Rauhnacht: Angriff der Hexen

von Max Pechmann 
1,0 Sterne bei2 Bewertungen
Rauhnacht: Angriff der Hexen
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Ein zusammengestückelter Unsinn ohne Logik oder Sprachgefühl. Unfreiwillige Komik durch den Erzähler des Hörbuchs.

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Doppel-D: dumpf und derb!

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Inhaltsangabe zu "Rauhnacht: Angriff der Hexen"

Hexen gibt es nicht? Als der Schriftsteller Titus Hardt zusammen mit dem Volkskundler Gregor Kranz den kleinen Alpenort Tiefenfall besucht, wird er eines Besseren belehrt. Kaum angekommen, werden sie Zeugen, wie die Bewohner eine gigantische Palisade vor dem Dorf errichten, um sich vor Hexen, Untoten und anderen Kreaturen zu schützen. Doch ist das bei weitem noch nicht alles. Tiefenfall selbst besitzt ein schreckliches Geheimnis und seine Bewohner setzen alles daran, um dieses zu bewahren. Aber Gregors Neugier und Titus' Beziehung mit einer mysteriösen Frau namens Lisa Bardin lösen Ereignisse aus, die schlimmer sind als jeder Albtraum.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783845913254
Sprache:Deutsch
Ausgabe:E-Buch Text
Umfang:319 Seiten
Verlag:AAVAA Verlag
Erscheinungsdatum:01.08.2014

Rezensionen und Bewertungen

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    Archervor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein zusammengestückelter Unsinn ohne Logik oder Sprachgefühl. Unfreiwillige Komik durch den Erzähler des Hörbuchs.
    Auslöschung der Dummheit

    Diese Rezension bezieht sich auf das Hörbuch, das hier im Archiv nicht aufgeführt ist.

    Alle dreißig Jahre überfällt die Wilde Jagd Tiefenfall, einen abgelegenen Ort in den Alpen. Hexen, Dämonen, Werwölfe, Lamien und sonstige grausige Wesen töten, verstümmeln und entführen Menschen, sobald sie ihrer habhaft werden. Davon weiß Titus Hardt nichts, der auf Einladung seines alten Freundes Gregor Kranz in den "kleinen" Ort kommt. (Klein schreibe ich deshalb in Anführungszeichen, weil die scheinbar Millionen Einwohner haben, dazu später mehr.) Titus, der als Schriftsteller gerade unter einer Schreibblockade leidet, hofft, hier wieder zu Ideen und Bock aufs Schreiben zu kommen. Gregor, der angeblich Wissenschaftler ist, will hier übliche Gebräuche erforschen, am intensivsten die Rauhnacht, die von allen Einwohnern gefürchtet wird. Bereits am ersten Abend sieht Titus, wie Einwohner am Dorfrand eine Palisade aus geschlagenen Stämmen errichten; auch werden er und sein Freund von dem Bewohnern nicht nur misstrauisch, sondern geradezu feindlich behandelt. Und dann geht das Grauen los ...

    ... und hört leider bis zum Ende des Buches nicht auf. Das Grauen ist durchaus nicht den Lamien und/oder Hexen, Dämonen und anderen Wesen zuzuschreiben, die wirklich einfach nur ihr Bestes geben. (Nämlich diese unfassbare Dummheit in dem Dorf auszurotten. Go, Witches, go!) Das Grauen betrifft den Aufbau des Buches, die Handlung, die auftretenden Personen. Normalerweise ist man ja auf der Seite der Angegriffenen, hier habe ich jederzeit den Monstern die Daumen gedrückt, alles schnell zu einem Ende zu bringen. Warum? Wo soll man da anfangen? Vielleicht wegen absoluter Sympathielosigkeit sämtlichen Protagonisten gegenüber. Da fängt es nämlich schon mal an. Weder Titus, der eigentlich nur mit seinem Schwanz denkt, noch Gregor, dessen Assistentin, oder Lisa, die Haushälterin, konnten mit irgendwas punkten. Intelligenz war ohnehin nicht vorhanden, denn keiner von ihnen tat mal irgendwas, was jeder andere getan hätte. Zum Beispiel mal Hilfe von Polizei oder Armee zu holen. Wozu auch, hier verschwinden ja nur spurlos Kinder oder werden nachts Leute von Monstern zerrissen.

