Maxi Schilonka Alice = Alice

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Inhaltsangabe zu „Alice = Alice“ von Maxi Schilonka

Die Eltern von Alice und ihrer Zwillingsschwester Scarlett haben sich vor einiger Zeit scheiden lassen. Alice lebt bei ihrer Mutter und Scarlett bei ihrem Vater, und alles wäre auch so geblieben, wenn ... ja wenn Scarlett nicht aus dem Fenster gefallen wäre. Scarlett landet im Krankenhaus, liegt im Koma und die Ärzte gehen von einem Selbstmordversuch aus.
Alice stellt daraufhin Nachforschungen an und nimmt die Rolle ihrer Schwester ein. Sie wohnt beim Vater, geht auf Scarletts Schule und trifft die gleichen Personen. Mit Hilfe der Zeichnungen, die sie im Zimmer ihrer Zwillingsschwester findet, reist Alice in ihr Unterbewusstsein. Und dort trifft sie auf Herzogin, Herzkönigin, Grinsekatze, Hutmacher und eine Teegesellschaft. Bald lernt sie, die Parallelen zur Realität zu deuten und erfährt dabei Geheimnisse, die sie sich so nie hätte träumen lassen. Denn wie so oft liegen Wirklichkeit und Fiktion näher zusammen, als man glaubt.

Eine spannende Reise durch die moderne Variante der von Lewis Carroll geschaffenen Zauberwelt, die sich dabei überraschend neu definiert. Es ist eine Erzählung eines Jugendromans, der in die Tiefe, weit unter die Haut, geht und für Leser jeden Alters zur Fahrt durch den Kaninchenbau wird.

Diese Märchenadaption lässt viel Potenzial ungenutzt und präsentiert stattdessen eine sehr unglaubwürdige Story mit missglücktem Tempo.

— MissTalchen

Tolle Märchenadaption zu Alice im Wunderland, gekoppelt mit "Das doppelte Lottchen"

— AnjaSc

Eine interessante Mischung von bekannten Klassikern (Alice im Wunderland und Das doppelte Lottchen) gespickt mit modernen Problemen.

— TanjaJahnke

wunderbare Abwandlung von Alice im Wunderland mit Thrillerelementen

— Leseeule35

Alice mal anders. Kann man als Alice-Fan mal lesen.

— ClaraOswald

Ein Buch, dass zum Nachdenken anregt.

— Meine_Magische_Buchwelt

Mitreißende und spannende Umsetzung von "Alice im Wunderland"

— Angelin4ik

Moderne, geniale Inszenierung der berühmten Lewis-Caroll-Geschichte. 4,5 Sterne

— SaintGermain

Teenie Alice im Wunderland. Eine jugendliche Interpretation des klassischen Kinderbuches

— mysticcat

Gelunge Adaption von Alice im Wunderland. Tolles Wunderland und spannend umgesetzte Geschichte. Nicht nur für Alice Fans empfehlenswert.

— Nenatie

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Wenn man den zähen Anfangsteil erstmal geschafft hat,wird es richtig spannend. Der interessante Plot und das Setting konnten mich überzeugen

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  • Leserunde zu "Alice = Alice" von Maxi Schilonka

    Alice = Alice

    Papierverzierer_Verlag

    Liebe Rezensentinnen und Rezensenten, manchmal sind Bücher tiefsinnig. Mal sind sie actionreich, spannend und dann widerum märchenhaft erzählt. Mal steckt dahinter eine wahre Begebenheit, mal ist es reine Fiktion. Manchmal kann man aber auch keine Trennlinie ziehen zwischen Wirklichkeit und Fiktion. Wenn all diese Eigenschaften in einem Buch auf dich warten, was wirst du tun? Wenn all diese Worte von einer Autorin geschaffen worden sind, die mit Tabubrüchen an die Oberfläche möchte aus unterschiedlichen Gründen, ja, was wirst du tun? Wirst du es lesen? Wir laden dich herzlich zu unserer Leserunde mit ein.  Es werden 20 E-Books zur Verfügung gestellt. Darum geht es übrigens: Die Eltern von Alice und ihrer Zwillingsschwester Scarlett haben sich vor einiger Zeit scheiden lassen. Alice lebt bei ihrer Mutter und Scarlett bei ihrem Vater, und alles wäre auch so geblieben, wenn ... ja wenn Scarlett nicht aus dem Fenster gefallen wäre. Scarlett landet im Krankenhaus, liegt im Koma und die Ärzte gehen von einem Selbstmordversuch aus. Alice stellt daraufhin Nachforschungen an und nimmt die Rolle ihrer Schwester ein. Sie wohnt beim Vater, geht auf Scarletts Schule und trifft die gleichen Personen. Mit Hilfe der Zeichnungen, die sie im Zimmer ihrer Zwillingsschwester findet, reist Alice in ihr Unterbewusstsein. Und dort trifft sie auf Herzogin, Herzkönigin, Grinsekatze, Hutmacher und eine Teegesellschaft. Bald lernt sie, die Parallelen zur Realität zu deuten und erfährt dabei Geheimnisse, die sie sich so nie hätte träumen lassen. Denn wie so oft liegen Wirklichkeit und Fiktion näher zusammen, als man glaubt. Eine spannende Reise durch die moderne Variante der von Lewis Carroll geschaffenen Zauberwelt, die sich dabei überraschend neu definiert. Es ist eine Erzählung eines Jugendromans, der in die Tiefe, weit unter die Haut, geht und für Leser jeden Alters zur Fahrt durch den Kaninchenbau wird. Die Autorin: Maxi Schilonka Maxi Schilonka entdeckte schon in früher Kindheit ihre Begeisterung für fantastische Literatur und fremde Kulturen. Sie ist leidenschaftliche Weltenbummlerin und lebte nach dem Schulabschluss einige Zeit in Tokyo. Heute studiert sie in Berlin Anglistik und Geschichtswissenschaft an der Humboldt Universität. Wenn sie gerade nicht über einem neuen Manuskript brütet, erkundet sie die Straßen ihrer Heimatstadt, vertieft sich in eine neue Sprache oder betätigt sich als Hobbyregisseurin. Bitte beantwortet uns für die Bewerbung noch folgende Fragen (BEIDE!): Was fasziniert dich so an ALICE IM WUNDERLAND und welche Version besonders? Außerdem interessiert uns: Wo veröffentlichst du deine Rezensionen? Wir freuen uns auf dich! P.S.: Falls ihr Blogger seid, meldet euch bei uns unter support@papierverzierer.de, um so regelmäßig über Rezensionsexemplare, News und allerlei Aktionen informiert zu sein. P.P.S.: Wir haben sogar noch eine Sonderaktion für alle, auch die, die nicht bei der Leserunde letzten Endes gewonnen haben: Wer seine Rezensionen innerhalb von 4-6 Wochen nach Start der Leserunde hier bei Lovelybooks einstellt, hüpft automatisch in den Lostopf für ein Goodiepaket, das wir unter allen verlosen werden. Für jeden Link einer Plattform, auf dem eure Rezension erscheint, hüpft ihr einmal in den Lostopf. Teilen erwünscht. Im Paket mit inbegriffen sind gleich mehrere Schätze. *g* Eins können wir euch verraten: Es wird euch überraschen. Selbstverständlich könnt ihr euch auch gern in unserem Newsletter anmelden! Newsletter VerlagFolgt uns auch auf den Netzwerkseiten - zum Beispiel auf facebook, twitter und google+!

