Die Blutschule

von Max Rhode 
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Die Blutschule
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Positiv (478):
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Spannend wie ein echter Fitzek

Kritisch (106):
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Leider nur eine Anreihung von Gewalt.

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Inhaltsangabe zu "Die Blutschule"

Eine unbewohnte Insel im Storkower See

Eine Holzhütte, eingerichtet wie ein Klassenzimmer

Eine Schule mit den Fächern: Fallen stellen. Opfer jagen. Menschen töten.

Die Teenager Simon und Mark können sich keinen größeren Horror vorstellen, als aus der Metropole Berlin in die Einöde Brandenburgs zu ziehen. Das Einzige, worauf sie sich freuen, sind sechs Wochen Sommerferien, doch auch hier macht ihnen ihr Vater einen Strich durch die Rechnung. Er nimmt sie mit auf einen Ausflug zu einer ganz besonderen Schule. Gelegen mitten im Wald auf einer einsamen Insel. Mit einem grausamen Lehrplan, nach dem sonst nur in der Hölle unterrichtet wird.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783404175024
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:272 Seiten
Verlag:Bastei Lübbe
Erscheinungsdatum:14.10.2016
Das aktuelle Hörbuch ist am 08.10.2015 bei Lübbe Audio erschienen.

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Rezensionen und Bewertungen

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    elisalorenzs avatar
    elisalorenzvor 2 Monaten
    Eine blutige und grauenvolle Horror-Fantasy-Geschichte.

    Mein erstes Buch von Sebastian Fitzek war „Die Therapie“. Noch dazu habe ich vor kurzem den Film „Das Joshua-Profil“ gesehen. Also dacht ich, seine vorherigen Bücher müssten genauso gut sein. Als ich dieses dann noch als Mängelexemplar bekam, war ich natürlich umso glücklicher. ;)
    Doch auch jetzt weiß ich nicht genau, was ich davon halten soll. Eigentlich lese ich selten einen Thriller. Wenn, dann einen ordentlichen. Hier hatte ich allerdings das Gefühl, eine Fantasy-Horror-Geschichte zu lesen. An manchen Stellen war der Grusel-und Horrorfaktor sehr gut, aber die Sache mit dem "übernatürlichen Teil" war mir zu weit aus der Fantasywelt geholt.
    INHALT
    Es geht um eine 4-köpfige Berliner Familie, die von der Großstadt in ein ländliches Gebiet an den Storkower See umzieht. Als sie erfahren, dass sie neben einem vorbestraften Pädophielen wohnen, sind die Eltern in Alarmbereitschaft. Doch das hält die Brüder Mark und Simon nicht davon ab, sich dem seltsamen Mann zu nähern.
    Simon, der kleinere Bruder, lernt ein Mädchen namens Sandy kennen. Doch diese spielt ein zu Beginn harmloses Spiel'chen mit ihm und bringt ihn in arge Schwierigkeiten.
    Nach einer geglückten Rettungsaktion des Mädchens, veränderte sich das Verhalten des Vaters zusehends. Er geht mit seinen Kindern auf eine einsame Insel zum campen. Alles was er will ist, seinen Kindern das Töten zu lehren...
    MEINE MEINUNG
    Das Buch ließ sich aufgrund der kurzen Kapitel und natürlich der wenigen Seiten super schnell zum Ende lesen. Der Schreibstil ist sehr flüssig und spannend, weswegen es schwer fällt, das Buch überhaupt zur Seite zu legen. Der Grundgedanke und die Horroreffekte sind brutal, spannend und bringen einen Gänsehaut-Moment nach dem anderen. Doch mir war, wie anfangs schon gesagt, der übernatürliche Teil, der das ganze Buch bestimmt, zu übertrieben. Man hätte es anders, vorallem ohne Fantasie-Geschichte, lösen können. 

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    ReaderButterflys avatar
    ReaderButterflyvor 2 Monaten
    Blutschule

    Die Jugendlichen Mark und Simon ziehen von Berlin nach Brandenburg was für sie schon schlimm genug ist. Dennoch freuen sie sich auf sechs Wochen Ferien die sie genießen wollen. Doch dann nimmt ihr Vater sie mit einem Boot auf eine Insel mit und schleppt sie in einen Klassenraum der besonderen Art. Der liebevolle Vater hat sich in ein Monster verwandelt, der seinen Söhnen das Jagen und Töten beibringen will. Dieser Sommer verwandelt sich in die persönliche Hölle der Brüder..

    Das Buch fängt mit einer Art Interview an und ich dachte gleich, wow, das wird super. Doch dafür, dass das Buch nur 250 Seiten lang ist, waren die ersten 100 reichlich gezogen. Es war nicht langweilig aber es dauerte lange bis man zu dem Ausgangspunkt kam, der im Klappentext beschrieben wurde. An Thrillerelementen fehlte es nicht und es ging auch mal blutig her, doch ich war froh dass manche Horrorszenen nicht näher beschrieben wurden. Das Ende des Buchs ließ einen nochmal nach Luft schnappen, jedoch hatte ich schon bessere Bücher von Fitzek.

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    Navi_M_Grays avatar
    Navi_M_Grayvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: eine einzige Peinlichkeit
    "Anstelle einer Danksagung schreibt Rhode eine Beschwerde. Ich beschwere ich auch!"

