Maxi Schilonka Alice = Alice

(7)

Lovelybooks Bewertung

  • 10 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 4 Leser
  • 5 Rezensionen
(6)
(1)
(0)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Alice = Alice“ von Maxi Schilonka

Die Eltern von Alice und ihrer Zwillingsschwester Scarlett haben sich vor einiger Zeit scheiden lassen. Alice lebt bei ihrer Mutter und Scarlett bei ihrem Vater, und alles wäre auch so geblieben, wenn ... ja wenn Scarlett nicht aus dem Fenster gefallen wäre. Scarlett landet im Krankenhaus, liegt im Koma und die Ärzte gehen von einem Selbstmordversuch aus. Alice stellt daraufhin Nachforschungen an und nimmt die Rolle ihrer Schwester ein. Sie wohnt beim Vater, geht auf Scarletts Schule und trifft die gleichen Personen. Mit Hilfe der Zeichnungen, die sie im Zimmer ihrer Zwillingsschwester findet, reist Alice in ihr Unterbewusstsein. Und dort trifft sie auf Herzogin, Herzkönigin, Grinsekatze, Hutmacher und eine Teegesellschaft. Bald lernt sie, die Parallelen zur Realität zu deuten und erfährt dabei Geheimnisse, die sie sich so nie hätte träumen lassen. Denn wie so oft liegen Wirklichkeit und Fiktion näher zusammen, als man glaubt. Eine spannende Reise durch die moderne Variante der von Lewis Carroll geschaffenen Zauberwelt, die sich dabei überraschend neu definiert. Es ist eine Erzählung eines Jugendromans, der in die Tiefe, weit unter die Haut, geht und für Leser jeden Alters zur Fahrt durch den Kaninchenbau wird.

Alice mal anders

— bk68165
bk68165

Stöbern in Jugendbücher

Perfect – Willst du die perfekte Welt?

Dieses Buch ist PERFEKT!❤ Sehr spannend und fesselnd. Ich liebe Cecelia Ahern!❤

helingizem

Das Reich der sieben Höfe – Dornen und Rosen

Throne of Glass metts Beauty and the Beast

washington96

Das Juwel – Der Schwarze Schlüssel

Ein grandioses Finale!

annasbookshelf

Ana und Zak

Dieses Buch über zwei Teenager,die einen ganzen Tag bis in den Morgenstunden. Auf einer Convention verbringen,war sehr schön zu lesen.

Sarwen

Das unglaubliche Leben der Jessie Jefferson

Der letzte Band der Trilogie um Jessie Jefferson war für mich eher durchschnittlich

vronika22

Neonazi

Sehr ehrlich und sehr interessant.

tine16

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Leserunde zu "Alice = Alice" von Maxi Schilonka

