Max Goldt Ein Buch namens Zimbo

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Inhaltsangabe zu „Ein Buch namens Zimbo“ von Max Goldt

"Warum ich, obwohl ich schlecht lesen kann, begonnen habe zu schreiben, kann ich nicht gut sagen. Weiß nicht hat sich so ergeben. Spät hat es sich ergeben: Als ich mein erstes Stück Literatur verfasste, das über einen Songtext, ein Gedicht oder einen Sketch hinausging, war ich knapp dreißig. Ich dachte wohl: Mal sehen, ob es möglich ist, der Neigung meines Temperaments zum Schieben einer ruhigen Kugel für ein, zwei Tage einen Riegel vorzuschieben und dem ständigen Gedankengang, an dem ich mich meist erfreue, selten auch mal leide, einen irgendwie gearteten Prosaklumpen abzutrotzen. Das Stück hieß Zehn hoch achtundfünfzig und es ging darin, soweit ich mich entsinne, ums Universum und um meine Hose. Genaueres kann ich nicht sagen, denn ich würde schwitzen wie nach dem Genuss eines stark gewürzten asiatischen Gerichtes, wenn ich mir den Text noch einmal anschauen müsste. Was ich danach geschrieben habe: Auch schwer zu sagen, doch glaube ich, unter anderem einen hoffentlich verzeihlichen Hang zur hoffentlich nicht allzu platten Gesellschaftskritik entwickelt zu haben, wobei ich Gesellschaftskritik nie mit System- oder Regierungskritik verwechseln wollte, denn Gesellschaftskritik, die das Grölen von Fußballfans in Bahnhöfen ganz unerwähnt lässt, ist keine"

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  • Lesemarathon zum Welttag des Buches! (27.&28.04.)

    litschi

    litschi

    Hallo ihr Lieben! Der Welttag des Buches ist der Feiertag für alle Bücherfreunde und solche, die es werden wollen. Um die Welt mit ihrer Begeisterung für Bücher anzustecken, haben sich die Bloggerinnen Dagmar und Christina eine ganz besondere Aktion überlegt: „Blogger schenken Lesefreude!“. Sie haben etliche Blogger zusammengetrommelt, die am Welttag des Buches (23.04.) Bücher verschenken wollen. Mehr Informationen gibts im passenden Streamthema. Wir finden: eine tolle Idee! Und die perfekte Möglichkeit sich noch einmal mit Büchern zu versorgen vor unserem großen Lesemarathon, den wir am Wochende nach dem Welttag des Buches starten!  Was ist ein Lesemarathon? Beim Lesemarathon versuchen wir eine bestimmte Zeit lang so viel wie möglich zu lesen, ohne dabei den Spaß zu verlieren. Jeder kann in seinem eigenen Tempo und mit dem Buch/den Büchern seiner Wahl teilnehmen. Dazwischen treffen wir uns hier und tauschen uns über Bücher aus, quatschen einfach ein bisschen und, weil wir neugierig sind was ihr so lest, haben wir uns auch ein paar Aufgaben ausgedacht, die ihr lösen könnt. Wir starten am Samstag, dem 27.04. um 09 Uhr und posten hier alle 2 Stunden eine neue Aufgabe. Reinschauen lohnt sich also :) Enden wird der Lesemarathon nach 24 Stunden, also am Sonntag, dem 28.04. um 09 Uhr.  Unter allen Teilnehmern, verlosen wir ein tolles Buchpaket! Natürlich könnt ihr auch über Twitter (Hashtag #lblm) oder auf euren Blogs eure Lesefortschritte und Aufgaben posten. Und damit uns das Warten auf den Startschuss nicht so lang wird, können wir die Zeit gleich nutzen und schon ein wenig planen. Also: Was werdet ihr so lesen? Habt ihr euch ein Leseziel für den aktuellen Marathon gesetzt? Warum nehmt ihr teil und wart ihr bereits dabei? :) Aufgabenübersicht: 1. Aufgabe - 9 Uhr: Welches Buch liest du denn gerade und wie gefällt dir das Cover?  2. Aufgabe - 11 Uhr: Aus welchem Genre stammt das Buch, das du gerade liest? Liest du öfter Bücher aus diesem Genre? Wenn ja, was reizt dich besonders daran? Hast du vielleicht sogar besondere Empfehlungen aus diesem Genre für uns?  3. Aufgabe - 13 Uhr: Wir sind unheimlich neugierig… verrate uns doch bitte den 3. Satz auf deiner aktuellen Seite. 4. Aufgabe -15 Uhr: Hast du dich schon mal gefragt wie viele Leute eigentlich gerade das Gleiche lesen wie du? Schau gleich mal auf LovelyBooks nach und berichte uns!  5. Aufgabe - 17 Uhr:  Wo befindest du dich? An welchem Ort spielt das Buch, das du gerade liest? 6. Aufgabe - 19 Uhr:  Schreibe eine Kurzmeinung zu dem Buch, das du gerade liest oder zuletzt gelesen hast. Wir sind gespannt, wie du dein aktuelles Buch findest! 7. Aufgabe - 21 Uhr: Beschreibe den Protagonisten/die Protagonistin deines Buches in drei Worten. 8. Aufgabe - 23 Uhr: Wir lieben gute Rezensionen! Belohne eine gute Rezension zu dem Buch das zu gerade liest oder zuletzt gelesen hast. Das kannst du tun, indem du auf die Rezension und dann rechts auf das ♥ klickst. 9. Aufgabe - 01 Uhr: An alle Nachtleseeulen: verratet uns doch die besten Tipps und Tricks zum Wachbleiben. Wie haltet ihr euch wach, wenn euch die Augen schon zu fallen, ihr aber unbedingt weiterlesen wollt? 10. Aufgabe - 3 Uhr: Hast du eigentlich Gemeinsamkeiten mit einer Person aus dem Buch? Gibt es eine Figur mit der du dich identifizieren kannst? Welche ist das und wieso? 11. Aufgabe - 5 Uhr: Stell dir vor das Buch würde verfilmt werden. Wie müsste die Person sein, die die Hauptrolle spielt? Hast du einen konkreten Schauspieler vor Augen? Was hältst du generell von Buchverfilmungen? 12. Aufgabe - 7 Uhr: Es ist doch immer wieder toll Leser mit einem ähnlichem Buchgeschmack zu finden und sich auszutauschen. Auf LovelyBooks werden dir auf der eingeloggten Startseite in der rechten Leiste etwas weiter unten User mit ähnlichem Buchgeschmack angezeigt. Wie wäre es, wenn du einem von ihnen eine Buchempfehlung oder einfach nur einen netten Gruß an die Pinnwand postest? 13. Aufgabe - 9 Uhr: Wie viele Seiten hast du insgesamt gelesen? Wie hat dir der Lesemarathon gefallen? -- FAQs: a) Muss man wirklich 24h durchlesen?  Nein, natürlich nicht, jeder beteiligt sich in dem für ihn möglichen Rahmen. Das können auch nur 3-4 Stunden am Samstag sein, jeder liest eben wann, wie und wo er Zeit hat. Es geht hierbei um den Austausch und das Lesen zu zelebrieren. b) Braucht man einen Blog, um mitmachen zu können?  Anfangs war das so, dies wollen wir aber ändern. Darum kann man sich nun auch über LovelyBooks und Twitter beteiligen. Selbstverständlich kann man auf einem Blog in größeren Beiträgen länger berichten, Bilder von den Büchern etc. einbauen, aber wir wollen soviele Teilnehmer wie möglich erreichen bzw. zum Lesen bringen - egal auf welcher Website. c) Wie kann ich mich beteiligen?  Grundsätzlich kann jeder mitmachen, spontan einsteigen & kommentieren. Einfach mit der Kommentarfunktion hier posten und los geht's!

