Maxim Gorki

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Autor von Die Mutter, Nachtasyl und weiteren Büchern.

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Maxim GorkiDie Mutter
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Die Mutter
Die Mutter
 (18)
Erschienen am 09.02.2011
Maxim GorkiNachtasyl
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Nachtasyl
Nachtasyl
 (14)
Erschienen am 31.01.2011
Maxim GorkiPawel, der arme Teufel
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Pawel, der arme Teufel
Maxim GorkiBlümchen Siebenblatt
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Blümchen Siebenblatt
Blümchen Siebenblatt
 (2)
Erschienen am 14.04.2008
Maxim GorkiMeine Kindheit /Unter fremden Menschen /Meine Universitäten
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Meine Kindheit /Unter fremden Menschen /Meine Universitäten
Maxim GorkiDer Landstreicher und andere Erzählungen
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Der Landstreicher und andere Erzählungen
Der Landstreicher und andere Erzählungen
 (2)
Erschienen am 28.06.1998
Maxim GorkiMeister-Erzählungen
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Meister-Erzählungen
Meister-Erzählungen
 (2)
Erschienen am 20.02.2012
Maxim GorkiSommergäste
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Sommergäste
Sommergäste
 (1)
Erschienen am 01.01.1986

Neue Rezensionen zu Maxim Gorki

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Rezension zu "Die Mutter" von Maxim Gorki

Ein Werk des sozialistischen Realismus, mit klarer Botschaft
Habichtvor 13 Tagen

Dieser Roman von Alexej Maximowitsch Peschko, der sich Gorki (der Bittere) nannte, erschien 1906. Es ist ein Werk des sozialistischen Realismus und vermittelt eine klare Botschaft, die man diesem Roman, der erschütternde Wahrheiten der damaligen Zeit zu berichten weiß, leider stark anmerkt. Zudem steht er literarisch auf eher schwachen Füßen. Allerdings empfinde ich Gorkis fast dokumentarischen Schilderungen, die bittere Armut, Ausbeutung und Betrug beschreiben, bis heute als sehr erschütternd. Zudem kann ich die folgende Beobachtung und Reflexion, die er der Mutter des Protagonisten, die aus dem Milieu der Unterdrückten und Ausgebeuteten stammt, machen lässt, gut nachvollziehen. Da man sie als kritischer Beobachter z.B. bei Stadtbesichtigungen etc. bis zum heutigen Tag selbst konstatieren kann: „In den Städten standen Kirchen, die von Gold und Silber strotzten, dessen Gott nicht bedurfte; auf den Kirchenstufen zitterten Bettler, die darauf lauerten, dass man ihnen kleine Kupfermünzen in die Hand schob. Sie hatte das schon früher gesehen – die reichen Kirchen und die goldbestickten Messgewänder der Popen, die elenden Hütten des armen Volkes und seine schändlichen Lumpen; aber früher war ihr das natürlich erschienen, jetzt dagegen sah sie darin eine tödliche Kränkung der Armen – denen das wusste sie – die Kirche näher und notwendiger war als den Reichen.“

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Frau_Erdnussbutters avatar

Rezension zu "Die Mutter. Meisterwerke der Weltliteratur." von Maxim Gorki

Platons Höhlengleichnis trifft auf den Sozialismus
Frau_Erdnussbuttervor einem Jahr

Gorki beschreibt an einer simpel aufgebauten Geschichte den proletarischen Kampf in Russland. Protagonistin ist die Arbeitermutter Pelageja Wlassowa, deren Sohn schrittweise zum Revolutionär wird. 
Doch viel weniger geht es um ihn und seine agitatorischen Freunde, als vielmehr um sie, die nach dem plötzlichen Tod ihres brutalen Mannes aus jahrzehntelanger Schockstarre erwacht. Jetzt knappe 40 Jahre alt, keimt in ihr bald wieder die zarte Intellektualität und Wissbegierde ihrer frühen Zwanziger auf. Ihr Sohn trägt einen nicht unwesentlichen Part dazu bei, dass ihr eingefrorener, verbitterter, trauriger und geschlagener Geist sich langsam wieder bewegt und noch weit darüber hinauswächst.

So kommt sie wie in Platons Höhlengleichnis aus der hintersten, finsteren Ecke hervorgekrochen um irgendwann in das Licht der Reflektion und des wachen Geistes zu treten. Nicht nur ihr Sohn ist es, der sie heraustreibt, sondern auch die Literatur und das Lesen, das sie jetzt erst mühsam erlernt. Aus der einfachen Dulderin wird über Seiten hinweg eine geschätzte, antreibende Matriarchin.


Weiterlesen: http://www.1jahr52buecher.de/?p=2535

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katrinMMs avatar

Rezension zu "Pawel, der arme Teufel" von Maxim Gorki

Bildungsgeschichte eines Mörders
katrinMMvor 2 Jahren

Mit knapp 200 Seiten gibt diese Erzählung einen guten ersten Eindruck vom Schaffen Maxim Gorkis. Sie handelt von Pawel, einem Findelkind, das in ärmsten Verhältnissen aufwächst. Pawel ist anspruchslos und redet so gut wie nicht. Bei einem Schuhmacher arbeitet er und lernt dort die Hure Natalja kennen, die sich seiner annimmt, als er krank ist. Die beiden befreunden sich. Lange sind sie rein platonische Freunde, bis es schließlich zu mehr kommt. Doch danach möchte Pawel, dass Natalja seine Frau wird. Für sie kommt das nicht in Frage, sie will ein selbstbestimmtes Leben führen und nicht eine kleine Hausfrau sein will, die brav das Heim hütet. Es kommt zur Katastrophe. Pawel ermordet Natalja. Durch einige nicht ganz so ernste Erzählerkommentare gerät die Geschichte nicht gar zu düster, aber traurig ist das Ende doch.

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