Max Landorff Die Stunde des Reglers

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Inhaltsangabe zu „Die Stunde des Reglers“ von Max Landorff

DIE REGLER-THRILLER: SPITZENSPANNUNG MADE IN GERMANY

Er ist der REGLER. Für andere regelt er Leben, Geld, Macht, Sex. Nur die Zeit hat er nicht unter Kontrolle. Denn da draußen ist jemand, der tötet. Und die Opfer tragen alle den gleichen Namen: seinen.

Gabriel Tretjak hat sich in die Berge über dem Lago Maggiore zurückgezogen. Als die Quantenphysikerin Sophia Welterlin ihn aufsucht, ahnt er nicht, dass eine eiskalte Jagd im Gang ist: Wenn die Zeit in mehr als eine Richtung läuft, gegen wen arbeitet sie?

'Ein filmreifer, rasanter und raffinierter Thriller, der für Blitzlichtgewitter sorgt!' MDR

'Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Mein Tipp: Die REGLER-Thriller hintereinander lesen!' Anouk Schollähn, NDR 2

'Alles, was ein intelligenter Thriller braucht.' Bücher

'Story und Spannung vom feinsten.' Stuttgarter Zeitung

'Rasant, subtil, vielschichtig: Dieser Regler ist wirklich ein spannender Typ.' Für Sie

'Äußerst gekonnt und spannend.' Südwest Presse

Die Geschichte liest sich gut, und selbst nach längeren Lesepausen ist der Leser schnell wieder drin.

— NicoleP

Lohnt sich ...

— knacks1965

so lala...

— Ein LovelyBooks-Nutzer

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Die Fortsetzung erscheint im nächsten Jahr. Zum Abschluss der Reihe werde ich sie sicherlich lesen.

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  • Die Stunde des Reglers

    Die Stunde des Reglers

    NicoleP

    02. July 2017 um 19:06

    Gabriel Tretjak ist der REGLER. Wenn eine Person ein neues Leben anfangen will oder soll, kommt Tretjak ins Spiel. Er „regelt“ das Leben dieser Menschen neu, und sein Klient beginnt irgendwo weit entfernt von seiner alten Existenz ein neues Leben.Doch dann sterben drei Männer. Jeder von ihnen heißt Gabriel Tretjak. Wird das Morden so lange weitergehen, bis der „richtige“ Tretjak gefunden und umgebracht wurde? Warum will jemand seinen Tod?Der REGLER Gabriel Tretjak ist eine interessante, vielschichtige Figur, und alleine dadurch entstehen in der Geschichte einige überraschende Wendungen. Mit Tretjak steht und fällt der Roman. Die Handlung ist gut durchdacht, trotzdem hat das Buch einige Längen. Auch ist die Spannung nicht durchgehend vorhanden. Wenn sie denn da ist, reißen die Ereignisse den Leser mit. Selbst, wenn nach und nach klar wird, warum es jemand auf Tretzjak abgesehen hat, bleibt immer noch die Frage, wer dahinter steckt. Wer hätte all diese Möglichkeiten, um Tretjak zu verfolgen?Richtig gepackt oder gar Gänsehaut verursacht hat dieser Thriller bei mir leider nicht. Das Buch ist gut, der Begriff „Zwischendurch-Thriller“ beschreibt es meiner Meinung nach am ehesten. Die Geschichte liest sich gut, und selbst nach längeren Lesepausen ist der Leser schnell wieder drin.„Die Stunde des Reglers“ ist die Fortsetzung des Romans „Der Regler“. Aufgrund der Rückbezüge sollte die Reihe in der richtigen Reihenfolge gelesen werden. Die Geschichte an sich ist abgeschlossen.Weitere Rezensionen unter www.nicole-plath.de

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  • War ok

    Die Stunde des Reglers

    Nurse

    07. May 2014 um 12:31

    Buch war ok, gehört aber nicht zu meinen lieblingen.

