Sechs Koffer

von Maxim Biller 
3,6 Sterne bei41 Bewertungen
Sechs Koffer
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Positiv (22):
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Ein großartiger Roman!

Kritisch (7):
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Das Buch hat mich nicht berührt.

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Inhaltsangabe zu "Sechs Koffer"

Eine berührende Familiengeschichte – und ein virtuoser literarischer Kriminalroman von großer politischer Aktualität.
In jeder Familie gibt es Geheimnisse und Gerüchte, die von Generation zu Generation weiterleben. Manchmal geht es dabei um Leben und Tod. In seinem neuen Roman erzählt Maxim Biller von einem solchen Gerücht, dessen böse Kraft bis in die Gegenwart reicht. 'Sechs Koffer' – die Geschichte einer russisch-jüdischen Familie auf der Flucht von Ost nach West, von Moskau über Prag nach Hamburg und Zürich – ist ein virtuoses literarisches Kunststück. Aus sechs Perspektiven erzählt der Roman von einem großen Verrat, einer Denunziation. Das Opfer: der Großvater des inzwischen in Berlin lebenden Erzählers, der 1960 in der Sowjetunion hingerichtet wurde. Unter Verdacht: die eigene Verwandtschaft. Was hier auf wenig Raum gelingt, sucht seinesgleichen in der deutschen Gegenwartsliteratur: eine Erzählung über sowjetische Geheimdienstakten, über das tschechische Kino der Nachkriegszeit, vergiftete Liebesbeziehungen und die Machenschaften sexsüchtiger Kultur-Apparatschiks. Zugleich ist es aber auch eine Geschichte über das Leben hier und heute, über unsere moderne, zerrissene Welt, in der fast niemand mehr dort zu Hause ist, wo er geboren wurde und aufwuchs. 'Sechs Koffer' ist ein Roman von herausragendem stilistischen Können, elegantem Witz und einer bemerkenswerten Liebe zu seinen Figuren: Literatur in Höchstform – und spannend wie ein Kriminalroman.
'Wie hütet man ein Familiengeheimnis? Indem man es allen erzählt. Maxim Biller ist mit diesem Buch ein wahres Kunststück gelungen.' Durs Grünbein
'Dieser Roman ist ein kunstvoll geschliffener Edelstein. Immer wieder blitzt eine andere Facette auf, bricht ein anderer Schein hervor, eine neue geschliffene Seite. Eine Epoche ist darin eingeschlossen, die Härte einer Zeit, so rätselhaft klar. Großartig, nein, nicht artig, groß: Maxim Biller.' Robert Menasse

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783462050868
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:208 Seiten
Verlag:Kiepenheuer & Witsch
Erscheinungsdatum:08.08.2018
Das aktuelle Hörbuch ist am 08.08.2018 bei parlando Verlag erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    TochterAlices avatar
    TochterAlicevor 12 Stunden
    Was man so mit sich rumträgt

    Das sind in diesem Falle die Päckchen einer ganzen Familie, der Vater, der Tate, Schmil Grigorewitsch nämlich und dessen vier Söhne, von denen zwei eine eigene Familie haben. Jedenfalls eine, die in diesem Roman vorkommt. Maxim Biller selbst ist ein Enkel: Sohn von Sjoma, dem jüngsten Sohn. Es sind russische Juden, der Tate selbst wurde 1960 in der Sowjetunion hingerichtet.

    Im Geburtsjahr Maxim Billers, dessen Wiege allerdings in Prag stand. Man sieht, die Verhältnisse in diesem kurzen, keine zweihundert Seiten langen Roman sind überaus komplex. Zunächst deswegen, weil die Protagonisten alle echt sind: die tatsächlichen Familienmitglieder des Autors, hauptsächlich seine Vorfahren.

    Und sie alle stehen im Kreuzfeuer, wenn es um die zentrale Frage geht: wer trägt die Schuld am Tode des Taten, wer hat ihn denunziert? Einer der Söhne? Wenn ja, welcher?

    Denn diese sind zum Todeszeitpunkt des Vaters bereits weit in der Welt verstreut, zwei befinden sich in Tschechien, die beiden anderen in Berlin (West) und in Brasilien.

    Der Autor spielt sowohl mit den Ereignissen als auch mit den Figuren und mir als Leserin blieb seine Intention ein wenig fremd. Auch er selbst - als Ich-Erzähler ist ein wichtiger Faktor in der Geschichte. Ist es also sein Standpunkt, den er wiedergibt? Oder ein Standpunkt, den er sich ausleiht? Sind es Fakten oder ist es Fiktion, die hier wiedergegeben wird. Ich könnte mir vorstellen, dass er oder sein Verlag mir antworten würden, das sei nicht von Belang.

