Max Sprenger

 4,8 Sterne bei 10 Bewertungen
Autor von Tsunami im Kopf.

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Cover des Buches Tsunami im Kopf (ISBN: 9783863342197)

Tsunami im Kopf

 (10)
Erschienen am 14.02.2019

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Cover des Buches Tsunami im Kopf (ISBN: 9783863342197)M

Rezension zu "Tsunami im Kopf" von Max Sprenger

Tsunami im Kopf - Flachgelegt von einer Hirnblutung. Aber ich hol mir mein Leben zurück.
Magie_zwischen_den_Zeilenvor einem Jahr

Du wachst auf und kannst keinen Finger mehr bewegen, kein Wort kommt aus deinem Mund weil du ihn nicht öffnen kannst, keiner deiner Muskeln hört mehr auf dich....aber du bist wach! Du bist voll da und bekommst alles mit, auch die Schmerzen! Ein absoluter Albtraum und Max war mittendrin! Eine unglaublich berührende Geschichte! Lest selbst was mit Max passiert ist und ihr werdet einen ganz neuen Blick auf das Leben bekommen! 

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Cover des Buches Tsunami im Kopf (ISBN: 9783863342197)MelEs avatar

Rezension zu "Tsunami im Kopf" von Max Sprenger

Schonungslos ehrlich
MelEvor 2 Jahren

In "Tsunami im Kopf" erzählt Max Sprenger von seiner Hirnblutung, die fatale Folgen in seinem jungen Leben aufweist. Schonungslos ehrlich ist es ein Tatsachenbericht seines Erlebens und für mich als Pflegekraft ist es kaum zu ertragen, da ich selbst mit Menschen im Wachkoma oder dem Lock - In - Syndrom arbeite. Wie viel mehr werde ich nun unseren zu versorgenden Menschen, die sich nicht bemerkbar machen können zu Hilfe eilen? Das Bewusstsein für den Hilfebedarf ist erneut geweckt, da ich Lagerungen nun eindeutig noch wichtiger nehmen werde. In meinem Alltag geht vieles verloren, da leider nicht immer die Zeit so verfügbar ist, wie es angemessen wäre. 

Ich bin sehr dankbar für dieses Buch, da es mir noch einmal deutlich gemacht hat, wie wertvoll unser Leben ist und wie schnell sich die eigene Situation ändern kann. Max ist sehr jung als die Hirnblutung sein Leben komplett auf den Kopf stellt und ein Zeugnis dafür nicht aufzugeben, auch wenn es noch so hart erscheint. Mein Respekt gilt an dieser Stelle auch seiner Familie für die wunderbare Unterstützung. Mehrfach wird in der Bibel erwähnt: "Dein Glaube hat dir geholfen." und so nahm ich es auch wahr. Trotz aller Schwierigkeiten und Ängste vergisst Max Mutter nicht zu beten und sich an Gott festzuhalten. Es beeindruckte mich zutiefst. 

Insgesamt konnte mich "Tsunami im Kopf" wirklich fesseln, da ich beeindruckt bin von dem Überlebenswillen des jungen Manns über den ich lese, der sich lediglich von anderen Jugendlichen dadurch unterscheidet, das er in einigen Bereichen seines Lebens durch die Hirnblutung eingeschränkt ist, was aber nicht heißt, das seine "Behinderung" im Fokus steht. Wie er selbst sagt, ist "Behinderung oder auch behindert" ein Stempel oder auch im Wortschatz vieler ein Schimpfwort. Für mich ein Wort, was ich nicht nutze, da ich mir bewusst bin, wie wenig wertschätzend es ist. Es ist für Max ein Kampf, den er täglich ausfechten muss und das, obwohl er dieselben Bedürfnisse hat wie andere junge Menschen seines Alters. Party, Freunde, Führerschein ...... Und dennoch kommt in mir kein Mitleid auf, da ich mir bewusst bin, das Max sein Leben trotz Einschränkungen in gewissen Bereichen meistern wird, denn er ist eine starke Persönlichkeit und dieses Buch eine Bereicherung für alle. Ich empfand es als sehr authentisch, wenn auch mitunter schmerzlich, da ich selbst Mutter bin und eben auch Pflegekraft. Ich arbeite täglich mit Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen und freue mich über jeden kleinen Schritt der Genesung, wobei leider nicht alle das Vorrecht haben unsere Einrichtung gesund zu verlassen, sondern im eigenen Körper gefangen bleiben werden. Max hat ein Wunder erlebt und es war wirklich eine wertvolle Erfahrung daran teilhaben zu dürfen. Absolute Leseempfehlung!

