Maxim Leo Auentod

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Inhaltsangabe zu „Auentod“ von Maxim Leo

Die Sommerhitze flimmert über den Roggenfeldern, Graureiher staken durch das flache Wasser der Oderauen – und Kommissar Voss macht Urlaub in Polen. Mit Maja, der Pflegerin seiner Mutter. Doch während Voss sich noch an den Gedanken gewöhnen muss, dass sie jetzt vermutlich wirklich ein Paar sind, ist Maja plötzlich verschwunden. Kurze Zeit später stürzt im brandenburgischen Bad Freienwalde ein Softwareentwickler vom Baugerüst seiner Villa und stirbt. Was zunächst wie ein Unfall aussieht, entpuppt sich als ein Fall, der alle Gewissheiten infrage stellt, sogar die Liebe. Auf der Suche nach der Frau, die er zu kennen glaubte, wird Maja für Voss immer mehr zu einer Fremden. Ist sie in kriminelle Machenschaften verwickelt? Ist sie überhaupt, wer sie zu sein vorgibt? Und warum führen ihre Spuren ausgerechnet zu dem Toten in Bad Freienwalde? Ein rasanter und packender Krimi, in dem es um die Geschichte und die verwunschene Landschaft des Oderbruchs geht, in dem ein zwielichtiger Straßencowboy auftaucht, der sich mitunter als echter Freund erweist, und in dem sich die Frage stellt, warum man die wichtigen Dinge im Leben immer erst dann begreift, wenn es fast schon zu spät ist.

Waidmannstod hat mir gut gefallen, Auentod ist besser.

— AenHen
AenHen

Maxim Leo ist ein solider Krimi gelungen, der für gute Unterhaltung sorgt.

— Ekcnew
Ekcnew

Der erste Band hat mir besser gefallen.

— OmaInge
OmaInge

Viel besser als sein Debüt "Waidmannstod". Dennoch werde ich mit dem Stil des Autors nicht Freund.

— Floh
Floh

Für alle Krimileser, die gerne anspruchsvolle deutsche Krimis lesen.

— Bibliomarie
Bibliomarie

Daniel Voss und seine Freundin Maja, fahren zu einer polnischen Hochzeit. Am nächsten Tag wird sie,von Unbekannten entführt.

— PettiP
PettiP

Auch dieser Band hält, was man sich erhofft. Spannung von Anfang bis Ende. Sehr empfehlenswert für alle Krimiliebhaber.

— HappiestGirl
HappiestGirl

Ich konnte den Krimi sehr gut lesen und mich auch sehr gut in die Charaktere hineinversetzen.

— winterdream
winterdream

Spannend und interessant

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Ein Buch das sich sehr gut lesen lässt und bis auf wenige Ausnahmen spannend gehalten wird.

— claudi-1963
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  • Voss zum Zweiten – gelungen!

