Maxim Biller

 3.7 Sterne bei 110 Bewertungen
Autor von Sechs Koffer, Liebe heute und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Maxim Biller

Legt den Finger in die Wunde und stellt die unliebsamen Fragen: Maxim Biller ist 1960 in der tschechischen Hauptstadt Prag geboren worden und mit zehn Jahren nach Deutschland emigriert. Sein Studium der Literatur schließt er 1983 mit einer Magisterarbeit über das Bild der Juden im Frühwerk Thomas Manns ab und hängt ein weiteres Studium an der angesehenen Deutschen Journalistenschule in München an. Im Anschluss daran schreibt er für größere und große Magazine und Zeitschriften wie DIE ZEIT, den Spiegel oder Tempo. Bei Tempo hatte er eine eigene Kolumne mit dem Titel „100 Zeilen Hass“, die ihn als Provokateur ins Gespräch und die öffentliche Wahrnehmung brachte. Auch mit seinen literarischen Werken löst Biller regelmäßig Kontroversen aus. Sein Erzählband „Land der Väter und Verräter“ von 1994 beispielsweise stieß auf sehr gemischte Kritiken. Und nicht nur im Inland sorgt er für Aufsehen, seine Bücher wurden bereits in mehrere Sprachen übersetzt, zwei seiner Kurzgeschichten wurden sogar im New Yorker abgedruckt. Sein Roman „Sechs Koffer“ schafft es 2018 in die Shortlist des Deutschen Buchpreises. In den Jahren 2015 und 2016 war Maxim Biller Mitglied der Literarischen Quartetts und sorgte durch seine einzigartigen Denkansätze und Meinungen für Interesse beim Publikum. Heute lebt Biller in Berlin und schreibt für die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung eine satirische Kolumne mit dem Titel „Moralische Geschichten“ und für die ZEIT die Kolumne „Über den Linden“.

Neue Bücher

Biografie

Neu erschienen am 26.09.2018 als Taschenbuch bei FISCHER Taschenbuch.

Alle Bücher von Maxim Biller

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Sechs Koffer

Sechs Koffer

 (45)
Erschienen am 08.08.2018
Liebe heute

Liebe heute

 (11)
Erschienen am 01.02.2009
Bernsteintage

Bernsteintage

 (7)
Erschienen am 11.02.2011
Der gebrauchte Jude

Der gebrauchte Jude

 (6)
Erschienen am 21.09.2009
Esra

Esra

 (5)
Im Kopf von Bruno Schulz

Im Kopf von Bruno Schulz

 (5)
Erschienen am 25.06.2015
Der gebrauchte Jude

Der gebrauchte Jude

 (4)
Erschienen am 11.02.2011
Die Tochter

Die Tochter

 (5)
Erschienen am 01.12.2009

Neue Rezensionen zu Maxim Biller

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Fornikas avatar

Rezension zu "Sechs Koffer" von Maxim Biller

Der Verrat
Fornikavor 8 Tagen

Jede Familie hat so ihre Eigenheiten, viele vielleicht auch kleine und große Geheimnisse. In der Billerschen Familie geht es um die große Frage, wer denn nun damals den Großvater Tate denunziert hat; diese Tat endete mit dessen Hinrichtung. Keine Kleinigkeit also, die da auf der von Prag nach Hamburg emigrierten Familie lastet.

 Ich kam mit dem Buch nicht zurecht, oder das Buch nicht mit mir. Die Figuren fand ich in Ansätzen interessant, aber das war es auch schon. Weder der Ich-Erzähler, noch andere mysteriöse Figuren wie sein Onkel Lev haben mich irgendwie fesseln können, berühren schon gar nicht. Jeder verdächtigt hier jeden, und was eigentlich eine große Sache sein sollte (schließlich ist der Großvater ermordet worden), verliert sich irgendwie in dem Hickhack wer denn nun wem Geld schuldet, die Beziehung vergiftet oder sonstwie geschadet hat. Ich hatte das schnell satt, dieses ewige Gezanke. Die Frage nach dem „echten“ Schuldigen kann ich nach der Lektüre nicht beantworten, falls sich die Antwort irgendwo zwischen den Zeilen versteckte, dann habe ich darüber hinweggelesen, wahrscheinlich auch, weil ich die Lektüre hinter mich bringen wollte. Gut gefallen haben mir die verschiedenen Erzählperspektiven (auch wenn die wie gesagt keine große Erleuchtung bringen), der Blick in den Alltag der 1960er und die Erfahrungen der emigrierten Familie. Ansonsten sind die sechs Koffer an mir vorbeigegangen, ohne mich wirklich zu berühren.

