Max Peter Ammann Die Gottfriedkinder

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Inhaltsangabe zu „Die Gottfriedkinder“ von Max Peter Ammann

Es ist das Kriegsende 1918, die Spanische Grippe wütet in ganz Europa, ein bitterkalter Winter hält Einzug. Die beiden Rekruten Jonas und Gottfried werden aus der Schweizer Armee entlassen. Sie taglöhnern, halten sich über Wasser. Dann beginnen sie, Ausschussware zu verkaufen. Vom Erfolg beflügelt, bauen sie das Discountgeschäft JO&GO auf, das allmählich die anderen Läden im Städtchen verdrängt. Gottfried heiratet, wird dreifacher Vater. Das Leben ist auf ihrer Seite. Doch dann werden die ungleichen Partner von ihrer kleinbürgerlichen Herkunft eingeholt: Im Städtchen wird über Jonas’ Homosexualität gemunkelt, es kommt zum Skandal, und Gottfrieds Kinder Jan, Lis und Marc tragen immer schwerer am Erbe ihres Vaters, dem Geiz und der religiösen Selbstzerfleischung. So wendet sich eine Geschichte des Gewinns in eine Geschichte der Verluste. Und es wird zur Lebensaufgabe der Gottfriedkinder, das Gefängnis im Kopf zu überwinden. Mit Die Gottfriedkinder legt Max Peter Ammann einen Generationenroman, eine Geschichte über wirtschaftlichen Aufstieg und moralische Bigotterie und nicht zuletzt ein eindrückliches Sprachkunstwerk vor.

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  • Rezension zu "Die Gottfriedkinder" von Max Peter Ammann

    Die Gottfriedkinder

    WinfriedStanzick

    10. August 2011 um 08:42

    Max Peter Ammann ist in der Schweiz ein bekannter Mann. Zwischen 1976 und 1991 war er Leiter der Abteilung Dramatik des Schweizer Fernsehens und hat in diesem Zusammenhang zahlreiche hoch gelobte Produktionen verantwortet. Mit „Gottfriedkinder“ legt dieser große Regisseur und Dramaturg seinen ersten Roman vor, eine spannenden und berührenden Generationengeschichte, die ihren Anfang nimmt im Jahr 1918, als die beiden Tagelöhner Jonas und Gottfried mitten in einem bitterkalten Winter, in dem die Spanische Grippe in ganz Europa wütet, aus der Schweizer Armee entlassen werden. Zunächst halten sie sich mit Taglohnarbeiten über Wasser, dann haben sie die Idee, mit dem Verkauf von Ausschussware ihr Glück zu versuchen. Der relativ schnelle Erfolg ermuntert sie, ein Geschäft zu gründen, den Discountladen JO&GO, ein Geschäft, das schnell prosperiert und die anderen Länden in der Stadt verdrängt. Gottfried heiratet und gründet eine Familie, und bald sind die drei Kinder Jan, Lis und Marc in einem Alter, in dem sie nicht nur am Erbe ihres Vaters schwer zu tragen beginnen, an seinem Geiz und seinem religiösen Fundamentalismus, sondern auch an den Nachwirkungen des Skandals, der durch Gerüchte über eine angebliche Homosexualität von Gottfrieds Geschäftspartner Jonas noch lange schwelt. Die erste Zeit der großen Gewinne ist bald vorbei und die „Gottfriedkinder“ stehen vor großen Verlusten, aber auch vor der großen Lebensaufgabe, ihren Vater im Kopf zu überwinden und ein eigenständiges Leben zu leben. Ein sprachmächtiger Roman, der viel vermittelt von der Geschichte der Schweiz und erzählt von wirtschaftlichen Aufstieg und Fall , von religiöser Verblendung und moralischer Bigotterie.

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