    Auentod
    AenHen

    AenHen

    02. August 2016 um 14:15

    Kommissar Daniel Voss ist diesmal beiderseits der Oder unterwegs, um gleich zwei Fälle, zu lösen, die sich dann allerdings als zwei Handlungsstränge ein und desselben Verbrechens herausstellen: Voss‘ Freundin ( - das müsste er sich langsam mal eingestehen) Maja ist plötzlich verschwunden. Am Morgen nach einer Hochzeit in Polen, auf der die beiden zu Gast waren, beobachtet eine Frau, wie Maja in einen weißen Lieferwagen gezerrt wird. Voss beginnt sofort auf eigene Faust zu ermitteln, und muss erst mal mit den Grundlagen beginnen, über Maja weiß er nämlich sehr wenig, wie ihm plötzlich klar wird. Und im Laufe der Geschichte wird ihm bewusst, dass es eigentlich noch weniger ist, vielleicht sogar nichts? Hat sie ihn getäuscht? Je mehr er über ihre Vergangenheit herausfindet, desto undurchsichtiger wird die Rolle, die sie eventuell in seinem anderen, seinem wirklichen Fall der Mordkommission, spielen könnte. In Bad Freienwalde ist am selben Wochenende ein Informatiker vom Baugerüst an seinem Haus „gefallen“ oder doch nicht? Schnell wird klar, irgendwie hängt das alles und hängen alle mit organisiertem Verbrechen zusammen, professionelle Autoschieberbanden, die im Grenzbereich tätig sind, und ihre heiße Ware Richtung Osten transportieren. Und mehr möchte ich über die Handlung und die Verstrickung der Personen eigentlich gar nicht mehr erzählen, um nicht zu viel zu verraten. Fazit: Waidmannstod hat mir gut gefallen, Auentod ist besser. Ich mag Maxim Leos Schreibstil sehr, seine Beschreibungen der Landschaft und der handelnden Personen ist toll. Ausführlich, detailliert, und dabei nicht langatmig – das vorgeworfene Phlegma des Kommissars und der Handlung, wie ich es ein paar Mal in Rezensionen zum ersten Buch gelesen habe, besteht so für mich nicht. Die Verquickung von privater Rahmenhandlung und professioneller Tätigkeit des Kommissars hat mir auch sehr gut gefallen, so ist man immer im Fall drin, alles ist relevant. Mir gefällt die Stimmung, die in den Krimis herrscht, ein bißchen düster, ruhig – wie die Oderauen an einem nebligen Morgen, das ist für mich alles sehr stimmig und ich finde, man kann sich auf weitere Fälle freuen.

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  • Ein solider Krimi, der für eine gute Unterhaltung sorgt

    Auentod
    Ekcnew

    Ekcnew

    02. June 2016 um 14:50

    Kommissar Daniel Voss reist mit Maja nach Polen. Maja ist dort zu einer Hochzeit eingeladen und Kommissar Voss begleitet sie. Maja kommt gebürtig aus Polen und pflegt zur Zeit die Mutter von Voss und wohnt auch dort. Seit einiger Zeit verbringen Maja und Voss die Nächte miteinander. In der Öffentlichkeit treten die beiden allerdings nicht als Paar auf. Die Hochzeitsfeier ist somit der erste gemeinsame öffentliche Auftritt. Nach der Hochzeitsfeier verschwindet Maja spurlos. Voss muss feststellen, dass er Maja gar nicht so gut kennt, wie er bislang angenommen hat. In Brandenburg stirbt ein Softwareentwickler. Es sieht zunächst nach einem Unfall aus. In wie weit hängt das Verschwinden von Maja mit dem Fall in Brandenburg zusammen? Den ersten Fall von Kommissar Voss kenne ich bislang nicht. Auentod ist eine in sich abgeschlossene Geschichte, die keine Vorkenntnisse aus dem ersten Buch erfordert. Maxim Leo ist ein solider Krimi gelungen, der für gute Unterhaltung sorgt. Ich würde mich freuen, wenn es einen weitern Fall mit Kommissar Voss gibt.

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  • Kommissar Voss ermittelt in Polen

