Max Zadow Elvis hat das Gebäude verlassen

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Inhaltsangabe zu „Elvis hat das Gebäude verlassen“ von Max Zadow

Ohne böse Vorahnung begleitet Max Zadow seine Freundin Laura aufs Land, angeblich nur um einen Wurf süßer Katzenbabys zu bewundern. Denn was tut man selbst als Katzenhasser nicht alles für die große Liebe. Erst als Kater Elvis auf der Rückfahrt mit im Auto sitzt, schwant Max Übles. Tatsächlich macht ihn Elvis in den folgenden Nächten mit seinem Gesang wahnsinnig. Dafür hasst Elvis den Staubsauger, was Max regelmäßig ausnutzt, um sich an der kleinen Heulboje zu rächen. Bis der fiese Nachbar Dr. Hiller den Kater ins Visier nimmt - und Max merkt, wie sehr Elvis mittlerweile sein Herz erobert hat ...

Witziger Roman um Elvis, den Kater

— Dion
Dion
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  • Eigentlich wollte ich ja keine Katze....

    Elvis hat das Gebäude verlassen
    Dion

    Dion

    23. January 2017 um 17:55

    Max, erklärter Katzenhasser, wird von seiner Freundin Laura überrumpelt und kehrt von einem Ausflug am Land mit einem kleinen Kater namens Elvis wieder heim. Dort angekommen, macht ihm das Katerchen das Leben schwer: Elvis maunzt, Elvis verwüstet die Wohnung, Elvis lässt keinen schlafen und am Allerschlimmsten: Laura wird von Elvis komplett vereinnahmt.Max' Aversion gegen den Kater kehrt sich in plötzliche Zuneigung, als sein Nachbar Dr. Hiller beschließt, dem Vierbeiner den Garaus zu machen.... Ein wahnsinnig witziges Buch über einen Katzenhasser, der sich einen Kleinkrieg mit seinem Nachbarn liefert, urkomisch geschrieben von Anfang bis Ende!!!Sehr zu empfehlen!!!!

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  • Captain Mäx und der Kampf gegen den Klingonenkater

    Elvis hat das Gebäude verlassen
    Caillean79

    Caillean79

    23. February 2016 um 20:27

    Das Cover ist herrlich. Elvis ist herrlich. Hausmeister Jupp Boor ist herrlich. Der Rest ist… naja. Ich weiß, es ist immer eine sehr subjektive Sache und deshalb sage ich das auch nur als persönliche Empfindung: für mich als Nur-Katzenliebhaber, aber Nicht-StarTrek-Freak, war das Buch kein wirklicher Genuss. Ja, die Sprache des Ich-Erzählers Max Zadow ist zuweilen witzig und pointiert. Aber manchmal für meine Begriffe auch oft zu „gewollt lustig“. Und die Science Fiction-Einlagen des ewigen Kindes Max, Verzeihung Captain Mäx, waren mir auch zuviel des Guten. Vielleicht bin ich dafür auch einfach schon zu alt!? Manchmal hatte ich das Gefühl, es ging weniger darum, das Zusammenleben mit dem Kater zu beschreiben als vielmehr eine Plattform für diverse darstellungswürdige Aktivitäten seines Besitzers zu haben. Man merkt wohl schon – ich bin nicht richtig warm geworden mit Max. Vielleicht fehlt mir das Enterprise-Gen. Einen wirklichen Sympathieträger hatte das Buch aber für mich: Hausmeister Jupp Boor, ein waschechter Kölner mit dem Herz (und der Zunge) auf dem rechten Fleck. Seine im Dialekt vorgetragenen Sätze sind zum Glück in einem kleinen Anhang am Ende des Buches ins Deutsche übersetzt und können dort in Ruhe noch einmal nachgelesen werden. Alles in allem: ein kurzweiliges Buch, das mich leider nicht durchgängig überzeugt hat. Für Leser, die Katzen mögen (oder auch nicht, siehe Max…) UND Science Fiction-Fans sind, ist es aber bestimmt das Highlight schlechthin. PS: Und wer sich jetzt fragt, wer der Klingonenkater ist, der hat zumindest StarTrek-Grundwissen und kann daher ruhigen Gewissens zu dieser Lektüre greifen. Auch für Elvis gibt es nämlich die Bedrohung durch feindliche Mächte...