    Was mich allerdings durchaus erfasst, ist das Thema Exil, das sich wie ein roter Faden durch den Roman zieht - Exil und stellenweise Verfolgung, das sind Elemente, mit denen auch meine Familie über Jahrzehnte hinweg konfrontiert war - dieses Getriebensein, diese Unruhe, die sich durch die gesamte Handlung zog, die konnte ich sehr gut nachempfinden.

    Aber ich bin eine Leserin, die ganz gerne die Kontrolle behält über ihre Lektüre. Die sich ungern treiben lässt, zumindest hinsichtlich des Wahrheitsgehalts ihrer Lektüre. Hier kann alles sein, muss aber nicht. Ohne Frage ein wahnwitziges Unterfangen, aber eines, das mich ziemlich befremdet zurück lässt.

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    mary_stuarts avatar
    mary_stuartvor 8 Tagen
    Kurzmeinung: Das Buch hat mich nicht berührt.
    Na ja

    Geklotzt wird im Klappentext ja schon genug, also muss ich das nicht mehr machen. Von einer „berührenden Familiengeschichte“ ist die Rede, die „spannend wie ein Kriminalroman“ ist. Gleich zwei Dinge, die meinen beschränkten intellektuellen Fähigkeiten wahrscheinlich nicht zugänglich waren – so wie es mir leider auch bei ein paar anderen Büchern der Longlist zum Deutschen Buchpreis ergangen ist. Ich lese auch gern mal was Tiefergreifendes. Ich kann auch verstehen, dass das Thema, das sich Maxim Biller für seinen Roman gewählt hat, ein Thema ist, das (endlich) mal Aufmerksamkeit verdient. Aber es hat mich weder berührt, noch hat mich die Spannung gepackt. Im Gegenteil. Ich habe mich von Seite zu Seite immer wieder selbst versucht davon zu überzeugen, dass das gewisse Etwas, das diesen Roman sogar auf die Shortlist gebracht haben muss, doch irgendwann kommen muss. Doch mein Warten wurde nicht belohnt – nicht einmal die sechs verschiedenen Perspektiven konnte ich eindeutig ausmachen. Sorry. Zu blöd für das Buch.
    Auch was das „herausragende stilistische Können“ angeht, den „eleganten Witz“ oder „die bemerkenswerte Liebe zu seinen Figuren“ – alles Zitate aus dem Klappentext – war ich enttäuscht. Sicher kein „schlechtes“ Buch, aber eines, das mich auf keiner Seite wirklich berührt hat.

    Fazit:
    Ich überlasse es den Lesern*innen sich selbst ein Urteil zu bilden. Ich bin wahrscheinlich zu doof, um das Buch so schätzen zu können, wie es die Fachleute offensichtlich tun, die Max Biller mit „Sechs Koffer“ auf die Shortlist gebracht haben. 

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    leserattebremens avatar
    leserattebremenvor 9 Tagen
    Kurzmeinung: Maxim Billers Roman konnte mich nicht richtig packen, die Figuren waren mir zu einfach und starr
    Für leider enttäuschend

    Maxim Billers autobiographisch geprägter Roman „Sechs Koffer“ beschreibt die versuchte Auflösung eines großen Familiengeheimnisses. Die Ermordung des „Taten“ (das jiddische Wort für Vater) durch die Sowjets und die Frage, wer ihn und seine Schwarzmarktgeschäfte verraten hat, sind das Herzstück des Romans um das die Geschichten der vier Söhne und ihren Familien kreisen. Aus sechs Perspektiven erzählt Biller die Familiengeschichte, den Weg von Prag nach Westdeutschland, die Suche nach dem Vertrauten, wo alles so fremd ist und eben auch die Suche des Erzählers nach der Auflösung der großen Frage, wer den Verrat begangen hat.
    „Sechs Koffer“ hat es bis auf die Shortlist des Deutschen Buchpreises geschafft und alles, was ich zuvor über den Roman gehört und gelesen hatte, hatte große Erwartungen geweckt. Diese wurde jedoch für mich leider nicht ganz erfüllt. Zwar ist die Geschichte durchaus interessant und die Perspektivwechsel sind spannend, der Erzähler bleibt als zentrale Figur bei allen Geschichten dabei und sortiert quasi für den Leser die Erinnerungen. Doch die Figuren selbst sind für mich einfach zu platt und klischeehaft geblieben, sie kamen mir vor wie Hüllen, denen nicht genug Inhalt gegeben wurde um die Geschichte voranzutreiben. Alles bleibt etwas schemenartig, ohne die nötige Tiefe zu entwickeln, die es meiner Meinung nach gebraucht hätte, um daraus ein Buch zu machen, dass mich begeistern kann. Auch sprachlich konnte mich der Roman nicht richtig überzeugen, es war mir alles etwas zu hölzern, um auszugleichen, was mir beim Personal fehlte.
    Maxim Billers Roman „Sechs Koffer“ behandelt eine an sich spannende Geschichte, die durch Perspektivwechsel unterhaltsam und interessant bleibt. Mich konnte die Umsetzung aber nicht richtig überzeugen, da die Figuren mich als Leser einfach nicht erreicht haben und mir auch die Sprache zu steif hölzern war. 

