau sein, und ich wünschte, es sei Lynn.“ Es hat eine Fortsetzung dieses Wochenendes gegeben. Sieben Jahre später. Davon kann man in „Entwürfe zu einem dritten Tagebuch“ lesen, das dieses Jahr veröffentlicht wurde und Alice gewidmet ist. Für Reich-Ranicki gehört 'Montauk' in den Kanon, wogegen ein Autor unlängst in der ZEIT räsonierte, es sei nur „eitles Geraune“, also „weg damit“. Mögen sich die Geister bei dem Buch ruhig scheiden – mich hat diese Erzählung, mich hat Max Frisch ergriffen und für mich gehören beide zu meinem Leben. Für immer. Forever.

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  • Rezension zu "Montauk" von Max Frisch

    Montauk
    Hypermoti

    Hypermoti

    06. January 2008 um 20:49

    Sorry, ich verehre Max Frisch. Montauk ist mindestens genauso gut wie homo faber, wohl eher noch besser. Eindrucksvolle Verschachtelung des Inhalts. Fantastische Satzkonstruktionen. Mehrmalslesen garantiert.

  • Rezension zu "Montauk" von Max Frisch

    Montauk
    Himeros

    Himeros

    09. August 2007 um 13:10

    Die Erzählung Montauk handelt von einem (Liebes?)Wochenende das Max Frisch mit einer jungen Amerikanerin auf Long Island verbringt. Während dieses Wochenendes lässt er die wichtigsten und einschneidensten Ereignisse seines Lebens revuepassieren.
    Das Buch ist eine relativ lose Themensammlung die durch die Erzählung des Wochenendes zusammengehalten wird.