    Auentod
    OmaInge

    OmaInge

    19. April 2016 um 13:35

    Inhalt: Kommissar Daniel Voss fährt mit Maja, der Pflegerin seiner Mutter, zu einer Hochzeit nach Polen. Am Morgen nach der Hochzeit ist Maja plötzlich verschwunden – entführt, wie Daniel Voss bald herausfindet. Er macht sich umgehend auf die Suche nach der Frau, die er zu lieben glaubt. Aber die Ermittlungen sind eigentlich Aufgabe der polnischen Polizei. Zeitgleich stürzt im brandenburgischen Bad Freienwalde ein Software-Entwickler von einem Baugerüst. Ist es ein Unfall, Selbstmord oder Mord? Daniel Voss muss seinen Urlaub abbrechen um die Ermittlungen zu übernehmen. Mein Leseeindruck: Daniel Voss wohnt in seinem Elternhaus in seinem alten Kinderzimmer. Und er hat ein Verhältnis mit der Pflegerin seiner Mutter – ob er sie liebt oder nicht, darüber muss er sich erst noch klar werden. Trotzdem lässt er sich von Maja überreden, sie zu einer Hochzeitsfeier nach Polen zu begleiten. Dort wird Maja am Morgen nach der Feier entführt. Daniel beginnt nachzuforschen, obwohl er das eigentlich der polnischen Polizei überlassen sollte. Die Handlung des Buches spielt im Oderbruch, mal auf deutscher, mal auf polnischer Seite, Mehr möchte ich nicht verraten. Maja, die Daniels Mutter pflegt, ist eine Frau mit vielen Rätseln. Eigentlich weiß Daniel sehr wenig über sie. Trotz des Liebesverhältnisses zwischen den Beiden gibt Maja nicht viel aus ihrem Leben preis.  Am Anfang fand ich die Geschichte etwas verworren und teilweise abenteuerlich unglaubwürdig. Im Laufe der Handlung hat sich das aber schnell gegeben. Das Ende war für mich überraschend. Die Geschichte ist von Anfang bis Ende spannend erzählt. Bad Freienwalde, den Wohn- und Arbeitsort von Daniel Voss, gibt es wirklich. Ich „kontrolliere“ so etwas gerne. Nur bei einer Schilderung habe ich gestutzt: Daniel Voss kommt in Polen bei einem Bauern gerade beim Melken der Kühe dazu. Bei der Schilderung des Melkvorgangs bin ich bei den „Milchdüsen“ hängen geblieben. Die gibt es nicht – es müsste „Zitzenbecher“ heißen. In dem Moment ging mein Kopfkino mit mir durch....... Ein spannender Krimi ohne viel „Blut“.  

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  • Spannen ohne viel "Blut"

    Auentod
    OmaInge

    OmaInge

    03. March 2016 um 18:29

    Daniel Voss wohnt in seinem Elternhaus in seinem alten Kinderzimmer. Und er hat ein Verhältnis mit der Pflegerin seiner Mutter – ob er sie liebt oder nicht, darüber muss er sich erst noch klar werden. Trotzdem lässt er sich von Maja überreden, sie zu einer Hochzeitsfeier nach Polen zu begleiten. Dort wird Maja am Morgen nach der Feier entführt. Daniel beginnt nachzuforschen, obwohl er das eigentlich der polnischen Polizei überlassen sollte. Die Handlung des Buches spielt im Oderbruch, mal auf deutscher, mal auf polnischer Seite, Mehr möchte ich nicht verraten. Maja, die Daniels Mutter pflegt, ist eine Frau mit vielen Rätseln. Eigentlich weiß Daniel sehr wenig über sie. Trotz des Liebesverhältnisses zwischen den Beiden gibt Maja nicht viel aus ihrem Leben preis.  Am Anfang fand ich die Geschichte etwas verworren und teilweise abenteuerlich unglaubwürdig. Im Laufe der Handlung hat sich das aber schnell gegeben. Das Ende war für mich überraschend. Die Geschichte ist von Anfang bis Ende spannend erzählt. Bad Freienwalde, den Wohn- und Arbeitsort von Daniel Voss, gibt es wirklich. Ich „kontrolliere“ so etwas gerne. Nur bei einer Schilderung habe ich gestutzt: Daniel Voss kommt in Polen bei einem Bauern gerade beim Melken der Kühe dazu. Bei der Schilderung des Melkvorgangs bin ich bei den „Milchdüsen“ hängen geblieben. Die gibt es nicht – es müsste „Zitzenbecher“ heißen. In dem Moment ging mein Kopfkino mit mir durch....... Ein spannender Krimi ohne viel „Blut“.

