Maxe L’Hermenier

 3.9 Sterne bei 9 Bewertungen

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Cover des Buches Schöne und das Biest, Die (ISBN: 9783958390744)

Schöne und das Biest, Die

 (9)
Erschienen am 01.09.2015

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Rezension zu "Schöne und das Biest, Die" von Maxe L’Hermenier

Die Schöne und das Biest - Maxe L'Hermenier
Lena2310vor einem Jahr

Meine Meinung:

Auch diesen Comic habe ich bei der Leipziger Buchmesse am Stand des Splitter Verlages liegen sehen und musste es direkt haben. Märchen bzw. Neuinterpretationen davon können mich eigentlich immer überzeugen.

Die Geschichte, wie sie in diesem Comic erzählt wurde, kannte ich tatsächlich so noch nicht. Allerdings hat sie mir wirklich gut gefallen. Bella wohnt mit ihrem Vater und ihren Schwestern in einer kleinen Stadt, die ab und an von Kreaturen überannt wird, die nach verunreinigten Seelen ausschau halten. Bella lässt sich anstelle ihres Vaters mitnehmen und gelangt so in ein Schloss, welches im Himmel liegt. Dort wohnt das Biest, welches verunreinigte Seelen für sein verzaubertes Schloss holen muss damit seine Frau von einem bösen Fluch beseitigt wird. Natürlich hilft Bella ihm. Meine Hoffnung war, dass sich Bella und das Biest ineinander verlieben, aber da kommt es doch alles anders als man denkt. Eine wirklich interessante Erzählung um 'Die Schöne und das Biest'. Ich mochte Bella und ihren Mut und finde es klasse, dass sie keinen Moment gezögert hat und bei den Dingen geholfen hat.

Nur der Zeichenstil hat mir dieses Mal nicht allzu sehr zugesagt. Ich kann nicht mal genau sagen wieso. Ich war einfach kein Freund davon. Für mich darf es gerne noch etwas märchenhafter und detailgetreuer sein. Der Comic war teilweise wirklich düster, aber der Zeichenstil wurde immer der Stimmung angepasst. Manchmal waren die Seitenränder z.B. schwarz, manchmal weiß. Das hat mir gefallen. Trotzdem hat mir insgesamt auch dieser Comic wieder sehr gut gefallen. Leider sind Comics immer so schnell ausgelesen. Jetzt muss ich mir wohl erstmal wieder neuen Lesestoff besorgen.



Fazit:

Der Zeichenstil war nicht ganz mein Fall, aber die Handlung konnte mich von sich überzeugen.

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Rezension zu "Schöne und das Biest, Die" von Maxe L’Hermenier

Interessante Neuinterpretation
Flaventusvor 2 Jahren

Es gibt wohl kaum ein Märchen, das in so vielen Varianten erzählt wurde, wie das französische Märchen “Die Schöne und das Biest”, so dass es im Grunde genommen kaum ein Werk gibt, das dieses originalgetreu erzählt. Auch dieser Comic nimmt sich so manche Freiheit und wandelt die Geschichte zu seinem Gunsten hin und wieder ab.

Erzählung

Das tut der Geschichte keinen Abbruch, denn im Gegensatz zu anderen Märchen wird es kaum Leser geben, die die Originalfassung kennen und auf eine originalgetreue Erzählung wert legen. Vielmehr handelt es sich bei dieser Variante um ein recht stimmiges Werk, in dem sich die markantesten Aspekte der Geschichte wiederfinden lassen.

Erzählt wird die Geschichte allerdings ein wenig wirr, was vor allem am Anfang zu etwas Ratlosigkeit beim Leser führt. Was ist nun Gegenwart, was Vergangenheit, was ist ein Traum und was Realität. Der Leser liest sich durch die Seiten und erfreut sich an teils opulenten Grafiken, nur um erst im späteren Teil die Zusammenhänge erklärt zu bekommen. Hier lohnt sich ein nochmaliges Lesen.

Illustration

Die Grafiken können allerdings über das gesamte Buch hinweg überzeugen. Hin und wieder leisten sich die Zeichner den ein oder anderen Ausrutscher, so dass die Optik ein wenig matschig aussieht. Zudem unterstreicht der wirre Stil manchmal etwas die wirre Erzählung, was eventuell gewollt sein könnte.

Der überwiegende Teil kann dann doch mit einer sehr interessanten und ausdrucksstarken Grafik überzeugen und entschädigt schlussendlich für den ein oder anderen Ausrutscher.

Fazit

Diese Neuinterpretation des alten Märchens »Die Schöne und das Biest« ist interessant erzählt und optisch gut umgesetzt. Nur an manchen Stellen verlässt den Comic die gute Qualität, bleibt am Ende dann doch sehr lesenswert. Zumindest solange der Leser sich für Märchen-Umsetzungen im dunklen Gewand zu begeistern weiß.

Diese Rezension findet sich auch auf meinem Bücherblog.

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Rezension zu "Schöne und das Biest, Die" von Maxe L’Hermenier

Ganz anders aber wunderschön
Emma.Woodhousevor 2 Jahren

Inhalt:
Belle liebt Bücher und ihre Familie. Ihren Schwestern hingegen ist die Schönheit und Geld das Wichtigste. Leider verliert der Vater immer mehr an Boden weil ein Schiff nach dem anderen von Piraten geplündert und verbrannt werden. Und dann taucht auch noch ein riesen Luftschiff mit Dämonen auf, die die schmutzigen Seelen der Leute einsammeln. Sie wollen auch Belles Familie holen doch sie bietet sich als Ersatz an. Auf dem Schiff lernt sie das Biest kennen und fällt damit nicht nur in ein Abenteuer, das sie sich nicht mal durch ihre Bücher erahnen konnte sondern wird auch mit einem unheilvollen Fluch konfrontiert.

Meinung:
Super starkes Cover! Klar und stark treten die beiden Hauptcharaktere hervor - Belle und das Biest. Und diese Märchenadaption hat es wirklich in sich. Die Geschichte ist weit entfernt von ihrem Disney-Pendant.

Belle ist auch hier eine Träumerin, die in Bücherwelten abdriftet aber sie ist auch genauso stark und ehrlich. Ab dem Moment wo wir auf das Biest treffen ändert sich die Geschichte und geht in eine völlig andere Richtung. Das Biest ist auf einem Schiff mit Dämonen unterwegs und sammelt Seelen ein. Es holt sich nur die schwärzesten und schmutzigsten Seelen. Dementsprechend düster und brutal sind die Bilder. Aber es gibt auch einen Fluch, der ihn dazu zwingt und da kommt trotz all der Gewalt die Romantik ins Spiel. Die Geschichte des Biestes ist wirklich traurig und bittersüß.
Der Comic ist mutig und die Bilder sind beeindruckend. Es gibt viele Details zu entdecken und man kann eine ganze Weile auf jeder Seite verbringen um es in sich aufzusaugen.
Das Spannende ist das es eben kein süßes Märchen ist. Da kann man nur sagen: Bitte mehr davon!

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