Maxim Leo

 4.1 Sterne bei 238 Bewertungen
Autor von Waidmannstod, Du bleibst mein Sieger, Tiger und weiteren Büchern.
Autorenbild von Maxim Leo (© Tilo Eckardt / Quelle: Random House)

Lebenslauf von Maxim Leo

Maxim Leo wurde 1970 als Sohn der bekannten Historikerin Annette Leo geboren. Nach seinem Abitur entschied er sich für ein Studium der Politikwissenschaften, das er an der Freien Universität Berlin und in Paris absolvierte. Anschließend war er zuerst bei RTL, dann bei der Berliner Zeitung als Redakteur tätig. Bekannt ist Maxim Leo unter anderem für seine Kolumne "Leo/Gutsch. Das Leben als Mann", die er regelmäßig mit Jochen-Martin Gutsch veröffentlicht. In dieser Zusammenarbeit entstanden auch schon einige Bücher, wie zum Beispiel im Jahr 2011 "Sprechende Männer. Das ehrlichste Buch der Welt". Für sein Schaffen wurde Leo mittlerweile mit mehreren Preisen ausgezeichnet, unter anderem mit dem Deutsch-Französischen Journalistenpreis und dem Europäischen Buchpreis.

Alle Bücher von Maxim Leo

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Cover des Buches Waidmannstod (ISBN: 9783462048346)

Waidmannstod

 (55)
Erschienen am 10.09.2015
Cover des Buches Du bleibst mein Sieger, Tiger (ISBN: 9783550200267)

Du bleibst mein Sieger, Tiger

 (43)
Erschienen am 30.08.2019
Cover des Buches Auentod (ISBN: 9783462048292)

Auentod

 (34)
Erschienen am 10.09.2015
Cover des Buches Es ist nur eine Phase, Hase (ISBN: 9783864930614)

Es ist nur eine Phase, Hase

 (32)
Erschienen am 23.02.2018
Cover des Buches Haltet euer Herz bereit (ISBN: 9783453408074)

Haltet euer Herz bereit

 (27)
Erschienen am 10.01.2011
Cover des Buches Wo wir zu Hause sind (ISBN: 9783462000405)

Wo wir zu Hause sind

 (22)
Erscheint am 14.01.2021
Cover des Buches Sprechende Männer (ISBN: 9783453603325)

Sprechende Männer

 (8)
Erschienen am 10.11.2014

Neue Rezensionen zu Maxim Leo

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Rezension zu "Waidmannstod" von Maxim Leo

vom Leben im märkischen Sand
JochenBendervor 2 Monaten

Unaufgeregt, ohne billige Knalleffekte, aber stimmig und gekonnt erzählt der Autor einen Kriminalfall. Aber eigentlich erzählt er vom Leben in der märkischen Sandbüchse zwischen Berlin und Polen. Geschickt verwebt er die jüngere Geschichte der Gegend mit dem Kriminalfall, so dass ich ihm als Leser stets gerne folgte. Danke, Herr Leo, bitte mehr davon!

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Rezension zu "Wo wir zu Hause sind" von Maxim Leo

Wahre Begebenheit
Crazyvor 3 Monaten

"Ich frage mich, ob es so eine Art Familiengedächtnis gibt, etwas, das uns hält und den Weg weist, das uns tröstet und mahnt."

 

Vor dem Lesen dachte ich, dass das Buch in Romanform geschrieben ist, tatsächlich ist es aber ein Tatsachenbericht. Der Autor hat eine Recherchereise u. a. nach Israel und nach England unternommen um seine überall verstreute Familie über die Zeit der Judenverfolgung in der Nazizeit zu befragen. Dabei hat er nicht nur Briefe und Tagebucheinträge als Recherchematerial genutzt, sondern auch seine noch lebenden Verwandten befragt. Obwohl der Stil sehr nüchtern gehalten ist, haben mich viele der Ereignisse sehr bewegt. Natürlich habe ich über diese Zeit schon Bücher gelesen, aber meist Romane, daher finde ich, dass ein Bericht von Menschen, die aus erster Hand darüber berichten, noch mal etwas anderes ist. Es ist als Leser sehr schwer, manche Personen bzw. deren Handeln verstehen zu können. Das ist auch gut so, denn das heißt, dass wir uns nicht in so einer Situation befinden. Ich habe die Stärke aller sehr bewundert, weil ich mir nicht vorstellen kann, dass man als verfolgter Jude, der alles verloren hat, von vorne anfangen kann. Diese Leute haben meinen allerhöchsten Respekt, obwohl sie rückblickend nicht alles richtig gemacht haben. 

 

Obwohl ich nicht so gerne Biografien lese, hat mich diese sehr bewegt. Es ist auf eine Art spannend, was sicher am Erzähltalent des Autors liegt. Das Buch beinhaltet auch noch einige Fotos von den betreffenden Personen, so dass man ein Bild davon hat, von wem der Autor spricht. Ich kann das Buch jedem empfehlen, der sich für diese schreckliche Zeit und dem Umgang damit interessiert. 

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Rezension zu "Wo wir zu Hause sind (DAISY Edition)" von Maxim Leo

Lebendig erzählt
solveigvor 5 Monaten

Aus der Distanz von mehreren Generationen erzählt Maxim Leo die Geschichte seiner weitverzweigten jüdischen Familie. Dafür hat er lange recherchiert und ist weit gereist, um die Erinnerungen der in diversen Ländern verstreut lebenden Onkel und Tanten, Cousinen und Cousins zu sammeln und aufzuschreiben. Das Ergebnis: eine sehr lebendige, außerordentlich spannende Biografie.

Ausgehend von den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts schildert Leo das Schicksal seiner Urgroßeltern und deren Kinder, seinem Großvater Gerhard und dessen drei Schwestern Ilse, Hilde und Irmgard. Während Gerhard in diversen Lagern interniert wurde, kamen die Mädchen zunächst nach Frankreich; später trennten sich ihre Wege: Ilse lebte nach Kriegsende in Wien, Irmgard zog mit ihrem Mann in einen Kibbuz in Israel und Hilde kam über viele Umwege mit ihrem kleinen Sohn nach England und schließlich Amerika. Was sie in diesen Jahren erlebten, mit welch starkem Überlebenswillen sie sich ein neues Dasein aufbauten und welche Erinnerungen ihre Kinder und Enkel haben schildert Leo auf höchst eindrucksvolle Weise.

Passend zu dem familiären Ton der Biografie liest Ulrich Noethen die Hörbuchfassung, ruhig nachempfindend, aber keineswegs sentimental. Mit Feingefühl verleiht er den einzelnen Charakteren Farbe und bringt sie dem Hörer nahe. Eine wirklich lebendige, bewegende Erzählung!

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