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Gwhynwhyfars avatar

Rezension zu "Sechs Koffer" von Maxim Biller

Biller muss man mögen - klasse Roman
Gwhynwhyfarvor einem Monat

Ich mag Maxim Biller, vermisse seine klugen Worte im literarischen Quartett. Ein emotionaler, streitbarer Mensch, ein neugieriger mit einer Portion jiddischem Humor, und einer mit klarem Standpunkt, ein Intellektueller – eine Kombination, die ihm gern als Arroganz ausgelegt wird. Ich war gespannt auf sein Familiengeheimnis – und ich ahnte es schon – ich werde es nicht erfahren. Wer hat den »Taten«, den Großvater, damals verraten? Ein Verrat, der dem alten Mann das Leben kostete. Einer der Söhne oder Schwiegertöchter? Viele hatten ihre Gründe. Letztendlich geht es doch nur darum: Warum hätte jemand einen Grund, für eine solch schmähliche Tat. Maxim ist ein Kind, als sein Opa stirbt und in seiner Jugend treibt es ihn an, das Geheimnis zu lösen, das ihn bis ins Erwachsenenalter verfolgt.

Mit diesem für diese Zeit so typischen Familienschicksal landet Maxim Biller auf der Shortlist des deutschen Buchpreises. Bei Biller dreht es sich oft um Biller. In »Der gebrauchte Jude: Selbstporträt« ging es um die Selbstfindung eines jungen jüdischen Schriftstellers in Deutschland, ein Land, das sozusagen judenfrei war. Das Skandalbuch »Esra« wurde eingestampft, durch das sich Billers Exfreundin und deren Mutter kompromittiert fühlten, mit 900 Seiten quälte man sich durch seinen monumentalen Roman »Biografie«, auch die Schwester hatte sich an die Familienbiografie gewagt, ebenso Mutter Rada auf Russisch. Und nun schon wieder die Billers? Mir hat der Roman gut gefallen!

»Ihr seid doch alle in der Familie davon besessen, Geld zu verdienen, Geld zu wechseln, Geld zu verstecken.«

Großvater Schmil Gregorewitsch wurde 1960 in Moskau hingerichtet. Jemand hatte den »Taten« verraten, denn die Staatspolizei wusste, dass er mit einem Bündel Westgeld unterwegs nach Tschechien war, man hat ihn am Flughafen gestellt. Sein Sohn Semjon, Maxims Vater, lebte mit der Familie zu der Zeit im Exil in Prag, sie werden nach Deutschland übersiedeln. Schmil wollte Auto zu kaufen. Dazu kam es nicht mehr. Der Großvater war Zeit seines Lebens ein Schmuggler, Schieber und Schwarzmarkthändler. Der trickreiche Jude, der Kaufmann, der alle über den Tisch zieht, dem Geld das Wichtigste im Leben ist. Wegen »schwarzer Geschäfte und anderer jüdischer Tricksereien« wird der Taten hingerichtet. – Biller darf so etwas schreiben. Wenn Biller von einem »bösen, verklemmten Antisemitenblick« schreibt, oder von »unverschämter, frecher, osteuropäische Art« und sagt, einer hätte ein »unfreundliches, kleines Osteuropäergesicht«, dann nimmt ihm das keiner übel, auch nicht »böse, bärtige, linke Deutschlehrer«, mit denen er später gequält wird. Für mich liest sich so etwas als reine Provokation - eben Biller. Denn als Rezensent würde er solche Passagen Autoren um die Ohren hauen.
Vier Söhne, zwei Schwiegertöchter, wer war es? Oder vielleicht doch jemand anderes, Biller forscht nach. Onkel Dima, dieser Nichtsnutz, der fünf Jahre im Gefängnis unter Stalin einsaß, weil er sich erwischen ließ, als er klammheimlich das Land verlassen wollte, ist einer der Hauptverdächtigen. Da wäre auch Dimas wunderschöne Frau, Natalia, die changeante Schauspielerin, der das Ausgeben von Geld so wichtig ist, die hätte er im stalinistischen Russland sitzen gelassen. Natalia ist diejenige, die vor Maxims Mutter mit Semjon zusammen war, mit ihm in den Westen abhauen wollte, den unbedarften Dima heiratete, weil sie Semjon nicht haben konnte. Die beiden Frauen haben selbstverständlich ein spezielles Verhältnis zueinander. Maxim begibt sich mit fünfzehn auf die Suche nach der Wahrheit, besucht Onkel Dima in Zürich. Dima ist von Natalia getrennt, die in den Kanada lebt. Und was ist mit Lev, der in West-Berlin als Außenhandelsattaché für die kommunistische Regierung eingesetzt war? Der hat sich nach Zürich abgesetzt und jeglichen Kontakt zur restlichen Familie abgebrochen. Wladimir lebt im Brasilien, von dem weiß man kaum etwas. Oder – undenkbar – die eigenen Eltern?