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  • Das etwas andere Happy End

    Alice = Alice

    MissTalchen

    20. July 2017 um 13:19

    „Vielleicht war das mein größter Fehler. Zu erwarten, dass die Welt sich zum Guten wendet. Für einen kurzen Augenblick konnte ich spüren, wie sich Glück anfühlt, wie Zufriedenheit schmeckt und Schönheit aussieht. Es war eine Lüge."Ich durfte das Buch im Rahmen einer Leserunde lesen und hatte mich auf eine spannende, stimmungsvolle Märchenadaption gefreut ... leider wurde ich enttäuscht.Zur Story: Als Alice' Zwillingsschwester Scarlett nach einem vermeintlichen Selbstmordversuch im Koma liegt, nimmt Alice die Sache selbst in die Hand und stellt eigene Nachforschungen an. Sie nimmt den Platz ihrer Schwester ein und reist mit Hilfe von Scarletts Zeichnungen in ihr Unterbewusstsein. Doch wie sollen ihr eine Grinsekatze, Herzkönigin und ein Hutmacher Aufschluss darüber geben, was mit ihrer Schwester passiert ist?Meine Meinung: Ich muss zugeben, dass ich Alice im Wunderland nie gelesen, sondern immer nur den Film gesehen habe. Vielleicht war das der Fehler...Geschildert wird die Handlung aus der Perspektive von Alice, leider handelt sie aber all zu oft total unlogisch und unüberlegt.Auch die angedeuteten Konflikte boten zwar Potenzial, wurden am Ende aber leider nicht genutzt und viele Fragen blieben unbeantwortet. Dadurch wirkte die Story total inszeniert und konnte mich nicht packen.Verstärkt hat diesen Effekt auch das in meinen Augen missglückte Tempo. Passiert anfangs über weite Teile rein gar nichts, überschlagen sich gegen Ende plötzlich die Ereignisse und vor allem Erkenntnisse. Das wirkte nicht nur unrealistisch, sondern war obendrein für den Leser auch noch frustrierend. Der Schreibstil konnte zwar mit der ein oder anderen, tiefgründigen Formulierung glänzen, war insgesamt aber leider recht unbeholfen und holprig. Zu oft störte die einfache Wortwahl den Lesefluss.Der Twist am Ende jedoch war interessant, wenn auch komplett unglaubwürdig und das Ende meiner Meinung nach so schockierend, dass es mich tatsächlich zum Nachdenken anregte.Ich vergebe 1,5 Sterne.Mein Fazit: Diese Märchenadaption lässt viel Potenzial ungenutzt und präsentiert stattdessen eine sehr unglaubwürdige Geschichte mit vollkommen missglücktem Tempo.

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  • Spannende Märchenadaption

    Alice = Alice

    AnjaSc

    16. July 2017 um 10:48

    Gemeinsam mit Alice treten wir die Reise ins Wunderland an. Wir treffen dort auf altbekannte und liebgewonnene Figuren aus Lewis Carrols Roman. Die Grinsekatze, die Raupe, die Haselmaus, die Herzkönigen, die Spielkarten und natürlich die Teegesellschaft mit dem verrückten Hutmacher.In diesem Roman stellt das Wunderland die Verbindung zwischen Alice, Ihrer Schwester Scarlett und der realen Welt dar.Alice gelingt es mit Hilfe der Reisen ins Wunderland die Vorfälle rund um Scarlett aufzuklären, denn jeder Figur im Wunderland ist auch ein Mensch in der realen Welt zugeordnet.Warum hat Scarlett einen Selbstmordversuch unternommen?Was haben die Vorfälle in der Schule damit zu tun?Wer ist der Bösewicht, der für alles verantwortlich ist?Fazit:Maxi Schilonka hat mit dieser Märchenadaption eine spannende und gelungene Adaption zu Alice im Wunderland geschrieben. Es ist kein Imitat sondern eine völlig neue Geschichte, die wirklich gut erzählt ist.Die Reisen ins Wunderland, waren für mich ein bißchen wie nach Hause kommen.Die Verknüpfung zur realen Welt hat mir gut gefallen und ich habe tatsächlich mitgerätselt welche Figur wer in der realen Welt ist.Bei der Auflösung ist mir dann fast die Spucke weggeblieben, denn damit habe ich nicht gerechnet.Von mir gibt es für Alice=Alice eine klare Leseempfehlung mit liebevollen 4,5 von 5 Punkten wegen dem etwas verwirrenden Anfang.