  • Die Stunde des Reglers

    Die Stunde des Reglers

    Alchemilla

    08. January 2014 um 22:27

    ===Die Einleitung:=== Ich konnte es kaum erwarten, die langersehnte Fortsetzung zu „Der Regler“ von Max Landorff zu lesen und endlich zu wissen, wie die Geschichte von Gabriel Tretjak weitergeht. Als ich das Buch endlich in der Bücherei abholen konnte, fing ich schnellst möglichst an zu lesen und las bis in die Nacht hinein. Das Buch hat mich sosehr begeistert, dass ich nun auf einen weiteren Band hoffe. ===Der Autor:=== Wie schon damals, als ich „Der Regler“ las, wollte ich wissen, wer sich hinter dem Autor Max Landorff verbirgt. Der Verlag äußert sich dazu nach wie vor nicht und gibt nur bekannt, dass der Name ein Pseudonym ist und das Buch ein Bestseller ist, der in mehrere Sprachen übersetzt wurde. Meine Internetrecherche ergab, dass vermutet wird, dass sich hinter dem Pseudonym zwei Brüder verbergen, die beide Journalisten sind. Ob das stimmt? Stecken wirklich zwei Autoren dahinter oder doch nur einer? Ich warte gespannt auf eine Auflösung. ===Fakten zum Buch:=== „Die Stunde des Reglers“ ist die Fortsetzung zu dem Buch „Der Regler“ von Max Landorff. Die broschierte Ausgabe des Buches erschien im August 2012 beim Scherz-Verlag. Das Buch umfasst 352 Seiten und ist im Buchhandel für 14,99 Euro zu haben. Das Buch gibt es auch als Taschenbuch und als Hörbuch. ===Die Gestaltung des Buches:=== Das Cover des Buches ist weiß. Ganz oben steht in schwarzen Großbuchstaben das Pseudonym des Autors. Im Zentrum des Covers sieht man einen schemenhaft dargestellten Mann mit einem langen Mantel. Ich bin mir sicher, dass er den Regler darstellen soll, den Hauptcharakter des Buches. Er wirkt auf mich anonym und erinnert mich vom Aussehen her an einen Agenten. Der Titel des Buches steht längs in großen roten Buchstaben auf der Unterseite des Covers. Der Mann scheint auf den Buchstaben zu laufen, wie auf einem Schriftzug, der auf den Boden gemalt wurde. Dadurch und durch seine dynamische Körperhaltung wirkt er, als würde er direkt auf mich zu kommen. Seine rechte Hand scheint in die Hose zu greifen, als wolle er gleich seine Waffe ziehen. Dies erinnert mich auch an den Regler, der im Buch immer in Habachtstellung ist. Auf der Rückseite des Buches findet man eine kurze Inhaltsangabe, welche ich weiter unten wiedergeben werde. Meiner Meinung passt das Cover sehr gut zur Geschichte des Buches. Es ist geheimnisvoll und sehr einprägsam und hat einen hohen Wiedererkennungswert. Es ähnelt dem Cover des ersten Teils, wo der auf dem Titelbild abgebildete Regler noch mehr im Zentrum des Bildes steht. Bei dem Cover des zweiten Teils steht der Regler mehr abseits und ich bekomme den Eindruck, dass er näher kommt als zuvor. ===Der Verlag über das Buch:=== Er ist der Regler. Er spielt Schicksal. Doch als die Toten auftauchen, die seinen Namen tragen, kehrt das Spiel sich um: Fass die Vergangenheit nicht an! Du wirst es nicht überleben. Thriller pur! „Raffiniert und echt spannend: Spitzenthriller made in Germany“ TV Movie ===Die Geschichte und meine Meinung dazu:=== Das Buch beginnt mit einem Prolog. Es ist Anfang Dezember. Im Norden Schwedens ist der Hundeschlittenführer Kristen mit einem kleinen Konvoi von sechs weiteren Schlitten unterwegs, die er zielsicher zu einer Hütte lenkt. Als er dort ankommt, merkt er sofort, dass etwas nicht stimmt. Zeichen deuten darauf hin, dass jemand vor ihm in der Hütte gewesen ist und als er sie betritt, sieht er auf den ersten Blick nur die Verwüstung darin. Erst dann findet er den Mann, der leblos in einer Blutlache auf dem Boden liegt und ruft einen Rettungshubschrauber. Die Identität des Mannes ist nicht festzustellen, da er keine Papiere bei sich trägt. Bis auf einen Brief, in welchem steht: „Lieber Bruder, wir müssen reden. Der Zeitpunkt ist da. t0 =JETZT. Luca.“ Wer ist der leblose Mann und was ist mit ihm geschehen? Was hat es mit dem geheimnisvollen Brief auf sich? Die Antworten auf meine Fragen erhalte ich als Leserin wohldosiert in kleinen Puzzleteilchen, die erst am Ende des Buches ein großes Ganzes ergeben. Der Autor erwähnt im Prolog den Höhepunkt des Geschehens und im Hauptteil des Buches rekonstruiert er die Geschehnisse nach und nach, vom Zeitpunkt an, an dem sie begonnen haben. Der erste Teil des Buches trägt den Titel „Vertrauen“, was eine treffende Zusammenfassung des Inhaltes ist. Es ist Oktober und Gabriel Tretjak hängt Erinnerungen an seine Kindheit nach. Viel weiß man nicht über sie, da er sich nicht gern damit auseinander setzt. Ich bekomme das Gefühl, dass damals etwas Schlimmes, ja geradezu Traumatisches passiert sein muss. Immer wieder fällt der Name Luca. Er ist Gabriels Bruder und scheint der einzige Mensch zu sein, vor dem Gabriel wirklich Angst hat. Was ist damals geschehen und was hat es mit Luca auf sich? Gabriel Tretjak ist im kleinen Bauernhaus seines verhassten toten Vaters in den italienischen Alpen am Lago Maggiore und versucht seine Vergangenheit in München und die aufwühlenden Ereignisse dort (siehe „Der Regler“) hinter sich zu lassen. Die Kulisse gefällt mir sehr. Den Lago Maggiore möchte ich auch einmal besuchen. Plötzlich tritt Sophia Welterlin, eine Quantenphysikerin in sein Leben und möchte seine Dienste als Regler in Anspruch nehmen. Gabriel kann es kaum glauben, wer ihn der Dame empfohlen hat und zögert, den Auftrag anzunehmen. Um seinen inneren Dämonen zu entfliehen nimmt er den Auftrag schließlich an und gerät mitten in einen Strudel aus gefährlichen Ereignissen, die sich mehr und mehr zuspitzen. Bald steht nicht nur die Frage wer es auf sie abgesehen hat im Fokus des Reglers, sondern die Frage, wem er selbst noch trauen kann, um am Leben zu bleiben. ===Mein Fazit:=== „Die Stunde des Reglers“ ist meiner Meinung eine gelungene Fortsetzung von „Der Regler“. Das Buch ist spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Das ist genau das, was ich an einem Thriller liebe: Wenn der Autor mir nicht alles auf dem Silbertablett serviert, sondern meine Fantasie anstachelt, mich vor Spannung schier platzen lässt und mich in die Irre führt. Dies ist Max Landorff in „Die Stunde des Reglers“ wahrlich gelungen. Durch den spannenden Prolog werde ich gleich mitten ins Geschehen gerissen. Die Person von Sophia Welterlin nutzt der Autor geschickt, um dem Leser, der den ersten Band nicht kennt, einen kleinen Überblick über den Regler, seine Tätigkeit und die vergangenen Ereignisse zu geben. Auch für mich war das eine gute Möglichkeit, mein Gedächtnis wieder etwas aufzufrischen. Ich lerne die Physikerin besser kennen, bekomme spannende Einblicke in die Welt der Quantenphysik und in ihre Arbeit, ihre Vorlieben und ihre Angewohnheiten. So richtig kann sie mir nicht Leid tun, denn offenbar geht sie  zu leichtfertig mit den Dingen um, die sie hat. Trotzdem frage ich mich, wer es auf sie abgesehen hat und warum und verfolge voller Spannung den weiteren Verlauf ihrer Geschichte. Ihr anonymer Feind lässt immer wieder den Satz: „Fass die Vergangenheit nicht an. Du wirst es nicht überleben“ fallen und ich frage mich, was es damit auf sich hat. Ich finde, der Regler verlangt ganz schön viel von seinen Klienten. Ich weiß nicht, ob ich das könnte. Sophia muss ihm vertrauen, sich öffnen, ihm alle Geheimnisse verraten, damit er mit allem rechnen kann und ihm die absolute und alleinige Kontrolle über ihr Leben geben, damit er es für sie regelt. Der Regler analysiert Menschen. Er macht sich ein Bild von ihnen und nutzt für sein Tun das Wissen von Verhörspezialisten, Verhaltenspsychologen und Gehirnforschern. Ich bin mir sicher, dass er Menschen in brenzligen Situationen wirklich helfen kann, ihr Leben wieder selbst in die Hand zu nehmen. Er ist ein gefährlicher Gegner, den ich nicht zum Feind haben wöllte. Er ist eine interessante Persönlichkeit, die ich auch aus psychologischer Sicht spannend fände. Er versucht mit allen Mitteln nicht angreifbar zu sein, geht aber seiner Vergangenheit und seinen Gefühlen so gut es geht aus dem Weg. Gabriel Tretjak sieht es als hinderlich für seinen Beruf und möchte sich nicht mit seiner Vergangenheit beschäftigen. Das ihm diese Einstellung nicht gut tut, verdeutlicht ihm immer wieder sein Freund und Therapeut Stefan Treysa, bei dem er via Skype in Therapie ist. Via Skype. Das ist auch so etwas, dass den Regler ausmacht. Er geht echten, tiefergehenden zwischenmenschlichen Begegnungen aus dem Weg. Meiner Meinung sollte er erst einmal seine eigene Vergangenheit regeln, bevor er sich mit dem Leben anderer Menschen befasst. Er ist eine große Hilfe, aber seine Psyche leidet. Wovor hat er Angst? Die Erzählperspektive verändert sich. Aus der Sicht von Rainer Gritz, dem Kriminalbeamten aus München, der mit Gabriels Fall betraut gewesen war, bekomme ich detailreiche Einblicke in Tretjaks Aufträge und die Sicht der Polizei. Rainer Gritz ist ein sympathischer Polizist. Es reicht mir schon, ein wenig über seine Gedankengänge und Vorlieben zu lesen und ich mag ihn sofort. Es gab einen Toten, der den gleichen Namen wie der Regler trägt und darüber setzt er diesen in Kenntnis. Damit setzt er eine Lawine in Gang, die um die halbe Welt geht. Der rasante Thriller spielt an malerischen Orten wie Buenos Aires, New York, München, Cornwall und dem Lago Maggiore. Da bekomme ich direkt Fernweh. Immer wieder ändert sich die Erzählperspektive. Es gibt ein Wiedersehen mit August Maler, Gritz ehemaligem Chef. Der Mann ist herzkrank und nur noch ein Schatten seiner Selbst. Sein Charakter war mir im Buch am Sympathischsten. Er ist menschlich, führt eine rührende Ehe und wenn es darauf ankommt, kann man sich auf ihn und seinen Spürsinn verlassen. So einem würde ich vertrauen, wenn ich in Gefahr wäre. Auch Personen, die unwissentlich in kriminelle Machenschaften, rund um die Physikerin und Gabriel Tretjak verwickelt sind, kommen in dem Buch zu Wort. Es ist spannend, zu lesen, wie sie die Dinge erleben und wie sich ihr Alltag abspielt. Sie sind naiv und wissen nicht, was gespielt wird. Die Fäden laufen zusammen wie bei einem großen Spinnennetz, das sich wie eine Schlinge um Gabriel Tretjak zuzieht, noch ehe der wirklich begreift, was mit ihm geschieht. Anekdoten aus seinem Leben machen ihn greifbarer, sympathischer für mich. Er scheint keine richtigen Freunde zu haben und die Frage, wem er wirklich vertraut steht im Raum. Da ist der Joseph Lichtinger, sein alter Freund aus Bayern. Sie haben so viel gemeinsam und nun ist der Eine ein Regler, der Andere ein Pfarrer. Hat er was gegen die fehlende Moral Tretjaks? Ist er der Feind? Es gibt einige Tote in dem Buch und so mancher Tod hat mich sehr berührt und erschrocken. Nun gibt es auch eine Frau an der Seite des Reglers und ich erfahre aus ihrer Sicht, wie es ist, den Regler zu lieben. Ist er für eine Beziehung geschaffen? Er ist ein geschickter Stratege mit einem guten Netzwerk an hochkarätigen Menschen, die ihm einen Gefallen schuldig sind. Nun befindet er sich jedoch in befindet sich in tödlicher Gefahr. Wer sind seine Freunde und werden sie ihm helfen, wenn es nötig ist? Ist einer von ihnen ist der Feind, der den Stein ins Rollen bringt? Fragen über Fragen, die erst nach und nach beantwortet wurden. Was es jedoch mit t0 auf sich hat, ist mir erst sehr spät klar geworden, obwohl es mich brennend interessiert hat. Mir wurde keine Seite langweilig. Der Autor springt zwischen Personen und Orten hin und her und verliert aber nie den roten Faden. Dadurch wird das Buch erst recht spannend. Auch die einzelnen Teile, in die das Buch aufgeteilt ist und deren Namen haben einen tieferen Sinn. Ich bin schon sehr gespannt  darauf, ob es eine Fortsetzung des Buches geben wird. Meiner Meinung sollten „Der Regler“ und „Die Stunde des Reglers“ verfilmt werden. Ich kann das temporeiche, brilliante Buch jedem empfehlen, der gerne spannende Thriller liest. Viel Spaß beim Lesen wünscht Alchemilla

