Alice = Alice

von Maxi Schilonka 
4,3 Sterne bei40 Bewertungen
Alice = Alice
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Positiv (32):
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Spannende Idee & kreative Umsetzung. Besonders das Ende ist super gelungen - da kann ich über die kleineren Schwächen gut hinwegsehen.

Kritisch (1):
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Diese Märchenadaption lässt viel Potenzial ungenutzt und präsentiert stattdessen eine sehr unglaubwürdige Story mit missglücktem Tempo.

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Inhaltsangabe zu "Alice = Alice"

Die Eltern von Alice und ihrer Zwillingsschwester Scarlett haben sich vor einiger Zeit scheiden lassen. Alice lebt bei ihrer Mutter und Scarlett bei ihrem Vater, und alles wäre auch so geblieben, wenn ... ja wenn Scarlett nicht aus dem Fenster gefallen wäre. Scarlett landet im Krankenhaus, liegt im Koma und die Ärzte gehen von einem Selbstmordversuch aus.
Alice stellt daraufhin Nachforschungen an und nimmt die Rolle ihrer Schwester ein. Sie wohnt beim Vater, geht auf Scarletts Schule und trifft die gleichen Personen. Mit Hilfe der Zeichnungen, die sie im Zimmer ihrer Zwillingsschwester findet, reist Alice in ihr Unterbewusstsein. Und dort trifft sie auf Herzogin, Herzkönigin, Grinsekatze, Hutmacher und eine Teegesellschaft. Bald lernt sie, die Parallelen zur Realität zu deuten und erfährt dabei Geheimnisse, die sie sich so nie hätte träumen lassen. Denn wie so oft liegen Wirklichkeit und Fiktion näher zusammen, als man glaubt.

Eine spannende Reise durch die moderne Variante der von Lewis Carroll geschaffenen Zauberwelt, die sich dabei überraschend neu definiert. Es ist eine Erzählung eines Jugendromans, der in die Tiefe, weit unter die Haut, geht und für Leser jeden Alters zur Fahrt durch den Kaninchenbau wird.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783959623391
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:268 Seiten
Verlag:Papierverzierer Verlag
Erscheinungsdatum:23.03.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    katha_dbnos avatar
    katha_dbnovor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Spannende Idee & kreative Umsetzung. Besonders das Ende ist super gelungen - da kann ich über die kleineren Schwächen gut hinwegsehen.
    Außergewöhnliche und kreative Adaption

