Max Goldt ‹Mind-boggling› - Evening Post

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Inhaltsangabe zu „‹Mind-boggling› - Evening Post“ von Max Goldt

Früher war „Mind-boggling“ gelb.
Heute ist „Mind-boggling“ blau.
Nur drei Personen auf Erden wissen, warum.

In dem nun also blauen Buch sind die „Titanic“-Beiträge des Jahres 1997 sowie eine Reihe von Quisquilien versammelt, darunter die folgenden Schriften:

• Also kochte Cook der Crew
• Affige Pizzen
• In der Duz-Falle
• Die Saugegemeinschaft zerbricht
• Intaktes Abdomen dank coolem Verhalten

sowie die vielbewunderte pornografische Groteske

• Das Sandwich mit der Dietrich
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    ‹Mind-boggling› - Evening Post

    Duffy

    23. December 2015 um 06:31

    Max Goldt ist ein Phänomen in der deutschen Schreiberzunft. Seit über 20 Jahren verwöhnt er uns mit seinem skurrilen Humor in Form von kleinen Geschichten, Aufsätzen, Betrachtungen, Songtexten oder wie hier versammelt, mit Kolumnen. Diese Zusammenstellung umfasst die Jahre 1997/98, in denen er regelmäßig für die "Titanic" schrieb. Im zweiten Teil gibt es Texte von 1995 bis 1998. Selbst nach 20 Jahren liest sich das aktuell, denn wer kann schon eine korrekte Auflösung geben, was ein Nerd ist, auch das Befeuchten des Fingers vor dem Umblättern einer Buchseite scheint zeitlos. Goldt kreiert wie kein Zweiter neue Worte wie "Saugegemeinschaft" oder "Steppdeckengenre" und weiß die dazugehörigen Geschichten zu erzählen, die dermaßen überzogen sind oder in vollkommen unerwarteten Pointen enden, dass es nicht zu fassen ist, wie ein menschliches Hirn auf so etwas kommen kann. Scheinbar mühelos scheint er in seinen Stories durch die absurdesten Situationen zu schlittern, dass man meinen könnte, hier müssten mal einem die Ideen ausgehen, doch gleich kommt die nächste groteske Großtat und man beißt sich auf die Lippen, um nicht loszuprusten. Dass sich Goldt durchaus ernsthaft mit seiner Kunst (denn nicht mehr und nicht weniger ist sein Tun) beschäftigt, zeigt er mit seinem Nachwort, dass sich mit den Genrefragen beschäftigt, in denen er sich bewegt. Man kann sagen, dass es gut ist, dass es Max Goldt gibt, so jemanden kann man gar nicht erfinden. Diese Kolumnen sind ein guter Einstieg für sein weiteres Werk, denn wie durch ein Wunder hat er sein Niveau gehalten und ist im Laufe der Zeit sogar noch viel besser geworden. Da hilft nur noch Hubschraubereinsatz!!!!!

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