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  • Besser als Teil 1

    Die Stunde des Reglers

    Jeami

    05. November 2013 um 13:00

    Viel besser als Teil 1, die Grundgeschichte ist schlüssig, nachvollziehbar, rasant, raffiniert und spannend. Hab mich gut unterhalten.

  • Tretjaks Tode

    Die Stunde des Reglers

    walli007

    25. August 2013 um 13:43

    Auf dem Münchner Flughafen werden in einem Kleinflugzeug zwei verkohlte Leichen gefunden, der Name des einen war Gabriel Tretjak. In Penzance, Cornwall, wird ein Mann bei einem Unfall von einem Mähdrescher zerfleischt, sein Name war Gabriel Tretjak.  Der Gabriel Tretjak, der dem Leser vielleicht schon durch das Buch "Der Regler" bekannt ist, lebt zur Zeit in dem einsam gelegenen Haus des Vaters und versucht sich von den Ereignissen zu erholen. Regeln tut er im Moment nichts. Das kann sich allerdings schnell ändern als sich die Physikerin Sophia Welterlin aufsucht, die seit einiger Zeit seltsame Drohungen erhält, die sich auf ihre Forschung beziehen. Die Quelle der Drohungen weiß Dinge über Sophia, die sie noch nicht einmal den meisten Vertrauten erzählen würde. Den ersten Band dieser Reihe habe ich als Hörbuch genossen, welches mir allerdings nicht so besonders lag. Als ich dieses Buch auf einem Grabbeltisch (mal wieder einer von diesen Tischen) sah, konnte ich doch nicht widerstehen. Ein wenig neugierig war ich eben wie die Geschichte ihren Lauf nehmen würde. Nun bin ich etwas hin und her gerissen, interessant ist die Story, die sich zum einen aus der Vergangenheit heraus entwickelt, die zum anderen einen nachvollziehbaren Ansatz hat, der durch fremde Einflüsse aus dem Ruder gerät. Da geht es um Vertrauen und Freundschaft, darum ob der echte Tretjak seine eigene Vergangen überwinden kann. Das regt zum Denken an und ist sehr spannend. Allerdings bleiben am Ende so viele Dinge offen und ungesagt, dass das Buch sehr unvollständig wirkt. Zwar finde ich es durchaus nicht schlecht, wenn auch in Folgebänden noch einiges aufzulösen ist, doch bei einer Reihe, die sich aus der Lebensgeschichte eines Charakters und einer Art Fall zusammensetzt, wäre mir ein wirkliche Aufklärung des Falles schon lieber. 

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  • eine Verbesserung zu Teil 1

