Max Goldt Okay Mutter, ich nehme die Mittagsmaschine

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Inhaltsangabe zu „Okay Mutter, ich nehme die Mittagsmaschine“ von Max Goldt

Max Goldt rezensieren geht prima. Aber aufgepaßt: Es kommt leicht zu Sätzen wie "die Kunst Max Goldts ist der sanfte Aufschrei des Individuums gegenüber den peinigenden Zumutungen des Alltags", und wer möchte so was hinterher schon geschrieben haben?
Prinzipiell gibt es drei Schulen des Max-Goldt-Rezensierens:
1. Kann der Rezensent einfach weniger witzig sein als der Autor. Das geht schön einfach und ist obendrein sehr selbstlos, denn der Leser wird sich angeödet abwenden und sagen: "Da lese ich doch lieber was Lustiges, zum Beispiel Max Goldt!"
2. Kann er versuchen, noch witziger zu sein als Max Goldt. Peinlich. Und wieder wird der Leser lieber zu Max Goldt greifen, denn keiner versteht es hübscher an unserem Peinlichkeitsnerv zu zupfen, als gerade dieser Autor.
3. Kann der Rezensent versuchen, Max Goldt selbst zu sein. Aber ich zum Beispiel kann einfach nicht so schön "Infotainmentmuschi" sagen. Auch hier würde also jeder wieder unter Protest zum Original greifen.
Wie man es auch immer anstellt: Der Rezensent vergrößert das Publikum des Autors. Ein gutes Gefühl.
Das Wort "Bierpinsel" kommt bei Max Goldt nicht vor. Er würde sich vermutlich schämen. Es stammt von Ralf Schüler und Ursula Witte und ist auch kein Wort, sondern ein häßliches Bauwerk in Berlin, das vorn auf der CD-Box abgebildet zu sehen ist. Pfui.
Nun kommen wir zu den Zwischentönen. Es handelt sich um die schönsten Zwischentöne, die der Rezensent je vernommen hat: Geheimnisvolle Säuseler aus Kinobesuchen golden überstrahlter Kindheit hergeweht, hammondtief hervorgeorgelte Miniakkorde: Traumschön. Wer orgelt da? Max Goldt? Eine Infotainmentmuschi? Helmut Schmidt? Dagmar Berghoff? Ewige Rätsel. --Michael Winteroll

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