Max Landorff

 3.4 Sterne bei 373 Bewertungen
Autor von Der Regler, Die Stunde des Reglers und weiteren Büchern.
Max Landorff

Lebenslauf von Max Landorff

„Max Landorff ist ein Pseudonym. ‚Der Regler‘ ist sein erster Thriller.“ Mit dieser knappen Information äußert sich der Verlag über den Autor. Ursprünglich wurden die beiden Journalisten Stephan und Andreas Lebert als Autoren von „Der Regler“ angekündigt. So liegt die Vermutung nah, das sie es sind, die sich hinter dem Pseudonym verbergen.

Alle Bücher von Max Landorff

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Der Regler

Der Regler

 (240)
Erschienen am 21.02.2013
Die Stunde des Reglers

Die Stunde des Reglers

 (65)
Erschienen am 21.11.2013
Die schweigenden Frauen

Die schweigenden Frauen

 (23)
Erschienen am 24.09.2015
Die Siedlung der Toten

Die Siedlung der Toten

 (18)
Erschienen am 14.12.2017
Der Regler

Der Regler

 (21)
Erschienen am 09.06.2011
Die Siedlung der Toten

Die Siedlung der Toten

 (2)
Erschienen am 22.09.2016
Die schweigenden Frauen

Die schweigenden Frauen

 (2)
Erschienen am 22.05.2014
Die Stunde des Reglers

Die Stunde des Reglers

 (2)
Erschienen am 23.08.2012

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Neue Rezensionen zu Max Landorff

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Holdens avatar

Rezension zu "Der Regler" von Max Landorff

Wer ist der Regler?
Holdenvor 2 Monaten

Der Regler ist jemand, der für Leute, die es sich leisten können, alles bewrekstelligt: Job Scheidung Sex usw. In dieser Zu-allem-fähig-sein geht einem Gabriel Tretjak schon ziemlich auf die Nerven, is schon a bisserl unglaubwürdig, aber als jemand ihm immer dichter auf die Pelle rückt und ihm sogar einen Mord anzuhängen versucht, ist es schon sehr spannend, genauso wie die Ausflüge in Astronomie und Hirnforschung sehr lehrreich sind und damit den Krimi weit über das übliche Krimimittelmaß heben. Verschiedene Zeitsprünge fordern die volle Aufmerksamkeit der Leser heraus, und Münchner Krimifans freuen sich betimmt über die zahlreichen Anspielungen auf Sehenswürdigkeiten ihrer Stadt.

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Anna_J_Eichenlaubs avatar

Rezension zu "Die Siedlung der Toten" von Max Landorff

War etwas schwierig zu lesen.
Anna_J_Eichenlaubvor 5 Monaten

Ich hatte das Buch gekauft nachdem mich das Cover angesprochen und der Klappentext neugierig gemacht hatte. Dies finde ich absolut gelungen.
Schon von Anfang an merkte ich, dass ich in diese Geschichte nicht so gut rein komme und mit den Zeit Sprüngen Probleme habe. Da ich nie so schnell aufgebe und in der Regel trotz dieser Schwierigkeiten weiter lese, gab ich auch diesem Buch eine Chance. Erst im letzten drittel wurde es interessant und spannend. Die Seiten davor waren sehr mühsam zu lesen. Auch wenn ich nicht gerne so wenig Sterne vergebe aber für mehr reicht es leider diesmal nicht.

