Alle Bücher von Maxim Jakubowski

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Nächte in Samt und Seide

Nächte in Samt und Seide

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Erschienen am 01.03.2006
Sex-Blogs

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Erschienen am 14.01.2008
Nächte in Samt und Seide

Nächte in Samt und Seide

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Erschienen am 22.06.2018
Sex-Blogs 2

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Erschienen am 10.07.2008
The Mammoth Book of Jack the Ripper

The Mammoth Book of Jack the Ripper

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Erschienen am 05.05.2008
I Was Waiting For You

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Erschienen am 01.11.2010

Neue Rezensionen zu Maxim Jakubowski

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TheRavenkings avatar

James Bond hat Blofeld, Superman hat Lex Luthor, Batman den Joker und auch Sherlock Holmes besitzt natürlich einen Erzfeind: Professor Moriarty. Allerdings taucht dieser in gerade mal zwei Erzählungen auf. Während Sherlock Holmes unzählige Autoren inspirierte weitere Abenteuer mit ihm zu verfassen, wurde seine Nemesis eher stiefmütterlich behandelt. Leser, die ein Faible für Fieslinge haben, mussten sich also zunächst mit wenigem begnügen.

Schließlich kam Moriarty doch noch in den Genuss von Nebenfigur zum Protagonisten befördert zu werden, Autoren wie John Gardner und Michael Kurland stellten ihn in den Mittelpunkt ihrer Geschichten. Allerdings sind diese Bücher nicht sehr bekannt und mittlerweile längst vergriffen und nur noch antiquarisch zu haben.

Gegen den populären Sherlock hatte sein Feind, zumindest was die Zahl und Qualität der Veröffentlichungen über ihn betrifft, lange Zeit einfach keine Chance.

Nun haben Moriarty-Fans aber eine Offensive gestartet, um den perfiden Professor doch noch zu seinem Recht kommen zu lassen.  Die Idee war es, eine Kurzgeschichtensammlung mit Beiträgen über Moriarty herauszubringen. Dies geschah im Rahmen der im englischen Sprachraum populären Reihe Mammoth Books.

37 Autoren haben Erzählungen abgeliefert, die sowohl vom Ton als auch vom Inhalt sehr unterschiedlich sind. Es gibt düstere, dramatische, aber auch komische Beiträge. Einige zeigen eine menschlichere Seite Moriartys, indem sie ihn als alten Mann oder zu seiner Schulzeit beschreiben, bei anderen ist er ein grausamer, kaltherziger Übeltäter. Manchmal darf Moriarty triumphieren, in anderen Fällen wird ihm (von Sherlock oder auch anderen) das Handwerk gelegt. Es gibt Geschichten mit Steampunk- und Fantasy-Elementen. In einer der Erzählungen treffen wir z. B. einen unsterblichen Moriarty in einer anderen muss er einen Angriff der Außerirdischen aus H. G. Wells„Krieg der Welten“ abwehren. Einige Autoren schreiben über Moriartys Familie, so soll er einen Bruder gehabt haben, der seltsamerweise ebenfalls James hieß (eine Nachlässigkeit von Seiten Conan Doyles – wie man vermutet), in einer anderen Story hat Moriarty eine Tochter, die er zu seiner Nachfolgerin ausbilden will. Er begegnet auch manch einer historischen Persönlichkeit, wie einem jungen Adolf Hitler, oder mischt in der Politik mit.

Da es wie gesagt über Moriarty sehr wenig Material in Conan Doyles Originalgeschichten gibt, konnten die Autoren ihrer Phantasie freien Lauf lassen. Trotzdem befassen sich sehr viele mit den Geschehnissen an den Reichenbach-Fällen. Diese werden dann aus der Sicht verschiedener Figuren beschrieben.

Auch Moriartys Seite als Wissenschaftler kommt nicht zu kurz. Seine Arbeit als Mathematikprofessor wird etwas näher beleuchtet, wobei Moriarty auch im Universitätsleben nicht vor Intrigen und Missetaten zurückschreckt. Er korrumpiert Studenten und schaltet akademische Konkurrenten aus.

Ich muss sagen, dass mich diese Kompilation gegen Ende etwas ermüdet hat. Vielleicht hätte man die Geschichten nicht alle an einem Stück lesen sollen. Vielleicht ist Moriarty als Figur aber auch einfach nicht so interessant wie Sherlock. Zudem besaßen nicht alle Geschichten eine abgeschlossene Handlung, manche wirkten eher wie kurze Vignetten, bruchstückhafte Einblicke in Moriartys Leben.

Ein weiterer  Kritikpunkt ist, dass es keine Informationen über die Autoren gibt, normalerweise ist es ja bei solchen Anthologien üblich, dass man etwas über die Mitwirkenden erfährt. Zumal mir die meisten Schriftsteller hier noch unbekannt waren.

Dennoch ist „The Adventures of Moriarty“ lesenswert, aber vielleicht eher in kleinen Dosen zu genießen.