    #NoShopping
    Ich habe ja mein Verzichtsjahr, in dem ich der Tätigkeit des Nicht-einkaufens fröhne. Es geht sehr gut! Da ich mir auch keine Bücher kaufe (mit Ausnahme von Fachbüchern, Ogawa und King), kommen alte Leseexemplare zum Zug. Bücher, die ich während meiner Zeit als Buchhändlerin gehortet habe, und die den grossen Umzug 2016 überdauert haben. Die Blutschule gehört dazu. Am 26.12.2015 bin ich bis zum zweiten Kapitel gekommen. Das wars dann. 


    "Anstelle einer Danksagung schreibt Rhode eine Beschwerde. Ich beschwere ich auch!"
    – Navi M. Gray


    In einem SatzSeltsamer Vater zieht mit Frau und zwei Söhnen aufs Land, wo sie Nachbarn eines Pädophilen sind, der Vater durchdreht und die Kinder zu Mördern ausbilden will...

    Empfehle ich dieses Buch? Wieso?
    NEIN.
    Ihr, die meine Blogs schon länger lest, wisst ja, um meine Abneigung was deutsche Autoren angeht - Klassiker ausgenommen. Deutsche können keine Thriller schreiben. Max Rhode liefert hier einen 252-seitigen Beweis, der diese These untermauert.
    Wieso habe ich mich dennoch dazu hinreissen lassen? Der Klappentext klang ansprechend und die ersten Seiten auch. Also bestellte ich mir ein Leseexemplar. Und ich bin dankbar, dass ich kein Geld für diese Farb- und Papierverschwendung ausgegeben habe!
    Der Anfang liest sich wunderbar. Die klassische Idylle vor dem Gähn. Eine Familie zieht aus Berlin weg aufs Land. Die Söhne sind nicht so begeistert. Schliesslich erfahren sie, dass ihr Nachbar ein Sexualstraftäter ist und ganz klischeehaft wird dieser verdächtigt, als den beiden Söhnen etwas zustösst. Natürlich wird Selbstjustiz ausgeübt - was auch sonst.
    Irgendwann dreht der Vater durch, würgt die Mutter und macht mit seinen Söhnen einen Ausflug auf eine abgelegene Insel. Dort betreten sie eine Hütte, die wie ein Klassenzimmer eingerichtet ist. Der Vater zeigt sein klischeetriefendes Gesicht und predigt von der Dezimierung der Menschheit und dass man in der Schule das Morden lehren sollte.
    Ich meine, ich habe bis zum Kapitel 26 durchgehalten, als ich mir dann doch eingestehen musste, dass unsere Lebzeit auf Erden begrenzt ist. Man sollte sie nicht mit solchem Ramsch verschwenden.

    Dann setzt Rhode noch einen Schämer obendrauf, in dem er an der Stelle, wo jeder andere eine Danksagung schreibt, ganz innovativ natürlich, eine Beschwerde schreibt und sich über Danksagungen auslässt. Deplatziert ist hier wirklich nur seine Beschwerde. Er nennt Menschen mit vollem Namen, gegen die er noch immer einen Groll hegt (eine Lehrerin z.B.). Wie erbärmlich ist das bitte?
    Folglich hatte ich mir überlegt, ob ich erstmals einen Titel für eine Rezension vergeben sollte, die dann "Beschwerde" gewesen wäre. Ich beschwere mich bei Max Rhode (sicherlich ein Pseudonym, dies schliesse ich aus dem "Autorenportrait" mit der wohl als ganz mysteriöser Mensch an Bekanntheit gewinnen wollte, aber auch das ist so seicht, wie sein Buch und lachhaft. Ich beschwere mich bei Max Rhode, weil Bäume für seinen Schmarrn gestorben sind. Ich beschwere mich bei Max Rhode, weil er so einen Dreck hingeschmiert hat. Ich beschwere mich bei ihm, für die Zeit, die er mir mit seinem Abfall gestohlen hat. Und ich lache ihm ins Gesicht, weil ich kein Geld für dieses, bald im Altpapier landende, Buch bezahlt habe. 

    Spoiler - Gedankenstütze für mich
    -

    Danksagung
    Normalerweise bedanke ich mich ja hier beim Verlag und der Vertretung für das Leseexemplar. Hier tue ich es dem "Autoren" gleich und beschwere mich darüber, dass so etwas überhaupt verlegt wird. 
    Trotzdem danke für das Lex. -_^

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    Northland0815s avatar
    Northland0815vor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Fesselnd brutal und wahnsinnig grandios geschrieben! Absolute Leseempfehlung!!! 5 ⭐️ ⭐️⭐️⭐️⭐️
    Fesselnd brutal und wahnsinnig grandios geschrieben!

    Simon und Max ziehen mit ihren Eltern aus der Großstadt Berlin in das heruntergekommene Haus der Großeltern ins ländliche Brandenburg.
    Dort nimmt das Unheil seinen brutalen Lauf!

    Fitzek schreibt hier aus der Sicht des Protagonisten Max Rhode, der aus seinem Patiententagebuch erzählt, indem einem klar wird wie er in die jetzige Psychiatrie gelangte.