    Alice = Alice
    Papierverzierer_Verlag

    Papierverzierer_Verlag

    Liebe Rezensentinnen und Rezensenten, manchmal sind Bücher tiefsinnig. Mal sind sie actionreich, spannend und dann widerum märchenhaft erzählt. Mal steckt dahinter eine wahre Begebenheit, mal ist es reine Fiktion. Manchmal kann man aber auch keine Trennlinie ziehen zwischen Wirklichkeit und Fiktion. Wenn all diese Eigenschaften in einem Buch auf dich warten, was wirst du tun? Wenn all diese Worte von einer Autorin geschaffen worden sind, die mit Tabubrüchen an die Oberfläche möchte aus unterschiedlichen Gründen, ja, was wirst du tun? Wirst du es lesen? Wir laden dich herzlich zu unserer Leserunde mit ein.  Es werden 20 E-Books zur Verfügung gestellt. Darum geht es übrigens: Die Eltern von Alice und ihrer Zwillingsschwester Scarlett haben sich vor einiger Zeit scheiden lassen. Alice lebt bei ihrer Mutter und Scarlett bei ihrem Vater, und alles wäre auch so geblieben, wenn ... ja wenn Scarlett nicht aus dem Fenster gefallen wäre. Scarlett landet im Krankenhaus, liegt im Koma und die Ärzte gehen von einem Selbstmordversuch aus. Alice stellt daraufhin Nachforschungen an und nimmt die Rolle ihrer Schwester ein. Sie wohnt beim Vater, geht auf Scarletts Schule und trifft die gleichen Personen. Mit Hilfe der Zeichnungen, die sie im Zimmer ihrer Zwillingsschwester findet, reist Alice in ihr Unterbewusstsein. Und dort trifft sie auf Herzogin, Herzkönigin, Grinsekatze, Hutmacher und eine Teegesellschaft. Bald lernt sie, die Parallelen zur Realität zu deuten und erfährt dabei Geheimnisse, die sie sich so nie hätte träumen lassen. Denn wie so oft liegen Wirklichkeit und Fiktion näher zusammen, als man glaubt. Eine spannende Reise durch die moderne Variante der von Lewis Carroll geschaffenen Zauberwelt, die sich dabei überraschend neu definiert. Es ist eine Erzählung eines Jugendromans, der in die Tiefe, weit unter die Haut, geht und für Leser jeden Alters zur Fahrt durch den Kaninchenbau wird. Die Autorin: Maxi Schilonka Maxi Schilonka entdeckte schon in früher Kindheit ihre Begeisterung für fantastische Literatur und fremde Kulturen. Sie ist leidenschaftliche Weltenbummlerin und lebte nach dem Schulabschluss einige Zeit in Tokyo. Heute studiert sie in Berlin Anglistik und Geschichtswissenschaft an der Humboldt Universität. Wenn sie gerade nicht über einem neuen Manuskript brütet, erkundet sie die Straßen ihrer Heimatstadt, vertieft sich in eine neue Sprache oder betätigt sich als Hobbyregisseurin. Bitte beantwortet uns für die Bewerbung noch folgende Fragen (BEIDE!): Was fasziniert dich so an ALICE IM WUNDERLAND und welche Version besonders? Außerdem interessiert uns: Wo veröffentlichst du deine Rezensionen? Wir freuen uns auf dich! P.S.: Falls ihr Blogger seid, meldet euch bei uns unter support@papierverzierer.de, um so regelmäßig über Rezensionsexemplare, News und allerlei Aktionen informiert zu sein. P.P.S.: Wir haben sogar noch eine Sonderaktion für alle, auch die, die nicht bei der Leserunde letzten Endes gewonnen haben: Wer seine Rezensionen innerhalb von 4-6 Wochen nach Start der Leserunde hier bei Lovelybooks einstellt, hüpft automatisch in den Lostopf für ein Goodiepaket, das wir unter allen verlosen werden. Für jeden Link einer Plattform, auf dem eure Rezension erscheint, hüpft ihr einmal in den Lostopf. Teilen erwünscht. Im Paket mit inbegriffen sind gleich mehrere Schätze. *g* Eins können wir euch verraten: Es wird euch überraschen. Selbstverständlich könnt ihr euch auch gern in unserem Newsletter anmelden! Newsletter VerlagFolgt uns auch auf den Netzwerkseiten - zum Beispiel auf facebook, twitter und google+!