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  • Rezension zu Elvis hat das Gebäude verlassen

    Elvis hat das Gebäude verlassen
    KruemelGizmo

    KruemelGizmo

    Ohne böse Vorahnung begleitet Max seine Freundin aufs Land um sich nur einen Wurf süßer Kitten anzuschauen. Denn was tut man nicht alles als Katzenhasser für die Liebe seines Lebens. Erst als Kater Elvis bei der Rückfahrt mit im Auto sitzt, ahnt Max nur was ihm alles noch blüht. Elvis nutzt die nächsten Nächte um seinen Gesang zu perfektionieren, und treibt Max damit fast in den Wahnsinn. Dafür hasst Elvis den Staubsauger, was Max dazu nutzt diesen nun regelmäßig und ausdauernd zu benutzen um sich an dem kleinen Kerl zu rächen. Erst als der fiese Nachbar den Kater ins Visier nimmt merkt Max wie sehr Elvis schon sein Herz erobert hat. Max, ein Katzenhasser und einer Vorliebe für Star Trek und Modelle dieser Raumschiffe, wird von seiner Freundin wirklich über tölpelt und hat ungewollt mit Katzenbaby Elvis einen neuen Mitbewohner. Aller Anfang ist schwer und erst als von außen durch den Nachbar Elvis bedroht wird, wird Max langsam klar wie sehr er ihn ins Herz geschlossen hat. Als Katzenmensch, der ich mit voller Überzeugung und Hingabe bin, mußte ich dieses Buch einfach lesen - und ich wurde auch nicht enttäuscht. Max, der Hauptprotagonist, kann einem schon manchmal echt leid tun, denn jeder, der einem Katzenkind schon mal ein zu Hause gegeben hat, weiß einfach ist was anderes. Aber schnell mutiert er zum typischen Katzenpersonal ohne das ihm das bewusst ist. Nur Katzenhalter oder besser gesagt Katzenpersonal kann nachvollziehen was man nicht alles für seine Vierbeiner tut, und verfolgt Max Werdegang dahin mit einem wissenden Lächeln auf den Lippen. Die Geschichte wird mit viel Witz und Charme erzählt und entlockte mir mehrfach ein kleines Lachen. Ich flog durch die Seiten und verfolgte gerne Elvis Siegeszug in Max Herz und was dieser alles anstellt um seinen Kater vor dem fiesen Nachbarn zu beschützen. Mein Fazit: Eine charmante, witzige und kurzweilige Geschichte, die mein Katzenherz erfreute.

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  • Captain Max Zadow und sein treuer Begleiter L-Vis :)