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  • Wenn Alice im Wunderland auf Das doppelte Lottche trifft und einen Sprung ins Heute wagt

    Alice = Alice

    TanjaJahnke

    15. July 2017 um 12:20

    Maxi Schilonka zaubert eine sehr fesselnde und auch skurille Adaption von "Das doppelte Lottchen" und "Alice im Wunderland" aufs Papier und spickt sie mit alltäglichen Teenagerproblemen...Schule, Freunde, Eltern etc...und spricht auch ernste Themen wie Mobbing und Depressionen an. Ohne hierbei im tristen Sumpf zu versinken. Viel mehr lockert sie alles mit den Schrullen der Wunderlandbewohner wie dem Hutmacher oder der Grinsekatze auf.Sie fesselt und weiß mit immer neuen Wendungen und Entwicklungen zu überraschen und zu schockieren. Zeitgleich gibt sie dem Leser die Möglichkeit an die Hand mitzurätseln und über etwaige Lösungen zu spekulieren.Für mich mein erster Ausflug in Bücher dieser Art und ich bin wahrlich positiv angetan und überrascht.Wer hier billigen und kitschigen Abklatsch erwartet, ist gänzlich auf dem falschen Dampfer.Von mir gibt es hier 4,5 von 5 Teetassen auch wenn ich anfänglich etwas zäh in die Handlung und ins Wunderland einstieg.

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  • im Wunderland....

    Alice = Alice

    abuelita

    09. July 2017 um 11:27

    Ein Jugendroman, der mich anfangs eher langweilte, dann aber doch so überzeugend wurde, dass ich sehr gute drei Sterne vergeben kann.Alice und Scarlett sind Zwillinge und als ihre Eltern sich scheiden lassen, werden sie getrennt – Scarlett kommt zu ihrem Vater, Alice bleibt bei der Mutter. Ein Jahr ist das her und da springt Scarlett plötzlich aus dem Fenster , liegt im Koma und die Ärzte gehen von einem Selbstmordversuch aus.Alice kann das nicht glauben und nimmt die Rolle ihrer Schwester ein; sie vermutet Mobbing an der neuen Schule von Scarlett und will um jeden Preis herausfinden, was wirklich geschehen ist. Und wirklich – es geschehen seltsame Dinge dort….Als Alice im Zimmer von Scarlett Zeichnungen findet, kann sie in das Unterbewusstsein ihrer Schwester reisen. Und hier trifft sie auf Grinsekatze, eine Teegesellschaft, Hutmacher….Der Schreibstil der Autorin ist gut und flüssig und nach,wie gesagt, anfänglichen Schwierigkeiten konnte ich doch in das Buch eintauchen bzw. in die zwei Welten….Ein paar Längen gibt es, aber die Wendung zum Schluss ist einfach nur gelungen….

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  • Alice auf modern und doch so voller Fantasie