    Die Stunde des Reglers

    Keksisbaby

    05. August 2013 um 08:08

    Eigentlich hatte sich Gabriel Tretjak in die Einsamkeit am Lago Maggiore geflüchtet, um seine Vergangenheit als Regler hinter sich zu lassen. Aber auch wenn er die Welt vergessen hat, hat die Welt ihn noch längst nicht aus den Augen verloren. Die Physikprofessorin Sophie Welterlin stöbert ihn in seinem Exil auf, weil sie aufgrund ihrer Forschungen seit geraumer Zeit Drohungen erhält und diese immer beängstigendere Formen annehmen. Nach einigem Zögern gibt Gabriel nach und übernimmt den Auftrag, nichtsahnend, dass dahinter eine große Verschwörung und Hass von Generationen steckt, dessen Anfänge er herbeigeführt hat durch einen seiner früheren Jobs. Zudem tauchen drei Leichen auf, die seinen Namen tragen und der ermittelnde Polizist wird vor einer Bäckerei erschossen. Was haben die Mordfälle mit den Experimenten im CERN zu tun und wird Gabriel Tretjak diesen Auftrag mit gewohnter Souveränität regeln können? Es ist zwei Jahre her das ich den ersten Teil gelesen habe und von ihm nicht so begeistert war. Da ich dem Autor aber noch eine Chance geben wollte, habe ich mich an „Die Stunde des Reglers“ gewagt. Und ich muss zugeben, es ist eine Verbesserung zu erkennen. War der erste Teil noch zerstückelt in zwei voneinander nur schwer zusammenpassenden Teilen, wird diese Geschichte chronologisch erzählt und auch der ständige Perspektivwechsel ist nicht mehr störend. Aber so wirklich spannend war es immer noch nicht. Ich fand die Verbindungen und Gefälligkeiten die Gabriel Tretjak im Laufe der Geschichte einfordert, etwas unlogisch. Immerhin wurde er doch fürs Regeln bezahlt, warum also schulden, die Leute ihm etwas? Die Story um seinen Bruder habe ich jetzt auch nicht ganz verstanden und wer zum Schluss hinter der Verschwörung steckt auch nicht. Hat Lichtinger ihn verraten, oder war doch alles Senners Idee? Mir taten sich wie schon im ersten Teil mehr Fragen auf, als beantwortet wurden, was ich unbefriedigend fand, deswegen reicht es noch immer nicht für vier Sterne, aber zum ersten Teil ist dieser hier ein deutlicher Fortschritt. Dennoch für das Beste an Thriller was Deutschland zu bieten hat, reicht es leider noch immer nicht, das werden alle bestätigen die einmal ein Buch von Fitzek in der Hand hatten. .

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  • langweilig

    Die Stunde des Reglers

    carlinda

    02. July 2013 um 21:26

    Wenn man von einen Buch enttäuscht ist , nämlich diesen der Regler, und dann den zweiten Band liest , sind die Erwartungen nicht sehr hoch . Aber trotzdem habe ich  den Buch ein Chance gegeben. Man wird gleich hinein geschmissen in die Story. mehrere Handlungstränge  tauchen auf , von denen man nur teilweise am Schluss  erfährt , wie sie miteinender verwoben sind.  Wenn ich Glück habe wird das alles im drittem Teil  aufgelöst. Aber ich weiss noch  nicht ob ich diesen lese. Während ich  den Regler im ersten Teil noch  interessant fand , ist er jetzt nur noch platt .

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  • Rezension zu "Die Stunde des Reglers" von Max Landorff

    Die Stunde des Reglers

    rudi_nussbaumer

    27. December 2012 um 08:23

    Flüssiger zu lesen wie der erste Teil, aber genau so packend - bin schon gespannt auf die Fortsetzung(hoffe sehr das es eine gibt)

  • Rezension zu "Die Stunde des Reglers" von Max Landorff

    Die Stunde des Reglers

    Duffy

    05. November 2012 um 10:39

    Der Regler ist wieder da. Und obwohl er sich in die Schweizer Berge zurückgezogen und mit seinem alten Leben abgeschlossen hat, holt es ihn wieder ein. Die Physikerin Welterlin hat ein Problem, das sie geregelt haben will und der Regler wird tätig, ohne zu wissen, dass dieser Fall auch seine eigene Biografie betreffen wird. Vielschichtig wird gearbeitet in diesem Thriller. Man muss aufpassen, dass die vielen Namen nicht ein heilloses Durcheinander anrichten. Dennoch entsteht eine sehr interessante Geschichte und auch die Spannung kommt nicht zu kurz. Wenn es etwas zu kritisieren gibt, dann ist es der schnelle Durchzug. Das Thema der alten Nazi-Schergen ist ein wenig zu komplex, um es hier im Sauseschritt für einen Thriller einzuspannen. So fällt denn auch der Inhalt dem Plot zum Opfer. Das ganze Buch wirkt gehetzt, kaum mal eine Pause. Der Schreibstil ist zu unverbindlich, alles ordnet sich den zugegebenerweise effektvollen Spannungsmomenten unter. Der Autor Landorff, ein Pseudonym, schreibt gekonnt, routiniert, aber ohne jede Tiefe, ohne Kompromiss, nur auf schnelle Wirkung bedacht. Das kann missfallen, so ging es jedenfalls dem Rezensenten, der sich fragt, wer hier am Werke ist. In jedem Fall ein qualifizierter Schreiber, der, wenn er das Korsett des Reglers ablegen würde, ganz sicher auch ein literarisch anspruchsvolleres Buch schreiben könnte. So bleibt ein einfacher, gut gemachter Krimi ohne Nachhall, Ferienlektüre, schnell und - wenn man erstmal die Hauptpersonen verinnerlicht hat - spannend, zügig zu lesen. Schade aber, dass aus der Geschichte an sich nicht mehr gemacht wurde. Wird sicher auch wieder ein Bestseller. Der Schluss lässt die Vermutung zu, dass ein dritter Band nachkommen könnte, der dann sicher nicht mehr ganz so leicht unter die Leute zu bringen wäre. Aber wer weiß das schon?