    Elvis hat das Gebäude verlassen
    TanjaJahnke

    TanjaJahnke

    30. October 2015 um 19:36

    Wenn ich ehrlich bin, war der Kauf dieses Buches eher ein Zufall und dem Umstand geschuldet, dass ich nach über 2 Stunde Warterei auf meinen Zug irgendwie nicht alleine aus dem Buchhandel gehen wollte. Da war die Tatsache, dass der Klappentext so humorvoll klang, natürlich wie Wasser auf meinen Mühlen und ich musste dieses Buch einfach mit nach Hause nehmen und mich in der Geschichte um und mit Elvis verlieren. Tja, und was soll ich sagen? Ich habe dieses Buch nicht gelesen, sondern verschlungen. Warnung vorab! Lest dieses Buch NICHT in der Öffentlichkeit! Denn die Gefahr, dass Ihr in Dauergrinsen, lautem Lachen oder wildem Kichern ausbrecht, ist sehr sehr hoch. Alleine mein Arbeitskollege im Büro - wo ich das Buch in meiner Pause gelesen habe - ist stark versucht, mich auf meinen Geisteszustand untersuchen zu lassen. Doch nun der Reihe nach, schliesslich wollen wir ja nichts überstürzen. Wer nun nach der Studie des Klappentextes und des Covers denkt: "Verrückte Katzenlady", der denkt genauso wie Max Zadow. Denn "Elvis hat das Gebäude verlassen" ist kein direktes Buch FÜR Katzenfreunde, sondern eher der Erfahrungsbericht eines Menschen, der Katzen hasst und unter der Anschaffung seiner Freundin (sie nämlich ist die eigentliche Besitzerin des Katers Elvis) enorm leidet. Angefangen, dass nun ein hässlicher Kratzbaum in seine hübsche Wohnung Einzug hält, über schlaflose Nächte, weil der Kater immerzu spielt und "singt" bis hin zu "Sklavenarbeiten", weil er eine Katzentreppe bauen muss oder als stetiger Türöffner für Elvis dient und vielen vielen anderen leidvollen Szenen und Situationen. Allerdings muss man gestehen, dass ebendieses "Leiden", von dem uns Max Zadow erzählt, auf seine ganz eigene Art einfach nur urkomisch ist...und ehe sich Max versieht, ist aus dem Katzenhasser ein Katzenfreund, der mit der Wasserpistole für Elvis in die Schlacht zieht, geworden. Ein schleichender Prozess von "Die Katze meiner Freundin", "Deine Katze" zu "Unsere Katze". Alles in allem eine sehr, sehr amüsante und liebevolle Geschichte, die ganz ohne Zuckerwatte und Kitsch auskommt und die Katze an sich eigentlich eine Nebenrolle hat, obwohl sie der Mittelpunkt der Geschichte ist. Wer also Geschichten mag, wie sie nur das Leben schreiben kann, , gerne mal herzhaft lacht ohne, dass die Handlung albern wäre, , keine Probleme mit überzogenen Klischees  und keine Angst davor hat sich in Elvis zu verlieben, und das Leben an sich nicht zu ernst nehmen will, der muss dieses Buch lesen. Ich persönlich würde Max Zadows Geschichte mit Mario Barth vergleichen. Nur mit dem Unterschied, dass Mario Barth immerzu über seine Freundin spricht, während Max Zadow halt von seinem Leben mit Elvis, den "Balkon-Nazis" und deren "Hidla-SS-Vogel" berichtet. Ich gebe diesen Buch 5 von 5 Katzentatzen. Eine süße Geschichte für zwischendurch, ohne große Dramen, aber mit jeder Menge Herz und Humor.

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  • Wenn ein Kitten das Leben eines Anti-Katzenmenschen auf den Kopf stellt

