Max Otte Erfolgreiches Value-Investieren

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Inhaltsangabe zu „Erfolgreiches Value-Investieren“ von Max Otte

Im Zeitalter von Hedge-Fonds, Private Equity und komplexen Finanzinstrumenten erlebt das klassische Value Investing eine Wiedergeburt. Immer mehr Anleger verlassen sich auf die einfachen und klaren Prinzipien des wertorientierten Investierens, weil sie den komplexen Produkten und den Versprechungen der Finanzbranche nicht mehr trauen. Das Autorenduo gibt mit seinem Buch einen ausführlichen Überblick über Praxis und Theorie des Value Investing. In der langfristigen Erwartung einer angemessenen Rendite kaufen wertorientierte Investoren solide Unternehmen zu einem günstigen Preis. Im ersten Teil erklärt Finanzprofessor und Value-Praktiker Max Otte, wie Value-Investing funktioniert. Er führt den Leser systematisch durch den Anlageprozess und gibt zahlreiche Tipps, auf welche Besonderheiten sie bei der Unternehmensauswahl achten sollten.

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    Erfolgreiches Value-Investieren
    R_Manthey

    R_Manthey

    27. June 2015 um 16:15

    Value-Investoren, so lesen wir gleich zu Beginn des ersten Kapitels, kaufen Aktien guter Unternehmen zu einem günstigen Preis. Deshalb entstehen sofort zwei Fragen, nämlich: was ist ein gutes Unternehmen und was ein günstiger Preis? Wenn man nun gedacht hat, dass dieses Buch darauf eine eindeutige Antwort geben würde, dann sieht man sich getäuscht. Tröstlich daran ist nur, dass es eindeutige Antworten nicht geben kann, obwohl die entsprechende Hoffnung natürlich durch Bücher wie dieses genährt wird. Jede Entscheidung an den Kapitalmärkten ist mit einem Risiko behaftet. Dem kann sich selbstverständlich auch das Value-Investing nicht entziehen. Gewöhnlich nennt man die Art der dieser Investment-Strategie zugrunde liegenden Analyse fundamental, während Strategien, die auf Kursverläufen und abgeleiteten Parametern beruhen, als technisch bezeichnet werden. Leider lassen sich die Autoren dieses Buches zu der dümmlichen Bemerkung hinreißen, dass technisch orientierter Börsenhandel reine Kaffeesatzleserei wäre (S. 45), um dann später ihren Lesern folgenden Satz (S. 109) zu präsentieren:"Wenn Sie Aktien auswählen, die drei Jahre lang gefallen sind, ist eine Umkehrung dieser Dynamik zumindest nicht unwahrscheinlich." Jeder, der auch nur ein wenig von Wahrscheinlichkeiten versteht, weiß, dass diese Aussage ebenso wie Kaffeesatzleserei vollständig inhaltslos ist. Sie findet man jedoch im Kapitel über die Grundlagen des Value-Investing unter der Überschrift "Einfache Strategien". Man kann an den Finanzmärkten mit völlig verschiedenen Strategien Geld verdienen. Value-Investing ist eine, technisch orientierter Handel eine andere. Beides funktioniert, wenn man es beherrscht. Der Star des Value-Investings ist unbestritten Warren Buffett. Seine Performance ist unerreicht und beweist, dass diese Art der Geldvermehrung eine Kunst und keine Wissenschaft mit klaren Regeln ist. In dieser Hinsicht unterscheidet sie sich ebenso wenig vom technisch orientierten Handel wie in den Ergebnissen. Nach zwei Anfangskapiteln, in denen das Thema des Buches unter verschiedenen Gesichtspunkten hinundhergewälzt wird, kommen die Autoren im dritten Kapitel zur Sache und beschreiben den Value-Investment-Prozess. Dieser besteht aus drei Schritten, einer Suchstrategie, einem sinnvollen Bewertungsverfahren und einer disziplinierten Portfoliozusammenstellung, die auch zielorientierte Kauf- und Verkaufstrategien beinhalten sollte. Wenn man mit einer der zahlreichen im Buch vorgestellten Suchstrategien einen Kandidaten gefunden hat, dann beginnt die hohe Kunst der Unternehmensbewertung. Entscheidend ist hierbei die Belastbarkeit und Zuverlässigkeit der vom Unternehmen gelieferten Daten. Wer schon einmal Geschäftsberichte verschiedener Unternehmen gelesen hat, der weiß, dass nicht alles, was auf Hochglanzpapier gedruckt wird, auch die volle Wahrheit ist. Besteht ein Unternehmen auch diesen Test, dann kommt es zur Kaufentscheidung, die immer nur dann positiv ausfallen kann, wenn man tatsächlich bedeutende Abschläge vom ermittelten Unternehmenswert zu erzielen in der Lage ist. Kapitel 4 befasst sich ausführlich mit den Quellen des Unternehmenswertes und der Ermittlung des Substanzwertes. Im nachfolgenden Kapitel geht es um die Marktposition des betrachteten Unternehmens. Mit Wachstumsunternehmen befasst sich schließlich das 6. Kapitel. Selbstverständlich verschließen sich solche Unternehmen nicht dem Konzept des Value-Investings. Die entsprechenden Besonderheiten werden in diesem Kapitel ausführlich abgehandelt. Die beiden folgenden Kapitel zeigen an zwei Beispielen (Salzgitter und Bijou Brigitte) wie man die vorher dargelegten Methoden anwenden sollte. Kapitel 9 gehört bereits zum Anhang und vermittelt finanzmathematische Kenntnisse, die im ersten Teil des Buches angewandt wurden. Das letzte Kapitel widmet sich dem Problem der Kapitalkosten. Fazit. Solange die Autoren bei ihrem Thema bleiben, ist das Buch grundsolide. Obwohl es scheinbar auch für den normalen Kleinanleger geschrieben wurde, habe ich so meine Zweifel, ob der sich mit dem Wissen dieses Buches durch Geschäftsberichte verschiedener Unternehmen quälen wird, um dann seine Value-Investing-Strategie festzulegen und erfolgreich umzusetzen. Denn selbst wenn man das Grundlagenwissen aus diesem Werk verinnerlicht hat, wird man so schnell noch kein Warren Buffett. Dazu gehört viel mehr. Das Risiko des Gesamtmarktes lässt sich durch die in diesem Buch vermittelten Verfahren nicht bestimmen.

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