    Max und Simon sind als Großstadtjungs nicht so sehr vom Landleben begeistert, bei dem Ihr Vater auf Jobsuche ist um die Familie zu ernähren.
    Doch das Langweilige Dorfleben hat ein Ende, als der Vater die beiden Jungs auf eine Insel führt, wo der grauenhafte Unterricht in der Blutschule seinen Lauf nimmt.

    Hier wird nach den Vorstellungen und Werten des Vaters gelehrt.

    Ein Buch was Spannung und Brutalität mit einer tollen Story vereint und das ein oder andere mal den kalten Schauer über den Rücken laufen lässt.
    Hier ist bei einem flüssigen Schreibstil eine Gänsehautatmosphäre garantiert.

    Ich kann da nur eine absolute Leseempfehlung ausprechen!

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    BookfantasyXYvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Kurzweilig, aber mit psychologischen Mystery- und Horrorelementen
    Psychologischer blutiger Thriller

    Der Thriller beginnt die Erzählung aus der Sicht des Ich-Erzählers Simon Zambrowski, der derzeit ein  Patiententagebuch führt. Hauptsächlich erzählt Simon die Geschichte seine Vaters Vitus und seine ein Jahr älteren Bruder Mark. Es geht in das Jahr 1993 zurück. In dem Jahr ist Simon dreizehn Jahre alt. Mark und Simon wachsen mit ihren Eltern im Berliner Umland behütet auf. Im damaligen Sommer gehen Vitus und seine beiden Söhne an einen See. Ein Mädchen verletzte sich, als es Kopfüber in den See springt. Sie versuchen das Mädchen aus dem See zu ziehen, und Vitus unternimmt die Reanimation des Mädchens, das anscheinend bewusstlos ist. Simon und Mark hatten schon erste Bekanntschaft mit dem Mädchen  aus dem brandenburgischen Dorf. Sie heißt Sandy und stellt sich eher als aufmüpfiger Teenager heraus. Aber an jenem Tag am See als Vitus bei Sandy Mund-zu-Mund-Beatmung durchführt, sieht Simon ein merkwürdiges Ereignis. Sandy und Vitus sind wie ausgewechselt. Sandy ist das liebste Mädchen was sich Eltern nur wünschen können. Doch Vitus, der Familienvater, ist nicht mehr der liebenswürdige Vater wie zuvor. Für Mark und Simon beginnt ein Horrortrip in einer einsamen Hütte im Wald.

    Diesen Thriller schrieb Sebastian Fitzek als Debüt unter dem Pseudonym Max Rhode. Parallel zu diesem Thriller schrieb Sebastian Fitzek den Thriller „Das Joshua-Profil“, welcher über den Schriftsteller Max Rhode handelt. Die Blutschule ist sozusagen das erste erfolgreiche Buch des Max Rhode. In diesem Thriller steht die Familie Zambrowski im Mittelpunkt besonders Vater Vitus und die Söhne Mark und Simon. Sebastian Fitzek beschreibt auf der einen Seite die schüchternen und unerfahrenen Brüder und auf der anderen Seite das anfangs beschriebene Familienoberhaupt Vitus, der nach einem Ereignis zu einem bösartigen Vater mutiert. Die einzelnen Szenen beschreibt Fitzek brutal, zum Teil blutig und an Szenen aus einem Mystery- und Horrorfilm. Während der Erzählung wird die Spannung durch die Entwicklung des Vaters einerseits, und die Bewältigung der Gefahr, in der sich die Söhne befinden, andererseits erzählt. Letztendlich muss man sich die Frage stellen, ob die Ereignisse am See und in der Hütte so stattgefunden haben, oder ob es eine Einbildung ist. Denn, es handelt sich ja um ein Patiententagebuch von Simon.

    Eine gute Idee von Sebastian Fitzek, der mit diesem Debüt einen anderen Weg einschlägt. Nun stellt sich die Frage nach drei Jahren, ob unter dem Pseudonym Max Rhode weitere Bücher folgen werden, oder ob es bei einem Buchexperiment bleibt. Dieser Thriller gefiel mir besser als die Thriller, die Fitzek danach geschrieben hat. Die Hoffnung stirbt zuletzt. Auf jeden Fall gefiel mir bei diesem Thriller die psychologischen Mystery- und Horrorszenen, wobei ich bisher noch keinen Horrorroman gelesen habe, die sicherlich noch bedrückender erzählt werden.

    Kommentare: 4
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    Hortensia13vor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Fitzek versucht sich King. Für mich eine 3,5.
    Paranormaler Versuch

    Simon Zambrowski erzählt in einen Patiententagebuch von der Zeit, als er mit 13 mit seinem älteren Bruder und seinen Eltern von der Grossstadt Berlin in die Einöde Brandenburgs zog. Schon bald machten die Brüder Bekanntschaft mit den eigenwilligen Einwohnern und einer Sage, die sich für alle zu einem grossen Horror entwickelte und einige Leben kostete.

