Max Phillips Ich nehme jeden, der mir gefällt

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Inhaltsangabe zu „Ich nehme jeden, der mir gefällt“ von Max Phillips

Von ihrem Vater wurde sie "Tiger" genannt, mit acht Jahren erklärte sie "Faust" zu ihrem Lieblingsbuch, in Wien galt sie als Schönheit, und sie machte vor keinem Künstler halt: Gustav Mahler, Walter Gropius, Oskar Kokoschka, Franz Werfel - sie alle vergötterten Alma Mahler, ließen sich von ihr inspirieren und - betrügen. Nach ihrem Tod und ohne Reue lässt der amerikanische Autor Max Phillips eine Frau ihr Leben erzählen, die als Geliebte der Genies in die Geschichte einging und so leidenschaftlich und unangepasst war wie keine Zweite. Ein Roman, der verführerisch ist wie eine schöne Frau und sich so spannend liest wie ein Krimi. Dieses Buch zu öffnen ist eine Einladung zur Besessenheit.

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  • Rezension zu "Ich nehme jeden, der mir gefällt" von Max Phillips

    Ich nehme jeden, der mir gefällt

    sumsidie

    26. January 2011 um 16:07

    Vor kurzem fiel mir in einer Ausstellung das Foto einer lebensechten Stoffpuppe, die Alma Mahler nachempfunden war ins Auge. Der Maler Oskar Kokoschka hatte sie in Auftrag gegeben und nahm sie regelmäßig mit ins Bett, so sehr war er von Alma Mahler besessen. Das weckte nun aber sehr meine Neugier auf diese außergewöhnliche Frau, hinter der einstmals die Künstler Wiens um 1900 hinterher waren. Der Biographie von Max Philipps merkt man an, dass es kein vergeistigter Europäer, sondern ein lockerer Amerikaner geschrieben hat, dem es oftmals nicht so ganz gelingt den Genies Mahler, Gropius, Kokoschka, Werfel gerecht zu werden. Gerade weil die Wahrnehmungen der Alma Mahler weit auseinandergehen, fällt es auf wie einfältig und oberflächlich Phillips sie und ihre Beziehungen zu den oben genannten Herren beschreibt. Ich denke da hätte man noch mehr aus der historischen Figur rausholen können. Trotzdem war die Lektüre unterhaltsam und gut lesbar.

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