Maxim Biller Wenn ich einmal reich und tot bin

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Inhaltsangabe zu „Wenn ich einmal reich und tot bin“ von Maxim Biller

Maxim Billers erster Erzählungsband machte Furore, weil er die Realität jüdischen Lebens in Deutschland beschrieb – und dazu auf eine bis dahin nicht gekannte Weise: mit beißendem Sarkasmus und doch voller Zuneigung, mit sicherem Gespür für das Komische im Tragischen, für einen nie alltäglichen Alltag. Eine verwickelte, in sich geschlossene Welt tut sich auf, die mit ihren Schmerzen, Freuden und Tabus allerdings nicht allein eine jüdische ist, sondern das kompakte Modell des menschlichen Mit- und Gegeneinanders überhaupt. Maxim Billers Figuren sind die Überlebenden des Holocaust und ihre Kinder und Enkel: vereinsamte Alte, von Verfolgungs- und Größenwahn besessene Kulturkosmopoliten oder Geschäftsleute. Vor allem die Jüngeren sind hin und her gerissen zwischen Schuldgefühlen und dem Aufbegehren gegen die Eltern, zerrissen im Kampf gegen aufrichtige Antisemiten und heuchlerische Philosemiten, immer auf der Suche nach einer eigenen jüdischen Identität. Es sind Geschichten, die mit ihrem unpathetischen Ton in der Tradition amerikanischer Erzähler wie Philip Roth stehen – vor allem aber sind es Geschichten, mit denen Biller direkt auf unser Herz zielt.

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  • Rezension zu "Wenn ich einmal reich und tot bin" von Maxim Biller

    Wenn ich einmal reich und tot bin

    oblomow

    09. January 2011 um 05:19

    Liest man Billers Kurzgeschichten kann man sich gut vorstellen, warum sich verschiedenste Leute davon angepisst fühlten und angewidert abwanden. Besonders die Erzählung Harlem Holocaust ist dafür ein gelungenes Beispiel, die wohl jedermanns interne Gedankenpolizei in Alarmbereitschaft bringt Aber insgesamt betrachtet habe ich allerdings den Eindruck, dass diese raffiniert erzählten kleinen Bosheiten im neuen Jahrtausend etwas, oder vielleicht schon fast "beträchtlich", an Sprengkraft verlieren.

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  • Rezension zu "Wenn ich einmal reich und tot bin" von Maxim Biller

    Wenn ich einmal reich und tot bin

    damentennis

    23. August 2009 um 00:26

    maxim biller ist ein mensch, der bestimmt ganz lustige sachen sagt. ich sah ein video von ihm mit joachim lottmann, in dessen verlauf ich mehrfach lachen musste. q.e.d. von diesem buch hier las ich zwei geschichten. am ende von geschichte zwei erschlug der protagonist seine katze. ich habe nichts gegen katzen, finde sie aber auch nicht toll. das gleiche gilt auch für protagonisten. ich brach das buch ab, warum, weiß ich nicht. vielleicht, weil ich kein jude bin, biller aber schon, und das auch ständig schreibt. vielleicht aber auch aus anderen, weitaus uncooleren gründen. zufall zum beispiel. oder kopfschmerzen.

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