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  • Kommissar Voss' persönlichster Fall

    Auentod
    HappiestGirl

    HappiestGirl

    Inhalt: Die Sommerhitze flimmert über den Roggenfeldern, Graureiher staken durch das flache Wasser der Oderauen – und Kommissar Voss macht Urlaub in Polen. Mit Maja, der Pflegerin seiner Mutter. Doch während Voss sich noch an den Gedanken gewöhnen muss, dass sie jetzt vermutlich wirklich ein Paar sind, ist Maja plötzlich verschwunden. Kurze Zeit später stürzt im brandenburgischen Bad Freienwalde ein Softwareentwickler vom Baugerüst seiner Villa und stirbt. Was zunächst wie ein Unfall aussieht, entpuppt sich als ein Fall, der alle Gewissheiten infrage stellt, sogar die Liebe. Auf der Suche nach der Frau, die er zu kennen glaubte, wird Maja für Voss immer mehr zu einer Fremden. Ist sie in kriminelle Machenschaften verwickelt? Ist sie überhaupt, wer sie zu sein vorgibt? Und warum führen ihre Spuren ausgerechnet zu dem Toten in Bad Freienwalde? Ein rasanter und packender Krimi, in dem es um die Geschichte und die verwunschene Landschaft des Oderbruchs geht, in dem ein zwielichtiger Straßencowboy auftaucht, der sich mitunter als echter Freund erweist, und in dem sich die Frage stellt, warum man die wichtigen Dinge im Leben immer erst dann begreift, wenn es fast schon zu spät ist.   Meine Meinung: Der erste Teil hat mir schon sehr gut gefallen. Dementsprechend hoch waren meine Erwartungen an den neuen Fall von Voss. Doch auch wie im ersten Teil, sind die Figuren charakterstark dargestellt und nur da wo es für die Handlung wichtig ist, geheimnisvoll und undurchsichtig. Voss wird das erste Mal persönlich in einen Fall involviert. Mittlerweile wieder in seinem Heimatort fest angekommen und sich bewußt, dass er mit Maja doch in einer festen Beziehung ist, verschwindet sie in ihrem gemeinsamen Urlaub in Polen. Nach und nach verdichten sich die Ereignisse, dass Maja eventuell in den Fall involviert ist und Voss merkt auf einmal, wie wenig er von Maja eigentlich weiß. Nebenbei hat mir sehr gut der Einblick in unser Nachbarland Polen gefallen. Ein wenig Kultur, ein wenig Landschaft. Man fiebert wieder von Anfang an mit. Mit immer neuen Wendungen wird die Spannungskurve hoch gehalten und die Auflösung kommt erst kurz vor Ende des Buches. So wie man es sich wünscht.   Fazit: Auch dieser Band hält, was man sich erhofft. Spannung von Anfang bis Ende. Sehr empfehlenswert für alle Krimiliebhaber. Ich freue mich jetzt schon auf den nächsten „Kommissar Voss“