    Bereits am Klappentext merkt man, dass "Alice = Alice" nicht einfach bloß eine moderne Neuerzählung von "Alice im Wunderland" ist. Maxi Schilonka bettet Lewis Carrolls Geschichte geschickt in eine Art Contemporary-Roman mit Mystery-/Fantasy-Elementen ein, bei dem der Schwerpunkt auf der “Detektivarbeit“ der jugendlichen Protagonistin liegt. Auf so ein Crossover muss man erst einmal kommen!
    Der Roman beginnt bereits spektakulär mit Scarletts Sturz aus dem Fenster. Gerade weil mir als Leserin sämtliche Informationen fehlten, war ich sofort neugierig. Man fragt sich sofort, was geschehen ist, dass Scarlett an diesen Punkt gelangt ist. Nach dem Prolog wechselt die Perspektive zu ihrer Zwillingsschwester Alice, die fortan die einzige Erzählstimme bleibt. Erfrischend fand ich, dass hier nicht von dieser magischen Verbindung die Rede ist, die Zwillingen meist nachgesagt wird. Alice und Scarlett mögen zwar gleich aussehen und auch häufig miteinander telefonieren, aber sie sind auch grundverschiedene Persönlichkeiten und ihre Beziehung ist nicht so eng, dass sie wissen, was die andere gerade denkt, tut oder fühlt. Dass Alice Scarlett dennoch liebt, wird daran ersichtlich, wie sehr sie sich um sie sorgt. Nicht nur der Sturz selbst, sondern auch Scarletts verändertes Äußeres (starker Gewichtsverlust, andere Haar- und Augenfarbe) schockieren sie. Bei ihr schrillen sämtliche Alarmglocken, denn sie glaubt, Scarlett wäre vielleicht von ihren Mitschülern gemobbt worden. Deshalb fasst sie den Entschluss, verkleidet als Scarlett undercover in ihre Schule zu ermitteln. An dem Punkt war ich etwas zwiegespalten: Einerseits fand ich es gut, dass Schilonka den Entscheidungssprozess abgekürzt und gleich den Stein ins Rollen gebracht hat. Andererseits war es doch merkwürdig, wie wenig ihre Eltern gegen Alice' Plan protestiert haben und ein polizeiliches Eingreifen scheinbar gar nicht in Erwägung gezogen wurde. Das ist jedoch nur ein minimaler Kritikpunkt meinerseits.
    Der Hauptteil ist nicht weniger ereignisreich wie die Einleitung. Erstens muss sich Alice mit Scarletts Umfeld vertraut machen, zweitens muss sie immer auf der Hut sein, dass ihre Tarnung nicht auffliegt (woran sie gleich am ersten Tag kläglich scheitert) und muss möglichst unauffällig nach Hinweisen und Anhaltspunkten suchen. Durch die Reise in Scarletts Unterbewusstsein (aka das Wunderland) machen ihre Ermittlungsarbeiten einen gewaltigen Sprung nach vorn. Hier kommen dann die fantastischen Elemente ins Spiel. Alice durchläuft die verschiedenen Stationen (Schrumpfszene, Teeparty, Spiel mit der Herzkönigin usw.) und begegnet den gleichen Figuren (Grinskatze, Hutmacher, Märzhase, Raupe usw.), die aus Lewis Carrolls Geschichte bekannt sind. Schilonkas Eigenleistung daran ist, dass sie alles, was im Wunderland geschieht, mit der realen Welt verknüpft. Zum Beispiel hat jeder Charakter in der Fantasiewelt einen Gegenpart im RL. Genau das macht die Adaption so spannend. All die Elemente, die einen als Kind früher so fasziniert und ins Staunen versetzt haben, werden neu interpretiert und erhalten im Kontext der Handlung eine ganz neue Bedeutung. Somit wurde es für mich als Leserin eine ganz andere Art von Entdeckungsreise, bei der Bekanntes in neuem Licht dargestellt wird. Ebenso wie Alice versucht man als Leser, das Knäuel zu entwirren - ein wenig Denkarbeit ist also auch nötig. Es gab zwar ein paar Stellen, die ich als etwas schwächer empfunden habe als andere, aber meiner Meinung nach kann man nicht von einem Roman erwarten, dass absolut jede Passage dramatisch und/oder emotional aufgeladen ist. Insgesamt war das Spannungsniveau konstant im oberen Bereich. Besonders das Ende ist Schilonka wunderbar gelungen. Die Enthüllung, wer sich hinter der Herzkönigin verbirgt, kam für mich überraschend, was bei einer solchen Story ein großer Pluspunkt ist.
    Etwas gehadert habe ich mit dem inkonsistenten Erzählstil. Manchmal schleichen sich einige altmodische Formulierungen in die ansonsten moderne Ausdrucksweise. Ich weiß nicht genau, ob das auf den Einfluss der Originalgeschichte zurückzuführen ist oder einfach Schilonkas Schreibstil ist, jedenfalls hat mich das zu Beginn irritiert. Man gewöhnt sich allerdings mit der Zeit daran.
    In Bezug auf die Akteure habe ich wenig zu bemängeln. Obwohl der Fokus eindeutig auf Alice liegt und man Scarlett nie in Aktion erlebt (schließlich liegt sie im Koma), bekommt man doch ein gutes Gespür für ihre Person. Getreu dem Motto "Zeig mir deine Freunde und ich sag dir, wer du bist" lernt man das meiste über Scarlett durch die Erzählungen ihres unmittelbaren Umfeldes (dass man sie als "Freunde" bezeichnen kann, sei mal so dahingestellt). Scarlett lässt sich wohl am besten als Alphaweibchen beschreiben: zielstrebig, charismatisch und auch etwas arrogant und manipulativ. Sie hat bei mir nicht gerade Sympathien geweckt. Alice war quasi die andere Seite der Medaille: deutlich bescheidener, zurückhaltender und bodenständiger und damit um einiges angenehmer. Die ein oder andere Figur wurde vielleicht etwas bei der Ausgestaltung vernachlässigt, aber in Anbetracht der Länge der Geschichte fand ich das weniger problematisch.

    Fazit
    Diese Adaption von "Alice im Wunderland" hat meine Erwartungen definitiv übertroffen. Durch die Einbettung in den Ermittlungskontext bekam die Originalgeschichte einen ganz anderen Sinngehalt und die Richtung, die Schilonka eingeschlagen hat, hat mir definitiv gefallen. Die Autorin hat mit diesem Werk sehr viel Kreativität und Einfallsreichtum bewiesen, wodurch Fans von Adaptionen jeder Art (wie ich) voll auf ihre Kosten kommen.

    Rezension auf Buntes Tintenfässchen

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    Sandschs avatar
    Sandschvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Endlich mal kein Happy End! Oder doch?
    Endlich mal kein Happy End! Oder doch?

    Endlich mal ein Geschichte ohne Happy End. Oder doch? Am besten fange ich von vorne an. Mit "Alice = Alice" hat Maxi Schilonka eine tolle Märchenadaption geschaffen, die sowohl spannend und zauberhaft ist, aber auch zum Nachdenken anregt. Wer "Alice im Wunderland" kennt, wird hier auf viele bekannte Gesichter treffen und sich direkt wohlfühlen. Und trotzdem hat diese Geschichte auch einen gewissen Touch eines Krimis, auf den Spuren der Wahrheit, die nicht immer einfach zu finden ist.