    Mehr
    • 57
  • überzeugende und spannende Alice-Adaption

    Alice = Alice
    UnsereBuecherwelt

    UnsereBuecherwelt

    29. April 2017 um 11:22

    Meine MeinungAlso diese Adaption nenne ich mal echt gelungen!An Märchenadaptionen mag ich besonders, dass die uns altbekannten Geschichten wieder in einem neuen Glanz erscheinen dürfen, sie dabei aufpoliert werden und wir aber dennoch auf eine andere Art Geschichte gespannt sein können. Dabei ist es mir jedoch sehr wichtig, dass die Grundgeschichte erhalten bleibt und nicht extrem verändert wird. Genau das setzen viele Autoren für mich nicht zufriedenstellend um. Tja, und dann kam Maxi Schilonka mit ihrem „Alice=Alice“ und mir bleibt vorerst nur zu sagen: Danke für diese tolle, gelungene und andere Version von „Alice im Wunderland“!Maxi Schilonka hat das „Wunderland“ für mich haargenau, bis ins kleinste Detail nachempfunden und in die Geschichte eingebaut. Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich das Originalbuch nie gelesen habe, dafür aber den Walt Disney-Film gefühlte 100 mal angeschaut habe. Beim Lesen von „Alice=Alice“ hatte ich ganz oft „a-ha“ und „o-hh“-Effekte, die mich in die Zeit von vor 30 Jahren zurück katapultiert haben, wo ich viele Stunden mit dem verrückten Hutmacher, dem Kaninchen oder der Herzkönigin verbracht habe. Ich habe hier wirklich keinen Charakter vermisst oder verändert dargestellt vorgefunden und das hat mich ehrlich beeindruckt! Noch mehr positiv überrascht hat mich die Art und Weise, wie die Autorin „das Wunderland“ in die Handlung der Geschichte eingebaut hat! Wie ihr dem Klappentext entnehmen könnt, leben die Zwillinge Alice und Scarlett seit einem Jahr getrennt voneinander, bedingt durch die Scheidung ihrer Eltern. Nun liegt Scarlett im Koma und ihre Schwester Alice findet heraus, dass Scarlett eine eigene Welt in ihrem Unterbewusstsein erschaffen hat, in der sie sich nun befindet. Durch die besondere Zwillingsverbindung kann Alice das „Wunderland“ ebenfalls betreten und sie möchte nun herausfinden, was es mit dem Unfall wirklich auf sich hat und wie sie ihre Schwester aus dem Koma zurück holen kann …Und diesen Weg, den Alice da ein schlägt, der hat es wirklich in sich: Die Geschichte startet langsam, entwickelt sich dann fast krimi-typisch und zwischendurch macht man sich immer wieder eigene Gedanken, wie sich nun alles ereignet haben könnte. Diese Ideen werden dann aber gleich wieder über den Haufen geworfen, weil dann schon wieder eine neue Theorie seitens Alice oder auch mir als Leser entsteht. Besonders toll ist es Maxi Schilonka hierbei gelungen, die Verbindung zwischen der Realität und dem Unterbewusstsein von Scarlett, also dem „Wunderland“ herzustellen. Man findet und erkennt die Personen jeweils wieder und ordnet sie zu und so beginnt automatisch ein eigenes Rätselraten: wer ist gut? Wer ist böse? Wem kann man trauen? Denn schließlich kennt man ja die Charaktere aus der altbekannten Geschichte und weiß, vor wem man sich eigentlich in Acht nehmen sollte! Lange Rede kurzer Sinn: Das Ende war für mich zwar schon irgendwie vorhersehbar, aber definitiv nicht in seiner Heftigkeit! Die reine Auflösung rund um das Geheimnis von Scarletts Unfall und ihrem Aufenthalt in ihrem Unterbewusstsein erfolgt erst wenige Seiten vor dem Ende - und zwar kurz und knallhart, aber alles andere als schmerzlos! Es hat mich in einen kleinen psychologischen Abgrund gestürzt und mir mal wieder vor Augen geführt, dass man Menschen nicht in den Kopf gucken kann, dass man sie niemals ganz durchschauen kann und der äußere Schein oft trügt …Mehr wird jetzt an dieser Stelle aber auf keinen Fall verraten! ;-)Außer, dass das Buch von ganz vielen spritzigen und frischen Kommentaren lebt und Alice eine ganz reizende Person ist! Sie strotzt zwar vor Zickigkeit, leichter Arroganz und manchmal auch Naivität, aber sie war mir dennoch durchweg sympathisch und ich habe sie sehr gerne auf ihrem Weg begleitet! Mein einziger kleiner Kritikpunkt gilt nicht der Geschichte selbst, sondern dem Schreibstil. Ich hatte hin und wieder Probleme mit dem „Allgemeinen Erzähler“ und hätte mir die Story aus der „Ich-Perspektive“ sehr viel schöner vorstellen können, zumal es ja auch Alice ist, die ihre Geschichte erzählt. Es hätte der Geschichte noch mehr Gefühl und Tiefe gegeben, was mir beides ab und zu gefehlt hat. Die Erzählweise war manchmal leicht abgehackt und mir des Öfteren zu sprunghaft. Wäre die Handlung nicht so fesselnd und spannend gewesen, dann hätte ich einzig wegen dem Erzählstil Probleme gehabt, in der Geschichte drin zu bleiben. Dafür gibt es einen klitzekleinen Punkt Abzug von mir. FazitSehr detailgetreue, aber dennoch ganz andere Adaption von „Alice im Wunderland“, mit einem tollen und fesselnden Plot sowie spritzigen Charakteren. Alice=Alice bekommt eine klare Leseempfehlung von mir! Es ist ein Buch für alle, die es spannend mögen, die mit rätseln möchten und die „Alice im Wunderland lieben.