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  • Rezension zu "Ein Buch namens Zimbo" von Max Goldt

    Ein Buch namens Zimbo
    janett_marposnel

    janett_marposnel

    23. February 2012 um 15:45

    Wer noch nichts von Max Goldt gelesen hat, sollte es unbedingt versuchen. Dieses Buch ist ein guter Einstieg für eine Leseerfahrung der etwas anderen Art. Man liest eine seiner Geschichten und denkt sich mittendrin: Waaas? Was hat er da gerade geschrieben? Das glaube ich jetzt nicht. Ich muss noch mal nachlesen. Oder man lacht während des Lesens völlig unerwartet und laut auf, was in öffentlichen Verkehrsmitteln durchaus öffentliches Interesse hervorrufen könnte. Wer dazu neigt, solche Situationen als peinlich zu empfinden, dem empfehle ich, dieses Buch vorzugsweise in den eigenen vier Wänden zu lesen.

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  • Rezension zu "Ein Buch namens Zimbo" von Max Goldt

    Ein Buch namens Zimbo
    rkuehne

    rkuehne

    27. January 2012 um 17:10

    Ach der Max Goldt, das ist eigentlich einer, den man sich mit Worten kaum zu würdigen traut, weil man dann, wenn man mit seinen Werkzeugen arbeitet, erst richtig merkt wie unterlegen man ist. Mir ist wirklich keiner bekannt, der so sorgsam, treffend, aufmerksam und würdevoll mit Sprache umgeht und das ganz ohne sie altmodisch verewigen oder ungelenk erneuern zu wollen. Es ist vielleicht nicht weltbewegend, was er beschreibt, das WIE ist aber eine Sache, die in jedem Deutschunterricht mal auf die berühmte Tagesordnung gesetzt gehört. In „Ein Buch namens Zimbo“ widmet sich Goldt unsortiert zahlreichen Themen, mal sind die Inhalte witziger, mal ernster, mal alberner mal erstaunlicher. Doch was sie, egal um was es geht, immer sind ist lesenswert.