    Der Schreibstil ist locker und flüssig zu lesen. Die fantasievollen Beschreibungen der Umgebung gaben mir einen zauberhaften Einblick. Die spannungsgeladene Suche nach der Wahrheit verbirgt oft auch Dinge, die man besser hätte ruhen lassen sollen und doch wird man gerade dadurch stärker und weiser.

    Die Protagonisten sind liebevoll gezeichnet, haben ihre Ecken und Kanten, wirken authentisch und glaubhaft, und konnten somit definitiv einen Platz in meinem Herzen erobern. Alice hat eine Zwillingsschwester. Ihre Eltern haben sich vor einem Jahr getrennt und die Mädchen irgendwie auch, denn Alice wohnt bei ihrer Mutter und ihre Zwillingsschwester wohnt bei ihrem Vater. 

    Nach dem mysteriösen Fenstersturz von Scarlett, liegt diese im Koma. Alice hat die Idee in die Rolle von Scarlett zu schlüpfen, um zu erfahren, warum Scarlett das getan hat. Vielleicht wirkt dieser Umstand anfänglich ein wenig verrückt, ist aber auch sehr mutig von ihr. Tatsächlich konnte ich anfangs nicht jeden ihrer Gedankengänge nachvollziehen, aber nach und nach fügte sich alles wie ein Puzzle zusammen.

    Der Leser geht mit Alice auf eine spannende und gleichzeitig erschreckende Reise in die tiefen Abgründe der Seele eines Menschen, wodurch einem wieder bewusst wird, dass mehr Schein als Sein ist, dass das Äußere oft täuscht und hinter der Fassade etwas ganz anderes lauert. Die Autorin hat geschickt einen Übergang zwischen der Realität zur fiktiven Welt erschaffen. 

    Die Autorin weiß wie man einen Spannungsbogen aufbaut, aufrecht erhält und wiederholt durch unvorhersehbare Wendungen unterbricht. Stück für Stück setzt sich das Puzzle zusammen, so dass am Ende alles aufgelöst wird. Wenn auch nicht sehr detailreich, aber dennoch zufriedenstellend. Hier hätte ich mir trotzdem ein paar mehr Informationen gewünscht.

    Fazit: 
    "Alice = Alice" ist eine wundervolle und zudem moderne Version von "Alice im Wunderland", die mir persönlich sehr gefallen hat. Gerade der Spagat zwischen Realität und Fiktion konnte mich in ihren Bann ziehen. Die liebevoll gezeichneten Protagonisten hauchen der Geschichte leben ein und die spannende Suche nach der Wahrheit peppen das ganze auf. So zauberhaft die Geschichte auch ist, regt sie gleichzeitig zum Nachdenken an.

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    Geschichten-Welts avatar
    Geschichten-Weltvor 8 Monaten
    Alice = Alice

    Diese Adaption von Alice im Wunderland war wirklich gut.


    Wir haben hier nicht das typische Alice fällt ins Wunderland und wandert durch das seltsame Land, sondern Alice kann in das Unterbewusstsein ihrer Schwester reisen und versucht dort herauszufinden warum sie versucht hat sich um zu bringen. Währenddessen geht sie als ihre Schwester verkleidet in die Schule und versucht auch dort mehr heraus zu finden. Die Idee der Geschichte ist mal etwas anderes und ich fand sie auch sehr spannend.


    Was mir nicht ganz so gefallen hat war die erste Reise ins Wunderland. Es war sehr plötzlich und Alice hat sich meiner Meinung nach zu wenig gewundert was überhaupt passiert ist.


    Das Ende hat mir zwar gefallen, aber ich finde man hätte es noch mehr ausbauen können. Es wird etwas abprubt abgebrochen und der Rest wird nur mit einem Brief erklärt. Da hätte ich mir ein bisschen mehr gewünscht und ein paar Fragen blieben offen.


    Die Geschichte war spannend und auch wenn man Vermutungen hat was passiert ist, wird man zum Ende hin komplett aufgeklärt.


    Fazit: Empfehlenswert

    Punkte: 4 von 5 Punkten

    Band: Einzelband

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    An-chans avatar
    An-chanvor 8 Monaten
    Moderne Alice im Wunderland Adaption

    "Alice = Alice" ist eine Adaption von Alice im Wunderland, die in unserer modernen Zeit spielt, jedoch öfters in das Wunderland als "Traum" oder "Parallelwelt" wechselt. Diese wird durch Alice' im Koma liegende Schwester Scarlett geschaffen und Alice findet schnell heraus, wie sie in diese Welt wechseln kann, um ihrer Schwester hoffentlich aus dem Koma zu helfen.