    Mehr
  • Wundersame Wunderwelt, die durch viel Witz und spannende Handlung besticht

    Alice = Alice
    Chrissey22

    Chrissey22

    06. April 2017 um 17:11

    Inhalt (Klappentext:Die Eltern von Alice und ihrer Zwillingsschwester Scarlett haben sich vor einiger Zeit scheiden lassen. Alice lebt bei ihrer Mutter und Scarlett bei ihrem Vater, und alles wäre auch so geblieben, wenn ... ja wenn Scarlett nicht aus dem Fenster gefallen wäre. Scarlett landet im Krankenhaus, liegt im Koma und die Ärzte gehen von einem Selbstmordversuch aus. Alice stellt daraufhin Nachforschungen an und nimmt die Rolle ihrer Schwester ein. Sie wohnt beim Vater, geht auf Scarletts Schule und trifft die gleichen Personen. Mit Hilfe der Zeichnungen, die sie im Zimmer ihrer Zwillingsschwester findet, reist Alice in ihr Unterbewusstsein. Und dort trifft sie auf Herzogin, Herzkönigin, Grinsekatze, Hutmacher und eine Teegesellschaft. Bald lernt sie, die Parallelen zur Realität zu deuten und erfährt dabei Geheimnisse, die sie sich so nie hätte träumen lassen. Denn wie so oft liegen Wirklichkeit und Fiktion näher zusammen, als man glaubt. Eine spannende Reise durch die moderne Variante der von Lewis Carroll geschaffenen Zauberwelt, die sich dabei überraschend neu definiert. Es ist eine Erzählung eines Jugendromans, der in die Tiefe, weit unter die Haut, geht und für Leser jeden Alters zur Fahrt durch den Kaninchenbau wird.Erster Eindruck:Als bekennender Alice im Wunderland-Fan bin ich absolut fasziniert von Lewis Carolls Schreibstil. Daher war für mich klar, dass so eine Alice-Adaption unbedingt gelesen werden muss! Jetzt kann man natürlich denken, ich sei durch diesen Umstand vielleicht etwas voreingenommen, aber tatsächlich ist eher gegenteiliges der Fall- für mich trat diese Geschichte ein schier schwer "topbares" Erbe an.Ausschlaggend dafür, dass ich dieses Buch unbedingt lesen wollte, war aber nicht nur der spannende Klappentext, dessen "Zwillings-und Selbstmordthematik" mich sofort neugierig machte, sondern auch dieses düstere Cover in seinem dunklen rot, dass mich irgendwie sofort fesselte. Die Silhouette der beiden Schwestern ist dort auf dem Cover ebenfalls zusehen und machte mich sofort neugierig auf Scarlett und Alice die zwar äußerlich nahezu identisch aussehen, aber charakterlich anscheinend doch sehr unterschiedlich geraten sind. Alles in allem war es wohl die Mischung zwischen neugierde-schürendem Klappentext und schickem, auffälligem Cover, dass mich dazu brachte dieses Buch lesen zu wollen.Schreibstil: Maxi Schilonka's Schreibstil ist frech, witzig und extrem unterhaltsam! Meinen Nerv (den Nerv einer 23-Jährigen) hat sie in jedem Fall perfekt getroffen. Ich mochte nicht nur die witzigen Sprüche von Alice und ihre leicht störrische Art und Weise, sondern auch die ganze Atmosphäre die durch Alice' Art im Roman entstand. Die Autorin hat eine starke, mutige und wortgewandte Protagonistin geschaffen, die mit viel Witz und einer Priese Sarkasmus immer wieder beweist, wie unglaublich lesenswert diese Geschichte letztlich ist. Maxi Schilonka baut aber nicht nur eine lesenswerte Protagonistin mit ihren Worten, sondern besticht auch mit dem Können, eine einzigartige "Wunderwelt" in die Köpfe der Lese zu pflanzen, sodass letztlich jeder beim Lesen ein wundersames Bild des "Taals der Tränen" in seinem Kopf zusammenspinnt - und das einzig und allein dank ihrer Worte! Die Welt die die Autorin uns präsentiert, völlig egal ob die verdrehte Wunderwelt oder die eigenartige Realität mit der Alice ebenfalls zu kämpfen hat, besticht durch eine Tiefe, die ihresgleichen sucht. Ich konnte mir soviele Orte im Buch wirklich bildlich vor Augen führen, dank ihre detaillreichen Beschreibungen. Das Lesen macht durchgängig Spaß und man verliert trotz "Wunderlandirrsinn" nie den roten Faden, denn die Autorin führt den Leser zielsicher durch die Geschichte und füttert ihn immer mit genau soviel Details, dass er nie überfordert, aber stets neugierig ist mehr zu erfahren.Die Charaktere:Wie der Titel schon verlauten lässt ist Alice die Hauptrolle des Buches. Ein junges Mädchen, dass unbedingt ihre Schwester aus dem Koma retten will. Ohne Wenn und Aber versucht sie herauszufinden, wieso ihre Schwester Scarlett aus dem Fenster stürzte und wird von vielen Wirrungen und Problemen immer mal wieder vom richtigen Weg abgedrängt. Alice hat zweifelsohne absolutes Identifikationspotential! Sie nimmt kein Blatt vor den Mund, ist ein wenig Vorlaut und flucht hin und wieder mal. Sie treibt die Handlung jedes Mal aufs Neue voran, lässt sich weder von der Grinsekatze noch der komischen