Maxi Hill

 4.5 Sterne bei 10 Bewertungen

Neue Bücher

Am Ende bleibt ein Zauber

Neu erschienen am 25.09.2018 als Taschenbuch bei Regia-Co-Work.

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...und niemand wird es je erfahren

...und niemand wird es je erfahren

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Erschienen am 19.04.2016
Die kalten Spuren im heißen Wüstensand

Die kalten Spuren im heißen Wüstensand

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Erschienen am 12.06.2017
Vor dem Glück

Vor dem Glück

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Erschienen am 04.10.2016
Bitteres Begehren

Bitteres Begehren

 (1)
Erschienen am 12.02.2017
Afrika - Mein Schmerz um Enkembe

Afrika - Mein Schmerz um Enkembe

 (1)
Erschienen am 23.09.2016
AFRIKA - Im Auftrag der Geier

AFRIKA - Im Auftrag der Geier

 (1)
Erschienen am 21.08.2013
Am Ende bleibt ein Zauber

Am Ende bleibt ein Zauber

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Erschienen am 25.09.2018
2 merkwürdige Todesfälle - Band 1

2 merkwürdige Todesfälle - Band 1

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Erschienen am 08.06.2012

Neue Rezensionen zu Maxi Hill

Neu
MariaKornflints avatar

Rezension zu "Die kalten Spuren im heißen Wüstensand" von Maxi Hill

Die Welt durch Maxi Hills Augen sehen
MariaKornflintvor einem Jahr

Malala Yousafzai, jüngste UN-Friedensbotschafterin sagt:
„Lasst uns unsere Bücher und Stifte in die Hand nehmen. Sie sind unsere mächtigsten Waffen.“

Maxi Hill könnte ein Vorbild der Kinderrechtsaktivistin sein. Wie schon in ihrer Erzählung “Afrika - Mein Schmerz um Enkembe“, stellt sich die Autorin auch in ihrem neuen Buch “Die kalten Spuren im heißen Wüstensand“ auf die Seite der Entrechteten.
Gleich die ersten beiden Sätze machen klar, worum es in dieser Geschichte geht: ums nackte Überleben.

„Könnte der Allmächtige von oben herabblicken, würde er ein Häufchen unglücklicher Menschen durch eine Welt stapfen sehen, die kein barmherziger Gott erschaffen haben kann. Wer hier seinen Fuß setzt, ist verloren“.

Auch für uns Leser*innen ist kein Rückzug in Komfortzonen möglich; Angst, Hitze, fehlende Hygiene, Hunger und Durst sind allgegenwärtig, allein die Vorstellung daran ist Qual. Dem Drang, fernes Leiden auszublenden, stemmt sich Maxi Hill mit der unbeugsamen Geduld ihrer klaren Sprache entgegen und verhilft uns Verdrängungskünstler*innen damit zu humanistischen Weitblicken.
In unserer Wohlstandswelt, die sich jetzt gerade mit Mauern, Grenzen und eindimensionalen Parolen vor dem mitverschuldeten Elend abzuschotten versucht, ist die Autorin eine unermüdliche Ruferin.
Maxi Hill weiß ihre Worte als schärfste Waffe perfekt zu nutzen. Sie ist unsere LB–Friedensbotschafterin.Kommentar  Suchen Sie Votin

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lesefreude_books avatar

Rezension zu "Die kalten Spuren im heißen Wüstensand" von Maxi Hill

Eine berührende Geschichte
lesefreude_bookvor einem Jahr

Hoffnungsvoll zieht eine Gruppe Menschen durch die afrikanische Wüste Richtung Meer. Das erklärt Ziel ist Europa. Mit der Hoffnung auf ein besseres Leben nehmen die Menschen diese gefährliche Reise auf sich.

Der Wüstensand dringt in Nasen und Rachen. Die trockene heiße Luft macht das Atmen schwer. Wasser gibt es nur wenig. Dzemilas Kräfte reichen nicht und sie stirbt. Sie lässt die sechzehnjährige Ashanti und deren kleinen Bruder Kanzi zurück. Von nun an sind die Kinder bei ihrer Flucht auf sich alleine gestellt. Immer wieder beschwört Ashanti ihren Bruder: Wenn wir getrennt werden, sehen wir uns in Deutschland wieder. Und plötzlich verschwindet sie. Zurück bleiben lediglich kalte Spuren im heißen Wüstensand.

Maxi Hill schafft es den Leser zu erreichen. Nicht nur zu erreichen, sondern sich nachhaltig und tiefgründig immer wieder in die Gedanken zu schleichen. Das Thema ist aktueller denn je. Gerade wird wieder über die Schließung der Mittelmeerroute gesprochen. Wie auch immer so eine Schließung aussehen mag.