    Die erste Hälfte des knapp 250 Seiten langen Buches gefiel mir weniger. Alles wirkt überhastet, als würde die Autorin möglichst zügig an die wichtigen Handlungspunkte kommen wollen. Dadurch ergeben sich vor allem zu Beginn ein paar kleine Logikfehler oder zumindest schlecht durchdachte Punkte. Beispielsweise nimmt Alice die "Traumwelt" sehr schnell hin und kommt innerhalb von Sekunden darauf, dass es kein richtiger Traum ist, sondern Scarletts Unterbewusstsein. Ich wäre da verwirrter gewesen und hätte es definitiv als komischen Traum abgetan, statt sofort die Verbindung zur Schwester herzustellen - vor allem da ansonsten absolut keine Hinweise auf den Glauben an Übernatürliches oder ähnliche zurückliegende Ereignisse bestanden.
    Ein weiteres Beispiel ist, als direkt zu Beginn Alice angeblich beste Freundinnen (die danach nie wieder eine Rolle spielten, logisch...) nachfragen, ob die Eltern sich getrennt haben und nicht wissen, dass Scarlett beim Vater wohnt, obwohl die Scheidung schon ein Jahr her ist.
    Außerdem kennt Alice Märchen wie Aschenputtel, aber "Alice im Wunderland" gibt es in dieser Buchwelt nicht. Das ist wenig nachvollziehbar und hätte konsequenter umgesetzt werden oder erklärt werden müssen.
    Auch sich als Scarlett auszugeben kam viel zu plötzlich und dass das von allen unterstützt wird, halte ich für unglaubwüdig. Naheliegender wäre, zuerst andere Möglichkeiten zur Nachforschung in Betracht zu ziehen.

    Allerdings beschränken sich diese nicht ganz logischen Punkte auf die erste Buchhälfte. Danach nimmt die Handlung an Fahrt auf und wird spannend - nicht alles ist, wie es scheint - weder im Wunderland noch in der Realität. Vor allem die Wunderlandszenen konnten mich durch ihre Verrücktheit und die sichtbaren Parallelen zum Alice-Original überzeugen. Zum Ende hin folgen dann auch noch einige Überraschungen, mit denen ich nicht gerechnet hatte, die mich teilweise echt schockiert haben, zum Nachdenken anregen und die mich letztlich dem Buch gegenüber positiver stimmen konnten.

    Der Schreibstil ist einfach, aber flüssig und voller ironischer/sarkastischer Bemerkungen, was den Lesespaß erhöht. Trotzdem bleibt in den wichtigen Szenen ein gutes Maß an Ernsthaftigkeit bestehen.

    Fazit: Wer den holprigen, überhasteten Beginn des Buches nicht zu genau nimmt, wird mit einem tollen, überraschenden Ende belohnt. Leseempfehlung vor allem für Alice-im-Wunderland-Fans!

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    MissTalchenvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Diese Märchenadaption lässt viel Potenzial ungenutzt und präsentiert stattdessen eine sehr unglaubwürdige Story mit missglücktem Tempo.
    Das etwas andere Happy End

    „Vielleicht war das mein größter Fehler. Zu erwarten, dass die Welt sich zum Guten wendet. Für einen kurzen Augenblick konnte ich spüren, wie sich Glück anfühlt, wie Zufriedenheit schmeckt und Schönheit aussieht. Es war eine Lüge."

    Ich durfte das Buch im Rahmen einer Leserunde lesen und hatte mich auf eine spannende, stimmungsvolle Märchenadaption gefreut ... leider wurde ich enttäuscht.

    Zur Story: Als Alice' Zwillingsschwester Scarlett nach einem vermeintlichen Selbstmordversuch im Koma liegt, nimmt Alice die Sache selbst in die Hand und stellt eigene Nachforschungen an. Sie nimmt den Platz ihrer Schwester ein und reist mit Hilfe von Scarletts Zeichnungen in ihr Unterbewusstsein. Doch wie sollen ihr eine Grinsekatze, Herzkönigin und ein Hutmacher Aufschluss darüber geben, was mit ihrer Schwester passiert ist?

    Meine Meinung: Ich muss zugeben, dass ich Alice im Wunderland nie gelesen, sondern immer nur den Film gesehen habe. Vielleicht war das der Fehler...

    Geschildert wird die Handlung aus der Perspektive von Alice, leider handelt sie aber all zu oft total unlogisch und unüberlegt.
    Auch die angedeuteten Konflikte boten zwar Potenzial, wurden am Ende aber leider nicht genutzt und viele Fragen blieben unbeantwortet. Dadurch wirkte die Story total inszeniert und konnte mich nicht packen.

    Verstärkt hat diesen Effekt auch das in meinen Augen missglückte Tempo. Passiert anfangs über weite Teile rein gar nichts, überschlagen sich gegen Ende plötzlich die Ereignisse und vor allem Erkenntnisse. Das wirkte nicht nur unrealistisch, sondern war obendrein für den Leser auch noch frustrierend.

    Der Schreibstil konnte zwar mit der ein oder anderen, tiefgründigen Formulierung glänzen, war insgesamt aber leider recht unbeholfen und holprig. Zu oft störte die einfache Wortwahl den Lesefluss.

    Der Twist am Ende jedoch war interessant, wenn auch komplett unglaubwürdig und das Ende meiner Meinung nach so schockierend, dass es mich tatsächlich zum Nachdenken anregte.