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    Frau-Aragorns avatar
    Frau-Aragornvor 10 Tagen
    Kurzmeinung: Ein großartiger Roman!
    Ein großartiger Roman

    Maxim Biller Stand hiermit meiner Meinung nach zurecht auf der Shortlist des deutschen Buchpreises. 


    Die ausführliche Rezension findet ihr bei uns auf www.buchszene.de

    https://buchszene.de/sechs-koffer-maxim-biller-rezension/

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    -nicole-s avatar
    -nicole-vor 12 Tagen
    Kurzmeinung: Der Anfang ist vielversprechend, danach verliert sich die Geschichte oft in Nebensächlichkeiten. Konnte mich leider nicht ganz überzeugen.
    Nach gutem Anfang häufen sich die Schwächen

    Sechs Koffer – sechs Geschichten

    In jeder Familie gibt es Geheimnisse und Gerüchte, die von Generation zu Generation weiterleben. Manchmal geht es dabei um Leben und Tod. In seinem neuen Roman erzählt Maxim Biller von einem solchen Gerücht, dessen böse Kraft bis in die Gegenwart reicht. „Sechs Koffer“ – die Geschichte einer russisch-jüdischen Familie auf der Flucht von Ost nach West, von Moskau über Prag nach Hamburg und Zürich – ist ein virtuoses literarisches Kunststück. Aus sechs Perspektiven erzählt der Roman von einem großen Verrat, einer Denunziation. Das Opfer: der Großvater des inzwischen in Berlin lebenden Erzählers, der 1960 in der Sowjetunion hingerichtet wurde. Unter Verdacht: die eigene Verwandtschaft. Quelle: Auszug aus dem Klappentext)

    Auf dieses Buch bin ich durch dessen Nominierung für den deutschen Buchpreis aufmerksam geworden. Die Inhaltsangabe verspricht eine besondere Geschichte und eine spannende Suche nach der Wahrheit: Es geht um den Großvater des Erzählers, der im Jahr 1960 aufgrund seiner Schwarzmarkt- und Devisengeschäfte festgenommen und wenig später hingerichtet wurde. Doch den Enkel lässt dieser Fall nicht los, denn er ist fest davon überzeugt, dass ein Familienmitglied Schuld am Tod des Großvaters ist.
    Das Buch ist in sechs Kapitel aufgeteilt, in denen der Erzähler von den einzelnen Familienmitgliedern erzählt. Der Schreibstil bleibt während der ganzen Handlung gewöhnungsbedürftig: Es ist in der Ich-Perspektive aus Sicht des Erzählers geschrieben, der aber gleichzeitig auch aus dem Blickwinkel der einzelnen Familienmitglieder berichtet. Ich habe auf einen spannenden Roman mit Krimi-Elementen gehofft, doch ich habe irgendwie nicht richtig in die Handlung herein gefunden - diese ist eher gestückelt und nicht fließend und wechselt oft zwischen den Jahren hin und her. Dabei ist der Anfang sehr vielversprechend – denn gerade im ersten Kapitel bekommt man einen guten Einblick in das, was einen erwartet. Jedoch ließ meine Begeisterung dann schon kurz darauf nach – mir fehlte einfach der rote Faden und das Ende ist auch eher schwach.
    Das Cover finde ich allerdings schön gestaltet – der große Schriftzug fällt sofort ins Auge.

    Mein Fazit: Leider konnte mich „Sechs Koffer“ nicht ganz überzeugen. Der Anfang hat mir noch gut gefallen – danach verliert sich die vielversprechende Geschichte leider oft in Nebensächlichkeiten. Die Handlung wirkt gestückelt, dadurch kam keine richtige Spannung auf. Zudem hat mir einfach der rote Faden in dem Buch gefehlt. Sehr schade!