»Konnte es sein, dachte ich auf einmal, dass es ganz anders war - dass im Gegenteil Onkel Lev an Tates Tod Schuld war und dass er darum vor uns allen weglief?«

Biller spielt mit dem Leser. Sympathisch – unsympathisch, der eine sagt dies, der andere das und letztendlich sind wir alle Menschen. Der Leser wird angefüttert, dann zieht Biller das Bett unter den Füßen weg. Jeder hat eine andere Sicht der Dinge. Eine große Familie – schön weit über die Welt verteilt, damit man ja nicht miteinander reden muss. Na gut, zwei wohnen in Zürich, aber immerhin liegt ein großer See zwischen ihnen. Die glitzernde Natalia hat in Zürich den Glanz abgelegt, weil sie nun weiß, dass der schnell Patina anlegt, die Frau, deren Eltern im KZ verreckten. Sie selbst überlebte das KZ als Sexsklavin. Und schon wieder soll sie sich anbiedern, damit ihr Drehbuch verfilmt werden kann ...

»Ich sitze in der Cafeteria im Jewish Community Center und beobachte die alten Männer und Frauen beim Essen und Streiten und denke, dass meine Eltern hier heute vielleicht auch sitzen würden, wenn sie nicht irgendwann aus dieser Welt verschwunden wären, so als hätte man sie einfach weggezaubert.«

Der Roman beginnt im Mai 1965 in Prag. Billers Vater übersetzt Jaroslav Hašeks »Der brave Soldat Schweik« ins Russische. Maxim ist sechs Jahre alt, an diesem Tag wird Onkel Dima in Russland aus dem Gefängnis entlassen. Die Billers sind Russlandjuden, die nach Tschechien geflohen sind und fünf Jahre später wird Maxim in Hamburg wohnen, in dem Deutschland, dass 30 Jahre zuvor noch die jüdische Rasse bestialisch ausradierte. Hier sind sie sicher. Immer wieder verfolgt, immer wieder auf der Flucht. Was macht das mit dem jungen Maxim? Die Juden in Deutschland vergast, der Großvater, von den Stalinisten erschossen. Sechs Kapitel – sechs Koffer – Biller ist böse, sarkastisch, er ist zärtlich, liebevoll und er ist unsagbar komisch, beherrscht den jiddischen Humor. Zornig hackt er auf dem Einzelnen herum, spitzbübisch macht er sich lustig, um ihn sodann herauszuheben und zu streicheln. Der Icherzähler steigt in manchen Abschnitten in die auktoriale Ebene ein. Hier weiß der Leser, wenn er an den Gedanken der Protagonisten teilnimmt – hey Maxim – das hier hast du dir ausgedacht! – Und was ist damit? Maxim findet die Geheimdienst-Akte seines Onkels Dima, liest sie zum Dilemma des Lesers nicht zu Ende, ebenso einen Brief von Tante Natalia an seinen Vater, den er nach dessen Tod in den Händen hält. Hätte es hier eine Auflösung gegeben? Wie immer mischt sich bei Billes autobiografischen Büchern Wahrheit mit Fiktion.

»Wenn du erwachsen wirst, wirst du verstehen, dass das Leben daraus besteht, immer nur das Gegenteil von dem zu tun, was man möchte.«

Eine entwurzelte Familie, zerstritten, in die Welt verteilt, voller Geheimnisse – Migräne, eine Familienkrankheit. Maxims Schwester erfährt erst als Erwachsene, dass die Geschwister verschiedene Väter haben. Sechs Koffer – Sechs Sichten auf die gleiche Geschichte. Menschen, die sich lieben und hassen, sich gegenseitig diffamieren, von ihren eigenen Unzulänglichkeiten gern ablenken, die lügen, sich selbst was in die Tasche lügen; Eifersucht, Rachsucht, Altersmilde, Typen die menschlich sind. Am Ende weiß der Leser nicht, wer der Verräter ist, sämtliche Protagonisten sind selbst Verratene.

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viosbookss avatar

Rezension zu "Sechs Koffer" von Maxim Biller

Familiengeschichte auf Distanz
viosbooksvor einem Monat

Die Geschichte einer Familie, Billers Familie und die Geschichte eines Verrats. Der Denunziation des Großvaters, in der Sowjetunion 1960 hingerichtet wegen Devisenschmuggels. Eine Geschichte über die Suche nach der Wahrheit und den Schuldigen. Unter Verdacht: die eigene Verwandtschaft.
Nach und nach werden die Koffer der Verdächtigen aufgeklappt, in denen der heranwachsende Biller nach Spuren, nach Antworten sucht. Und auch wenn die Frage sich nicht restlos klärt, ist dabei auf wenigen Seiten ein großartiges Familienportrait entstanden.