    Ich vergebe 1,5 Sterne.

    Mein Fazit: Diese Märchenadaption lässt viel Potenzial ungenutzt und präsentiert stattdessen eine sehr unglaubwürdige Geschichte mit vollkommen missglücktem Tempo.

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    AnjaScvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Tolle Märchenadaption zu Alice im Wunderland, gekoppelt mit "Das doppelte Lottchen"
    Spannende Märchenadaption

    Gemeinsam mit Alice treten wir die Reise ins Wunderland an. Wir treffen dort auf altbekannte und liebgewonnene Figuren aus Lewis Carrols Roman. Die Grinsekatze, die Raupe, die Haselmaus, die Herzkönigen, die Spielkarten und natürlich die Teegesellschaft mit dem verrückten Hutmacher.
    In diesem Roman stellt das Wunderland die Verbindung zwischen Alice, Ihrer Schwester Scarlett und der realen Welt dar.
    Alice gelingt es mit Hilfe der Reisen ins Wunderland die Vorfälle rund um Scarlett aufzuklären, denn jeder Figur im Wunderland ist auch ein Mensch in der realen Welt zugeordnet.
    Warum hat Scarlett einen Selbstmordversuch unternommen?Was haben die Vorfälle in der Schule damit zu tun?Wer ist der Bösewicht, der für alles verantwortlich ist?
    Fazit:
    Maxi Schilonka hat mit dieser Märchenadaption eine spannende und gelungene Adaption zu Alice im Wunderland geschrieben. Es ist kein Imitat sondern eine völlig neue Geschichte, die wirklich gut erzählt ist.


    Die Reisen ins Wunderland, waren für mich ein bißchen wie nach Hause kommen.
    Die Verknüpfung zur realen Welt hat mir gut gefallen und ich habe tatsächlich mitgerätselt welche Figur wer in der realen Welt ist.
    Bei der Auflösung ist mir dann fast die Spucke weggeblieben, denn damit habe ich nicht gerechnet.


    Von mir gibt es für Alice=Alice eine klare Leseempfehlung mit liebevollen 4,5 von 5 Punkten wegen dem etwas verwirrenden Anfang.



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    TanjaJahnkes avatar
    TanjaJahnkevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eine interessante Mischung von bekannten Klassikern (Alice im Wunderland und Das doppelte Lottchen) gespickt mit modernen Problemen.
    Wenn Alice im Wunderland auf Das doppelte Lottche trifft und einen Sprung ins Heute wagt

    Maxi Schilonka zaubert eine sehr fesselnde und auch skurille Adaption von "Das doppelte Lottchen" und "Alice im Wunderland" aufs Papier und spickt sie mit alltäglichen Teenagerproblemen...Schule, Freunde, Eltern etc...und spricht auch ernste Themen wie Mobbing und Depressionen an. Ohne hierbei im tristen Sumpf zu versinken. Viel mehr lockert sie alles mit den Schrullen der Wunderlandbewohner wie dem Hutmacher oder der Grinsekatze auf.

    Sie fesselt und weiß mit immer neuen Wendungen und Entwicklungen zu überraschen und zu schockieren. Zeitgleich gibt sie dem Leser die Möglichkeit an die Hand mitzurätseln und über etwaige Lösungen zu spekulieren.

    Für mich mein erster Ausflug in Bücher dieser Art und ich bin wahrlich positiv angetan und überrascht.

    Wer hier billigen und kitschigen Abklatsch erwartet, ist gänzlich auf dem falschen Dampfer.

    Von mir gibt es hier 4,5 von 5 Teetassen auch wenn ich anfänglich etwas zäh in die Handlung und ins Wunderland einstieg.

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    abuelitas avatar
    abuelitavor einem Jahr
    im Wunderland....


    Ein Jugendroman, der mich anfangs eher langweilte, dann aber doch so überzeugend wurde, dass ich sehr gute drei Sterne vergeben kann.

    Alice und Scarlett sind Zwillinge und als ihre Eltern sich scheiden lassen, werden sie getrennt – Scarlett kommt zu ihrem Vater, Alice bleibt bei der Mutter. Ein Jahr ist das her und da springt Scarlett plötzlich aus dem Fenster , liegt im Koma und die Ärzte gehen von einem Selbstmordversuch aus.

    Alice kann das nicht glauben und nimmt die Rolle ihrer Schwester ein; sie vermutet Mobbing an der neuen Schule von Scarlett und will um jeden Preis herausfinden, was wirklich geschehen ist. Und wirklich – es geschehen seltsame Dinge dort….

    Als Alice im Zimmer von Scarlett Zeichnungen findet, kann sie in das Unterbewusstsein ihrer Schwester reisen. Und hier trifft sie auf Grinsekatze, eine Teegesellschaft, Hutmacher….

    Der Schreibstil der Autorin ist gut und flüssig und nach,wie gesagt, anfänglichen Schwierigkeiten konnte ich doch in das Buch eintauchen bzw. in die zwei Welten….