Schulkrankenschwester in Scarletts Schule von ihrem Vorhaben abbringen und wird so immer tiefer in Scarletts Wunderland hineingezogen. Es ist unglaublich interessant zu verfolgen, wie gut sich Alice im Wunderland zurechtfindet, wie sie mit Haselmäusen und Affen redet, auf Greifen durch das Wunderland fliegt oder mit dem Hutmacher und seiner Teegesellschaft Tee trinkt. Ich mochte die Figur der Alice sofort. Ihre liebevoll-freche Art hat mich irgendwie sofort verzaubert und an das "kleine zickige Mädchen" in mir selbst erinnert, sodass ich garnicht anders konnte als Alice einfach sofort ins Herz zu schließen. Etwas anders verhielt es sich allerdings mit Scarlett. Zu ihr konnte ich mir irgendwie nicht wirklich ein Bild machen. Das kommt zum einen durch den einfachen Umstand, dass Scarlett quasi das gesamte Buch über im Koma liegt und selbst eben keine Handlungen vornimmt. Aber zum anderen auch dadurch, dass Maxi Schilonka Scarletts Charakter bewusst etwas in den Hintergrund fallen lässt (zumindest am Anfang der Geschichte). Mit dem Voranschreiten der Handlung wird einem dann immer mal wieder Häppchenweise eine Portion "Scarlett" serviert. Ich war unheimlich neugierig was sie als Figur betrifft und fand ihre Rolle in der Geschichte wirklich total genial umgesetzt!  Man irrt bis zum Schluss auf einer falschen Fährte was Scarlett angeht und dieser Umstand war einfach unglaublich genial von der Autorin inszeniert.Ebenso genial sind auch die Nebencharaktere der Geschichte, sowohl die aus der "Realität", als auch diejenigen der Wunderwelt haben alle ihre eigenwilligen Charaktere und Eigenarten. Ich musste zum Beispiel über die Haselmaus und ihrer Angst vor der Grinsekatze wirklich schmunzeln. Das Buch sprüht einfach vor kreativer Idee, Witz und eigenem Charme und das merkt man in erster Linie eben besonders an der Gestaltung der Charaktere. Mein persönliches "Highlight" war aber die Grinsekatze. Dialoge wie: "Katze werde ich verrückt?"(...)-"Verrückte denken nicht, dass sie verrückt werden, sondern glauben, sie sehen endlich klar.""Das ist wohl kaum eine Antwort."-"Wohl kaum? Aber ein bisschen schon?""Nein! Eine Antwort wäre ja oder nein." -"Das ist eine sehr schwierige Entscheidung, findest du nicht? Ob nun ja oder nein oder vielleicht ein wenig von beidem, wenn man sich entscheidet, dann ist es endgültig. Man kann schlecht ja sagen und nein meinen, ohne dabei seine Glaubwürdigkeit zu verlieren und wenn so viel auf dem Spiel steht, sollte man nicht leichtfertig urteilen, ob nun ja oder nein oder beides." haben mich total amüsiert. Das ist einfach 100% Alice-Flair! Ich habe diese verwirrenden und konfusen Wortgefechte zwischen Alice und der Grinsekatze wirklich genossen und fand auch die Dialoge mit dem Hutmacher oder der Herzkönigin einfach total genial!Der Inhalt:Es ist immer unheimlich schwer etwas über den Inhalt zu verraten, ohne widerrum zuviel zu verraten.  Wen eine Geschichte von zwei sehr unterschiedlichen Schwestern interessiert, von der eine merkt, dass sie ihre Zwillingsschwester wohl doch nicht so gut kannte wie geglaubt ist hier gut aufgehoben. Das familiäre Verhältnis zwischen Alice, Scarlett und deren Eltern ist ziemlich verworren seit die Eltern sich haben scheiden lassen und jedes der Mädchen seitdem nur bei einem Elternteil lebt. Es gibt viele "falsche" Fährten auf die einen die Autorin bringt, viele Vermutungen die man sich im Laufe der Geschichte im Kopf zusammenspinnt und so bleibt das Buch über alle knapp 300 Seiten unglaublich abwechslungsreich und spannend. Wer dann aber auch noch eine Schwäche für Lewis Caroll's Alice hat, die mit Tieren spricht, durch Falltüren fällt, die "Trink-mich"-Fläschchen trinken muss um durch zu kleine Türen zu passen - der ist hier goldrichtig! Die Geschichte verbindet Fantasie mit Realität und die Autorin springt so unglaublich geschickt von einer Welt in die andere, dass ich wirklich nicht sagen kann welche Welt mir tatsächlich besser gefallen hat. Die Mischung ist wirklich perfekt und die Geschichte wirklich spannend.Fazit:Mein Fazit für diese Geschichte ist eigentlich ganz simpel: Dieses Buch hat meinen Lesernerv zu 101% getroffen! Ich liebe diese Geschichte. Wer dieses Buch liest wird wirklich nicht enttäuscht - das verspreche ich (Und das heißt das schon was!). Es ist witzig, spannend, einfallsreich, originell und vorallem individuell! Und das obwohl sich Maxi Schilonka einiger Figuren von Caroll bedient. Aber sie tut es kreativ und die Figuren unterstützen ihre Geschichte. Letztlich gibt es also nur eins zu Alice=Alice zu sagen: Maxi Schilonka macht Lewis Carolls Meisterwerk alle Ehre!