    Grundsätzlich ist das Buch im gewohnten Fitzek-Stil geschrieben: kurze Kapiteln, flüssig zu lesen. Interessant ist die Idee, dass er unter dem anderen Namen Max Rhode schreibt, aber das Pseudonym wie Protagonisten behandelt. Der Geschichte bringt das an sich aber nichts.
    Sehr verwundert war ich über die Erzählung. Gemäss dem Klappentext habe ich eine ganz andere Geschichte vermutet. Schlussendlich hat sich der Autor sehr an Stephen King orientiert und sich an einem paranormalen Horrorbuch versucht. Da ich dies nicht so innovativ finde und ich, wie schon schon erwähnt, eigentlich eine andere Geschichte erwartete und daher etwas enttäuscht war, gibts für mich eine 3,5.

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    ChattysBuecherblogs avatar
    ChattysBuecherblogvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Für mich war es ein absolutes Lesevergnügen
    Für mich war es ein absolutes Lesevergnügen

    Die Blutschule von keinem anderen als dem bekannten Thriller Autor Sebastian Fitzek, berichtet von einem Fall, dem sich Max Rhode annimmt.

    Max Rhode ist Sebastian Fitzek.

    Da ich bislang alle Bücher von Sebastian Fitzek nahezu verschlingen habe, musste ich natürlich auch Max Rohde lesen. Jedoch habe ich bereits beim ersten Satz schon etwas gestutzt. Meine Güte, was für ein Mega-Bandwurmsatz. Hoffentlich war das nur eine Ausnahme, denn ich bin absolut kein Freund von solchen ellenlangen Sätzen, bei denen man am Ende schon den Anfang vergessen hat.

    Aber ich sollte wohl besser noch weiter vorn beginnen. Nämlich mit der Innenseite der Klappe. Ein tolles Bild, dass das Herz eines jeden Thriller Liebhaber höher schlagen lässt. "Fallen stellen, Opfer jagen, Menschen töten" und das stand alles an dieser Schautafel - na ja, Blutschule eben.

    Kurz darauf folgt auch schon der Auszug aus einem Interview, das der Autor vor seinem Erscheinen dieses Buches gegeben hat. Interessant finde ich, wie weit solch ein Gedankenspiel, bei einer schier harmlos klingenden Sache, gehen kann. Man muss die Gedanken nur mal schweifen lassen und schon könnte man faszinierende Geschichte daraus kreieren.

    Aber kommen wir nun zurück zur Story und somit auch zum Storkower Seelenspiegel. Eine sehr spannende Sage, wie ich finde. Ein Spiegel der die Persönlichkeit verändert und quasi unsterblich macht. Sehr interessant!

    Aber noch weitere interessante Stellen habe ich im Buch entdeckt. Da ist z.B. auf Seite 75 von einem Ring die Rede, welchen Frauen am Daumen tragen. Was es damit auf sich haben soll, verrate ich hier jedoch nicht. (Liest doch einfach selbst das Buch!)

    Nun möchte ich aber auch noch auf die Schreibweise des Autors eingehen. Nun gut, wer Fitzek kennt, weiß was ihn erwartet. Schonungslose Beschreibungen von Taten, sind an der Tagesordnung. Hier sollte man also wirklich nicht zimperlich sein. Aber wer Thriller liest, wird schon einiges gewohnt sein. Aber stellenweise....oh Mann, Oh Mann.... ist es schon wirklich heftig.

    Bei den Protagonisten gab es einige herausragende Charakteren. Da wäre ganz klar Simon, als Hauptprotagonist aber auch Sandy. Eigentlich eine Nebenfigur, jedoch spürt man sofort Unbehagen, sobald die Rede von ihr ist. (Dank des Autors, wohl gemerkt)

    Während Simon pubertierend ist, in manchen Belangen wirklich noch sehr unreif, ist Sandy bereits sehr forsch. Klar, dass es hier eine sexuelle Annäherungen gibt.

    Aber im Fortgang der Geschichte, erlebt der Leser, wie schnell sich Menschen auch verändern können, So wurde aus dem anfänglich pubertierenden Simon, schnell ein Überlebenskünstler, eine Kampfmaschine, ein Tier.

    Zum Schluß möchte ich noch ein paar Worte über Cover und Klappentext los werden.

    Das Cover ist recht spartanisch gehalten. Der Stuhl vor dem Tisch, die Farbgebung... irgendwie wirkt es nicht so richtig interessant. Ich weiß nicht, ob es mich in der Buchhandlung angesprochen hätte.

    Der Klappentext spricht eigentlich mehr auf die zweite Hälfte des Buches an. Was ist aber mit den ersten 100 Seiten? Wie dem auch sei, der Klappentext macht auf jeden Fall neugierig und würde mich absolut zum Kauf animieren. 

    Lesespaß oder Lesefrust?

    Für mich war es ein absolutes Lesevergnügen. Die Seiten sind nur so dahin geflogen, was aber wohl auch an der Schriftgrösse und dem Zeilenabstand lag. Da ich gerne Thriller mit Horrorelementen lese, konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen. Es ist eine durchaus sehr heftige Geschichte, die auch nicht zimperlich beschrieben wurde. Und am Ende... tja, eigentlich ist alles offen.