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    Estrelass avatar
    Estrelasvor 14 Tagen
    Die richtige Seite der Welt

    Eine tschechische Familie versucht die Flucht in den Westen, „die richtige Seite der Welt“. Doch jemand, einer von ihnen womöglich, verrät den Großvater. Im Zentrum stehen somit das ständige Misstrauen und die Frage, was wirklich geschah. Der im Verlauf des Romans älter werdende Ich-Erzähler beleuchtet die Geschichte seiner Familienmitglieder, wodurch jedem quasi einer der Koffer des Titels zuteil wird. Und am Ende ist es gar nicht er selbst, sondern seine Schwester, die einen Roman über die Familie schreibt und sich fragt, ob sie ihren Augen und Ohren trauen kann. „Oder waren sie vielleicht alle ganz anders gewesen, dachte sie plötzlich, anders als auf diesen Fotos, anders als in den Geschichten, die wir über sie gehört hatten?“ Beide Komponenten, sowohl die Situation zwischen Ost und West als auch die Verstrickungen innerhalb der Familie, haben mich gereizt. Jedoch wurden meine Erwartungen nur zum Teil erfüllt, weil manchmal Episoden in den Vordergrund gestellt wurden, die nicht für den Gesamtkontext relevant schienen, während andere Dinge ungesagt blieben. Somit bin ich trotz herrlicher Schachtelsätze nicht vollends überzeugt von diesem Werk.

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    Buecherschmauss avatar
    Buecherschmausvor 17 Tagen
    Wer ist schuld am Tod des Taten?