    Mehr
  • Alice mal anders

    Alice = Alice
    bk68165

    bk68165

    02. April 2017 um 15:46

    Alice und Scarlett sind Zwillingsschwestern. Die Eltern der beiden sind getrennt und so leben auch die Zwillinge getrennt voneinander. Eigentlich, ja eigentlich dachte Alice immer, dass sie alles über ihre Schwester weiß. Aber Scarlett hatte einen schrecklichen Unfall und seit dem liegt sie im Koma. Alice ist erschrocken ihre Schwester so zu sehen, abgemagert, die Haare gefärbt und Scarlett trägt sogar Kontaktlinsen. Alice wird das Gefühl nicht los, dass es irgendwie mit der Schule zusammen hängen muss. So kommt sie auf die Idee als Scarlett in die Schule zu gehen. Hier erhofft sie Antworten zu finden. Ebenso schafft sie es über die Zeichnungen, die ihre Schwester gefertigt hat, in das Wunderland zu gelangen, welches Scarlett sich erschaffen hat. Wird Alice es schaffen die Wahrheit zu finden und was wird die Wahrheit mit Alice machen? Zum Glück ist Alice bei ihrer Suche nicht alleine, sowohl im Wunderland als auch in der Realität.Nun zu meiner persönlichen Meinung. Das ist mal eine gelungene, etwas andere Version von Alice im Wunderland. Die Story ist locker und flüssig geschrieben. Es passiert genug, aber nie zu viel, dass der Leser nicht mehr mitkommt. Alice hat mir persönlich sehr gut gefallen, sie ist ein taffes Mädchen, der es in erster Linie darum geht, der Wahrheit auf die Schliche zu kommen. Eigentlich will sie erst mal ihre Schwester retten. Aber auch als sich die Geschichte anders darstellt, als vielleicht gedacht, gibt Alice nicht auf und findet ihre Weg aus dem Wunderland. Ich gebe der taffen Alice gerne 5 Sterne. Vielleicht liest man Alice in dieser Form, vielleicht in einer anderen Geschichte, mal wieder?