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    • 2
    dicketilla

    dicketilla

    23. February 2016 um 10:47
  • Deutsch-polnische Seele

    Auentod
    solveig

    solveig

    14. February 2016 um 15:56

    „Erst ist man blind, weil man die Wahrheit nicht kennt, und kennt man die Wahrheit, wünscht man sich, wieder blind zu sein.“ Diese bittere Erfahrung muss Kommissar Voss machen, als er mit der polnischen Pflegerin seiner Mutter und gleichzeitig Geliebten Maja einer Einladung zur Hochzeit in ihrer Heimat folgt. Doch in Cedynia, nicht weit von Voss´  Heimatort Sternekorp entfernt, wird seine Freundin von Unbekannten entführt. Unabhängig von der polnischen Kripo macht sich auch Voss auf die Suche nach Maja und wird mit erstaunlichen Informationen über sie konfrontiert, die ihn sehr bestürzen. Ihn beschleicht zunehmend das mulmige Gefühl, es mit einer völlig Fremden zu tun zu haben. Da muss er seinen Kurzurlaub abbrechen, um einen dringenden Fall im heimatlichen Bad Freienwalde aufzuklären: Der tödliche Sturz eines Informatikers vonm Baugerüst seines Hauses gibt Rätsel auf. So findet sich Voss in zwei Fälle involviert, die rein beruflichen Ermittlungen in der Mark Brandenburg halten ihn in Atem und zusätzlich seine inoffizielle Suche nach Maja.  Doch da gibt es unschöne private Verwicklungen … In ruhigem, stetigem Ton erzählt Maxim Leo von den verzwickten Ermittlungen und der eigenwilligen Arbeitsweise von Kommissar Daniel Voss. Mit diesem introvertierten Kommissar, einem Naturliebhaber und Freizeit-Ornithologen, seinen Zweifeln und Ängsten hat er eine authentische, glaubwürdige Figur geschaffen, deren Gedankenwelt und allmähliche charakterliche Wandlung der Leser gut nachvollziehen kann. Voss´ polnischer Gewährsmann beschreibt ihn gar als eine polnische Seele: „Eine sehnsüchtige, ein bisschen zerknitterte, leicht negative, furchtbar nostalgische und im Zweifelsfall äußerst kämpferische Seele.“  Packende Verfolgungsszenen wechseln mit eindrucksvollen Naturschilderungen im deutsch-polnischen Oder-Grenzgebiet. Flüssig geschrieben, dabei spannend und nicht ohne Humor räumt der Roman auch mit alten Vorurteilen auf. „Auentod“, Kommissar Voss´  zweiter Fall, bietet mehr als dreihundert Seiten spannende Unterhaltung. Und der Leser, am Schluss des Buches angekommen, hofft inständig auf neue Folgen mit diesem sympathischen Ermittler!

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2015

    kubine

    kubine

    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2015 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2015 und endet am 31.12.2015. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2014 bis 31.12.2015 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2015 erscheinen. Eine Liste mit Neuerscheinungen 2015, die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2015-1112868118/ 3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben. Derjenige, der am Ende die meisten Krimis bzw., Thriller gelesen haben und somit am meisten zum Ergebnis des Teams beigetragen hat, erwartet am Ende eine kleine Überraschung. Ihr habt noch Fragen, her damit! Gegebenenfalls werden die Regeln dann etwas ergänzt. Keine Fragen mehr? Na dann mal los an die Bücher und viel Glück! Team Krimi: 1. dorli 2. buchraettin 3. Mercado 4. wildpony 5. ChrischiD 6. mabuerele 7. chatty86 8. Matzbach 9. Postbote (ab April) 10. janaka 11. angi_stumpf 12. Sternenstaubfee 13. pelznase 14. Smberge 15. LibriHolly 16. danzlmoidl 17. Sweetiie 18. Antek 19. bieberbruda 20. roterrabe 21. Pelikanchen 22. Wolf-Eyes 23. Xanaka 24. Athene100776 25. Bellis-Perennis 26. lesebiene27 27. mira20 28. Claddy 29. glanzente 30. Nele75 31. xxxxxx 32. hasirasi2 33. Caroas 34. Schalkefan 35. Katjuschka 36. danielamariaursula 37. yari 38. Lesestunde_mit_Marie 39. Filzblume (40. Igelmanu66) 41. Talitha 42. tweedledee 43.krimielse 44. sommerlese 45. Bibliomarie 46. Barbara62 47. Maddinliest 48. Louisdor 49.TheRavenking (50. Lesezeichen16) 51. Leserin71 (52. heidi59) 53. buecherwurm1310 54. clary999 55. mrs-lucky Gelesene Bücher Januar: 28 Gelesene Bücher Februar: 48 Gelesene Bücher März: 58 Gelesene Bücher April: 76 Gelesene Bücher Mai: 83 Gelesene Bücher Juni: 75 Gelesene Bücher Juli: 79 Gelesene Bücher August: 106 Gelesene Bücher September: 86 Gelesene Bücher Oktober: 103 Gelesene Bücher November: 196 Gelesene Bücher Dezember: 209 Zwischenstand: 1147 Team Thriller: 1. Samy86 2. Igela 3. seelensplitter 4. Janosch79 5. Nenatie 6. eskimo81 7.MelE 8. Mone80 9. Kirschbluetensommer 10. Curin 11. SchwarzeRose 12. kvel 13.dieFlo 14. Huschdegutzel 15. Buchgeborene 16. Simi159 17. Kasin 18. Inibini 19. parden 20. Fluse 21. crumb 22. rokat 23.bookworm61 24. lord-byron 25. Patno 26. felicitas26 27. trollchen 28. Nisnis 29. MissRichardParker 30. Anne4007 31. sabrinchen 32. BookfantasyXY 33. MrsLinton 34. Floh 35. Meteorit 36. hannelore259 37. Leseratz_8 38. Krimiwurm 39. DerMichel 40. AberRush 41. Schaefche85 42. Naden 43. DieNatalie 44. Thrillerlady 45. heike_herrmann 46. MeiLingArt 47. KruemelGizmo Gelesene Bücher Januar: 33 Gelesene Bücher Februar: 36 Gelesene Bücher März: 59 Gelesene Bücher April: 64 Gelesene Bücher Mai: 80 Gelesene Bücher Juni: 115 Gelesene Bücher Juli: 112 Gelesene Bücher August: 107 Gelesene Bücher September: 98 Gelesene Bücher Oktober: 109 Gelesene Bücher November: 134 Gelesene Bücher Dezember: 140 Zwischenstand: 1087