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    EOSs avatar
    EOSvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: spannend
    Blutiger Horror

    Simon und Mark, im Teenageralter, müssen mit ihren Eltern aus der Großstadt Berlin umziehen, in eine einsame Hütte in einer einsamen Gegend an einem See. Dort erwartet sie allerlei 'Ärger', angefangen mit einer tyrannisierenden Jugendclique bis hin zu der Tyrannei durch ihren eigenen Vater, der sich plötzlich sehr verändert.
    Das Buch enthält viele blutige Horrorszenen, und ich habe mich manchmal gefragt, wie die Opfer diese Attacken überleben können.....für meinen Geschmack etwas zu blutrünstig. Dadurch wird vieles unglaubwürdig und nur darauf bedacht, Ekel zu erzeugen. Das klappt natürlich auch, denn es ist ja von einem Meister in der Spannungserzeugung geschrieben. Das Buch hat mich gefesselt, ich musste immer weiterlesen.....aber muss denn soviel Blut sein?
    Richtig sympathisch ist mir keiner der Charaktere, am ehesten anfangs noch der Ich-Erzähler bzw. Tagebuchschreiber, der in der Opferrolle steckt, aber das ändert sich ja.....
    Empfehlen würde ich das Buch allen, die auf der einen Seite Spannung lieben, aber auch den puren Horror, der hier immer wieder neue Überraschungen bereit hält.

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    Mali133s avatar
    Mali133vor 6 Monaten
    Es sollte ein ganz normaler Sommer werden ...

    „Die Blutschule“ ist ein Thriller von Sebastian Fitzek, welchen er unter dem Pseudonym Max Rhode geschrieben hat. Die neueste Ausgabe ist 2016 im Bastei Lübbe Verlag erschienen.

    Inhalt:
    Die Teenager Simon und Mark ziehen mit ihren Eltern aus der Großstadt Berlin aufs Land, nachdem ihr Vater seine Firma aufgeben musste. Ihre Begeisterung ist von Anfang an nicht besonders groß nun im Nirgendwo zu leben, abseits von ihren Freunden und ihrem gewohnten Umfeld. Das Einzige, worauf sie sich freuen, sind sechs lange Wochen Sommerferien. Anfangs verläuft alles normal, doch nach einem Unfall beginnt ihr Vater sich zu verändern. Und dies nicht zum Positiven.
    Er macht mit den beiden einen Ausflug auf eine einsame Insel im Storkower See. Dort angekommen beginnt der Unterricht in einer Schule, wie sie grausamer nicht sein könnte.

    Fazit:
    Schon lange wollte ich dieses Buch lesen und endlich habe ich es geschafft. Es hat mich zwar nicht wie andere Thriller von Fitzek begeistert, aber trotzdem war es spannend zu lesen und schnell mal für zwischendurch.
    Das Cover gefällt mir gut. Zu sehen sind ein Holzfußboden, ein altmodischer Holzstuhl und ein kleines Pult, auf dem einige Kratzer erkennbar sind. Dies ist ein Teil des Klassenzimmers der Blutschule, wie es im Buch beschrieben wird. Der Titel ist im Vergleich zum restlichen Cover, in Rot geschrieben und hebt sich somit gut vom Gesamtbild ab. Insgesamt ist es ein sehr stimmiges Cover.
    Über den Schreibstil des Autors kann ich immer nur schwärmen. Ich habe noch nichts von ihm gelesen, was ich nicht locker und angenehm zu lesen fand. Die Worte fliegen immer nur so dahin. Handlungsorte und Personen werden wieder detailliert beschrieben und scheinen zum Leben zu erwachen.
    Das Buch ist relativ kurz mit seinen 250 Seiten, weswegen man es schnell ausgelesen hat. Es gliedert sich in einzelne Kapitel und wird ausschließlich aus der Sicht von Simon erzählt.
    Die Geschichte erzählt hauptsächlich von dem Sommer in dem alles passierte, bietet jedoch auch einen kleinen Einblick in die Zeit nach den Vorfällen. Man muss wissen, dass die Geschichte nicht realistisch ist, sondern ein wenig ins fantastische geht. Fand ich persönlich jedoch überhaupt nicht schlimm. Die Spannung bleibt durchgehend erhalten und alles ist gut durchdacht. Das Ende bleibt teilweise offen und hat mich doch sehr überrascht.
    An sich hat mir das Buch gut gefallen, es war nur leider sehr kurz. Einige Passagen hätten ruhig ein wenig länger und ausführlicher sein können. Trotzdem ein gutes Buch, welches ich gerne weiterempfehle.

    Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 4 von 5 Sternen!

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    BlackQueen01s avatar
    BlackQueen01vor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Grausam, aber fabelhaft!
    Die Blutschule

    Inhalt:
    Eine unbewohnte Insel im Storkower See Eine Holzhütte, eingerichtet wie ein Klassenzimmer Eine Schule mit den Fächern: Fallen stellen. Opfer jagen. Menschen töten. Die Teenager Simon und Mark können sich keinen größeren Horror vorstellen, als aus der Metropole Berlin in die Einöde Brandenburgs zu ziehen. Das Einzige, worauf sie sich freuen, sind sechs Wochen Sommerferien, doch auch hier macht ihnen ihr Vater einen Strich durch die Rechnung. Er nimmt sie mit auf einen Ausflug zu einer ganz besonderen Schule. Gelegen mitten im Wald auf einer einsamen Insel. Mit einem grausamen Lehrplan, nach dem sonst nur in der Hölle unterrichtet wird.