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  • Rezension zu "Ein Buch namens Zimbo" von Max Goldt

    Ein Buch namens Zimbo
    Eltragalibros

    Eltragalibros

    20. July 2011 um 18:38

    Inhalt: Auf 199 Seiten versammelt Max Goldt in diesem Sammelband insgesamt 24 Kolumnen/Kurzgeschichten/Texte, die sich einer genaueren Inhaltsangabe dadurch entziehen, dass sie einerseits von Alltagsthemen handeln, die der Schriftsteller gekonnt in kritische oder abstruse Richtungen lenkt. Man muss sie einfach selbst lesen, um ihre Wirkungsweise – den Goldtschen Stil – zu spüren. Meinung: Den Alltag als langweilig zu bezeichnen, das muss man revidieren, spätestens dann, wenn man Texte von Max Goldt gelesen hat. Der Wahlberliner begann seine Kolumnisten-Karriere zuerst für die unabhängige Berliner Zeitschrift Ich und mein Staubsauger und schrieb u.a. von 1989 bis 1998 Kolumnen für das Satire-Magazin Titanic unter Titeln wie Aus Onkel Max’ Kulturtagebuch, Diese Kolumne hat vorübergehend keinen Namen, Manfred Meyer berichtet aus Stuttgart und Informationen für Erwachsene. Derzeit arbeitet Goldt als freier Schriftstelle und Musiker. Den Inhalt seines 2011 veröffentlichten Buches Ein Buch namens Zimbo. Sie werden kaum ertragen, was Ihnen mitgeteilt wird prägnant zusammenzufassen erscheint schier unmöglich. Denn Goldt ist ein Meister darin von alltäglichen Dingen, aus geradezu banalen Gegebenheiten, einen Bogen hin zu universalen Thematiken zu schlagen oder Alltagsgegenstände miteinander zu verbinden, die auf den ersten Blick disparat erscheinen. Auf den 199 Seiten dieses Bandes verbergen sich Texte von 2007 bis 2008, einer von 2006 und vier aus dem Jahr 2009, so erfährt der Leser noch vor Beginn der eigentlichen Sammlung. Aus einem gemütlichen Abend bei gutem Essen und Wein entbrennt Goldt und seine Gesellschaft eine Diskussion zu „Verboten“, in welcher er sich – mit der brennenden Zigarette in der Hand – für ein rigoroses Rauchverbot ausspricht. Paradox? Ganz im Gegensatz. Laut Goldt schadet das Rauchen den Rauchern weit mehr, als allen Nichtrauchern, oder „als d(en)jenigen, die von ihnen hin und wieder mal freundlich oder unfreundlich angepustet werden“. Für alle Argumentationsspezialisten, die meinen ein Rauchverbot wäre nur der Anfang, den kann der Wahlberliner beruhigen: Der Alkohol bleibt, schließlich schöpft der Staat viel zu viele Vorteile daraus. Allein sein gesellschaftlicher Nutzen – man denke hier an Partys – überwiegt seiner Beeinträchtigung in das Leben. Von dort gelingt Goldt der Schwung zum „Genuss“ und seinem exzessiven kommerziellen Gebrauch für notwendige Alltagstätigkeiten, wie Rasieren oder Zeitungslesen. Würde das noch nicht ausreichen, so geht er noch einen Schritt weiter und prophezeit, wenn auch nur mit Vorbehalt, dass ein vollständiges Rauchverbot von der Bevölkerung angenommen werden würde. Sei es aufgrund von Bequemlichkeit oder der gesetzestreuen Bürger. Dies ist nur eine beliebig herausgegriffene Konstruktion Goldts, die bei weitem nicht an seine sprachliche Raffinesse und Überspitztheit heranreicht, denn nur im Original wirken seine Texte herausfordern, kritisch und reflexiv. Fazit: „Ein Buch namens Zimbo“ enthält lustige und abstruse, aber auch kritische und herausfordernde Texte zwischen 2006 und 2009 von Max Goldt. Ausgehend von gewöhnlichen Alltagssituationen schafft er es mit sprachlichen Mitteln zu Politik, Kultur oder Gesellschaft zu gelangen, Zusammenhänge zu erschließen und schreibt damit nicht nur unterhaltsame Texte, sondern auch kritisch und überspitzt, Texte, die zum Weiterdenken motivieren.

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  • Rezension zu "Ein Buch namens Zimbo" von Max Goldt

    Ein Buch namens Zimbo
    Petruscha

    Petruscha

    27. February 2011 um 09:49

    MGs Abschweifungen sind ein Genuss. Seine Texte sind nicht lang, behandeln aber jeder für sich zig verschiedene Themen - alle ineinandergewoben. Wie macht er das nur?

  • Rezension zu "Ein Buch namens Zimbo" von Max Goldt

    Ein Buch namens Zimbo
    weristwiegott

    weristwiegott

    27. February 2010 um 21:15

    Sprachwitz