    Kann man einen Text völlig losgelöst von seinem Autor lesen, sobald man diesen kennt, sei es durch eigene Begegnungen beispielsweise auf Lesungen, sei es durch Medienpräsenz, durch Interviews, Kolumnen? Vielleicht sollte man das können, mir gelingt es meist nicht.
    Und so sitzt bei der Lektüre des schmalen Romans „Sechs Koffer“ sein Verfasser, der spätestens durch seine starke Beteiligung am „Literarischen Quartett“, aber auch durch etliche Beiträge im Feuilleton bekannte Maxim Biller, neben mir auf dem Sofa, sein charakteristisches Lächeln auf dem Gesicht und schaut mir über die Schulter. „Nun“, scheint er mich zu fragen, „was sagt ihr jetzt?“ Denn nach den fast überall negativen Besprechungen, die sein 900 Seiten starker Roman „Biografie“ vor zwei Jahren erhielt, legt der brillante Maxim Biller mit „Sechs Koffer“ einen diametralen Text vor. Vielleicht gar ein wenig trotzig, denn die Kritik an seinem „Opus magnum“ hat sicher geschmerzt. Und siehe da: die Herzen von Kritik und Lesern fliegen diesem schmalen Buch zu, es erreicht sogleich die Shortlist des Deutschen Buchpreis und hat gar nicht so schlechte Chancen auf den Gewinn.
    Es sind dieselben Themen, die Maxim Biller zumeist umtreiben, es ist die fiktionalisierte eigene Familie und ihr tragisches Schicksal im 20. Jahrhundert, in den Grauen und Wirren des Krieges und der Nachkriegszeit, es ist vor allem immer wieder das Jüdischsein, das Gefühl des Ausgestoßenseins, die Erfahrung von Flucht, Vertreibung, Heimatlosigkeit, um die sich der Roman dreht. Im Gegensatz zu vielen Texten Billers kommt „Sechs Koffer“ aber auf leisen Füßen daher, wehmütig, fast zärtlich, ein wenig unscharf. Wenig Provokation, wenig Schrilles, wenig Sex. Am ehesten kommt der „alte“ Biller noch bei etlichen Personenbeschreibungen hervor, da hat der eine einen „bösen, verklemmten Antisemitenblick“, stecken die Deutschen in „hässlichen, grauen, sackartigen Mänteln“ und ein anderer besitzt ein "unfreundliches, kleines Osteuropäergesicht". Ich muss zugeben, dass ich solche boshaften, verallgemeinernden Charakterisierungen nicht besonders mag.
    Vordergründig geht es also um die Familie Biller, die Namen stimmen überein, die Lebenseckdaten ebenso. Und doch weist nicht nur die Gattungsbezeichnung „Roman“ darauf hin, dass man sich über den Wahrheitsgehalt des Erzählten nicht so sicher sein darf. Die Verunsicherung des Lesers kommt sicher zum großen Teil auch von der Unschärfe des Erzählten. Denn die große Frage, die den Erzähler Maxim Biller umtreibt, ist die nach dem ungeklärten Schicksal des Großvaters väterlicherseits, und sie bleibt weitestgehend unbeantwortet. Dieser Schmil Gregorewitsch ist 1960 im stalinistischen Moskau hingerichtet worden. Am Flughafen wurde er mit Westgeld erwischt - er war auf dem Weg nach Tschechien, wohin sein Sohn Semjon, der Vater Maxims, mit der Familie vor den schlimmsten Repressionen geflohen war -, um dem Enkel ein Auto zu kaufen, so die Familienlegende. Schmil war zuvor schon in etliche nicht ganz saubere Schwarzmarktgeschäfte verwickelt. Er ist eine Figur, die derart perfekt in die antisemitischen Schablonen vom schlitzohrigen, vom Geld besessenen, schlauen Juden, der sich mit Tricksereien und Betrügereien eine goldene Nase verdient, passt, dass Maxim Biller diese Figur jedem anderen Autoren um die Ohren gehauen hätte. Er selbst kokettiert gerne mit solchen Stereotypen. Auch das etwas, das ich nicht mag.
    Woher wussten nun die Beamten am Moskauer Flughafen von dem Westgeld und den verbotenen Umtrieben des Großvaters, des „Taten“? Darum kreist der Roman, davon ist schon der kleine Maxim besessen. Ist es einer der drei Onkel? Ganz oben auf der Liste der Verdächtigen steht für ihn dabei Dima, der nach einem gescheiterten Fluchtversuch in den Westen für fünf Jahre im Gefängnis saß, bevor er in die Schweiz ausreisen durfte. Hat er in der Haft geplaudert? Oder war es seine schillernde Ehefrau, die Filmemacherin Natalja Gelerntner (die zwar laut Buch zusammen mit Louis Malle einen Filmpreis erhalten haben soll, über die aber im Internet nichts zu finden ist). Sie hatte stets ein angespanntes Verhältnis zur Familie. Oder war es einer der anderen beiden Brüder, etwa Lev, der lange für die Kommunisten als falscher Außenhandelsattaché in Westberlin tätig war, bevor er sich nach Zürich absetzte, und der lange kein Wort mehr mit der Familie wechselte? Oder der völlig farblos bleibende Wladimir, schon geraume Zeit nach Brasilien ausgewandert? Oder sogar die eigenen Eltern, der Übersetzer Semjon, die launische Rada, die nach der Station in Prag 1970 nach Hamburg emigrierten?
    Nichts ist gewiss in diesem Roman. Ich-Erzähler ist Maxim, aber seine Stimme ist nicht die einzige, sondern Biller spielt mit den Erzählperspektiven, wechselt die Ich- mit verschiedenen Personalperspektiven der Familienmitglieder, zeigt unterschiedliche Blickwinkel. Dennoch werden die Figuren nicht plastischer, ist eine gewisse Halbdistanz beabsichtigt, weicht Biller nicht nur einer Identifizierung durch den Leser, sondern jeder Festlegung aus. Der Leser wird zudem mit ständig widersprüchlichen Informationen versorgt. Das mag einmal die Farbe des Kühlschranks, einmal das Wetter am Beerdigungstag oder einmal der Bezugsstoff des neuen Sofas sein, der einmal als kratzig und einmal als herrlich weich bezeichnet wird. Und so geht es auch mit der Charakterisierung der Personen. Der Leser kann sich niemals sicher sein.
    Das ist sehr gut gemacht und passt perfekt zu der bis zuletzt ungeklärten Frage, wer denn nun den Taten verraten und damit umgebracht hat. Nur dass es wohl einer aus der Familie gewesen sein muss, steht von Anfang an fest. Nur warum eigentlich? Weil diese Familie völlig kaputt ist? Weil ihr jeder Verrat zuzutrauen ist? Weil in ihr eine unglaubliche Kälte zu herrschen scheint? Biller bleibt die Antwort darauf schuldig. Lediglich zu seiner Schwester Jelena scheint eine tiefere Beziehung zu bestehen. Die anderen sechs Koffer bleiben verschlossen, das Gepäck, das mit ihnen herumgetragen wird, undeutlich. Der Schluss des Buches ist genial und versöhnt mich mit einigen Kritikpunkten, die ich zuvor hatte, ließ mich das Buch gerade wegen seiner völligen Offenheit zufrieden zuschlagen. Da sitzt Jelena, die wie in der Realität über ihre Familie und den Tod des Großvaters ein Buch verfasst hat, in einer Talkshow, die Moderatorin fragt zum wiederholten Mal, wer denn nun, ihrer Meinung nach wirklich schuld am Tod des Großvaters ist.
    „Das geht niemanden etwas an. Das verstehen sie doch, oder?“ „Nein, das verstehe ich eigentlich nicht“, sagte die Moderatorin höflich und plötzlich sehr streng, und dann erzählte ihr Jelena, wie es wirklich gewesen ist.“
    Davor erzählt Maxim Biller melancholisch, bisweilen auch witzig, hin und wieder auf nicht ganz schöne Art boshaft, von einer seltsam zerstörten Familie, von Verrat, von der Unmöglichkeit absoluter Wahrheit, auch von Vertrauen und einer Last, die man einfach nicht loswird.
    Die Sprache ist schlicht, aber der Aufbau intelligent, voller Anspielungen. Und da sitzt er wieder, der Autor, neben mir. „Siehst du, ich kann auch so schreiben, dass ihr das alle lesen mögt“ scheint er mir, süffisant lächelnd zuzuflüstern. Und irgendwie fühle ich mich ein wenig manipuliert.