    Dann diese "Dorf"bewohner. Es hieß, Tiefenbach sei ein kleiner, abgelegener Ort. Wie viele Einwohner erwartet man dort? 300 vielleicht? Maximal? Trotzdem werden schon in der ersten der Raunächte über 50 Männer abgeschlachtet, was nichts daran ändert, dass immer noch an allen Ecken und Enden Leute von Hannes, dem menschlichen Antagonisten auftauchen, die irgendwas beobachten können. Meistens noch, während sie auf Leben und Tod mit Monstern kämpfen. Echt aufmerksam, diese Typen, auch wenn sie nicht bis drei zählen können. Überhaupt ist Denken keine Stärke von irgendwem aus dem Buch. Am Abend vor der ersten Rauhnacht fangen sie mal gerade an, eine Palisade am Dorfende zu bauen. Das kann man nämlich nicht schon mal das ganze Jahr über tun - möglicherweise würde das stressfrei abgehen, wer will das schon? Außerdem: Welchen Sinn hat EINE Palisade an EINEM Ende, bitteschön? Es gibt doch vier Himmelsrichtungen? Und die meisten Monster konnten eh fliegen, und selbst wenn die "gesegnete" Palisade sie dort abhält - hey, fliegen wir einfach mal woanders lang, oder? Ich könnte über die unendliche Dummheit in diesem Buch seitenweise referieren. Anfangs habe ich die abwegigen Handlungen und Dialoge auf mein Fieber geschoben - ich habe das Buch während ich krank war gehört -, aber leider war dem nicht so, ich war nicht allein beim Hören, und mir wurde glaubwürdig versichert, dass alles, was ich hörte, auch dem entspricht, was der Sprecher erzählt. Überhaupt, der Sprecher. An und für sich ist er ja nicht schlecht, aber wenn er die Dialoge zwischen den Dorfbewohnern gesprochen hat, war das mit den Stimmlagen, die er wählte, so lächerlich, dass mich manchmal nicht nur das Fieber, sondern auch Lachkrämpfe schüttelten. Empfehlenswert ist also dieses (Hör)Buch nur für Leute, die sich weder um Logik oder Sinn oder auch nur Sprachgefühl scheren und außerdem die meiste Zeit in Absurdistan leben.

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    KaraMellivor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Doppel-D: dumpf und derb!
    Volkssage angereichert mit Gewalt-, Horror- und Sexelementen

    Ich liebe Gruselgeschichten. Gegruselt hat es mich bei dieser auch, aber anders als erwartet!
    Das Buch bezieht sich auf die europäische Volkssage der Rauhnächte, die von Weihnachten bis zum sechsten Januar andauern. Dem Volksglauben nach wütet in diesen Nächten die Wilde Jagd, eine Gruppe übernatürlicher Erscheinungen, die als Vorboten von Katastrophen gelten. Vorsorglich gilt es, sich der Wilden Jagd zu entziehen und ihr nicht zu begegnen. Soviel zum Sagentum als Basis der Geschichte.
    Herr Pechmann schafft mit Tiefenfall einen nahezu isolierten Ort in den Alpen, der alle 30 Jahre besonders schlimm von der Wilden Jagd heimgesucht wird. Ein befreundetes Wissenschaftler-Autoren-Gespann begibt sich auf Ursachensuche.
    Der Stil ist schlicht und ohne Raffinesse.
    Die Dialoge sind platt und wirken fast komisch, aber nicht so sehr, daß man drüber lachen möchte...

    Beispiel 1: Gregor lauschte angespannt. "Ich würde sagen, wir haben einen blinden Passagier." Vor seinem Fenster erschien die Fratze einer Lamia. "Ich würde sagen, Sie haben Recht."

    Beispiel 2: "Wo hast Du eigentlich Deinen Mantel? Ist Dir etwa so warm geworden?" "Verloren", antwortete Titus lakonisch. "Verloren? Wie kann man einen Mantel im Winter verlieren?" "Wie du siehst, kann man."

    Die Figuren sind eindimensional und klischeebehaftet. Das mag bei den "Hinterwäldlern" noch funktioniert haben, bei den "Wissenschaftlern" hat es nicht mal dazu gereicht. Diese Wissenschaftler hatten soviel mit Wissenschaft zu tun wie ein Priester mit einem Puff!
    Überhaupt hatte ich die Protas betreffend ständig die nächste Besetzung für das Dschungelcamp vor dem geistigen Auge! Diese luschige Bauchtanztruppe stümperte sich nur so durch die Handlung.
    Zum erstenmal habe ich mir gewünscht, daß sämtliche Hauptcharaktere in´s Gras bzw. den Schnee beißen. Daran konnten leider auch die rasenden Lamien nichts mehr ändern, die mir im Laufe der Geschichte immer sympathischer wurden!
    Wer Rechtschreib- und Grammatikfehler sucht, wird im E-Buch-Text ausreichend fündig. Deshalb blieb nur noch einer von zwei Sternen übrig.

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