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MikkaGs avatar

Rezension zu "Die Siedlung der Toten" von Max Landorff

Ungewöhnlicher Thriller mit großartigem Schreibstil
MikkaGvor 8 Monaten

Die Siedlung wurde einst mit hehren Zielen erbaut: ein reges Miteinander sollte die großzügige Architektur ermöglichen, ein gemeinschaftliches Leben ohne Zäune oder andere ausgrenzende Strukturen.
Harmonie, Toleranz, Nachbarschaft? Gutbürgerlich-beschaulich wirkt die Siedlung schnell nur noch nach außen. Die besten Absichten kommen nicht an gegen die Tendenz des Menschen, die Welt einzuteilen in 'wir' und 'die da', gegen die man sich behaupten muss, um auch ja kein Stückchen abgeben zu müssen von dem, was 'uns' gehört. Landorff zeichnet mit subtilen Nuancen das Bild einer Dreiklassengesellschaft auf kleinstem Raum, in der sich jeder nur zu bewusst ist, wo er steht in der sozialen Hackordnung. Und das fand ich in sich schon erstaunlich faszinierend und spannend.
Vorteile, gegenseitiges Misstrauen und Doppelmoral vom Allerfeinsten regieren das Leben – bis das mit einem Massenmord jäh zum Erliegen kommt.
Ich bin gänzlich ohne Erwartungen an das Buch herangegangen, aber ich war mir nach wenigen Seiten bereits sicher, dass ich es lieben würde. Denn der Schreibstil ist ein Gedicht: klar und ausdrucksstark, abseits inhaltsleerer Phrasen oder klischeebehafteter Bilder. Selbst wenn die Sätze manchmal kurz und schlicht sind, erzeugen sie eine dichte Atmosphäre.
Zitat: "Ich trage diesem Ort in mir, aber nicht so wie andere Menschen ihre Heimat in sich tragen, wie eine Flüssigkeit, die sich ins Blut gemischt hat und plötzlich warm werden kann – beim Anblick eines Handrasenmähers zum Beispiel oder beim Duft der Nadeln einer Latschenkiefer. Ich wünschte, es wäre so, und ich denke oft daran, dass die Siedlung so ein Gefühl hätte sein können. Wenn nicht... Ja, wenn nicht...(...) Das Zeug zu einer großartigen Heimat hätte sie gehabt, diese Siedlung. Der wilde Fluss, der wilde Wald, die sorglosen Eltern, die sagten: Komm nach Hause, wenn es dunkel wird." 
Aber auch abgesehen vom Schreibstil konnte mich das Buch vollends überzeugen:
Die Handlung ist vielschichtig und geschickt konstruiert, mit immer neuen Motiven und überraschenden Wendungen. Dazu kommt noch, dass die Geschehnisse auf mehreren Zeitebenen erzählt werden, wodurch sich der Sinn des Ganzen nur allmählich erschließt. An mehreren Stellen glaubte ich, die Lösung zu kennen, aber stets passierte wieder etwas, das alles auf den Kopf stellte.
Landorff spielt mit den Erwartungen des Lesers und reizt das bis zum Äußersten aus – bis an und über die Grenzen des Glaubwürdigen.  Tatsächlich ist die Auflösung am Ende dann ein Geniestreich: wahnsinnig komplex, unerwartet und dennoch in sich schlüssig. 
Kommissarin Eva Schnee pflegt ein paar der  in der Kriminalliteratur so typischen Ermittler-Probleme, wie eine zerrüttete Ehe oder einen Hang zum Alkohol. Trotzdem fällt sie für mich nicht unter das leidige Klischee, denn sie ist ansonsten eine interessante Protagonistin mit einer ungewöhnlichen Hintergrundgeschichte. (Ich hoffe auf einen Folgeband, in dem man mehr darüber erfährt.) Allerdings fallen ihr manche Dinge etwas zu leicht zu, wenn man bedenkt, dass sich ihr Vorgänger an diesem Fall 20 Jahre lang die Zähne ausgebissen hat!
Dem Leser begegnet eine Vielzahl von Charakteren mit einer Vielzahl von Geheimnissen, die zum Teil ein sehr bedrückendes Bild des Lebens in dieser Siedlung vor dem Massenmord zeichnen. 
Sehr präsent ist ein über lange Strecken des Buches nicht namentlich benannter Mann, der miteindringlichen Tagebucheinträgen zu Wort kommt und sich dabei mehr und mehr als Erzähler zweifelhafter Zuverlässigkeit entpuppt. Er weiß selber nicht, in wie weit er seiner Erinnerung und seiner Selbstwahrnehmung vertrauen kann, gerade wegen dieser Zwiespältigkeit war er für mich jedoch einer der interessantesten Charaktere des Buches.
Auch andere Charaktere existieren am Rand – am Rand der Gesellschaft, am Rand der Armut, am Rand des Wahnsinns... Bei jedem habe ich mich gefragt: bist du der Tagebuchschreiber? Durch die Geschichte geistert zum Beispiel der "Schenkel Ernsti" mit der Hasenscharte, der fast schon den Status einer lokalen Legende hat und mit dem Eva Schnee es im Laufe der Ermittlungen zu tun bekommt.
Die Spannung ergab sich für mich nicht nur aus der Auflösung  der Mordfälle, sondern auch aus dem, was man nach und nach über die Bewohner der Siedlung erfährt.
| FAZIT | 
Viele Jahre ist es her, seit eines Morgens 18 Tote auf einer Wiese nahe der Siedlung gefunden wurden. Todesursache unbekannt. Motiv unbekannt. Keine Zeugen. Keine Verdächtigen.
Den ermittelnden Kommissar ließ der Fall niemals los, obwohl ihn seine Obsession der Lösung keinen Schritt näher brachte. Als die letzte überlebende Bewohnerin der damaligen Siedlung tot aufgefunden wird, ist er bereits berentet und der Fall wird von der jungen Kommissarin Eva Schnee neu aufgerollt - und die muss sich zunehmend fragen, wo die Grenze verläuft zwischen Wahn und Realität.
Für mich war dieser Thriller mal etwas ganz anderes – ich war begeistert von der intelligent konstruierten  Geschichte und dem außergewöhnlichen Schreibstil. Interessant fand ich dabei nicht nur den Mordfall, sondern auch die Schilderung der ganz alltäglichen menschlichen Abgründe in der Siedlung.