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Saralondes avatar

Rezension zu "The Mammoth Book of Jack the Ripper" von Maxim Jakubowski

Wer war Jack the Ripper?
Saralondevor 5 Jahren

Whitechapel, London, 1888. Morde sind in den Londoner Slums nichts Ungewöhnliches. Doch solche Morde? Jemand schneidet Prostituierten die Kehle durch und verstümmelt sie anschließend grausam. Vom Täter gibt es keine Spur. So plötzlich, wie die Morde begannen, hören sie auch wieder auf. Und noch mehr als 100 Jahre später lässt uns ein Name erschaudern. Wer war Jack the Ripper?

Dieses Buch habe ich vor einiger Zeit als Kindle-Deal des Tages erworben. Ich kannte zu diesem Zeitpunkt auch die Mammoth-Bücher noch nicht. Eigentlich hab ich es ja gar nicht mit Kriminalgeschichten. Aber diese Geschichte ist anders, der pure Gedanke an die Morde löst Gänsehaut bei mir aus. Wahrscheinlich, weil der Täter nie gefasst wurde und und es so unbegreiflich ist, was jemanden dazu treibt, Frauen regelrecht auszuweiden und… Ich erspare euch die Details. Dieser Mensch muss so krank gewesen sein, dass er faszinierend auf uns wirkt. Was ist im Leben dieses Menschen vorgefallen, was für eine Kindheit hat er erlebt, wie kann es sein, dass jemandem so etwas Befriedigung verschafft?

Das Buch bietet zunächst einen Überblick über die Ereignisse in Stichwortform. Ich habe irgendwo in einer Rezension gelesen, wie schlecht das geschrieben sei, nur kurze Hauptsätze usw. Äh, hallo? Muss ein stichwortartiger Überblick literarisch wertvoll sein? Es geht nur darum, dass der Leser erst einmal die harten Fakten kennt, bevor er sich mit den einzelnen Theorien befasst. Das Buch ist nämlich nicht das Werk eines einzelnen Autors, sondern verschiedene sogenannte “Ripperologists” stellen ihre Theorien vor. Die zu lesen hat mir wirklich großen Spaß gemacht, falls man bei diesem Thema von Spaß reden kann, ich will mal eher sagen, sie haben mich größtenteils fasziniert. Manche sind weniger glaubhaft, manche mehr. Recht überzeugend fand ich Carl Feigenbaum, William Henry Bury und Aaron Kosminski als Tatverdächtige. (Die Theorie über Feigenbaum kannte ich schon und fand sie vorher bereits ziemlich überzeugend.) Der erste Artikel über Joseph Barnett hat mich nicht überzeugt, da ich sein Motiv nicht ausreichend fand, doch im zweiten Artikel über ihn lief es mir dann eiskalt den Rücken herunter, und zwar wegen eines Details, auf das hier schwerpunktmäßig eingegangen wird: Noch bevor Joseph Barnett aus Mary Jane Kellys Unterkunft auszog, ging der Schlüssel verloren. Barnett und Kelly wussten, wie sie durchs kaputte Fenster greifen konnten, um so die Tür von innen zu öffnen. Und jetzt kommt es: Mary Jane Kellys Leiche wurde zunächst nur durch das Fenster entdeckt. Die Anwesenden konnten nicht direkt in das Zimmer, denn die Tür war abgeschlossen… Uaahhahahhahah! Da war wieder der Schauer!

Insgesamt bietet das Buch einen umfassenden Überblick über die im Laufe der Jahrzehnte aufgestellten Theorien und gibt dem Leser so die Möglichkeit, sich ein eigenes Bild zu machen. Insofern hat das Buch sämtliche Erwartungen, die ich an es gestellt hatte, erfüllt. Ich fand es gerade gut, dass der Autor bzw. Herausgeber sich nicht auf eine Person festlegt, sondern allen Theorien einen Platz einräumt. Es werden lediglich Aussagen darüber gemacht, wie glaubwürdig die jeweilige Theorie insgesamt ist.

Das Buch ist daher eine absolute Empfehlung für alle, die ebenso wie ich vom Fall “Jack the Ripper” fasziniert sind. Aber eine Warnung vorweg: Das Buch ist keine geeignete Bettlektüre! Ohne Scheiß, schon abends auf der Couch bin ich bei der Lektüre bei jedem Geräusch zusammengeschreckt…

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tuxines avatar

Rezension zu "Nächte in Samt und Seide" von Maxim Jakubowski

Rezension zu "Nächte in Samt und Seide" von Maxim Jakubowski
tuxinevor 9 Jahren

Es geht um hemmungslose Liebesspiele in verschiedenen Epochen und Konstellationen. Die wenigsten der Kurzgeschichten sind phantasievoll erzählt, positiv hervorzuheben ist "Krokodilstränen". Die meisten Geschichten fand ich aber uninteressant, weil es ausschließlich um SEX ging. Und: Alle Geschichten haben gemeinsam, dass sie etwas sado-maso-lastig sind. Alles in allem: Geschmackssache.

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