    Elvis hat das Gebäude verlassen
    Kerry

    Kerry

    Sommer 2012: Maximilian Zadow, von Beruf Versicherungsmensch, ist zusammen mit seiner Freundin Laura Berger auf dem Weg in ein kleines Dorf, denn über acht Ecken hat Laura erfahren, dass dort kleine Putzelmänner, auch bekannt als Kitten, sind und sie will sie sich nur mal "ansehen". Vor Ort steht Max das Grauen ins Gesicht geschrieben - der Bauernhof, auf dem es die Kitten geben soll, entpuppt sich als Geflügelfarm und die Frau des Besitzers ist das, was man wohl katzenverrückt nennen könnte. Nicht nur die Kitten sind bei ihr, sondern auch die Elterntiere - und alles, wirklich alles ist in dem Haus kätzisch dekoriert. Ein Traum für jeden Katzenfan, ein Alptraum für Max. Der arme, der so gar nicht weiß, wie er sich in einem kätzischen Haushalt verhalten soll, ist irgendwie nicht bei der Sache und als er gefragt wird, wie man eines der Kitten nennen könnte, fällt ihm, auf Grund der kätzischen Frisur des kleinen prompt "Elvis" ein. Das damit die Weichen gestellt sind, ist ihm erst klar, als besagter Elvis zusammen mit ihm und Laura den Rückweg nach Köln antritt. Nur damit das klar ist - Elvis ist der Kater von Laura, Max will mit diesem eigentlich so gar nichts zu tun haben, was sich jedoch prompt ändert, als Laura umgehend alles für den kleinen Liebling besorgt, angefangen von Katzenstreu, über Futter bis hin zum Kratzbaum und Max die ehrenvolle Aufgabe zuteil wird, alles in die Wohnung zu schleppen und diplomatisch zu klären, wo was postiert wird. Dennoch, Max ist wenig angetan vom neuen Mitbewohner - und bekommt prompt Unterstützung von Christopher Schulz, einem Nachbarn, der das ganze jedoch eher belustigt betrachtet, immerhin muss er sich nicht mit einer Katze herumärgern. Um den ganzen noch die Krone aufzusetzen, fällt ihm Schulz in den Rücken und baut den vermaledeiten Kratzbaum auf, dessen Aufbauanleitung Max "zufällig" verloren hat. Nun ist das Leben mit einem Kitten, das wissen Katzenbesitzer, alles, aber nicht langweilig. Wenn man auch noch, wie Max, ein Hobby hat, das mit dem Zusammenbauen und Ausstellen von Star-Trek-Raumschiffmodellen zu tun hat, weiß der erfahrene Katzenhalter, dass das in den wenigsten Fällen funktioniert. So auch in diesem Fall, denn der kleine Schlingel Elvis hat auch ein reges Interesse an diesen Modellen, doch anders als Max, spielt er mit diesen und sie gehen zu Bruch, was die Stimmung von Max dem kleinen Mitbewohner gegenüber natürlich alles andere als begünstigt. Geplant ist, dass der kleine Kerl auf absehbare Zeit Freigang bekommt, sodass Max die ehrenvolle Aufgabe hat, nach einer Zeichnung Lauras, eine Katzentreppe für den Gemeinschaftsgarten zu bauen. Tatsächlich ist besagte Treppe bald fertig und ruft prompt den Nachbarn Dr. Ferdinand Hiller auf den Plan, einen berenteten Sprachwissenschaftler, der sich, Sorgen um die Vogelpopulation im Garten macht, denn immerhin ist eine Katze ein Raubtier und eine Gefährdung für die Vogelwelt. Ein skurriler Nachbarschaftskrieg steht an, doch vor dem Freigang steht noch ein anderes Thema auf dem Plan: Elvis muss kastriert werden - und bei dem Gedanken, dass dem armen kleinen Elvis die Eier entfernt werden, fühlt sich Max auf einmal dem Kater doch sehr verbunden ... Wenn ein Kitten das Leben eines Anti-Katzenmenschen auf den Kopf stellt! Der Plot wurde abwechslungsreich und realistisch erarbeitet. In der Tat ist es faszinierend zu beobachten, wie Anti-Katzenmensch Max versucht, erst Klein-Elvis zu ignorieren und dann nach und nach eine Verbrüderung stattfindet, die spätestens dann ersichtlich ist, als bei Klein-Elvis die Kastration ansteht - ein No-Go in den Augen von Max. Als dann auch noch der Nachbar gegen den kleinen Kater wettert, ist Max Kampfgeist geweckt. Die Figuren wurden authentisch erarbeitet und ganz ehrlich, wie kann man eigentlich nicht dahinschmelzen, wenn man ein Kitten sieht? Gut, manche Menschen, wie Max, brauchen halt etwas länger, aber irgendwann wird auch aus ihm ein Katzenpersonal, wie es im Buche steht, das bereit ist, sich zum Wohle der Katze mit dem Nachbarn anzulegen. Den Schreibstil empfand ich als sehr angenehm zu lesen, sodass ich sagen kann, dass mir das Buch wirklich schöne Lesestunden bereitet hat und eine tolle Lektüre beinhaltet, nicht nur für Katzenfans.

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    • 4
    parden

    parden

    06. October 2015 um 09:48