Max Pechmann Rauhnacht: Angriff der Hexen

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Inhaltsangabe zu „Rauhnacht: Angriff der Hexen“ von Max Pechmann

Hexen gibt es nicht? Als der Schriftsteller Titus Hardt zusammen mit dem Volkskundler Gregor Kranz den kleinen Alpenort Tiefenfall besucht, wird er eines Besseren belehrt. Kaum angekommen, werden sie Zeugen, wie die Bewohner eine gigantische Palisade vor dem Dorf errichten, um sich vor Hexen, Untoten und anderen Kreaturen zu schützen. Doch ist das bei weitem noch nicht alles. Tiefenfall selbst besitzt ein schreckliches Geheimnis und seine Bewohner setzen alles daran, um dieses zu bewahren. Aber Gregors Neugier und Titus' Beziehung mit einer mysteriösen Frau namens Lisa Bardin lösen Ereignisse aus, die schlimmer sind als jeder Albtraum.

Doppel-D: dumpf und derb!

— KaraMelli
KaraMelli
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  • Volkssage angereichert mit Gewalt-, Horror- und Sexelementen

    Rauhnacht: Angriff der Hexen
    KaraMelli

    KaraMelli

    19. January 2017 um 20:31

    Ich liebe Gruselgeschichten. Gegruselt hat es mich bei dieser auch, aber anders als erwartet!Das Buch bezieht sich auf die europäische Volkssage der Rauhnächte, die von Weihnachten bis zum sechsten Januar andauern. Dem Volksglauben nach wütet in diesen Nächten die Wilde Jagd, eine Gruppe übernatürlicher Erscheinungen, die als Vorboten von Katastrophen gelten. Vorsorglich gilt es, sich der Wilden Jagd zu entziehen und ihr nicht zu begegnen. Soviel zum Sagentum als Basis der Geschichte.Herr Pechmann schafft mit Tiefenfall einen nahezu isolierten Ort in den Alpen, der alle 30 Jahre besonders schlimm von der Wilden Jagd heimgesucht wird. Ein befreundetes Wissenschaftler-Autoren-Gespann begibt sich auf Ursachensuche.Der Stil ist schlicht und ohne Raffinesse.Die Dialoge sind platt und wirken fast komisch, aber nicht so sehr, daß man drüber lachen möchte...Beispiel 1: Gregor lauschte angespannt. "Ich würde sagen, wir haben einen blinden Passagier." Vor seinem Fenster erschien die Fratze einer Lamia. "Ich würde sagen, Sie haben Recht."Beispiel 2: "Wo hast Du eigentlich Deinen Mantel? Ist Dir etwa so warm geworden?" "Verloren", antwortete Titus lakonisch. "Verloren? Wie kann man einen Mantel im Winter verlieren?" "Wie du siehst, kann man."Die Figuren sind eindimensional und klischeebehaftet. Das mag bei den "Hinterwäldlern" noch funktioniert haben, bei den "Wissenschaftlern" hat es nicht mal dazu gereicht. Diese Wissenschaftler hatten soviel mit Wissenschaft zu tun wie ein Priester mit einem Puff!Überhaupt hatte ich die Protas betreffend ständig die nächste Besetzung für das Dschungelcamp vor dem geistigen Auge! Diese luschige Bauchtanztruppe stümperte sich nur so durch die Handlung. Zum erstenmal habe ich mir gewünscht, daß sämtliche Hauptcharaktere in´s Gras bzw. den Schnee beißen. Daran konnten leider auch die rasenden Lamien nichts mehr ändern, die mir im Laufe der Geschichte immer sympathischer wurden!Wer Rechtschreib- und Grammatikfehler sucht, wird im E-Buch-Text ausreichend fündig. Deshalb blieb nur noch einer von zwei Sternen übrig.

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