    Mehr
  • Alice mal anders

    Alice = Alice
    bk68165

    bk68165

    02. April 2017 um 15:43

    Alice und Scarlett sind Zwillingsschwestern. Die Eltern der beiden sind getrennt und so leben auch die Zwillinge getrennt voneinander. Eigentlich, ja eigentlich dachte Alice immer, dass sie alles über ihre Schwester weiß. Aber Scarlett hatte einen schrecklichen Unfall und seit dem liegt sie im Koma. Alice ist erschrocken ihre Schwester so zu sehen, abgemagert, die Haare gefärbt und Scarlett trägt sogar Kontaktlinsen. Alice wird das Gefühl nicht los, dass es irgendwie mit der Schule zusammen hängen muss. So kommt sie auf die Idee als Scarlett in die Schule zu gehen. Hier erhofft sie Antworten zu finden. Ebenso schafft sie es über die Zeichnungen, die ihre Schwester gefertigt hat, in das Wunderland zu gelangen, welches Scarlett sich erschaffen hat. Wird Alice es schaffen die Wahrheit zu finden und was wird die Wahrheit mit Alice machen? Zum Glück ist Alice bei ihrer Suche nicht alleine, sowohl im Wunderland als auch in der Realität.Nun zu meiner persönlichen Meinung. Das ist mal eine gelungene, etwas andere Version von Alice im Wunderland. Die Story ist locker und flüssig geschrieben. Es passiert genug, aber nie zu viel, dass der Leser nicht mehr mitkommt. Alice hat mir persönlich sehr gut gefallen, sie ist ein taffes Mädchen, der es in erster Linie darum geht, der Wahrheit auf die Schliche zu kommen. Eigentlich will sie erst mal ihre Schwester retten. Aber auch als sich die Geschichte anders darstellt, als vielleicht gedacht, gibt Alice nicht auf und findet ihre Weg aus dem Wunderland. Ich gebe der taffen Alice gerne 5 Sterne. Vielleicht liest man Alice in dieser Form, vielleicht in einer anderen Geschichte, mal wieder?

    Mehr
  • Gute Idee, super Umsetzung

    Alice = Alice
    vk_tairen

    vk_tairen

    01. April 2017 um 20:51

    Es gibt viele Interpretationen von Alice im Wunderland, doch diese ist, ähnlich wie eine andere Adaption aus dem Papierverzierer Verlag, etwas Besonderes.  Alice und Scarlett sind Zwillinge und ein Herz und eine Seele, zumindest bis ihre Eltern sich scheiden lassen und die Schwestern getrennt werden. Ein Jahr ist das her und da springt Scarlett plötzlich aus dem Fenster - oder wurde sie geschubst?  Alice kann nicht glauben, was geschehen ist und schmiedet einen verrückten Plan, um die Wahrheit heraus zu finden: Sie wird Scarletts Platz einnehmen, um herauszufinden, was mit ihrer Schwester geschah. Auf der neuen Schule vermutet sie Mobbing oder andere Geheimnisse. Was hat zum Beispiel ein gewisser Lehrer zu verbergen und warum spricht die Krankenschwester ständig in Rätseln? Und schließlich findet Alice das Unglaublichste von allem: Scarletts Bilder. Bilder von einer grinsenden Katze, von einem Tal, in das zwei Flüsse führen, einer Teegesellschaft… Diese Bilder scheinen der Schlüssel zu sein, ein direkter Weg in das Unterbewusstsein ihrer Schwester, in das Wunderland, das tatsächlich schrecklich wunderlich ist.  Der Schreibstil ist sehr gut und flüssig zu lesen. Der Ton passt zu dem Charakter von Alice und fängt die Stimmung sehr gut ein. Alice ist eine sehr angenehme Figur, der man gut folgen kann, ihre Entscheidungen sind nachvollziehbar, selbst die dummen. Man leidet mit ihr mit und knirscht mit den Zähnen, wenn sie es tut. Überhaupt wirkt die hier erschaffene Welt sehr lebendig - obwohl es besser heißen sollte: beide Welten. Dazu kommen viele Popkultur-Anspielungen und schlagfertige Dialoge, die eine wahre Freude sind, sie zu lesen.  Fazit: Obwohl es manchmal ein paar Längen gibt, überzeugt das Buch durch die Idee, den Schreibstil und die Wendung zum Schluss! Es macht sehr viel Spaß zu lesen. 

    Mehr