    Kommentare: 1
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    marcelsarmans avatar
    marcelsarmanvor 18 Tagen
    Rezension zu Sechs Koffer von Maxim Biller

    Der Großvater des Ich-Erzählers ist vom sowjetischen Geheimdienst in den sechziger Jahren wegen illegaler Geschäfte
    verhaftet und dann ermordet worden. Jemand aus der Familie muss ihn verraten haben. Die Frage nach dem Schuldigen quält
    den Erzähler bis heute. Seine Eltern sind aus Russland erst in die Tschechoslowakei und dann 1970 nach Deutschland geflohen. Sein Vater hat noch drei weitere Brüder, die allesamt im Westen leben. Onkel Dima lebt beispielsweise in der Schweiz und hat wegen eines gescheiterten Fluchtversuchs in den Westen als junger Mann lange Jahre im Gefängnis verbracht. Danach umgab ihn eine geheimnisvolle Aura, sodass auch ihm zeitweise nachgesagt wurde den Taten(Großvater) verraten zu haben. 

    Seine Frau Natalia war vorher mit Dimas Bruder, dem Vater des Ich-Erzählers, zusammen, dies sorgt innerhalb der Familie noch Jahrzehnte später für Irritationen und nährt den Verdacht, dass Natalia den Taten verraten haben könnte. Lev, ein weiterer Onkel des Erzählers, ist ein Außenseiter, mit dem niemand in der Familie mehr redet und der mehrere Gesprächsangebote platzen lässt. Auch er ist einst nur knapp der Verhaftung durch den Geheimdienst entkommen, was ihn, ebenso wie sein Außenseitertum, verdächtig macht. Die Situation ist verworren und kompliziert. Da entschließt sich Jelena, die Schwester des Erzählers, der Sache auf den Grund zu gehen und beginnt ein Buch über diese Familiengeschichte zu schreiben.

    Die Sprache dieses Romans ist sehr lebendig und bildhaft. Die Vorkommnisse werden melancholisch und glaubhaft aus verschiedenen Perspektiven geschildert. Man erhält einen guten Eindruck in das Seelenleben der Protagonisten und
    in die Mechanismen eines sozialistischen Staates. Die Frage, ob man seine eigene Ideale verraten soll, um sich selbst zu retten, wird
    sehr virtuos dargestellt. Auch die Verzweiflung der handelnden Personen, die sich im Westen nicht richtig heimisch fühlen, wird 
    eindrucksvoll beschrieben. Insgesamt ist mir dieses durchaus gelungene Buch durch die Vielzahl der Perspektiven und Handlungsstränge etwas zu verwirrend, sodass ich 4 Sterne vergebe.

    Kommentare: 1
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    wandablues avatar
    wandabluevor 19 Tagen
    Kurzmeinung: Der Autor erlaubt keine Nähe. Das macht das Werk langweilig.
    Verdichtet. Literarisch eher belanglos.

    Verdichtet. Literarisch eher belanglos.
    Wie in vielen Nachkriegsfamilien ist auch bei den Billers die Atmosphäre durch Unausgesprochenes oder Halbgeäussertes vergiftet. Ausgangspunkt der Erzählung ist Prag, wohin die Eltern des Icherzählers (Maxim Biller), Rada (Mutter) und Sjoma (Vater) schon emigriert sind. Im Hause Biller spricht man Russisch, das Tschechische ist ebenfalls geläufig. Der Rest der Familie verstreut sich im Laufe der Zeit, Dima (Onkel, Bruder des Vaters) lebt in Zürich wie Lev (Onkel, Bruder des Vaters. Waldimir (Onkel, Bruder des Vaters) lebt in Südamerika, man hat keinen Kontakt und Natalia (Frau von Dima, Bruder des Vaters) ist in London mit Etti ihrer Tochter. Jede Menge Familie. Alles Kosmopoliten wider Willen. Juden. Natalia, Überlebende, ist direkte Betroffene des Holocaust. Sie landete im KZ.

    Und einer von der Familie hat den Kommunisten gesteckt, dass der Grossvater Devisen schmuggelt(e), woraufhin er in Moskau verhaftet und hingerichtet wurde. Anno dunnemal. Es gibt jede Menge Verdachtsmomente. Jeder verdächtigt jeden und Lev spricht mit niemandem mehr. Ausserdem will jeder von jedem Geld.

    Man liebt sich. Aber man traut sich nicht über den Weg. Die Wasser sind zu tief für die Königskinder Biller. Selbst die Enkel können sich nicht von den Schatten der Vergangenheit befreien.

