Max Otte Stoppt das Euro-Desaster!

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Inhaltsangabe zu „Stoppt das Euro-Desaster!“ von Max Otte

Der Euro steht am Abgrund. Schuld daran sind aber nicht die Griechen oder Portugiesen, sondern Banken, Finanzdienstleister und Milliardäre. Sehenden Auges ruinieren sie unseren Haushalt, unsere Währung und ganze Staaten. Die Politiker unternehmen nichts, um diesem Spiel Einhalt zu gebieten. Max Otte fordert ein sofortiges Umdenken: Wir brauchen in Deutschland und Europa endlich eine neue Finanzmarktordnung mit Regeln, an die sich jeder zu halten hat, und die nicht nur dem Großkapital nützt, sondern uns allen.

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  • "Die Höhe der Haftung übersteigt die schlimmsten Ahnungen der Öffentlichkeit."

    Stoppt das Euro-Desaster!

    R_Manthey

    02. July 2015 um 12:39

    Diese Aussage stammt von Prof. Hans-Werner Sinn (SZ, 3.4.2011) und beschreibt die auf den Steuerzahler zukommenden Belastungen, falls - was zu erwarten ist - die irrwitzigen "Rettungsversuche" für die der Bevölkerung vieler EU-Länder aufgezwungene Kunstwährung scheitern. Prof. Sinn meint damit nicht nur den immer größer werdenden sogenannten Rettungsschirm, sondern die Summe aller anderen von der Öffentlichkeit nicht so einfach zu durchschauenden Wohlstandsvernichtungsorgien in diesem Zusammenhang. Zum Beispiel Kontokorrentkredite der EZB an europäische Südländer oder den Aufkauf von Ramschanleihen dieser Staaten. Prof. Max Otte versucht in dieser kleinen Broschüre die deutsche Bevölkerung mit einer Streitschrift wachzurütteln. Doch selbst wenn ihm das gelingen würde, hätte es wahrscheinlich kaum Auswirkungen. Zu sehr sind Politik und das, was Otte "Finanzoligarchie" nennt miteinander verbunden. Der Autor fordert in seiner Schrift nichts Geringeres als eine wirkliche Revolution, auch wenn er dies abstreitet. Eine politische Führung mit Rückgrat, die dem deutschen Volk wirklich dient, ist weit und breit nicht auszumachen. Im Gegenteil, die Absetzbewegungen sind auch dort unübersehbar. Der Autor erklärt zu Recht, dass die sogenannte Finanzindustrie, die nichts produziert, aber in vielen westlichen Industriestaaten schon einen sehr großen Anteil des Bruttosozialproduktes erzeugt, den Staat bereits vollständig gekapert hat. Deshalb scheint es höchst unwahrscheinlich, dass die riesigen und nach 2008 noch mächtiger gewordenen Großbanken auf Normalgröße zurückgestutzt und wieder marktwirtschaftlichen Regeln unterworfen werden. Das aber fordert der Autor. Doch dazu bedarf es wohl erst einer Katastrophe, die schrecklich genug ist, um die politischen und wirtschaftlichen Strukturen aufzubrechen, die uns von einer Schwierigkeit in die nächste befördern. Leider vermischt der Text zwei verschiedene Aspekte der "Eurokrise". Der Autor geht im Wesentlichen nur auf die desaströse Rolle der sogenannten Finanzindustrie ein, nicht jedoch auf die grundlegenden Geburtsfehler unserer ungeliebten Einheitswährung. Dementsprechend enthält sein Text zwar sehr vernünftige Reformvorschläge für den Finanzsektor, jedoch kaum Aussagen, wie er sich die Zukunft der inzwischen ohne vertragliche Grundlage existierenden EU-Währung vorstellt.

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  • Rezension zu "Stoppt das Euro-Desaster!" von Max Otte

    Stoppt das Euro-Desaster!

    Holden

    15. February 2012 um 17:59

    Eine schön kurz und knappe Streitschrift zur sog. "Finanz-" und "Eurokrise", hier werden Roß und Reiter genannt, wer die Karre in den Dreck gefahren hat. Leicht verständlich und mit eindeutiger Message. Sehr schön!

  • Rezension zu "Stoppt das Euro-Desaster!" von Max Otte

    Stoppt das Euro-Desaster!

    WinfriedStanzick

    22. August 2011 um 12:01

    Ob er vielleicht deshalb so umstritten ist, der Autor dieser vorliegenden kurzen Streitschrift, weil er den Regierenden und Mächtigen so unverblümt den Spiegel vor hält ? Max Otte meldet sich oft zu Wort. Schon 1998 hatte er die Anfälligkeit des Euro kritisiert und sein Buch „Der Crash kommt“ wurde besonders nach dem Crash, den er schon 2006 punktgenau vorausgesagt hatte, zu einem wahren Bestseller. In der Hauptthese der vorliegenden Streitschrift „Stoppt das Euro-Desaster“ sagt Otte, dass es nicht die Griechen, die Iren oder die Portugiesen seien, die den Euro an den Abgrund gefahren hätten, sondern die Banken und Finanzdienstleister, die nur an ihren Gewinn denken, der durch waghalsige Spekulationen natürlich steigt. Die Politiker spielen dieses Spiel mit, bieten keinen Einhalt. Im Gegenteil, sie retten ins Schleudern geratene Banken mit Steuergeldern. Die Gewinne der Banken und die Gehälter und Boni ihrer Manager und Broker sind nach der Krise höher als je zuvor. Schneller und erfolgreicher ist bisher kaum einmal in der Geschichte umverteilt worden. Max Otte fordert ein sofortiges Umdenken, eine neue Finanzmarktordnung und Regeln, an die sich jeder halten muss: • Feste Mindestkapitalanforderungen für alle Finanzakteure • Größenbegrenzungen für Finanzdienstleister • Trennung von Geschäfts- und Investmentbanking • Einführung einer Finanztransaktionssteuer • Gründung einer europäischen Ratingagentur im Rahmen der EZB Dem privaten Anleger rät er, sein Geld zu einer genossenschaftlichen Bank zu schaffen und in Aktien solider deutscher und europäischer Unternehmen investieren. „Werden Sie ‚Volkskapitalist’“. Oder geben Sie ab einer Größenordnung von etwa 50.000 Euro Ihr Geld an Otte selbst, der wie man unlängst in einer deutschen Wochenzeitung lesen konnte, bei einer Provision von 1,5 % einen eigenen, seit Jahren sehr erfolgreichen Fonds betreut.

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