    Alice = Alice

    Leseeule35

    30. June 2017 um 19:43

    Alice = Alice - Autorin Maxi Schilonka, erschienen 23. März 2017 beim Verlag: Papierverzierer Verlag, als Buch und E-Book Der Papierverzierer Verlag schreibt selbst: Es ist die Erzählung eines Jugendromans, der in die Tiefe, weit unter die Haut, geht und für Leser jeden Alters zur Fahrt durch den Kaninchenbau wird. Dem kann ich nur voll und ganz zustimmen. Ich war schon immer ein Fan von Alice im Wunderland und habe die Möglichkeit bekommen das Buch Alice = Alice zu lesen, bewerten und rezensieren. „Welchen Weg soll ich nehmen?, fragte Alice im Wunderland an einer Kreuzung die Katze. 
Das hängt davon ab, wohin du willst!“ (Lewis Carroll, aus Alice im Wunderland) Zum Inhalt: Die Eltern von Alice und ihrer eineiigen17-jährigen Zwillingsschwester Scarlett Liddell haben sich vor einiger Zeit scheiden lassen. Alice lebt bei ihrer Mutter und Scarlett bei ihrem Vater, und alles wäre auch so geblieben, wenn ... ja wenn Scarlett nicht aus dem Fenster gefallen wäre. Scarlett landet im Krankenhaus, liegt im Koma und die Ärzte gehen von einem Selbstmordversuch aus. Alice stellt daraufhin Nachforschungen an und nimmt die Rolle ihrer Schwester ein. Sie wohnt beim Vater, geht auf Scarletts Schule und trifft die gleichen Personen. Mit Hilfe der Zeichnungen, die sie im Zimmer ihrer Zwillingsschwester findet, reist Alice in ihr Unterbewusstsein. Und dort trifft sie auf wunderbare und in der Geschichte liebevoll gestaltete alte Bekannte des Wunderlandes wie die Herzogin, die Herzkönigin, den Herzkönig und Herzbube, die Grinsekatze, die Raupe, Tweedledum & Tweedledee, den Hutmacher und die Teegesellschaft u.v.a. Bald lernt Alice, die Parallelen zur Realität zu deuten und erfährt dabei Geheimnisse, die sie sich so nie hätte träumen lassen. Denn wie so oft liegen Wirklichkeit und Fiktion näher zusammen, als man glaubt. Wird es Alice schaffen ihre Schwester Scarlett zurück zu holen? Wer steckt hinter all dem? „Für einen kurzen Augenblick konnte ich spüren, wie sich Glück anfühlt, wie Zufriedenheit schmeckt und Schönheit aussieht … Es war eine Lüge … Der Tod ist erst der Anfang.“ Der moderne und flüssige Schreibstil hat mich sehr gefesselt und hat die Geschichte wunderbar wiedergegeben. Die einzelnen Passagen des Wunderlandes und die dort dargestellten Welten wurden faszinierend und beeindruckend beschrieben und man fühlte sich lebendig dabei. Die Detailverliebtheit und die Treue zum Original haben mir sehr gut gefallen. Die Handlung selbst ist sehr spannend, mysteriös, fesselnd, abenteuerlich mit Thrillerelementen und sehr kurzweilig. Obwohl ein gewisser Anteil die Fantasy-Handlung enthält, hat die Geschichte in ihrer wirklichen Welt sehr viel Tiefe und regt sehr zum Nachdenken an. Hier werden ernste Themen wie Macht, Mobbing, Stalking, Abhängigkeit, Gewalt und Suizid angesprochen. Die Parallelen zu den Charakteren aus dem Wunderland und der realen Welt sind treffend ausgesucht und dargestellt worden. Wobei einige Personen in der realen Welt wesentlich skurriler und unheimlicher rüberkamen und ihre Rollen sehr lebendig machten. Ich fühlte mich sehr wohl beim Lesen, war bestens aufgehoben, konnte mit rätseln und mitfiebern. Eine schöne skurrile und fantastische andere Welt mit fabelhaften Wesen und eine so gar nicht weit weggeholte, leider oft wahrhafte Story in der heutigen Zeit. Meine Lieblingscharaktere sind hier eindeutig Alice und die Grinsekatze sowie auch sein Alter Ego Carter. Das Cover ist ausschließlich in Rot und Schwarz gehalten und zeigt beide Schwestern im schattierten Halbprofil einander abgewandt. Umgeben sind sie von Spielkarten und Teegeschirr mit Herzmotiv. Ich finde es wunderbar passend und einfach umwerfend, ein richtiger Eyecatcher. Die einzelne Kapitel im Buch sind durch prägnante und passende Überschriften gekennzeichnet. Der Verlag verspricht eine spannende Reise durch die moderne Variante der von Lewis Carroll geschaffenen Zauberwelt, die sich dabei überraschend neu definiert. Und wie recht sie behalten haben. Mein Fazit: Sehr gelungene Adaption mit treffender Umsetzung und tollen Charakteren. Sollte man sich als Genreliebhaber und Fan von Alice im Wunderland nicht entgehen lassen. Danke für das wunderbare Buch. Die Autorin selbst schreibt: „Dieses Buch ist für alle jene, die jeden Tag das Unmögliche schaffen, indem sie es für möglich halten!“ - sehr zutreffend.

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  • Eine außergewöhnliche Märchenadaption

    Alice = Alice

    Sabriiina_K

    24. June 2017 um 07:35

    Wer mich kennt, der weiß dass ich ein großer Fan von Märchenadaptionen bin. Ich finde es immer super spannend wie die Grundgeschichte aufgenommen und verarbeitet wird und was am Ende dabei herauskommt. „Alice=Alice“ war daher für mich super interessant, weil die Basisgeschichte „Alice im Wunderland“ ja eine Geschichte voller Merkwürdigkeiten, Unlogiken und einer Menge Phantasie darstellt. Ich war zu Beginn des Buches super gespannt, wie das in der Adaption umgesetzt werden würde. Ich kam auch direkt sehr gut in die Geschichte rein und lernte die Protagonistin, namens Alice, wer hätte es gedacht, kennen. Sie ist ein ziemlich selbstbewusstes, starkes und auch sehr kluges Mädchen, die sagt was sie denkt. Mir gefiel diese Kombination von Charaktereigenschaften direkt von er ersten Seite an. Deshalb fand ich sie von Anfang an sehr sympathisch und habe mich gerne von ihr in die Geschichte und damit ins Wunderland ziehen lassen. Die Grundidee, die in dieser Adaption verarbeitet ist, liegt darin, dass es nicht Alices eigenes Wunderland ist, in das sie reist, sondern das von ihrer im Koma liegenden Zwillingsschwester Scalett. Dort trifft sie auf die vielen verschiedenen Charaktere aus dem Wunderland wie zum Beispiel die Grinsekatze, die Teegesellschaft und natürlich auch die böse Herzkönigin. Sie alle sowie das ganze Geschehen im Wunderland scheinen Parallelen zum Geschehen in der Realität zu haben. Das machte es für mich als Leser besonders spannend. Ich habe richtig mitgefiebert und versucht herauszufinden, wer welches Figurenpendant darstellt. Durch diese Verknüpfung zwischen Realität und Fiktion wurde die Geschichte zu einer richtig runden Sache. Die vielen Charaktere, denen man im Laufe der Geschichte begegnet sind allesamt wirklich gut ausgearbeitet. Jeder Charakter hat individuelle Eigenschaften und Facetten, die im Laufe des Buches zum Tragen kommen. Was mir an dieser Stelle besonders gut gefallen hat war, dass die Autorin sich bei den Figuren und ihren Persönlichkeitsmerkmales weitestgehend an das Original gehalten hat. Dadurch bekamen alle Figuren einen Wiedererkennungswert und man fühlte sich noch näher an den Charakteren dran, einfach weil man sie schon irgendwie kannte. Am besten hat mir tatsächlich die Protagonistin gefallen, einfach weil sie eine so starke Persönlichkeit hat und es mich sehr beeindruckt hat, wie sehr sie um ihre Schwester gekämpft hat.Auch die Gestaltung des Wunderlandes ist der Autorin in meinen Augen wirklich gut gelungen. Sie skizziert mit einer sehr treffenden Wortwahl auf eine wunderbare Art die Szenerien, sodass sie in meinem Kopf schnell Gestalt angenommen haben und ich mir alles bildlich sehr gut vorstellen konnte. Im Laufe der Geschichte durchwandert der Leser gemeinsam mit der Protagonistin die Szenerien, stets auf der Suche nach ihrer Schwester. Dabei bleibt die Spannung durchgängig auf einem recht hohen Level, da die Handlung sowohl in der Realität als auch im Wunderland voranschreitet und permanent etwas passiert. Es wurde mir beim Lesen an keiner Stelle irgendwie langweilig. Stattdessen habe ich das Buch sehr zügig innerhalb weniger Tage gelesen, weil ich unbedingt wissen wollte, sie es am Ende ausgeht. Der flüssige Schreibstil der Autorin kam der Geschichte an dieser Stelle zugute. Ich bin durch die angenehme Wortwahl nur so durch die Seiten geflogen, bis ich auf der letzten Seite war. Das Ende gefiel mir persönlich an der Geschichte am allermeisten, einfach weil sie der ganzen Sache noch einmal die Krone aufgesetzt hat. Es gab Wendungen, mit denen ich so nicht gerechnet habe und noch die ein oder andere Überraschung. Mein persönliches Fazit:Eine wirklich rundum gelungene Märchenadaption von Alice im Wunderland, bei der die Realität und das Wunderland auf eine so geniale Art miteinander verknüpft hat, dass sie mich als Leser fesseln und vom ersten Moment an mitnehmen konnte. Die Spannung, die individuellen Charaktere und auch die Handlung selbst waren einfach so stimmig, dass es für mich zu einem tollen Leseerlebnis wurde!Ich vergebe fünf von 5 möglichen Büchern! Eine wirklich tolle Märchenadaption!Diese und weitere Rezensionen gibt es wie immer auch auf meinem Blog:http://komm-mit-ins-buecherwunderland.blogspot.de/ und auf meiner FB-Seite zum Blog:https://www.facebook.com/Komm-mit-ins-B%C3%BCcherwunderland-1203991562958598/ 