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Gespräche aus der Community

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Irves avatar

Bisher stand ich während der EM oft vor der Frage:
„Buch oder Ball?“

Heute mache ich ein „Buch und Ball“ daraus!

Wie das geht?

Bei meinem Suchspiel müsst ihr die Mannschaften, die es ins Achtelfinale geschafft haben, finden! Sie sind gerade ein bisschen k.o. und haben sich deshalb versteckt. Sind die Fußballer-Jumpers alle wieder vereint, kann auch das Turnier weitergehen.

Als kleines Dankeschön könnt ihr bei mir ein Buch und ein Audiobook gewinnen.

>>HIER<< geht es zu meinem LitBlog, sozusagen dem Fußballplatz für dieses buchige EM-Spiel :-)
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Matt Haig: „Ziemlich gute Gründe, am Leben zu bleiben“ (OVP)
Max Landorff: „Der Regler“ (Einmal gehört)

Was ihr machen müsst? Es ist ganz einfach!
Weil das Turnier schon ein paar Kräfte gekostet hat, haben es die Jumpers nicht geschafft, weiter zu springen als bis zu meinen Mai-Artikeln.

Sucht die Jumpers in meinen Blogbeiträgen aus Mai und Juni!
Schickt mir anschließend bis einschließlich Sonntag, 03. Juli 2016, eine Mail an irveliest@gmx.de.
Teilt mir mit, wer sich in welchem Artikel versteckt.
Kleiner Tipp: Es nehmen im Achtelfinale diese Mannschaften teil…
Schweiz, Polen, Wales, Nordirland, Kroatien, Portugal, Frankreich, Irland, Deutschland, Slowakei, Ungarn, Belgien, Italien, Spanien, England und Island.

Wenn ihr mit jetzt noch schreibt, ob ihr lieber das Buch oder das Audiobook gewinnen möchtet und bitte auch eure Adresse dazuschreibt, damit ich die Gewinne direkt nach der Verlosung verschicken kann, seid ihr im Lostopf!
Ist doch gar nicht so schwer, oder?

Teilnehmen kann jeder, ihr braucht nicht meinem Blog folgen oder sonstwas…
Klickt euch durch, sucht die Jumpers…und wenn ihr bei der Gelegenheit noch auf das eine oder andere Buch aufmerksam werdet, ist das ja auch nicht verkehrt

Ich wünsche euch viiiiieeeeell Spaß und freue mich auf hoffentlich zahlreiche Mails!!
Weitersagen ist durchaus erwünscht

Bis bald,

eure Irve

Die Teilnahmebedingungen
1.) Der Versand der Gewinne erfolgt ausschließlich innerhalb Deutschlands.
2.) Es werden nur Beiträge gewertet, die mich während der Laufzeit unter der Email-Adresse irveliest@gmx.de erreichen.
3.) Ich übernehme keine Haftung, sollte der Gewinn auf dem Postwege verloren gehen.
4.) Der Gewinn kann nicht umgetauscht oder ausgezahlt werden.
5.) Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Zur Buchverlosung
DieBuchkolumnistins avatar
Wir suchen 33 mutige Testleser, die in einigen Tagen in die literarische Welt des Reglers eintauchen wollen: "Er ist der REGLER. Für die Reichen und Mächtigen regelt er alles - Liebe, Karriere, Geld, Sex. Bis die bestialischen Morde geschehen. Und er erkennen muss: Du kannst alles regeln. Nur nicht deine Vergangenheit..." Wenn ihr Lust auf eine aussergewöhnliche Testleserunde mit Thrill und vor allem keine Angst habt, dann bewerbt euch jetzt. Zwei Dinge müsst ihr dafür tun: a) Beantwortet uns hier die Frage, was der Regler in eurem Leben übernehmen sollte? Welche unangenehmen Dinge würdet ihr nur zu gerne von jemand anderem erledigen lassen? b) Folgt diesem Thema - dort wird die Geschichte um den Regler in wenigen Tagen mit Leben gefüllt, realistischer, als manchem lieb sein wird: http://www.lovelybooks.de/thema/Wer-ist-der-Regler--604274983/ Weitere Infos zum Buch: http://www.wer-ist-der-regler.de/
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