    Ein tolles Thema. Doch. Aber. Der Roman Billers verdichtet die Handlung so ausserordentlich, dass von einem Lesevergnügen nicht die Rede sein kann. Empathie kommt so nicht auf. Der Roman bleibt zu sehr Kopf. Weder Bauch noch Herz werden erreicht. Schreibt ein Autor, um dem Leser Vergnügen zu bereiten? Das kann man nicht erwarten.

    Der Leser muss raten, wer den Grossvater verriet, jeder Leser wird eine andere These haben. Wie auch jedes Familienmitglied eine eigene Meinung dazu hatte. Allein, es hat mich nicht interessiert.

    Im Roman werden viele Themen angerissen. Die Personen selber sind verkürzt. Nähe verboten, habe ich gefühlt!

    „Sechs Koffer“ von Maxim Biller ist ein Roman voller unwichtiger Details und einiger pubertierender Gedanken über Sex, die überhaupt nicht zum Thema gehören, Hauptsache, „Sex ham mr abgehakt" und vieler Andeutungen. Ein unepischer Roman, in den man sich nicht fallen lassen kann. Kein Roman zum Mitleiden. Auch kein verstörender Roman. Wollen wir ehrlich sein, ein langweiliger Roman über eine Familienzwistigkeit, über ein Familiengift, der am meisten die interessiert, die es angeht.

    Legitim ist es allemal, sich ein Familiendrama vom Herzen zu schreiben. Zumal ein Subtiles. Doch werden weder Migration noch Regimedruck, noch die Zwangslage einzelner ausgelotet. Mich interessierte diese Erzählung deshalb nicht. Mich interessierte die ganze Familie nicht. Sollte es? Müsste es? Weil es sich um eine jüdische Familiengeschichte handelt? Mitnichten. Ich lese und leide mit Aharon Appelfeld. Jedoch nicht mit Biller.

    Die Sprache ist nicht bemerkenswert. Unwichtige Details lenken den Blick ab. Es fällt schwer, sich zu fokusieren. Die Geschichte geht nicht unter die Haut. Allenfalls, weil man nachdenken muss, woher denn der Titel kommt.

    Sind Romane schon allein deshalb von literarischem Belang, wenn sie sich mit den Nachwirkungen des Zweiten Weltkriegs auseinandersetzen, mit den Nachwirkungen des Holocaust, weil sie jüdisches Schicksal behandeln? Manche denken es. Darf ich diesen Roman trotzdem für literarisch belanglos halten, dafür aber noch einmal eine Lanze für Aharon Appelfeld brechen? Ich weiß es nicht: ich tue es einfach. Meinungsfreiheit!

    Fazit: Zugute halten muss man dem Roman, dass er nicht larmoyant ist. Doch unepisch. Knapp. Detailverliebt. Was er sich in seiner Kürze gar nicht leisten könnte. Ein Familienbericht, der nur die interessiert, die es angeht. Ich bin das nicht!

    In der Kategorie „Anspruchsvolle Literatur“: 2 Punkte.
    In der Kategorie „Gute Unterhaltung“ lasse ich 3 Punkte springen.

    Verlag: Kiepenheuer & Witsch
    Gelistet: Shortlist 2018

    Kommentare: 10
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    katzenminzes avatar
    katzenminzevor 21 Tagen
    Kurzmeinung: Ich habe mich gelangweilt.
    Mittelmaß

    Nachdem mich mit „Die Gewitterschwimmerin“ und „Der Vogelgott“ zwei Bücher der diesjährigen Nominierten für den Deutschen Buchpreis sehr begeisterten, habe ich mit „Sechs Koffer“ nun auch einen Anwärter gefunden, der meinen Geschmack leider gar nicht getroffen hat. Dabei mag ich gerade Familiengeschichten eigentlich sehr gerne und die Leseprobe sowie viele begeisterte Stimmen zum Roman ließen nur Gutes erwarten.

    Der Roman ließ sich auch gut an: Gerade der Anfang mit dem sechsjährigen Maxim, der den arbeitenden Vater beschreibt, das Familiengeheimnis das angedeutet wird und der Onkel, der aus dem Gefängnis wiederkehrt, haben mir gefallen. Danach ging es leider stetig bergab. Auch wenn das Buch mit 200 Seiten nicht gerade lang ist, fand ich die dürftigen Informationen über Billers Familie zu breit ausgewalzt. Immer wieder die gleichen Gedanken und Überlegungen gespickt mit dürftigen Details aus dem Leben seiner Verwandten. Und dazu noch die pubertären Gedanken eines Teenagers auf der Suche nach Pornoheften und heimliche Tändeleien mit seiner Cousine. Ach, nee, das brauche ich wirklich nicht. Auch genauere Informationen zu den politischen Verhältnissen, die Biller schildert hätte ich selbst nachschlagen müssen. An Informationen gab das Buch nicht viel preis. Ich werde aber gerne informiert beim lesen.