    Meinung:
    Wahnsinn.. Gänsehaut pur!
    Ich glaube selbst wenn (und ich bin nicht christlich), aber selbst wenn Fitzek die Bibel neu erfinden würde, würde ich diese genauso sehr lieben wie all die anderen Bücher von ihm.

    Was Fitzek hier wieder geschaffen hat war unglaublich. Es war grausam, brutal, irre - kurz gesagt fabelhaft, aber dennoch an manchen Stellen amüsant.

    Nur sollte man "die Blutschule" vor "Das Joshua-Profil" lesen. Klar spoilert man sich jetzt nicht enorm aber es könnten doch Fragen auftauchen, die nicht wären, wenn man es davor ließt. Und wenn man nicht auf Buchverfilmungen steht sollte man den Film ein ganzes Stück zuvor oder danach schauen..

    Fazit: 5von5 Sternen

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Daniliesings avatar
    Es ist für uns schon eine liebgewonnene Tradition geworden und vielleicht für euch ja auch? Zum Ende des Jahres blicken wir auf unsere gelesenen Bücher zurück und jeder im LovelyBooks Team überlegt sich ein Buch, das ihn in diesem Jahr ganz besonders begeistern konnte. Die Lieblingsbücher des LB-Teams 2017 möchten wir euch hier verraten und ans Herz lesen. Es ist eine bunte Mischung verschiedener Genres und bestimmt für jeden was dabei.

    Auf einen von euch wartet dabei ein besonderer Gewinn!
    Wir verlosen ein großes Lieblingsbücher-Paket unter allen Teilnehmern dieser Verlosung. In diesem Paket wird jedes der hier genannten 17 Lieblingsbücher einmal vertreten sein.

    Und los geht es mit unseren Herzensbüchern des Jahres:

    diewortklauberin empfiehlt "Was man von hier aus sehen kann" von Mariana Leky
    Ein Okapi ist ein abwegiges Tier. Ebenso abwegig erscheint es, dass ein Traum von einem ebensolchen einen Todesfall ankündigen soll. Doch das ist nur eine der Kuriositäten, die dem Leser in diesem kleinen Dorf im Westerwald begegnen.
    „Was man von hier aus sehen kann“ hat mich besonders durch seine Unaufgeregtheit begeistert. Es ist eine Geschichte, die leise und schlicht daher kommt und die großen Themen bespricht, ohne sie anzusprechen: den Tod, der uns immer plötzlich trifft, obwohl er unweigerlich Teil des Lebens ist, die Liebe, auf die das Gleiche zutrifft, und den Mut trotzdem (oder eben deswegen) das Leben zu wagen.


    PiaDis empfiehlt "Die Blutschule" von Max Rhode
    Dieses Buch hat mich nicht mehr losgelassen. Es ist wirklich verstörend, spannend und gleichzeitig richtig gut. Es steht zwar Thriller drauf, aber da ist schon auch ein wenig Horror drin. Nichts für schwache Nerven ;-) Ein Buch das mich wirklich immer noch ein wenig beschäftigt. Ich habe das Buch fast am Stück gelesen, weil es mich nicht los lassen wollte ...

    sarah_elise empfiehlt "Rendezvous mit einem Oktopus" von Sy Montgomery
    Er kann 16.000 Küsse auf einmal verteilen, Tricks lernen, Türen öffnen, miese Laune verbreiten und mit seinen Tiefseeaugen die Türen zu einer noch unbekannten Welt öffnen. Der Oktopus. Mein Buch des Jahres hat mich auf jeder Seite verzaubert und zugleich meinen Blick erweitert. Meinen Blick auf meine große Liebe, das Meer. Ein liebevolles und tiefgründiges Buch über die Seele der Ozeane für alle Tiefseetaucher, Hobbyaquanauten und jeden Literaturliebhaber.

    infinitejourney empfiehlt "Blade Runner" von Philip K. Dick
    Ein Klassiker, der hochaktuelle Fragen aufwirft: Was braucht ein Mensch um sich als Mensch zu fühlen, wie weit sollen Gefühle gesteuert werden, was ist künstliches Leben wert? Entworfen wird eine dystopische Zukunft, die theoretisch in erschreckend greifbarer Nähe liegt und zum Reflektieren anregt. In Verbindung mit dem filmischen Sequel mein persönliches Lesehighlight in diesem Jahr.

    Marina_Nordbreze empfielt "The Hate U Give" von Angie Thomas
    Selten hat mich beim Lesen ein Buch so wütend gemacht. Warum ist unsere Gesellschaft im 21. Jahrhundert noch immer so furchtbar rassistisch? Für mehr Wut auf die Missstände und mehr Kraft zur Veränderung empfehle ich ganz dringend die Lektüre von "The hate u give" von Angie Thomas, die ungeschont den Alltagsrassismus in den USA beschreibt. Vielleicht bewirkt das Buch auch hier in Deutschland ein Umdenken bei so manchem Leser. Wünschenswert wäre es.