    Ein paar Längen gibt es, aber die Wendung zum Schluss ist einfach nur gelungen….

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    Leseeule35s avatar
    Leseeule35vor einem Jahr
    Kurzmeinung: wunderbare Abwandlung von Alice im Wunderland mit Thrillerelementen
    Alice auf modern und doch so voller Fantasie

    Alice = Alice - Autorin Maxi Schilonka, erschienen 23. März 2017 beim Verlag: Papierverzierer Verlag, als Buch und E-Book

    Der Papierverzierer Verlag schreibt selbst: Es ist die Erzählung eines Jugendromans, der in die Tiefe, weit unter die Haut, geht und für Leser jeden Alters zur Fahrt durch den Kaninchenbau wird. Dem kann ich nur voll und ganz zustimmen. Ich war schon immer ein Fan von Alice im Wunderland und habe die Möglichkeit bekommen das Buch Alice = Alice zu lesen, bewerten und rezensieren.

    „Welchen Weg soll ich nehmen?, fragte Alice im Wunderland an einer Kreuzung die Katze. 
Das hängt davon ab, wohin du willst!“

    (Lewis Carroll, aus Alice im Wunderland)

    Zum Inhalt: Die Eltern von Alice und ihrer eineiigen17-jährigen Zwillingsschwester Scarlett Liddell haben sich vor einiger Zeit scheiden lassen. Alice lebt bei ihrer Mutter und Scarlett bei ihrem Vater, und alles wäre auch so geblieben, wenn ... ja wenn Scarlett nicht aus dem Fenster gefallen wäre. Scarlett landet im Krankenhaus, liegt im Koma und die Ärzte gehen von einem Selbstmordversuch aus. Alice stellt daraufhin Nachforschungen an und nimmt die Rolle ihrer Schwester ein. Sie wohnt beim Vater, geht auf Scarletts Schule und trifft die gleichen Personen. Mit Hilfe der Zeichnungen, die sie im Zimmer ihrer Zwillingsschwester findet, reist Alice in ihr Unterbewusstsein.

    Und dort trifft sie auf wunderbare und in der Geschichte liebevoll gestaltete alte Bekannte des Wunderlandes wie die Herzogin, die Herzkönigin, den Herzkönig und Herzbube, die Grinsekatze, die Raupe, Tweedledum & Tweedledee, den Hutmacher und die Teegesellschaft u.v.a.

    Bald lernt Alice, die Parallelen zur Realität zu deuten und erfährt dabei Geheimnisse, die sie sich so nie hätte träumen lassen. Denn wie so oft liegen Wirklichkeit und Fiktion näher zusammen, als man glaubt.

    Wird es Alice schaffen ihre Schwester Scarlett zurück zu holen? Wer steckt hinter all dem?

    „Für einen kurzen Augenblick konnte ich spüren, wie sich Glück anfühlt, wie Zufriedenheit schmeckt und Schönheit aussieht … Es war eine Lüge … Der Tod ist erst der Anfang.“

    Der moderne und flüssige Schreibstil hat mich sehr gefesselt und hat die Geschichte wunderbar wiedergegeben. Die einzelnen Passagen des Wunderlandes und die dort dargestellten Welten wurden faszinierend und beeindruckend beschrieben und man fühlte sich lebendig dabei. Die Detailverliebtheit und die Treue zum Original haben mir sehr gut gefallen. Die Handlung selbst ist sehr spannend, mysteriös, fesselnd, abenteuerlich mit Thrillerelementen und sehr kurzweilig. Obwohl ein gewisser Anteil die Fantasy-Handlung enthält, hat die Geschichte in ihrer wirklichen Welt sehr viel Tiefe und regt sehr zum Nachdenken an. Hier werden ernste Themen wie Macht, Mobbing, Stalking, Abhängigkeit, Gewalt und Suizid angesprochen.

    Die Parallelen zu den Charakteren aus dem Wunderland und der realen Welt sind treffend ausgesucht und dargestellt worden. Wobei einige Personen in der realen Welt wesentlich skurriler und unheimlicher rüberkamen und ihre Rollen sehr lebendig machten.

    Ich fühlte mich sehr wohl beim Lesen, war bestens aufgehoben, konnte mit rätseln und mitfiebern. Eine schöne skurrile und fantastische andere Welt mit fabelhaften Wesen und eine so gar nicht weit weggeholte, leider oft wahrhafte Story in der heutigen Zeit.

    Meine Lieblingscharaktere sind hier eindeutig Alice und die Grinsekatze sowie auch sein Alter Ego Carter.

    Das Cover ist ausschließlich in Rot und Schwarz gehalten und zeigt beide Schwestern im schattierten Halbprofil einander abgewandt. Umgeben sind sie von Spielkarten und Teegeschirr mit Herzmotiv. Ich finde es wunderbar passend und einfach umwerfend, ein richtiger Eyecatcher. Die einzelne Kapitel im Buch sind durch prägnante und passende Überschriften gekennzeichnet.