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  • Rezension zu "Die Stunde des Reglers" von Max Landorff

    Die Stunde des Reglers

    WilmaWitch

    11. October 2012 um 09:26

    Für meinen Geschmack zu viele Personen, die dafür auch nur oberflächlich geschildert werden. Die Handlung wird eher sachlich erzählt und mir fehlt die Tiefe der Hintergründe, durch die sich die Personen und Ereignisse verbinden. Für mich hätte es die vielen Knaller nicht gebraucht, die Kinder der Nazi-Schlächter UND das Zeit-Experiment in Cern UND die persönlichen Probleme des Reglers. Weniger wäre für mich mehr gewesen. Doch ansonsten eine spannende Story. Vielleicht hätte ich mich leichter zurechtgefunden, wenn ich auch den vorhergehenden Band gelesen hätte.

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  • Rezension zu "Die Stunde des Reglers" von Max Landorff

    Die Stunde des Reglers

    vormi

    28. September 2012 um 02:07

    Ich habe mich sehr gefreut, mal wieder was vom Regler zu hören.
    Ich finde auch diesmal, es ist wieder ein deutscher Thriller geworden.
    Man wird als Leser immer wieder auf falsche Spuren geführt und kommt lange nicht dahinter, wer wofür verantwortlich ist.

    Den Stern Abzug gab es, daß es mir in dem Buch am Ende zu schnell ging und es wurde für mich leider zu wenig vom Regler selber berichtet.

  • Rezension zu "Die Stunde des Reglers" von Max Landorff

    Die Stunde des Reglers

    ginnykatze

    09. September 2012 um 16:15

    Der Zeitpunkt ist da. t0 = jetzt! Zum Inhalt: Gabriel Tretjak ist der Regler, er regelt einfach alles. Aber nach dem schlimmen Ausgehen seines letzten Auftrags, ist alles anders. Er zieht sich zurück, ja er verkriecht sich sogar in das verhasste Haus seines Vaters am Lago Maggiore. Hier lebt er wie ein Eremit und will keinen sehen. Seinen Beruf hat er aufgegeben. Er will nichts mehr regeln, schon gar nicht sein eigenes Leben, was er ja sowie vor sich selbst und auch vor Anderen verbirgt. Auch sein Therapeut, Stefan Trysa, beißt bei der Frage nach seinem Bruder Luca und was damals passierte, immer wieder auf Granit. Dann kommt die furchtbare Nachricht: Gabriel Tretjak ist in seinem Flugzeug verbrannt! Jetzt geht ein interessantes Katz und Mausspiel los. Was ist wahr und was ist gelogen? Denn eins steht fest: Gabriel Tretjak ist putzmunter, aber wenn er lebt, wer ist dann der Tote? Als dann eine zweite Leiche mit dem gleichen Namen auftaucht, ist nichts mehr wie es war. Was kann das bedeuten, dass hier nacheinander lauter Gabriel Tretjaks sterben und wie viele gibt es überhaupt? Nun taucht in Gabriels Haus eine Frau auf, sie heißt Sophia Welterlein, ist Wissenschaftlerin und eine Freundin seines Bruders Luca. Sie bittet ihn, ihr Leben zu regeln. Tja nun ist Gabriel völlig überfordert, sein Bruder schickt sie und er hat schon seit Jahrzehnten gar keinen Kontakt mehr mit ihm. Nun stellt sich ihm die Frage: Soll ich das Leben der Frau Professorin Sophia Welterlein regeln oder nicht? Wer nun gerne wissen möchte, wie diese ganzen Fäden zu einem dicken Knäuel zusammengeführt werden, der sollte dieses Buch wirklich lesen, denn mehr werde ich jetzt nicht verraten. Fazit: Max Landorff ist mit dieser Fortsetzung über das merkwürdige Leben des Reglers Gabriel Tretjak ein toller Thriller gelungen. Endlich erfahren wir mehr über diesen stillen und schweigsamen Mann. Was hat ihn zu dem gemacht, warum führt er so ein Leben und warum regelt er für andere Leute eben genau dies: ihr Leben? Noch werden uns nicht alle Geheimisse offenbart, denn eins steht fest: Die Geschichte um den Regler wird sicher weitergehen. Die verschiedenen Protagonisten werden uns hier sehr interessant und ausführlich vorgestellt. Ich konnte sie mir sehr gut vorstellen. Die verschiedenen Fäden werden ganz langsam zusammengeführt, so dass am Ende ein dickes Knäuel vorzufinden ist, aber eben noch nicht alles aufgelöst wurde. Ja und nun stehe ich als Leser wieder vor der Frage: Wie lange muss ich auf eine Fortsetzung warten? Und eins ist natürlich auch klar, die muss ich dann auch unbedingt lesen. Der Schreibstil ist leicht und flüssig lesbar und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Der langsam aufgebaute Spannungsbogen wird immer höher und schneller und am Ende konnte ich nur noch tief durchatmen und mit einem lauten Knall endet das Buch. Hier kommen von mir vier Sterne und eine absolute Leseempfehlung.