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Cover des Buches Tsunami im Kopf (ISBN: 9783863342197)claudi-1963s avatar

Rezension zu "Tsunami im Kopf" von Max Sprenger

Möge das Schicksal dein Vertrauen Gottes nicht zerstören
claudi-1963vor 2 Jahren

"Es kommt, wie es kommen muss. Du selbst weißt um die Bedeutung des Schicksals. Unser aller Leben folgt einem Sinn und mag der Sinn auch noch so dunkel sein, er führt zum Ziel. Finde dein Ziel! Akzeptiere dein Schicksal! Und du wirst verstehen." (Die dreizehnte Fee/Julia Adrian)
Schüler Max Sprenger ist 14 Jahre alt, in seiner Freizeit ist er Hobby Parkour, er hat zwei Geschwister und liebt sein Leben. Bei einem Kurzurlaub in Holland jedoch verändert sich sein Leben von einem Moment auf den anderen. Was mit unsagbaren Kopfschmerzen beginnt, wird von einer Minute auf die andere Max Kampf um sein Leben. Den Max hat eine massive Hirnblutung im Stammhirn, bei dem selbst die Ärzte machtlos sind. Diese Blutung versetzt Max in das sogenannte Locked-in-Syndrom, bei dem Max zwar geistig alles mitbekommt, sich aber nicht mehr bewegen kann, geschweige den sprechen. Dass keiner wusste, ob dieser Zustand sich je ändern oder verbessern würde, war der größte Schlag für ihn und seine Familie. Seiner gläubigen Mutter bleibt nichts anderes als ihr Glaube und das Gebet in dieser Situation. Doch dann geschieht tatsächlich das Wunder, Max kämpft sich in der Reha Stück für Stück mühsam ins Leben zurück. Der heute 17-jährige Max wird allerdings nie wieder der alte werden, diese Erkenntnis trifft ihn hart und noch immer hadert er mit Gott und seinem Schicksal.

Meine Meinung:
Max Bild auf dem Cover für seine Lebensgeschichte hatte mich sofort magisch angezogen, ich wollte wissen, was mir dieser junge Mann zu berichten hatte. Dabei hatte selbst mich Max Geschichte wie ein Tsunami überrollt, den sowas unfassbar trauriges und gleichzeitig auch wieder freudiges habe ich selten gelesen. Schon alleine zu erleben mit wie viel Mühe Max dieses Buch schrieb, hatte mich schwer erschüttert. Den durch sein Schicksal kann er fast nur noch sehen, wenn er auf seinem Smartphone die Buchstaben ganz groß stellt oder die Seiten ganz nah an seine Augen hält. Unfassbar, was muss das für eine mühsame Anstrengung gewesen sein, in diesem Zustand dieses Buch zu verfassen. Selbst die vielen medizinischen Hintergründe hat Max hier sehr gut beschreiben, so dass sie gut verständlich waren. Das Max mit seinem Schicksal und seinem Leben hadert, das er sich mit diesem noch immer nicht abgefunden hatte, kann ich gut nachvollziehen. Welcher Junge in seinem Alter wäre im Anbetracht dieses Schicksals nicht ebenfalls verbittert? Trotzdem muss man positiv bleiben, den Max könnte es noch weitaus schlimmer gehen, er hätte sterben können oder gar für immer in seinem Locked-in-Syndrom gefangen bleiben. Beeindruckt hat mich besonders, wie seine Familie ihm beistanden und noch immer beistehen, besonders zu erwähnen ist dabei Max Mutter, die seine größte Stütze und Hilfe war und noch immer ist. Am meisten machte mich traurig, dass er viele seiner Freunde in dieser Zeit verloren und er heute nur noch sehr wenige Freunde hat. Was sicher an seinem strammen Programm von Schule und Therapien liegt, aber auch daran, dass Max sich niemandem aufdrängen möchte. Nach diesem Buch bin selbst ich wieder einmal am Hadern, warum Gott solche Dinge zulässt? Was will er mit so einem Schicksal bewegen, das Max seine Beziehung zu ihm überdenkt? Ich vermute diese Fragen werden wir nie beantwortet bekommen. Für mich jedenfalls ist Max ein beeindruckender, starker junger Mann, der garantiert weiter seinen Weg finden wird. Dafür wird sicher schon die gläubige Mutter sorgen, die ihrem Sohn weiter durchs Leben hilft. Und trotzdem muss Max irgendwann seinen eigenen Weg und Leben finden, auch wenn er nie wissen wird, warum das Schicksal ausgerechnet ihn so hart getroffen hat. Es ist das wichtigste zu lernen sein neues Leben anzunehmen und nicht mehr zurückzuschauen. Ich kann dieses Buch nur empfehlen und gebe verdiente 5 von 5 Sterne.

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