    Malista empfielt "Warten auf Bojangles" von Olivier Bourdeaut
    Eine Liebeserklärung an das Leben in allen seinen Facetten! Voll Liebe, Hoffnung und Mut erzählt der Autor die Geschichte eines Familienlebens, das auf Grund der Krankheit der Mutter, eigentlich alles andere als leicht sein sollte. Dennoch erscheint das Leben dieser Familie beneidenswert liebevoll und leichtfüßig und es begleitet einem beim Lesen ein herrliches Gefühl, das alles möglich sein kann.

    SandraKath empfiehlt "Caraval" von Stephanie Garber
    Stephanie Garber hat mich beim Lesen komplett vergessen lassen, dass "Caraval" ihr Debüt ist. Man taucht ein in diese magische Welt und kann nicht mehr unterscheiden, was wahr und was nur eine Illusion ist, wem man vertrauen kann und wer lügt. Man folgt Scarlett in ein Spiel um Leben und Tod und sucht mit ihr gemeinsam nach den Antworten auf so viele Fragen. Und gerade, wenn man denkt, dass alle Rätsel gelöst sind, liest man die letzte Seite...

    markusros empfiehlt "Die Geschichte der Bienen" von Maja Lunde
    Angestachelt und aufgerüttelt von meiner Tochter, die in der Schule das Thema Bienen und Bienensterben behandelt hat, habe ich mich im Urlaub auf den Roman gestürzt. Ein paar wenige laue Sommerabende am Campingplatz später hatte ich das Buch verschlungen. Neben viel Spannung und schöne Lesestunden hat mir das Buch auch beim aktuellen Thema „Insektensterben“ geholfen, einige aktuelle politische Diskussionen besser einordnen zu können, etwa rund um Glyphosat. Und um selber wenigstens im Kleinen was Gutes zu tun: Im eigenen Garten haben wir seit dem Herbst eine extra bienenfreundliche Wildblumenwiese gesät.

    kultfigur empfiehlt "1Q84" (Buch 1 & 2) von Haruki Murakami
    Ich habe in diesem Jahr für mich das erste Mal Hörbücher ausprobiert. Eigentlich war ich skeptisch, doch nachdem ich 1Q84 von Haruki Murakami (Buch 1 + 2) ungekürzt bei Spotify entdeckt und gehört habe, bin ich absolut fasziniert. Zur erzählerischen Qualität des Autors muss man, glaube ich, nichts sagen und die Geschichte hat, unaufgeregt gelesen von David Nathan, einen unglaublichen Sog. Noch nie waren Figuren für mich so real und zum Greifen nahe und als es zu Ende ging, war ich tieftraurig. Was für ein Glück, dass Buch 3 noch auf mich wartet :-)

    TanjaMaFi empfiehlt "Ein Gentleman in Moskau" von Amor Towles
    Einen klügeren, warmherzigeren und optimistischeren Charakter als Graf Rostov habe ich in einem Buch selten erlebt. 1922 wird er im Hotel Metropol in Moskau unter Hausarrest gestellt und durchlebt in diesem irgendwie sehr gemächlichen Mikrokosmos die nächsten 30 turbulenten Jahre im sich rapide ändernden Russland. Quasi durch das Fenster erlebt der Leser nicht nur einzigartige Figuren aber auch eine faszinierende Reise durch die Zeit. "Ein Gentleman in Moskau" ist definitiv das Buch, das mich dieses Jahr am meisten begeistert hat.

    Sharyssima empfiehlt "Illuminae" von Amie Kaufman und Jay Kristoff
    Ein Buch, das mich dieses Jahr vollkommen überrascht und überzeugt hat, ist "Illuminae" von Amie Kaufman und Jay Kristoff. Wer glaubt, ein ganz normales Science-Fiction-Buch vor sich zu haben, täuscht sich gewaltig. Die spannende Story wird nämlich mit einem bunten Mix aus Chats, Protokollen, Berichten, Funksprüchen und Bauplänen erzählt, die die Geschichte so plastisch und realistisch machen, dass man sich selbst auf den Raumschiffen im Weltall wähnt. Ein Buch, das geradezu nach einer Verfilmung schreit!

    NaddlDaddl empfiehlt "Im Traum kannst du nicht lügen" von Malin Persson Giolito
    Endlich mal wieder ein Thriller, der mich komplett überzeugen konnte! "Im Traum kannst du nicht lügen" fängt zwar eher ruhig an, zieht einen aber immer mehr in seinen Sog. Majas Gedanken rund um den Prozess sind absolut spannend, ich war wie gebannt von der Frage, was passiert ist, wer welche Rolle gespielt hat und wer die Schuld an den Geschehnissen trägt. Eine Geschichte, die nicht nur aus schwarz und weiß besteht – schon lange hat mich kein Buch mehr so nachdenklich hinterlassen.

    Daniliesing empfiehlt "Before they pass away" von Jimmy Nelson
    So wenige Romane, wie in diesem Jahr, habe ich wohl selten gelesen. Dafür durfte ich große Mengen an (Papp)bilderbüchern anschauen und ein paar interessante Sachbücher entdecken. Kurz vor knapp sind mir jedoch ein Buch und ein Fotograf begegnet, die mich nicht mehr losgelassen haben. Deshalb geht meine Empfehlung an den Bildband "Before they pass away" mit den atemberaubenden Fotos von Jimmy Nelson. Er hat es sich zur Aufgabe und Berufung gemacht, indigene Völker auf der ganzen Welt und in den entlegensten Winkeln der Erde zu entdecken, sie kennen zu lernen und natürlich zu fotografieren. Dieser kleine Einblick in ihren Alltag, der zugleich in starkem Kontrast zu unserer modernen, schnelllebigen Welt steht, macht dieses Buch für mich so eindrucksvoll!