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  • sehr nahe an Alice

    Alice = Alice

    Carlosia

    22. June 2017 um 16:22

    Gestaltung:Durch das Cover bekommt das versprechen das dieses Buch nahe an dem Märchen liegt und das es sich um zwei Personen dreht.Inhalt:Alice hat eine Zwillingsschwester die sie seit der Trennung ihrer Eltern nicht mehr oft sieht. Sie lebt bei ihrer Mutter und telefoniert täglich mit ihrer Schwester.Als sie mit ihren Freundinnen was essen ist, bekommt sie einen Anruf von ihrer Mutter woraufhin sie sofort nach Hause geht. Ihre Schwester hatte einen Unfall…Meine Meinung:Dieses Buch hat mir ausgesprochen gut gefallen. Es hält das was es verspricht und lässt einen über gewisse Dinge etwas nachgrübeln.Der Aufbau der Geschichte ist sehr gut. Man wird langsam in die Geschichte eingeführt und erlebt sie mit der Protagonistin hautnah.Die Protagonisten sind toll beschrieben und man hat ein gewisses Bild vor Augen das sich mit der Zeit immer ein wenig verändert.Das für mich Besondere an dem Buch ist einfach das die Geschichte ziemlich nahe an dem Märchen liegt, jedoch auch die richtige Potion neues hat. Es hat eine freihe Handlung um das Märchen und ist daher eine sehr schöne Geschichte für alle Märchenliebhaber unter euch. Die Handlung ist logisch und man kann ihr gut folgen.

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  • Mal was anderes!

    Alice = Alice

    Franzis-Lesewelt

    18. June 2017 um 09:15

    Klappentext Die Eltern von Alice und ihrer Zwillingsschwester Scarlett haben sich vor einiger Zeit scheiden lassen. Alice lebt bei ihrer Mutter und Scarlett bei ihrem Vater, und alles wäre auch so geblieben, wenn ... ja wenn Scarlett nicht aus dem Fenster gefallen wäre. Scarlett landet im Krankenhaus, liegt im Koma und die Ärzte gehen von einem Selbstmordversuch aus. Alice stellt daraufhin Nachforschungen an und nimmt die Rolle ihrer Schwester ein. Sie wohnt beim Vater, geht auf Scarletts Schule und trifft die gleichen Personen. Mit Hilfe der Zeichnungen, die sie im Zimmer ihrer Zwillingsschwester findet, reist Alice in ihr Unterbewusstsein. Und dort trifft sie auf Herzogin, Herzkönigin, Grinsekatze, Hutmacher und eine Teegesellschaft. Bald lernt sie, die Parallelen zur Realität zu deuten und erfährt dabei Geheimnisse, die sie sich so nie hätte träumen lassen. Denn wie so oft liegen Wirklichkeit und Fiktion näher zusammen, als man glaubt. Eine spannende Reise durch die moderne Variante der von Lewis Carroll geschaffenen Zauberwelt, die sich dabei überraschend neu definiert. Es ist eine Erzählung eines Jugendromans, der in die Tiefe, weit unter die Haut, geht und für Leser jeden Alters zur Fahrt durch den Kaninchenbau wird.   *   Meine Meinung  Das etwas andere Alice. Diese Geschichte konnte mich kommplet überzeugen. Man kennt ja nun schon viele Alice Interpretationen, ob Buch, Zeichentrick oder Kinofilm. Viele sind absolute Klasse andere wiederum totaler mist. Hier haben wir eine variante, die kein Klassisches Alice ist aber dennoch vollkommen überzeugen kann!  Das tolle man findet dennoch stellen in dem Buch wo man direkt an das Original denken muss.  Die Protagonisten überzeugt mich hier und passt Charakterlich genau zur geschichte. Die Spannung ist durch weck gegeben, was das Buch nur interessanter macht. Gerne gebe ich hier 5 Sterne da es mal was anderes ist, aber Positiv anders.