    Der Verlag verspricht eine spannende Reise durch die moderne Variante der von Lewis Carroll geschaffenen Zauberwelt, die sich dabei überraschend neu definiert. Und wie recht sie behalten haben.

    Mein Fazit: Sehr gelungene Adaption mit treffender Umsetzung und tollen Charakteren. Sollte man sich als Genreliebhaber und Fan von Alice im Wunderland nicht entgehen lassen. Danke für das wunderbare Buch.

    Die Autorin selbst schreibt: „Dieses Buch ist für alle jene, die jeden Tag das Unmögliche schaffen, indem sie es für möglich halten!“ - sehr zutreffend.

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    Sabriiina_Ks avatar
    Sabriiina_Kvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Einfach eine klasse Adaption! Tolle Charaktere, spannende Wendungen und ein wundersames Land das so manche Überraschungen bereit hält! :)
    Eine außergewöhnliche Märchenadaption

    Wer mich kennt, der weiß dass ich ein großer Fan von Märchenadaptionen bin. Ich finde es immer super spannend wie die Grundgeschichte aufgenommen und verarbeitet wird und was am Ende dabei herauskommt.
    „Alice=Alice“ war daher für mich super interessant, weil die Basisgeschichte „Alice im Wunderland“ ja eine Geschichte voller Merkwürdigkeiten, Unlogiken und einer Menge Phantasie darstellt. Ich war zu Beginn des Buches super gespannt, wie das in der Adaption umgesetzt werden würde.
    Ich kam auch direkt sehr gut in die Geschichte rein und lernte die Protagonistin, namens Alice, wer hätte es gedacht, kennen. Sie ist ein ziemlich selbstbewusstes, starkes und auch sehr kluges Mädchen, die sagt was sie denkt. Mir gefiel diese Kombination von Charaktereigenschaften direkt von er ersten Seite an. Deshalb fand ich sie von Anfang an sehr sympathisch und habe mich gerne von ihr in die Geschichte und damit ins Wunderland ziehen lassen.
    Die Grundidee, die in dieser Adaption verarbeitet ist, liegt darin, dass es nicht Alices eigenes Wunderland ist, in das sie reist, sondern das von ihrer im Koma liegenden Zwillingsschwester Scalett. Dort trifft sie auf die vielen verschiedenen Charaktere aus dem Wunderland wie zum Beispiel die Grinsekatze, die Teegesellschaft und natürlich auch die böse Herzkönigin. Sie alle sowie das ganze Geschehen im Wunderland scheinen Parallelen zum Geschehen in der Realität zu haben. Das machte es für mich als Leser besonders spannend. Ich habe richtig mitgefiebert und versucht herauszufinden, wer welches Figurenpendant darstellt. Durch diese Verknüpfung zwischen Realität und Fiktion wurde die Geschichte zu einer richtig runden Sache.


    Die vielen Charaktere, denen man im Laufe der Geschichte begegnet sind allesamt wirklich gut ausgearbeitet. Jeder Charakter hat individuelle Eigenschaften und Facetten, die im Laufe des Buches zum Tragen kommen. Was mir an dieser Stelle besonders gut gefallen hat war, dass die Autorin sich bei den Figuren und ihren Persönlichkeitsmerkmales weitestgehend an das Original gehalten hat. Dadurch bekamen alle Figuren einen Wiedererkennungswert und man fühlte sich noch näher an den Charakteren dran, einfach weil man sie schon irgendwie kannte. Am besten hat mir tatsächlich die Protagonistin gefallen, einfach weil sie eine so starke Persönlichkeit hat und es mich sehr beeindruckt hat, wie sehr sie um ihre Schwester gekämpft hat.
    Auch die Gestaltung des Wunderlandes ist der Autorin in meinen Augen wirklich gut gelungen. Sie skizziert mit einer sehr treffenden Wortwahl auf eine wunderbare Art die Szenerien, sodass sie in meinem Kopf schnell Gestalt angenommen haben und ich mir alles bildlich sehr gut vorstellen konnte.
    Im Laufe der Geschichte durchwandert der Leser gemeinsam mit der Protagonistin die Szenerien, stets auf der Suche nach ihrer Schwester. Dabei bleibt die Spannung durchgängig auf einem recht hohen Level, da die Handlung sowohl in der Realität als auch im Wunderland voranschreitet und permanent etwas passiert. Es wurde mir beim Lesen an keiner Stelle irgendwie langweilig. Stattdessen habe ich das Buch sehr zügig innerhalb weniger Tage gelesen, weil ich unbedingt wissen wollte, sie es am Ende ausgeht. Der flüssige Schreibstil der Autorin kam der Geschichte an dieser Stelle zugute. Ich bin durch die angenehme Wortwahl nur so durch die Seiten geflogen, bis ich auf der letzten Seite war.
    Das Ende gefiel mir persönlich an der Geschichte am allermeisten, einfach weil sie der ganzen Sache noch einmal die Krone aufgesetzt hat. Es gab Wendungen, mit denen ich so nicht gerechnet habe und noch die ein oder andere Überraschung.