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    • 6213
    kubine

    kubine

    01. December 2015 um 16:48
  • toller zweiter Fall

    Auentod
    Pelikanchen

    Pelikanchen

    Maxim Leo - Auentod Der zweite Teil der Krimireihe mit Daniel Voss, der sich als Chef der Mordkommission in seinen neuen Leben mit seiner Maja immer wohler fühlt, auch wenn die Beziehung eher heimlich ausgelebt wird, hat mir wie erwartet wieder super gefallen. Endlich könnte sein Leben so perfekt sein, weil er mit seiner Maja wirklich glücklich ist, wenn dann nicht plötzlich seine Maja vor seinen Augen entführt werden würde. Natürlich dann auch noch in ihrer Heimat in Polen, wo sie auf einer Hochzeit zusammen waren. Die erste gemeinsame Reise, die so abrupt endet und Daniel ermittelt teilweise sogar mehr oder weniger in Polen, da er hier gar keine Befugnisse hat. Er kann nicht einfach nichts tun und nach Hause fahren und nach und nach deckt er mehr Geheimnisse aus Majas Vergangenheit auf, die ihn natürlich auch ziemlich zweifeln lassen und immer mehr merkt er, das er Maja eigentlich gar nicht richtig kennt. Der erste Teil "Waidmannstod" hat mir wirklich sehr gut gefallen, auch wenn er wirklich ein eher ruhiger Krimi war. Doch mit "Auentod" hat mich Maxim Leo wirklich überzeugt und er hat so einen tollen Schreibstil, man kann gar nicht mehr aufhören zu lesen. Daniel Voss ist ein wirklich liebenswürdiger Protagonist, der mit seinen Stärken und Schwächen dem Leser so echt erscheint, man muss ihn einfach lieben. Der Fall ist jetzt nicht wirklich übermäßig spannend, aber durch die richtige Portion Humor an den richtigen Stellen, die einen wirklich zum schmunzeln bringen, braucht er auch gar nicht mehr Spannung. Die Geschichte konnte mich von Anfang an gut unterhalten und ich habe nichts vermisst, einer mit der überzeugendsten Krimis die ich dieses Jahr gelesen habe. Ich würde mich freuen noch viel mehr von ihm zu lesen und kann diesen Krimi wirklich jeden empfehlen, der auch mal etwas ruhigeres mit der richtigen Portion Humor zu schätzen weiß.

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    • 3
    Pelikanchen

    Pelikanchen

    20. November 2015 um 22:52
    angi_stumpf schreibt Juhu! ;) Freut mich!

    Und mich erst, das er in die Tasche gekommen ist :-)

  • Mit dem soliden Stil des Autors werde ich leider nicht Freund!