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  • Alice & Scarlett.

    Alice = Alice

    ClaraOswald

    17. June 2017 um 22:05

    Alice ist siebzehn und lebt von ihrer Zwillingsschwester Scarlett getrennt. Diese wohnt beim Vater, während Alice bei der Mutter wohnt.Nach einem Unfall versucht Alice herauszufinden, warum Scarlett aus dem Fenster stürzte – nahm sie sich wirklich das Leben? Sie versucht in Scarletts Rolle zu schlüpfen und so mehr über diese zu erfahren, denn obwohl sie jeden Abend chatteten, wusste Alice kaum etwas über ihren Zwilling.In der Schule freundet sie sich als Scarlett mit einem Schüler an, der bereit ist, ihr zu helfen.Gleichzeitig reist sie durch Scarletts Hilfe ins Wunderland und versucht auch dort ihre Schwester zu finden und zu retten.Gut gefallen hat mir Alice Reisemöglichkeit ins Wunderland. Durch die Zeichnungen ihrer Schwester reist sie in deren Unterbewusstsein. Auch dass die Personen in der Realität ein passendes Gegenstück im Wunderland haben. Die Parallelgeschichte im Wunderland hat mir auch gut gefallen, sie ist ziemlich nah am Original von Lewis Carroll. In Scarletts und Alices realem Leben ist es ähnlich dramatisch. Ihre Eltern sind geschieden, besonders die Mutter scheint unter der Trennung zu leiden. Doch Scarletts Unfall lässt die Familie wieder zusammenrücken. Obwohl sie verschieden sind, haben die Zwillinge nur oberflächliche Freundschaften geschlossen, obwohl es ihnen leicht fällt auf Menschen zuzugehen. Erst als Alice auf Scarletts Schule geht, findet sie einen richtigen Freund. Besorgt um Scarlett, unvorsichtig und ohne Plan erforscht sie Scarletts Umwelt und muss feststellen, dass nicht immer alles ist, wie es scheint.In Alices Realwelt gab es – für mich – einige Unstimmigkeiten, dennoch mochte ich die Geschichte im Ganzen. Mit dem Ende musste ich mich erst anfreunden, doch finde ich es schlussendlich passend.Der Anfang, der Prolog wiederum hat mir wirklich sehr gut gefallen; poetisch und melancholisch.

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  • komm_wir_gehen_schaukeln

    Alice = Alice

    komm_wir_gehen_schaukeln

    16. June 2017 um 16:55

    Fazit : Ich muss sagen das ich doch sehr von diesem Buch „verwundert“ bin. Nein im ernst, die Gestaltung der Geschichte war toll. Am besten hat mir einfach ALLES gefallen. Der mix aus neuem und alten ist hervorragend gelungen. Auch die „neuen“ Protagonisten fügen sich wundervoll in ihre neue Umgebung ein. Denn es gibt nicht nur das „Wunderland“ sondern nebenbei auch die Reale Welt. Das Geheimnis der eigenen Schwester ist einfach..... *uff* sprachlos. Ich finde die ganze Kombination der Geschichte einfach irre. Immer wieder fühlte ich mich in das alt bekannte Wunderland zurück versetzt, um anschließend doch wieder in diesem verrückten Buch zu landen.

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  • Super Ideen, nicht ganz so gute Umsetzung!

    Alice = Alice

    Lollyolopop

    16. June 2017 um 13:48

    Inhalt: Nach der Scheidung ihrer Eltern wurden die Zwillinge Alice und Scarlett getrennt und haben nicht mehr viel Kontakt zueinander. Als Scarlett ein schlimmer Unfall passiert und nach einem Fenstersturz im Koma liegt, findet Alice herraus, dass nicht alles so ist, wie es scheint... Sie fasst den Entschluss, in Scarletts Leben einzutauchen, in der Realität und in ihr Unterbewusstsein – das verrückte und verdrehte Wunderland. Sie trifft dort auf die bekannten Figuren, die Ähnlichkeit mit Personen in der Schule ihrer Zwillingsschwester haben. Doch wer ist die böse Herzkönigin, die alle terrorisiert und wahrscheinlich Scarletts Fenstersturz ausgelöst hat? Meine Meinung: Die Handlung des Buches hat viel Potential, ist aber nicht immer ganz gut umgesetzt. Meiner Meinung ist auch der Anfang des Buches super, aber gegen Ende geschieht alles viel zu schnell und wird schlampig, so als ob die Autorin nicht mehr wirklich Lust auf das Schreiben gehabt hätte. Mir gefallen die Charaktere des Buches sehr gut, auch wenn man sich nicht immer 100% in sie und vor allem ihre Entscheidungen hineinversetzten kann. Der Schreibstil ist flüssig und leicht zu lesen, perfekt für das Alter der Zielgruppe. Die Geschichte steckt voll von guten Ideen, und zieht einen am Anfang in den Bann, zieht sich aber im Mittelteil ein bisschen, weil keine neuen Hinweise kommen, und am Ende kommt alles auf einmal auf. Deswegen konnte ich nicht immer mitfiebern. Das Ende ist überhaupt ziemlich unbefriedingend, da vieles offen bleibt und meiner Meinung noch irgendwie etwas fehlt. Ich kann das Buch jedem empfehlen, der SEHR verrückte Geschichten und Alice im Wunderland mag. Fazit: Eine turbulente Geschichte mit viel Potential, die meine Erwartungen insgesamt nicht ganz erfüllt hat, aber trotzdem nett zu lesen ist!