    Cari_f empfiehlt "Nevernight - Die Prüfung" von Jay Kristoff
    Meine persönliche Entdeckung dieses Jahres sind die Bücher von Jay Kristoff. Sowohl "Illuminae", das er zusammen mit Amie Kaufman geschrieben hat, als auch "Nevernight - Die Prüfung" haben mich absolut in ihren Bann gezogen. Letzteres lässt die Leser in eine düstere Fantasywelt eintauchen und strotzt nur so vor Ironie, Schonungslosigkeit und Ideenreichtum. Dieses Buch ist zwar nichts für Zartbesaitete, lässt aber die Herzen all jener höher schlagen, die gerne anspruchsvolle Fantasy mit wunderbar unperfekten Protagonisten lesen. Eins meiner Highlights des Jahres 2017!

    aba empfiehlt "Eine allgemeine Theorie des Vergessens" von José Eduardo Agualusa
    Ein Buch, das mich zugleich berührt, unterhalten und auch zum Nachdenken gebracht hat, ist "Eine allgemeine Theorie des Vergessens" von dem angolanischen Schriftsteller José Eduardo Agualusa. In seinem Roman erzählt er die Geschichte einer Frau, die 30 Jahre lang allein und isoliert in der angolanischen Hauptstadt gelebt hat. In ihrer eigenen Wohnung! In derselben Zeit erlebt das Land große politische und wirtschaftliche Umstellungen. Die Protagonistin dieses Romans schafft es, das Schicksal vieler Menschen zu beeinflussen, und das während ihrer Isolation und ohne es überhaupt zu ahnen. Glaubhaft und höchst spannend erzählt Agualusa diese unglaubliche Geschichte, an die ich noch sehr sehr lange denken werde!

    Gexi empfiehlt "Götterblut" von Stella A. Tack
    Für Fantasy mit griechischer Mythologie bin ich eigentlich immer zu haben und Stella A. Tacks Buch war ein Volltreffer. Warrior ist eine eigenwillige und etwas kratzbürstige Protagonistin, die man schnell ins Herz schließt und die einen oft zum Lachen bringt. Sie nimmt uns mit auf eine Taxifahrt durch die Hölle und auf ein Golfspiel der Götter im Olymp und richtet dabei einiges an Chaos an. Für mich wurde durch dieses Buch klar, dass deutsche Fantasy viel kann! Mein Fazit: einfach göttlich.

    Daria87 empfiehlt "Der Junge auf dem Berg" von John Boyne
    Dieses war mein erstes Buch des Autors und ich war vollends begeistert. Sein Schreibstil hat mir sehr gut gefallen und die Geschichte konnte mich von Anfang an fesseln. Meisterhaft beschreibt John Boyne wie leicht vor allem Kinder beeinflussbar sind und wie wichtig es ist, dass sie gute Vorbilder haben. Eine absolute Leseempfehlung!

    Wir hoffen an dieser Stelle natürlich, dass wir vielen von euch das ein oder andere - oder gleich alle ;-) - unserer Lieblingsbücher schmackhaft machen konnten.

    Wenn ihr also dieses schöne Buchpaket mit unseren 17 Top-Büchern des Jahres gewinnen möchtet, klickt einfach auf "Jetzt bewerben" und verratet uns folgendes:

    Mal angenommen, ihr dieses Jahr nur ein einiziges Buch zu Weihnachten verschenken, das für euch ein echtes Highlight war. Für welches Buch würdet ihr euch entscheiden und wieso?

    Bei dieser Verlosung könnt ihr bis einschließlich 3. Januar 2018 mitmachen! Wir wünschen euch schöne Weihnachten mit euren Lieben und einen guten Start ins neue Jahr!
    Kathleen1974s avatar
    Letzter Beitrag von  Kathleen1974vor 9 Monaten
    Herzlichen Dank :-)
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    dieDoreens avatar
    Es gibt bis zum 15.11.2015 wieder "Das Buch des Monats" zu gewinnen. Diesmal hat "Die Blutschule" das Rennen gemacht.
    Zur Verlosung kommt ihr hier:

    http://bucheckle.blogspot.de/2015/11/monatsruckblick-und-buch-des-monats.html
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    Sunshine_Bookss avatar
    Auf meinem Blog könnt ihr bis zum 8.November ein signiertes Exemplar von "Die Blutschule" von Max Rhode (Sebastian Fitzek) gewinnen.

    Hinterlasst mir unter meinem Artikel einen Kommentar. Bitte nicht hier auf LB, das gibt sonst Chaos :)

    Ihr müsst mir nicht folgen, aber ich freue mich natürlich trotzdem drüber, oder über ein Like auf Facebook.

    http://abookshelffullofsunshine.blogspot.de/2015/10/gewinnspiel-buchmesse-gewinnspiel-die.html
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