Dabei werden die Flüchtenden oftmals von falschen Vorstellungen gelockt, um die gefährliche Flucht überhaupt auf sich zu nehmen. Vielversprechende Fotos aus dem Internet der reichen europäischen Länder, aber auch Beispiele erfolgreich Geflüchteter, erzeugen ein falsches Bild. Das man mit offenen Armen empfangen wird, ist schon lange vorbei.

Ein Gefühl der Machtlosigkeit und Hilflosigkeit stellt sich beim Lesen von „Die kalten Spuren im heißen Wüstensand“ ein. Die europäische Flüchtlingspolitik steht vor unzähligen Herausforderungen. Man will den Menschen helfen. Rasch drängt sich die Frage auf wie diese Hilfe aussehen soll oder wie sie richtig ist?

So ist sicherlich auch die Entwicklungshilfe vor Ort ein relevanter Faktor. Doch bringt es nichts unsere westlichen Vorstellungen eines richtigen Lebens afrikanischen Buschmenschen aufzuzwingen.

Maxi Hill beleuchtet neben den Strapazen der Flucht auch die Ängste und Sorgen der Menschen in Europa genauer gesagt in Lampedusa. Jene Insel auf der, aufgrund der Nähe zu Afrika, viele Flüchtlinge landen. Lampedusa fühlt sich vom Rest Europas im Stich gelassen. Touristen bleiben aus und selbst der früher lukrative Fischfang wird zur Herausforderung. Wrack- und teilweise sogar Leichenteile verfangen sich in den Fischernetzen.

Ein weiteres Mal besticht Maxi Hill mit ihrer eindringlichen, schonungslosen Erzählweise. „Die kalten Spuren im heißen Wüstensand“ liest sich wie ein spannender Krimi und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Doch handelt es sich hier nicht um eine fiktive Geschichte sondern um authentische Schicksale, die niemanden kalt lassen sollten. „Die kalten Spuren im heißen Wüstensand“ ist ein Buch, das ich jedem nur wärmsten empfehlen kann.

 

Maxi Hill hat mir das eBook zur Verfügung gestellt. Die Rezension wurde davon nicht beeinflusst.

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loralees avatar

Rezension zu "Vor dem Glück" von Maxi Hill

Mit vielen Zwischentönen, einfühlsam und spannend zugleich
loraleevor 2 Jahren

Vier Personen, die jede für sich ein schweres Päckchen zu tragen hat. Vier Schicksale, die eng miteinander verwoben sind. Vier Menschen, die nur das Eine wollen und glauben es nicht erreichen zu können. Was macht es eigentlich so schwer, glücklich zu sein?

Da ist Nelli, eine junge Frau, deren Verhältnis zu Männern stark geschädigt ist durch ihr geschwächtes Selbstbewusstsein und einem gewalttätigen Ehemann. Ihre Freundin Mia versucht ihr zu helfen, aber aus welcher Motivation heraus? Ninja ist Tochter von Nelli und ihr Augenstern. Sie wünscht sich um jeden Preis einen Vater. Und schließlich treffen wir Tom, einen ehemaligen Soldaten, der nach einem Einsatz in Afghanistan unter postraumatischen Störungen leidet.

In ihrem Roman "Vor dem Glück" untersucht Maxi Hill den Umgang der sehr unterschiedlichen Persönlichkeiten mit den großen Eigenschaften im Leben: Schicksal, Unglück und Glück. All diese Personen haben ein mehr oder weniger stark ausgeprägte soziale Störung. Maxi Hill dringt Schicht für Schicht tief in die menschliche Psyche ein und läßt dabei keine Zwischentöne aus. Nacheinander stellt sie die vier Hauptfiguren ihres Romans in den Fokus, um sie am Ende von ihrer schweren Last zu erlösen.

Das hört sich alles nach ganz schön hartem Tobak an, aber Maxi Hill schafft es, diese Problematik locker und leicht zu halten. Sie behandelt ihre Figuren mit Respekt und spielt mit der Vorstellungskraft der Leser*innen, indem sie vieles nur andeutet und den Rest der Fantasie der Leser*innen überlässt. Die Handlung ist interessant und spannend zugleich und man fragt sich als Leser*in, wohin mag das Schicksal diese unglücklichen Menschen führen? Man ahnt auch schon, dass sie am Ende das Glück finden werden, was der Titel des Romans schon verrät: Vor dem Glück - Die wundervollste Geschichte von einem total verrückten Weg zum Glück . Das ist nicht nur ein sehr schöner Titel, das ist auch ganz schön beruhigend - und total verrückt zugleich.

Maxi Hill hat hier einen Roman für ein breites Publikum vorgelegt, der interessant und spannend ist aber auch nachdenklich stimmt. Sie verwebt die Schicksale dieser vier Menschen so geschickt miteinander, dass ich manchmal über ihre Genialität schmunzeln muss. Die Geschichte liest sich wie mitten aus dem Leben gegriffen und lässt auch sozialkritische Töne nicht aus. Ein sehr empfehlenswerter Roman.

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