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  • Eine gelungene & moderne Adaption von Alice im Wunderland

    Alice = Alice

    Meine_Magische_Buchwelt

    14. June 2017 um 09:21

    Die Eltern von Alice und ihrer Zwillingsschwester Scarlett haben sich vor einiger Zeit scheiden lassen. Alice lebt bei ihrer Mutter und Scarlett bei ihrem Vater, und alles wäre auch so geblieben, wenn ... ja wenn Scarlett nicht aus dem Fenster gefallen wäre. Scarlett landet im Krankenhaus, liegt im Koma und die Ärzte gehen von einem Selbstmordversuch aus.Alice stellt daraufhin Nachforschungen an und nimmt die Rolle ihrer Schwester ein. Sie wohnt beim Vater, geht auf Scarletts Schule und trifft die gleichen Personen. Mit Hilfe der Zeichnungen, die sie im Zimmer ihrer Zwillingsschwester findet, reist Alice in ihr Unterbewusstsein. Dort trifft sie auf Herzogin, Herzkönigin, Grinsekatze, Hutmacher und eine Teegesellschaft. Bald lernt sie, die Parallelen zur Realität zu deuten und erfährt dabei Geheimnisse, die sie sich so nie hätte träumen lassen. Denn wie so oft liegen Wirklichkeit und Fiktion näher zusammen, als man glaubt.Meine Meinung: Bei diesem Buch handelt es sich um eine moderne Adaption von „Alice im Wunderland“, das der Autorin wirklich gut gelungen ist. Der Schreibstil ist dabei jugendlich und fließend und lässt sich angenehm lesen. Maxi Schilonka hat dafür interessante Charaktere geschaffen, die sich sehr gut in die Geschichte einfügen. Alice Idee, in die Rolle ihrer Schwester zu schlüpfen, wirkt im ersten Augenblick vielleicht etwas verrückt, ist aber gleichzeitig sehr mutig. Auch wenn ich manche ihrer Gedanken und Beweggründe nicht voll und ganz nachvollziehen konnte, so fügte sich nach und nach doch alles zusammen. Richtig anfreunden konnte ich mich mit Alice die ganze Zeit über nicht, da mir bei ihr die nötige Tiefe fehlte, doch hier störte mich das auch garnicht so sehr.Carter war mir hier tatsächlich der einzige Charakter, der mir ans Herz gewachsen ist und das, obwohl man eigentlich kaum etwas von ihm erfährt. Seine Bereitschaft, Alice zu helfen, obwohl deren Geschichte total verrückt klang, fand ich wirklich toll.Es ist eine spannende und gleichzeitig erschreckende Reise in die tiefen Abgründe der Seele eines Menschen, wodurch einem wieder aufgezeigt wird, dass das Äußere eines Menschen täuschen kann und sich hinter der Fassade manchmal etwas vollkommen anderes verbirgt.Dabei ist der Autorin der Übergang von der Realität zur fiktiven Welt sehr gut gelungen. Mit Alice versucht man die Gründe für Scarletts Selbstmordversuch aufzudecken, deckt nach und nach immer mehr auf und am Ende wird schließlich alles aufgelöst. Zwar nicht sehr detailreich, so dass man noch seine eigenen Schlüsse ziehen muss, aber dennoch zufriedenstellend. Fazit: Eine gelungene und sehr moderne Variation vom Kinderbuchklassiker „Alice im Wunderland“, die mir wirklich gut gefallen hat. Dieses Buch regt gleichzeitig zum Nachdenken an.

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  • Rezension zu "Alice = Alice"

    Alice = Alice

    Angelin4ik

    13. June 2017 um 10:56

    Wie der Titel schon verrät, dreht sich dieses Buch um die Geschichte von "Alice im Wunderland". Mittlerweile gibt es schon zahlreiche Adaptionen von dem Märchen, doch mit diesem Werk ist der Autorin etwas Außergewöhnliches gelungen! Alice und Scarlett sind Zwillingsschwestern, welche in zwei völlig verschiedenen Welten bei ihren geschiedenen Elternteilen aufwachsen. Eines Tages erreicht Alice die Nachricht vom Sturz ihrer Schwester aus dem Fenster und damit beginnt die Suche nach der Antwort auf die Frage "Warum?" Dabei sind die Reisen ins Unterbewusstsein ihrer Schwester (welche im Koma liegt) äußert hilfreich, denn dort schlummert das Wunderland...Zunächst hat mir der Schreibstil sehr zugesagt, es war wirklich flüssig zu lesen und man konnte sofort in die Geschichte eintauchen. Die Handlung wirkt durch immer neue Hinweise und Verstrickungen relativ temporeich, wobei man immer wissen will wie es weiter geht. An dieser Stelle muss man sagen, dass die Autorin sehr geschickt mit Hinweisen arbeitet und diese nur häppchenweise serviert werden, um dann doch in einigen Plotttwists aufgelöst zu werden. Teilweise war ich total überrascht und hatte die eine oder andere Wendung wirklich nicht kommen sehen. Durch diesen Handlungsverlauf ist die Spannung von vorne bis hintern garantiert, ich konnte gar nicht aufhören und habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen ;)Besonders gelungen fand ich die Verknüpfung von dem Alice-Märchen und der Erzählrealität: Da das Wunderland in dem Unterbewusstsein ihrer Schwester existiert und Alice auch in der realen Welt nach Antworten sucht, werden zwei Parallelwelten geschaffen, die doch enger zusammenhängen, als man zunächst vermuten mag. Außerdem schafft die Autorin es, menschliche Abgründe durch das Element des Wunderlands so treffend darzustellen, dass der Leser sowohl zum Nachdenken angeregt wird, aber nicht dermaßen geschockt wird sodass der Lesefluss abbricht.Ein kleiner Kritikpunkt wäre meiner Meinung nach, dass am Ende einige Fragen/Aspekte ungeklärt bleiben, welche in der Story eigentlich eine bedeutende Rolle spielen. So bleibt bspw. ungeklärt warum denn genau Scarlett nun aus dem Fenster stürzte...Aber dies nur als kleine Bemerkung. Fazit: Eine spannende Umsetzung von einer Mischung aus Märchen-, Fantasy-, und Schicksalserzählung. Konnte  meine Erwartungen voll überzeugen!