    Positiv muss ich noch anmerken, dass hier durchaus Humor vorhanden ist. Wie der 15-jährigen Maxim über „das blöde Buch von Brecht“ nachdenkt oder einige andere Stellen zeigen einen feinen Humor. Das kann aber nicht durch ein sprachlich allenfalls durchschnittliches Buch tragen, dass mich in der Hauptsache gelangweilt hat und dessen Figuren mir nicht nahe gekommen sind.

    Die Krönung fand ich ja, wie Biller nebenbei erzählt, dass seine Schwester schon ein Buch über genau dieses Thema geschrieben hat. Hat das nicht gereicht? Musste der kleine Bruder nachziehen? Beweisen, dass er es besser kann? Nein, ich habe hier leider nichts gefunden, das mich mitgenommen oder begeistert hätte. Schade, die Zeit, die ich mit Biller verbracht habe, hätte ich im Nachhinein lieber dazu genutzt ein anderes Buch der Shortlist kennen zu lernen.

    Kommentare: 2
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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Marina_Nordbrezes avatar
    Deutscher Buchpreis

    Wir freuen uns sehr, den Deutschen Buchpreis 2018 bei LovelyBooks begleiten zu dürfen! Nachdem wir die Leseproben der zwanzig Longlist-Titel diskutiert haben, stellen wir euch nun die sechs Titel der Shortlist vor.

    Heute möchte wir euch in unserer Buchverlosung Maxim Biller mit seinem nominierten Titel "Sechs Koffer" vorstellen. Mit etwas Glück könnt ihr eines von zwei Exemplaren von "Sechs Koffer" gewinnen!

    Verratet uns heute am 23.09.2018 über den blauen "Jetzt bewerben"-Button, warum ihr gerne das neue Buch von Maxim Biller lesen möchtet und landet somit automatisch im Lostopf für unsere Verlosung. 

    Unter allen Usern, die an mindestens 3 Aktionen zu den Shortlist-Autoren teilnehmen, verlosen wir außerdem ein signiertes Exemplar des Deutschen Buchpreis-Gewinners!

    Mehr zum Buch
    Eine berührende Familiengeschichte – und ein virtuoser literarischer Kriminalroman von großer politischer Aktualität.
    In jeder Familie gibt es Geheimnisse und Gerüchte, die von Generation zu Generation weiterleben. Manchmal geht es dabei um Leben und Tod. In seinem neuen Roman erzählt Maxim Biller von einem solchen Gerücht, dessen böse Kraft bis in die Gegenwart reicht. 'Sechs Koffer' – die Geschichte einer russisch-jüdischen Familie auf der Flucht von Ost nach West, von Moskau über Prag nach Hamburg und Zürich – ist ein virtuoses literarisches Kunststück. Aus sechs Perspektiven erzählt der Roman von einem großen Verrat, einer Denunziation. Das Opfer: der Großvater des inzwischen in Berlin lebenden Erzählers, der 1960 in der Sowjetunion hingerichtet wurde. Unter Verdacht: die eigene Verwandtschaft. Was hier auf wenig Raum gelingt, sucht seinesgleichen in der deutschen Gegenwartsliteratur: eine Erzählung über sowjetische Geheimdienstakten, über das tschechische Kino der Nachkriegszeit, vergiftete Liebesbeziehungen und die Machenschaften sexsüchtiger Kultur-Apparatschiks. Zugleich ist es aber auch eine Geschichte über das Leben hier und heute, über unsere moderne, zerrissene Welt, in der fast niemand mehr dort zu Hause ist, wo er geboren wurde und aufwuchs. 'Sechs Koffer' ist ein Roman von herausragendem stilistischen Können, elegantem Witz und einer bemerkenswerten Liebe zu seinen Figuren: Literatur in Höchstform – und spannend wie ein Kriminalroman. 



    Hopeandlives avatar
    Letzter Beitrag von  Hopeandlivevor 25 Tagen
    Herzlichen Glückwunsch allen Gewinnern und viel Freude beim Lesen!
    Zur Buchverlosung

    Vorfreude! So freuen sich unsere Leser auf das Buch

    krimielses avatar
    krimielsevor 3 Monaten
    Klingt nach einem Buch für mich...ich freue mich darauf!
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    simone_richters avatar
    simone_richtervor 4 Monaten
    Von Biller wollte ich immer mal etwas lesen, seit er beim Literarischen Quintett eher der Unruhestifter und Querulant war.
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    Marina_Nordbrezes avatar
    Marina_Nordbrezevor 4 Monaten
    Oh! Ein neuer Maxim Biller! I like!
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