    Auentod
    Floh

    Floh

    Nachdem ich in „Waidmannstod“, dem Debütkrimi des deutschen Autors Maxim Leo, für mich einige Schwächen und Kritikpunkte ausgemacht habe, war es nun für mich besonders spannend zu erleben und zu erlesen, wie der Autor sein Potential genutzt und entwickelt hat. In seinem zweiten Fall um Kommissar Daniel Voss „Auentod“ wechselt der Autor die Kulissen und bringt uns auf eine Reise zu einer Hochzeit ins benachbarte Polen… Erschienen im KiWi Verlag (http://www.kiwi-verlag.de/) Inhalt: "Die Sommerhitze flimmert über den Roggenfeldern, Graureiher staken durch das flache Wasser der Oderauen – und Kommissar Voss macht Urlaub in Polen. Mit Maja, der Pflegerin seiner Mutter. Doch während Voss sich noch an den Gedanken gewöhnen muss, dass sie jetzt vermutlich wirklich ein Paar sind, ist Maja plötzlich verschwunden. Kurze Zeit später stürzt im brandenburgischen Bad Freienwalde ein Softwareentwickler vom Baugerüst seiner Villa und stirbt. Was zunächst wie ein Unfall aussieht, entpuppt sich als ein Fall, der alle Gewissheiten infrage stellt, sogar die Liebe. Auf der Suche nach der Frau, die er zu kennen glaubte, wird Maja für Voss immer mehr zu einer Fremden. Ist sie in kriminelle Machenschaften verwickelt? Ist sie überhaupt, wer sie zu sein vorgibt? Und warum führen ihre Spuren ausgerechnet zu dem Toten in Bad Freienwalde? Ein rasanter und packender Krimi, in dem es um die Geschichte und die verwunschene Landschaft des Oderbruchs geht, in dem ein zwielichtiger Straßencowboy auftaucht, der sich mitunter als echter Freund erweist, und in dem sich die Frage stellt, warum man die wichtigen Dinge im Leben immer erst dann begreift, wenn es fast schon zu spät ist." Schreibstil: Der Schreibstil des Autors Maxim Leo gefällt mir sprachlich und sinnbildlich recht gut. Maxim Leo verliert sich in Landschaftsumschreibungen, Details und kleinen Akzenten. Hinsichtlich der Spannungsliteratur jedoch spüre ich hier beim Lesen eine gewisse Vorsicht. Er nutzt zwar klischeehafte Andeutungen, Merkmale und krimitypische Anekdoten und Gedankenzüge, wirkt aber stets ein bisschen an andere Werke gerichtet. Als würde er seine gelesenen Krimis in seinen Fällen adaptieren, ohne ihm etwas Böses unterstellen zu wollen. Ganz anders verhält es sich jedoch, wenn der Autor Maxim Leo in seinem Krimi vom der Flora und Fauna spricht, die Kulissen beschreibt und die Reise nach Polen veranschaulicht, dann ist jede Vorsicht und Zurückhaltung passé. Der Krimi von Maxim Leo liest sich leicht und flott, er wirkt solide und bodenständig. Hier gibt es keine großen Experimente oder Novitäten. Muss es aber auch nicht. Der Leser kann sich gut an die Seite von Ermittler Daniel Voss stellen und spürt genau, welche Gefühle ihn in Sachen Maja beschleichen. Neben seinem inneren Zwiespalt wirken sich auch seine aktuellen Ermittlungen auf ihn aus. All das fängt der Autor gekonnt ein und verpackt es krimitypisch und klischeehaft für seine Leser. Der Autor Maxim Leo besitzt einen ganz besonderen Stil, der sich auch in seinem zweiten Werk herauskristallisiert. Das zeigt sich auch hier schon nach wenigen Seiten in seinem spannenden Prolog der erste Fragen und Mutmaßungen aufwirft. Hier ist der Leser zum Mitdenken und Mithandeln animiert. Das ist spannend und macht Lust auf mehr. Die Spannung ist hier eher auf stetem Niveau, kein Hochkaräter, aber