Billers Roman war auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises 2018 und wurde lange als einer der Favoriten gehandelt, ist dann am Ende aber leer ausgegangen. Beides zurecht, wie ich finde.
Warum zurecht auf der Shortlist nominiert? Weil er in sehr konzentrierter Form ein Stück Weltgeschichte beschreibt und die persönlichen Katastrophen, die das Leben in einem totalitären Regime so mit sich bringt. Gleichzeitig ist es eine Geschichte über jüdisches Leben, über das Leben im Exil und die Suche nach einer neuen Heimat und das auf wenigen Seiten überzeugend erzählt. Das Motiv mit den Koffern finde ich grandios und auch die Figur des heranwachsenden Ich-Erzählers, der einen durch die Geschichte führt, wirkte auf mich sehr authentisch.

Warum zu Recht nicht der Siegertitel? Weil Biller bei all diesen großen Themen nur Kopf bleibt, da ist kein Herz und kein Bauch und deshalb konnte mich die Geschichte auch nicht wirklich erreichen. Man bleibt interessierter Beobachter und als solcher hab ich das Buch auch gerne gelesen, aber auch nicht mehr.

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Gespräche aus der Community

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Marina_Nordbrezes avatar
Deutscher Buchpreis

Wir freuen uns sehr, den Deutschen Buchpreis 2018 bei LovelyBooks begleiten zu dürfen! Nachdem wir die Leseproben der zwanzig Longlist-Titel diskutiert haben, stellen wir euch nun die sechs Titel der Shortlist vor.

Heute möchte wir euch in unserer Buchverlosung Maxim Biller mit seinem nominierten Titel "Sechs Koffer" vorstellen. Mit etwas Glück könnt ihr eines von zwei Exemplaren von "Sechs Koffer" gewinnen!

Verratet uns heute am 23.09.2018 über den blauen "Jetzt bewerben"-Button, warum ihr gerne das neue Buch von Maxim Biller lesen möchtet und landet somit automatisch im Lostopf für unsere Verlosung. 

Unter allen Usern, die an mindestens 3 Aktionen zu den Shortlist-Autoren teilnehmen, verlosen wir außerdem ein signiertes Exemplar des Deutschen Buchpreis-Gewinners!

Mehr zum Buch
Eine berührende Familiengeschichte – und ein virtuoser literarischer Kriminalroman von großer politischer Aktualität.
In jeder Familie gibt es Geheimnisse und Gerüchte, die von Generation zu Generation weiterleben. Manchmal geht es dabei um Leben und Tod. In seinem neuen Roman erzählt Maxim Biller von einem solchen Gerücht, dessen böse Kraft bis in die Gegenwart reicht. 'Sechs Koffer' – die Geschichte einer russisch-jüdischen Familie auf der Flucht von Ost nach West, von Moskau über Prag nach Hamburg und Zürich – ist ein virtuoses literarisches Kunststück. Aus sechs Perspektiven erzählt der Roman von einem großen Verrat, einer Denunziation. Das Opfer: der Großvater des inzwischen in Berlin lebenden Erzählers, der 1960 in der Sowjetunion hingerichtet wurde. Unter Verdacht: die eigene Verwandtschaft. Was hier auf wenig Raum gelingt, sucht seinesgleichen in der deutschen Gegenwartsliteratur: eine Erzählung über sowjetische Geheimdienstakten, über das tschechische Kino der Nachkriegszeit, vergiftete Liebesbeziehungen und die Machenschaften sexsüchtiger Kultur-Apparatschiks. Zugleich ist es aber auch eine Geschichte über das Leben hier und heute, über unsere moderne, zerrissene Welt, in der fast niemand mehr dort zu Hause ist, wo er geboren wurde und aufwuchs. 'Sechs Koffer' ist ein Roman von herausragendem stilistischen Können, elegantem Witz und einer bemerkenswerten Liebe zu seinen Figuren: Literatur in Höchstform – und spannend wie ein Kriminalroman. 



Hopeandlives avatar
Letzter Beitrag von  Hopeandlivevor 3 Monaten
Herzlichen Glückwunsch allen Gewinnern und viel Freude beim Lesen!
Zur Buchverlosung

Zusätzliche Informationen

Maxim Biller wurde am 15. August 1960 in Prag (Tschechische Republik) geboren.

Community-Statistik

in 209 Bibliotheken

auf 37 Wunschlisten

von 15 Lesern aktuell gelesen

von 2 Lesern gefolgt

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