    Mein persönliches Fazit:
    Eine wirklich rundum gelungene Märchenadaption von Alice im Wunderland, bei der die Realität und das Wunderland auf eine so geniale Art miteinander verknüpft hat, dass sie mich als Leser fesseln und vom ersten Moment an mitnehmen konnte. Die Spannung, die individuellen Charaktere und auch die Handlung selbst waren einfach so stimmig, dass es für mich zu einem tollen Leseerlebnis wurde!

    Ich vergebe fünf von 5 möglichen Büchern! Eine wirklich tolle Märchenadaption!


    Diese und weitere Rezensionen gibt es wie immer auch auf meinem Blog:
    http://komm-mit-ins-buecherwunderland.blogspot.de/
    und auf meiner FB-Seite zum Blog:
    https://www.facebook.com/Komm-mit-ins-B%C3%BCcherwunderland-1203991562958598/ 

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Papierverzierer_Verlags avatar

    Liebe Rezensentinnen und Rezensenten,

    manchmal sind Bücher tiefsinnig. Mal sind sie actionreich, spannend und dann widerum märchenhaft erzählt. Mal steckt dahinter eine wahre Begebenheit, mal ist es reine Fiktion. Manchmal kann man aber auch keine Trennlinie ziehen zwischen Wirklichkeit und Fiktion.

    Wenn all diese Eigenschaften in einem Buch auf dich warten, was wirst du tun?
    Wenn all diese Worte von einer Autorin geschaffen worden sind, die mit Tabubrüchen an die Oberfläche möchte aus unterschiedlichen Gründen, ja, was wirst du tun?

    Wirst du es lesen?

    Wir laden dich herzlich zu unserer Leserunde mit ein. 

    Es werden 20 E-Books zur Verfügung gestellt.

    Darum geht es übrigens:

    Die Eltern von Alice und ihrer Zwillingsschwester Scarlett haben sich vor einiger Zeit scheiden lassen. Alice lebt bei ihrer Mutter und Scarlett bei ihrem Vater, und alles wäre auch so geblieben, wenn ... ja wenn Scarlett nicht aus dem Fenster gefallen wäre. Scarlett landet im Krankenhaus, liegt im Koma und die Ärzte gehen von einem Selbstmordversuch aus.
    Alice stellt daraufhin Nachforschungen an und nimmt die Rolle ihrer Schwester ein. Sie wohnt beim Vater, geht auf Scarletts Schule und trifft die gleichen Personen. Mit Hilfe der Zeichnungen, die sie im Zimmer ihrer Zwillingsschwester findet, reist Alice in ihr Unterbewusstsein. Und dort trifft sie auf Herzogin, Herzkönigin, Grinsekatze, Hutmacher und eine Teegesellschaft. Bald lernt sie, die Parallelen zur Realität zu deuten und erfährt dabei Geheimnisse, die sie sich so nie hätte träumen lassen. Denn wie so oft liegen Wirklichkeit und Fiktion näher zusammen, als man glaubt.

    Eine spannende Reise durch die moderne Variante der von Lewis Carroll geschaffenen Zauberwelt, die sich dabei überraschend neu definiert. Es ist eine Erzählung eines Jugendromans, der in die Tiefe, weit unter die Haut, geht und für Leser jeden Alters zur Fahrt durch den Kaninchenbau wird.

    Die Autorin: Maxi Schilonka

    Maxi Schilonka entdeckte schon in früher Kindheit ihre Begeisterung für fantastische Literatur und fremde Kulturen. Sie ist leidenschaftliche Weltenbummlerin und lebte nach dem Schulabschluss einige Zeit in Tokyo. Heute studiert sie in Berlin Anglistik und Geschichtswissenschaft an der Humboldt Universität. Wenn sie gerade nicht über einem neuen Manuskript brütet, erkundet sie die Straßen ihrer Heimatstadt, vertieft sich in eine neue Sprache oder betätigt sich als Hobbyregisseurin.


    Bitte beantwortet uns für die Bewerbung noch folgende Fragen (BEIDE!):

    Was fasziniert dich so an ALICE IM WUNDERLAND und welche Version besonders? Außerdem interessiert uns: Wo veröffentlichst du deine Rezensionen?

    Wir freuen uns auf dich!

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    P.P.S.: Wir haben sogar noch eine Sonderaktion für alle, auch die, die nicht bei der Leserunde letzten Endes gewonnen haben: Wer seine Rezensionen innerhalb von 4-6 Wochen nach Start der Leserunde hier bei Lovelybooks einstellt, hüpft automatisch in den Lostopf für ein Goodiepaket, das wir unter allen verlosen werden. Für jeden Link einer Plattform, auf dem eure Rezension erscheint, hüpft ihr einmal in den Lostopf. Teilen erwünscht. Im Paket mit inbegriffen sind gleich mehrere Schätze. *g* Eins können wir euch verraten: Es wird euch überraschen.

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