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  • Rezension zu "Die Stunde des Reglers" von Max Landorff

    Die Stunde des Reglers

    VeroNefas

    31. August 2012 um 19:28

    Inhalt: Gabriel Tretjak, auch bekannt als “der Regler” hat sich nach seinem letzten Fall in die Berge am Lago Maggiore zurück gezogen. Dort lebt er in größtmöglicher Ruhe, die aber jäh gestört wird, als die am Schweizer CERN beschäftigte Teilchenphysikerin Sophia Welterlin in sein Domizil eindringt. Sie wird bedroht und verfolgt, erhält rätselhafte Briefe von einer Person die ihr Leben bis ins kleinste Detail zu kennen scheint … besser als sie selbst. Zur selben Zeit, an unterschiedlichen Orten, geschieht unerklärliches: Die Leichen zweier Männer werden gefunden. Sie heißen: Gabriel Tretjak. Bald schon ist der Regler erneut Teil eines makaberen Spiels um Leben und Tod … Kritik: Der Beginn ist – ähnlich wie beim ersten Teil – recht verwirrend und erstmal gar nicht so wirklich spannend- abgesehen vom Prolog – sondern eher erzählend, im leichten Plauderton geschrieben. Man stellt sich abermals die Frage wie die Handlungsstränge, die auf den ersten Blick nichts miteinander zu zu haben scheinen zusammen hängen könnten. Es dauert auch nicht lange, bis sich die Ereignisse überschlagen und die Geschichte einen in den Bann zieht. Kleine, versteckte Andeutungen auf zukünftige Ereignisse, verteilt fast auf die gesamte Länge der Geschichte, regen immer wieder zum grübeln und nachdenken an über das, was passieren könnte, passiert sein könnte und im Moment gerade eigentlich passiert. Ansonsten unterscheiden sich die Geschichten aber durchaus. Diesmal beantwortet sich vor allem die Frage danach wie der Regler arbeitet, was er tut und wie er Probleme lösen kann: Man erlebt Tretjak in Aktion, erfährt genau das was man im ersten Band teilweise vermisst hat. Die Hintergründe seiner Arbeit und wie sie funktioniert. Das erinnert teilweise an einen guten Actionfilm, weniger an einen Thriller. Gabriel Tretjak bleibt weiterhin relativ unnahbar, vor allem zu Beginn, obwohl man dieses mal deutlich tiefer in sein Seelenleben eintaucht und viel über ihn, sein Leben und seine Hintergründe erfährt. Wieder liegt der Schlüssel zur Lösung des “Problems” in der Vergangenheit, in der seiner Klientin, vor allem aber in seiner eigenen. Sprachlich steht der zweite Teil dem ersten in nichts nach: Flüssig zu lesen, angenehm erzählend geschrieben, besticht der Roman durch fehlerfreie Grammatik, wie auch durch gelungene und sehr bildliche Beschreibungen der Schauplätze/Situationen. Der Thriller wirkt dadurch fast ein wenig poetisch. Lediglich die Charaktere bleiben oftmals ein wenig blass und schwer zu greifen, was durchaus auch an der Menge der agierenden Figuren liegen kann. Allerdings unterstreicht dieses “fehlen” gewisser persönlicher Informationen und Einblicke zum Teil die Atmosphäre des Buches, unterstützt den Leser auf eine gewisse Weise dabei die Geheimnisse Stück für Stück aufzudecken. Auch in der Aufteilung des Romans sind sich die Autoren, bzw. der Autor treu geblieben: die Geschichte ist wieder in mehrere Abschnitte unterteilt, die einem gewissen “Oberthema” gewidmet sind: Vertrauen, die Wirklichkeit, Schuld, Die Stunde des Reglers, t=0. Unerwartete Wendungen führen schlussendlich zu einem überraschenden Ende (sofern man die geschickt gelegten Spuren im Laufe des Buches überliest) und machen Lust auf einen dritten Teil. Nur gelegentlich verliert sich das Autorenduo in etwas zu ausführlichen Beschreibungen wodurch man als Leser zeitweise aus der Geschichte gerissen wird. Auch die häufigen Szenen- und Perspektivenwechsel sind bisweilen sehr anstrengend und unterbrechen den Lesefluss, da man durchaus mal einige Seiten zurück blättern muss um sich die vorherigen Geschehnisse ins Gedächtnis zu rufen. Schön finde ich, dass die Covergestaltung im Stil des ersten Teils gehalten ist und man somit auch optisch sofort eine Zusammengehörigkeit erkennen kann. Das dominante weiß sticht wieder ins Auge. Fazit: Eine gelungene Fortsetzung des durchaus lesenswerten Debüts. Nicht direkt von der ersten Seite an fesselnd (auch wenn der Prolog wirklich gut ist), aber interessant, erzählt “die Stunde des Reglers”, eine Geschichte über Vertrauen, Misstrauen, Wahrheit, Lüge und die Last der Vergangenheit. Die Figuren gewinnen – im Vergleich zum ersten Teil – an Tiefe, trotzdem bleibt Tretjak geheimnisvoll und unnahbar. Auch diesmal lässt das Ende auf eine Fortsetzung schließen, da immer noch einige Geheimnisse nicht geklärt sind. Einen Stern Abzug gibt es dafür, dass hin und wieder die Spannung leider komplett abfällt (z.B durch die vorhin erwähnten vielen Perspektivenwechsel) und man dadurch aus der ansonsten sehr interessanten Story herausgerissen wird und sich erst wieder einfinden muss

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  • Rezension zu "Die Stunde des Reglers" von Max Landorff

