Max Mannheimer Spätes Tagebuch

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Inhaltsangabe zu „Spätes Tagebuch“ von Max Mannheimer

Max Mannheimer hat alles durchlitten, was einem Menschen in den von Deutschen entfesselten Inferno zustoßen konnte: Demütigung, Vertreibung, Internierung im Ghetto, Tod fast der ganzen Familie in der Gaskammer, Arbeitslager und KZ, Hunger, Krankheit und Misshandlung. Wie durch ein Wunder hat er die Hölle überlebt. Heute ist er einer der letzten aktiven Zeugen des Holocaust und unermüdlicher Kämpfer gegen das Vergessen. Sein „Spätes Tagbuch“ ist ein großes menschliches Dokument. »Ihr seid nicht verantwortlich für das, was geschah. Aber daß es nicht wieder geschieht, dafür schon.«(Max Mannheimer in einer Diskussion mit Schülern)

Max Mannheimer ist ein wirklich erstaunlicher Mann und ich möchte mich vor seinem Tagebuch, aber vor allem vor ihm verneigen.

— Steppp
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  • Rezension zu "Spätes Tagebuch" von Max Mannheimer

    Spätes Tagebuch
    sabatayn76

    sabatayn76

    20. March 2011 um 10:44

    'Ohne Heim. Ohne Hilfe. Ohne Hoffnung' oder Das Leben nach dem Überleben Inhalt: Max Mannheimer berichtet von seiner Kindheit in Neutitschein/Tschechoslowakei, vom zunehmenden Antisemitismus in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts, vom Einmarsch der Deutschen, von der Reichskristallnacht, von der Flucht nach Ungarisch-Brod und schließlich von der Deportation nach Theresienstadt und Auschwitz, wo fast seine ganze Familie umgebracht wurde. Nach dem Weitertransport nach Warschau und später nach Dachau ist der Krieg zu Ende, und Max Mannheimer hat wie durch ein Wunder überlebt. Heute engagiert er sich für Aufklärung und ist tätig in Vorträgen, Diskussionen und Führungen durch die KZ-Gedenkstätte Dachau. Mein Eindruck: In einfacher Sprache erzählt Max Mannheimer von seiner Kindheit in Neutitschein und von seinen Erfahrungen in den Lagern. Dabei sind die Erinnerungen an seine Kindheit sehr lebendig, und Max Mannheimer berichtet sehr detailliert von bestimmten Ereignissen. Über die Zeit in den Lagern wird eher sachlich erzählt, und doch bekommt der Leser den tragischen Verlust, die traumatisierenden Erlebnisse, die ständige Angst vor Krankheit und vor dem Gas zu spüren. Mein Resümee: Ein dünnes Büchlein, das man in kürzester Zeit durchgelesen hat, das einem aber noch lange in Erinnerung bleibt. Man kann Max Mannheimer nur bewundern.

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