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  • Wunderland trifft auf Realität

    Alice = Alice

    ReiShimura

    09. June 2017 um 07:11

    Die eineiigen Zwillinge Alice und Scarlett leben seit einiger Zeit an verschiedenen Enden der Stadt. Seit der Scheidung der Eltern lebt Alice bei ihrer Mutter, während Scarlett zu ihrem Vater gezogen ist. Aufgrund der räumlichen Trennung ist auch der Kontakt der Zwillinge eingeschlafen und umso härter trifft Alice der Scarletts Fenstersturz. Noch schockierter ist sie, als sie erfährt, dass es möglicherweise ein Selbstmordversuch ihrer Schwester war. Während Scarlett im Koma liegt beschließt Alice kurzentschlossen das Leben ihrer Schwester anzunehmen um herauszufinden wie es zu diesem „Unfall“ kommen konnte. Als Scarlett verkleidet nimmt Alice ihren Platz in der Schule ein und lernt ihre Mitschüler und Freunde kennen. Eines Tages findet sie einige von Scarletts Zeichnungen in ihrem Zimmer. Alice nimmt die Zeichnungen mit ins Krankenhaus in der Hoffnung, ihre Schwester dadurch aus dem Koma zu befreien. Doch alles kommt anders, anstatt das Scarlett wieder aufwacht, findet sich Alice im Wunderland wieder und muss dort einige Abenteuer überstehen.Für mich war es dieses Jahr bereits die zweite „Alice im Wunderland“ Adaption die ich gelesen habe. Auch das erste Buch „Alice – Follow the White“ von Stephanie Kempin ist im Papierverzierer Verlag erschienen. Da mich dieses sehr begeistert hat, habe ich natürlich sehr große Erwartungen in „Alice = Alice“ gesetzt. Leider muss ich sagen, dass ich am Anfang doch ein wenig enttäuscht war. Dies liegt aber weder am Schreibstil von Maxi Schilonka noch an der Geschichte selbst, sondern einfach und allein an meinen Erwartungen. „Alice – Follow the White“ setzt die Figuren aus „Alice im Wunderland“ in einen völligen neuen und ungewohnten Kontext. So etwas hatte ich mir eigentlich auch von „Alice = Alice“ erwartet und genau hier wurden meine Erwartungen enttäuscht, denn die Geschichte bleibt relativ nah am Original dran. Das vorliegende Buch hebt sich jedoch dadurch hervor, dass es auf einmalige und besondere Art und Weise die Realität mit dem Wunderland verknüpft. Dies geschieht mit einer gewissen Leichtigkeit und Schwerelosigkeit, die mich sofort in ihren Bann gezogen hat.Die realen Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet und mit einer großen Liebe zum Detail beschrieben. Bei den Wunderlandcharakteren fehlt mir diese detailtreue an manchen Stellen, für mich persönlich aber nicht weiter tragisch, da ich das Original sehr gut kenne und dadurch die Personen sehr gut vor meinem geistigen Auge sehen kann. Bei den Beschreibungen merkt man dafür wieder die Detailgenauigkeit sehr gut, denn diese werden wiederum sehr ausführlich beschrieben. Des Weiteren fand ich den Schreib- und Erzählstil der Autorin sehr angenehm. Sie schreibt auf eine sehr jugendliche und lockere Art und Weise, ohne dabei aufgesetzt oder gekünstelt zu wirken. Außerdem passt diese legere Sprache hervorragend zu den jungen Charakteren.Leider schwächelt die Geschichte an manchen Stellen ein wenig. Die Idee, dass Alice den Platz ihrer Zwillingsschwester einnimmt, erinnert ein wenig an Erich Kästners „Das doppelte Lottchen“ und ist leider nicht wirklich komplett durchdacht. Alice geht diesen Rollentausch ohne große Vorbereitung an und erkennt recht schnell, dass sie völlig überfordert ist. Soweit kann ich das Ganze auch noch nachvollziehen. Die Schwierigkeiten für mich fangen an dem Punkt an, an dem niemand in der Schule ihr Dasein anzweifelt. Alice stolpert mehr oder weniger durch Scarletts Leben, doch weder Lehrer noch Schüler stellen dies in Frage; leider ein wenig unglaubwürdig.Ansonsten hat mich die Geschichte sehr gefesselt, auch wenn die Spannung nicht wirklich greifbar war. An manchen Stellen hat es sich für mich ein wenig gezogen, aber trotzdem wollte ich immer wissen wie es weiter geht und war von der einen oder anderen Wendung doch sehr überrascht. Ohne vom Inhalt zu viel verraten zu wollen, möchte ich anmerken, dass das Ende für mich doch sehr unerwartet kam.Besonders die Idee, dass Wunderland mit der Realität zu verknüpfen hat mich begeistert und ich gratuliere Autorin Maxi Schilonka für diesen Geniestreich. In meinen Augen ist die Geschichte nicht 100% glaubwürdig und durchdacht. Trotzdem hatte ich ein einmaliges und wunderbares Leseerlebnis.

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