    Die Stunde des Reglers

    NiliBine70

    26. August 2012 um 10:59

    Inhalt: Gabriel Tretjak, bekannt als der Regler, hat sich nach den Katastrophen, die sein letzter Fall nach sich zog und die sein Leben ganz gegen seine sonstige Gewohnheit völlig aus dem Gleichgewicht gebracht hat. Er hat sich wider sein eigenes Empfinden in das Domizil seines verhassten Vaters zurückgezogen, in den Bergen am malerischen Lago Maggiore gelegen. Seine Tätigkeit als Regler hat er aufgegeben, widmet sich ganz dem einfachen Leben und möchte so wenig Kontakte wie möglich zu anderen Menschen haben. Doch da sucht ihn eine Frau auf, eine Professorin, die offensichtlich bedroht und erpresst wird. Dies scheint bedingt zu sein durch ein Experiment, was Frau Professor durchführen will. Wer dahinter steckt, soll Gabriel nun für die Frau herausfinden und wenn möglich, diese stoppen. Er ahnt, dass es ein gefährliches Spiel wird, als sie als Empfehlung seinen Bruder nennt… Meine Meinung: Der Regler – doch ein Mensch und keine Maschine! Ich hatte schon den ersten Teil „Der Regler“ gelesen und fand diesen zu clean, die Figur Gabriel Tretjak zu unmenschlich, die Geschichte verworren durch zu viele Personen, die mich immer wieder ablenkten. Und nun, nun bin ich mehr als positiv überrascht worden. Dem Regler eine 2. Chance zu geben, hat sich als goldrichtig erwiesen. Denn „Die Stunde des Reglers“ ist so anders, wie sein Vorgänger, dass es fast scheint, als hätte der Autor (oder wenn man den Gerüchten um die wahre Identität Glauben schenken mag: DIE Autoren) sich um 180 Grad gedreht, die Figur des Gabriel Tretjak in einen Menschen verwandelt und eine Geschichte ersonnen, die einen mitreißt, genau das passende Maß an Spannung besitzt, die es braucht, um den Leser nicht los zu lassen. Gabriel Tretjak besitzt doch Gefühle, auch wenn er zu einem späteren Zeitpunkt glaubt, in seiner jetzigen Person könne er z.B. Liebe zu einer Frau nicht zulassen und müsse sich hierfür neu erfinden. Gut, dann soll er das tun! Ich glaube, ich bin nicht die einzige Leserin oder der einzige Leser, der ihm das wünschen würde, auch wenn er selbst dadurch so angreifbar wird, wie die Personen, die er ansonsten für seine Aufträge benutzt und manipuliert. In dem vorliegenden Fall wird es gefährlich für Gabriel, vor allem, da auf einmal mehrere Personen mit seinem Namen auftauchen und zwar tot. Da ist es für die ermittelnden Beamten in den über die ganze Welt verteilten Mordfällen mehr als verwirrend, dass es da noch einen durchaus lebendigen Gabriel Tretjak gibt. Spannend ist es zu verfolgen, wie dem Leser Stück für Stück eine haarsträubende Geschichte präsentiert wird, um „Nazikinder“, Kontrolle und einem Gegner, dem der Regler nicht gewachsen zu sein scheint. Doch kann man sich auch sehr im äußeren Schein täuschen. Und vor allem darüber freuen, dass es doch anders kommt, als man befürchtet. Einen Kritikpunkt möchte ich dennoch anführen, bei all dem Lob und dem Spaß, den ich mit dem Buch hatte. Für mich fehlt es doch noch ein bisschen zum waschechten Thriller. Ich würde auch „Die Stunde des Reglers“ eher als guten Krimi bezeichnen, denn als Thriller, so ausgeklügelt der Regler auch alles handhaben mag und zu manipulieren versteht, ein echter Thrill kommt für mich nicht auf. Und ich habe gelesen, dass mancher sich ohne Vorkenntnisse aus dem ersten Teil an das Buch herangewagt hat. Das würde ich wiederum nicht empfehlen. Sinniger, um wirklich zu verstehen, mit was mans hier zu tun bekommt, wie der Regler in der Vergangenheit gearbeitet hat und was ihm widerfahren ist, ist es, den ersten Band vorher zu lesen. Fazit: Ein überaus gelungener 2. Teil einer hoffentlich sich noch mehr steigernden Reihe um den Regler, den ich als intelligenten Krimi Lesern empfehlen würde, die es schätzen, auch mal wirklich mitzudenken.

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  • Rezension zu "Die Stunde des Reglers" von Max Landorff

    Die Stunde des Reglers

    leseratte29

    25. August 2012 um 22:31

    Der Autor hat einen ganz eigenen und besonderen Schreibstil, für mich einzigartig, subtil und fesselnd. Am Anfang waren die vielen einzelnen "Geschichten" um verschiedene Personen sehr verwirrend, allerdings ist das bewusst, denn zum Schluss laufen alle Fäden zusammen. Der Protagonist Gabriel Tretjak ist menschlicher und auch verletzlicher wie im ersten Buch aber nach wie vor unergründlich und verschlossen und genau das macht für mich den subtilen Thrill aus. Die Spannung hat sich eher langsam aufgebaut, was aber irgendwie gepasst hat. Es ist meiner Meinung nach empfehlenswert den ersten Teil "Der Regler" vorher gelesen zu haben, ist aber kein Muss. Fazit: Ein flüssig geschriebenes spannendes Buch, dass ich nicht mehr weglegen wollte! Ich bin mir sicher, dass es einen 3. Teil geben wird und darauf freue ich mich schon!

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