Max Porter

 3,8 Sterne bei 59 Bewertungen
Autor von Trauer ist das Ding mit Federn, Lanny und weiteren Büchern.

Lebenslauf

Mit Leidenschaft für das gedruckte Wort: Max Porter wurde 1981 in High Wycombe, Großbritannien, geboren. Er studierte Kunstgeschichte am Courtauld Institute of Art in London und schloss mit einem Master of Arts ab. Im Anschluss arbeitete er als unabhängiger Buchhändler. Für die Leidenschaft, die er bei seiner Arbeit zeigte, wurde er mit dem Young Bookseller of the Year Award ausgezeichnet. Seit 2012 arbeitet Porter bei Granta Books als Lektor. Sein eigener Debütroman, »Trauer ist das Ding mit Federn«, erschien 2015. Das Buch schaffte es auf Anhieb in die Longlist des Guardian First Book Award und die Shortlist des Goldsmiths Prize. 2016 gewann Porter den Dylan Thomas Prize.

Alle Bücher von Max Porter

Cover des Buches Trauer ist das Ding mit Federn (ISBN: 9783036959740)

Trauer ist das Ding mit Federn

 (23)
Erschienen am 16.04.2018
Cover des Buches Lanny (ISBN: 9783036961057)

Lanny

 (15)
Erschienen am 12.05.2020
Cover des Buches Shy (ISBN: 9783036950150)

Shy

 (4)
Erschienen am 18.08.2023
Cover des Buches Max Porter (ISBN: 9783775750646)

Max Porter

 (1)
Erschienen am 12.07.2021
Cover des Buches Grief is the Thing with Feathers (ISBN: 9780571327232)

Grief is the Thing with Feathers

 (12)
Erschienen am 25.08.2016
Cover des Buches Lanny (ISBN: 9780571340286)

Lanny

 (3)
Erschienen am 07.03.2019

Neue Rezensionen zu Max Porter

Cover des Buches Shy (ISBN: 9783036950150)
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Rezension zu "Shy" von Max Porter

Tote Dachse
ReadingFoxyvor einem Jahr

Tote Dachse


“Shy” zu beschreiben ist gar nicht so einfach.

Man muss sich definitiv darauf einlassen und unvoreingenommen an ein Buch bzw. dessen Inhalt gehen können.

Shy, der Hauptprotagonist, hat ein Leben, dass etwas aus der Kontrolle geraten ist. Er will flüchten. Wenigstens kurz. Auf dem Weg durch die Nacht und mit Steinen im Rucksack denkt er an das jetzt und an seine Vergangenheit.


Und wie Gedanken so sind, ist auch das Buch geschrieben. Mal kurze abgehackte Sätze, frühere Erinnerungen und dann gibt es Schachtelsätze, die fast über 3 Seiten gehen. Der Leser hat so tatsächlich das Gefühl, im Kopf von Shy zu sein. Zwischendurch gibt es kurze Passagen rund um das Heim/Einrichtung für kriminelle Kinder, in dem er nun lebt. Es soll wohl eine Doku gedreht werden, doch Shy möchte daran nicht teilnehmen. Es passiert viel und doch auch irgendwie kaum etwas. Es ist eine kurze Nacht mit vielen Gedanken und ein paar kleinen Erlebnissen.


Man muss sich definitiv auf das Buch einlassen. Auch wenn ich es an einem Nachmittag gelesen habe, halte es dennoch eine Zeit nach. Man kennt seine eigenen Gedanken, aber wie sieht es in anderen Köpfen aus? Wie gehen andere Menschen mit ihren Erlebnissen und Taten um? Wie denken sie darüber? Natürlich ist auch das hier nur Fiktion, aber für mich kam es schon ganz nah ran, sich im Kopf von einem Fremden wiederzufinden.


Was sicher wichtig für manche Leser ist - es wird eine sehr explizite und deutliche Sprache benutzt. Es wird nichts umschrieben, sondern klar ausgesprochen. So wie es unter Jugendlichen eben oft der Fall ist.


Es ist kein einfaches Buch, dennoch sicher empfehlenswert für Leser, die sich für die Materie interessieren.

Cover des Buches Trauer ist das Ding mit Federn (ISBN: 9783036959740)
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Rezension zu "Trauer ist das Ding mit Federn" von Max Porter

Wichtiges Thema, schwer verständlich
hummmelvor 2 Jahren

finished: 27. September 2022

Auch wenn das Buch relativ kurz ist, habe ich mich oft erwischt, wie ich lese, aber die Wörter nicht wahrnehme. Der Schreibstil hat was von einer Tragikomödie die auf der Bühne gut vorzutragen ist. Zum Lesen fand ich es aber eher unpassend. Das Thema jedoch ist passend komplex & sensibel, weswegen eine 1 Stern Bewertung dann doch nicht in Frage gekommen ist

Cover des Buches Trauer ist das Ding mit Federn (ISBN: 9783036959740)
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Rezension zu "Trauer ist das Ding mit Federn" von Max Porter

Sehr merkwürdiges Buch über Trauerbewältigung
GAIAvor 3 Jahren

Von diesem Buch hatte ich mir laut Klappentext unglaublich viel erhofft. Eine mystische, unkonventionelle Trauerbewältigung mit überlebensgroßer Krähe, die einen jungen Wittwer und dessen beide Söhne zuhause aufsucht. Sogar etwas Witz wurde versprochen.

Das Ganze ist aber leider viel zu künstlerisch angelegt. Dass der Autor damit den Dylan Thomas Prize bekommen hat, ist nachvollziehbar. Kritiker lieben sicherlich diesen Roman. Es ist aber eher eine kryptische Ansammlung von Fragmenten zum Thema Trauer. "Roman" hätte ich es nun nicht unbedingt genannt. Das Buch konnte mich weder berühren (weder durch Tragik noch durch Komik) noch hat es eine Auswirkung auf mich und mein Denken hinterlassen.

Allein die Übersetzung scheint mir hier positiv erwähnenswert. Wer es schafft solch Wortneuschöpfungen ins Deutsche zu übersetzen, gehört gelobt.

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Zusätzliche Informationen

Max Porter im Netz:

Community-Statistik

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