Max Kruse Die Tage mit Jantien

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Inhaltsangabe zu „Die Tage mit Jantien“ von Max Kruse

Als der junge Florian im Sommer 1949 im Deutschland der Nachkriegszeit bei einer Dichterlesung der schönen Jantien begegnet, weiß er sofort, daß dieses Zusammentreffen zu grundstürzenden Veränderungen in seinem Leben führen wird. Verheiratet mit der bodenständigen Anna, die seine literarischen Neigungen für 'Flausen' hält und ihn darin bestärkt, die Tuchfabrik der Eltern wieder aufzubauen, erkennt Florian in der Künstlerin Jantien eine Wahlverwandte, die ihn inspiriert und verzaubert. Heimliche Blicke, geraubte Küsse, ein paar Tage voller Seligkeit – bald schon ist Florian hin und her gerissen zwischen Pflicht und Neigung, zwischen Liebe und Verantwortung, zwischen größtem Glück und tiefster Angst … Die Tage mit Jantien ist das wohl persönlichste Buch des beliebten Kinderbuchautors Max Kruse. Eine zauberhafte und zutiefst berührende Liebesgeschichte voller Lebensklugheit und Poesie. Eine Geschichte aus längst vergangener Zeit, die uns von jenen wunderbaren Momenten erzählt, die es nur einmal im Leben gibt und die sich nicht wiederholen lassen.

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  • Rezension zu "Die Tage mit Jantien" von Max Kruse

    Die Tage mit Jantien

    WinfriedStanzick

    12. April 2011 um 15:36

    Bekannt geworden ist der Sohn der berühmten Puppenbauerin Käthe Kruse mit seinen unzähligen erfolgreichen Büchern für Kinder. Mit dem vorliegenden kleinen Roman hat sich Max Kruse im hohen Alter einen Traum erfüllt, den er, da bin ich sicher, sehr lange mit sich herum trug. Er will erzählen, mit anderen Namen verfremdet, von einer Liebe, die er offenbar selbst erlebt hat. „Ich will von einer Liebe erzählen, weil wir nie aufhören können, von der Liebe zu erfahren. Würden wir jemals aufhören zu lieben, würde das Leben erlöschen. Wenn uns die Liebe ergreift, ergreift uns das Leben. Ich erzähle diese Geschichte aber auch, weil ich nicht weiß, ob sie heute noch in die Welt passt. Und weil ich denke, dass sie bewahrt werden sollte.“ Es ist nur eine ganz kurze Zeit, die der junge Florian im Sommer 1947 mit der schönen Jantien verbringt. Kennengelernt hat er sie bei einer Lesung, denn er, der doch die Tuchfabrik seiner Eltern weiterführen und ausbauen soll, wobei ihn seine Frau Anne auch bestärkt, fühlt sich zur Literatur hingezogen und möchte nichts lieber als Schreiben. Anne sagt, das seien Flausen und hat überhaupt kein Verständnis dafür. Ganz anders die junge Künstlerin Jantien, die Anne ihm als ihre Freundin vorstellt. Sie verzaubert ihn regelrecht und Florian ist schon nach wenigen seligen Sommertagen zerrissen zwischen seiner Neigung und Liebe, die ihn erfüllen und seiner Pflicht. Doch der großen Liebe ist keine Erfüllung geschenkt. Doch es bleiben „Tage mit Jantien“, die Florian bis in sein hohes Alter nie vergisst… Ein Roman voller romantischer Poesie.

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  • Rezension zu "Die Tage mit Jantien" von Max Kruse

    Die Tage mit Jantien

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    10. March 2011 um 09:16

    Der junge Unternehmer Florian und seine Frau Anne versuchen in den Nachkriegsjahren ,hier 1947, das Familienunternehmen wiederzubeleben. Sie führen eine als kameradschaftlich und freundschaftlich zu bezeichnende Ehe . Anne , die praktische, ist leicht resigniert und desillusioniert. Florian träumt von der Literatur und den schönen Dingen. Eine Einladung beim Grafen verspricht Abwechslung aus dem Alltag, Dieser will aus seinen Werken vorlesen. Dort angekommen trifft Anne auf ihre alte Freundin Jantien. Eine hübsche Erscheinung die in Florian zunächst Erstaunen und Neugier hervorruft. Er erkennt in ihr eine Wahlverwandte die ihn inspiriert und verzaubert. Zwischen Rilke und den Klängen von Chopin kommt es zu einer leidenschaftlichen Beziehung, die Florian hin und her gerissen sein lässt, zwischen Pflicht und Neigung, Liebe und Verantwortung. Anne schaut diesem Treiben zunächst ruhig zu, handelt jedoch, als sie merkt das Florian das gemeinsame Leben verlassen möchte. Es ist Zeichen dieser Zeit, dass man Bücher mit Klappentexten versehen muss die den Käufer anregen dieses Buch zu kaufen. Der Klappentext dieses Buches jedoch wird diesem außergewöhnlich schönen, tiefsinnigem und verzauberndem Roman keinesfalls gerecht. Es ist eines jener Bücher, die man in die Hand nimmt, um dann die Zeit zu vergessen. Es ist eine seltsam verzaubernde Sprache, mit der dieses Buch geschrieben wurde. Ein bisschen spürt man den Kinderbuchautor, obwohl es sich hier keinesfalls um ein Kinderbuch handelt. Nein, es ist ein Buch für Menschen, die träumen können, die an diese eine Liebe glauben und die wissen das die Pflicht siegen kann, wenn man sie siegen lässt. Es ist eine Botschaft, zu glauben , zu träumen und ein Geschenk anzunehmen, wenn man es bekommt. Es ist ein Werk der Kunst. Kunst in den Bildern die vor dem geistigen Auge entstehen , Kunst über die gesprochen und diskutiert wird und Kunst in Sprachmelodie und Sprachstil. „Er küsst ihr die Hand, gibt ihr die Wagenschlüssel. „ Dieser Satz aus dem Buch zeigt deutlich worum es geht. Der Träumer und Poet , der Anbeter von Weiblichkeit , nicht geeignet praktische Dinge ohne weibliche Hilfe zu tun. Deshalb bleibt diese Liebesgeschichte auch ohne Happy End. Anne handelt, als es Zeit wird zu handeln und der bittersüße Traum endet. Das ist auch gut so und tut dem Buch keinen Abbruch. Es ist eine logische Konsequenz. Vielleicht würde man meinen können, dieser Roman hat etwas autobiografisches? Es ist jedenfalls ein Werk das der Autor mit großer Liebe und Zuneigung inszeniert hat. Diesem zauberhaften, brillanten und ermutigendem Werk gebe ich sehr gerne 5 Pfoten.

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