mit besonderer Aura. Dieser Krimi gehört eher zu den erzählenden Krimi, den man dann eher von außen betrachtet, bis gegen Ende der Ermittlungen der Spannungsbogen enorm rasant und spitz wieder aufgebaut wird und sich die Puzzleteile fügen. Das Schriftbild ist angenehm, die Kapitel nicht allzu lang und die Wortwahl angenehm und flüssig. Keine schwere oder anspruchsvolle Kost. Auflockerung bringen die unterschiedlichen Sichtweisen und die grandiosen Schauplätze, die Vorurteile, die Klischees, die Dialoge und die falschen Fährten. Charaktere: Der Autor Maxim Leo hat Potagonisten erschaffen, die sehr authentisch und sehr real wirken. Allen voran natürlich Kommissar Daniel Voss, der mit seinen 43 Jahren aus Stuttgart zurück nach Brandenburg kommt, dort eine Stelle antritt und Chef der Ermittlungen in diesem idyllischen Nest wird. Voss Mutter ist pflegebedürftig und die Polin Maja hilft im Haushalt und bei der Versorgung der Mutter. Zu Maja fühlt er sich hingezogen, so sagt er auch nicht nein, als sie ihn bittet sie zu einer Hochzeit ihrer Freundin Eva nach Polen zu begleiten. Doch dann kommt alles anders als gedacht. Maja wird entführt und Voss alarmiert die polnische Polizei. Er muss zu seinem Bedauern feststellen, dass er über Maja eigentlich gar nichts weiß. Noch nicht einmal ihren ganzen Namen… Parallel ereignet sich in seiner Heimat ein dubioser Suizid. Was hat der Tod des Softwareentwicklers mit dem Verschwinden von Maja zu tun? Um das herauszufinden, überschreitet Daniel Voss so manche Grenze sowohl geographisch als auch gesetzliche, und kommt dabei auch an seine eigenen psychischen Grenzen. Hier bietet der Autor durch die Augen von Voss großes Kopfkino, was mir sehr gut gefällt. Neben den Hauptprotagonisten im Buch, stoßen wir auf einer Vielzahl weiterer wichtiger Schlüsselfiguren. Hier ist Schubladendenken sicherlich nicht angebracht, denn so manches Vorurteil wird sich als nichtig erweisen. Nach und nach deckt Ermittler Voss neues auf, und wir erfahren aus den Einzelschicksalen von Damals und das Hier und Jetzt. Hier hätte Autor Maxim Leo aber ohne Probleme mehr Tempo und Schärfe einbringen können. Denn die Darstellung ist zwar aus unterschiedlichen Perspektiven und Zeiten, wirkt aber im Lesefluß zu monoton. Auch die vielen interessanten Nebenrollen sind mit viel Herz und Sinn erschaffen und bieten eine vollkommen runde Kulisse, aber auch da wäre mehr Pepp drin gewesen. Gerade die unterschiedlichen Kulturen, Sitten und die Verstrickungen hätten enormes Potential bieten können. Aber hier hält sich der Autor wie gewohnt solide und dezent. Schauplätze: Hier glänzt der Autor mit gutem Geschick, ein besonderer Pluspunkt. Dieses Talent und dieser bildhafte Schreibstil haben mich schon in seinem ersten Krimi beeindruckt. Dieser Krimi überschreitet Grenzen und zeigt uns Lesern die beschauliche Heimat des Ermittlers und das Heimatland von Maja. Viel brandenburgischen Einfluss, aber auch das naturnahe Oderbruch. Äußerst interessant und für mich eine tolle Besonderheit in dem eher langatmigem Plot der Ermittlungen. Der Autor bietet aber nicht nur örtliche Kulissen, er bietet dem Leser auch einen Blick in die Welt von geschundenen Seelen und kranken Psychen. In eine Machenschaft aus Neid, Gier, Rache und Missgunst, die zum Tod anderer führt. Hier hat der Autor eine galante Mischung aus Haupt- und Nebenrollen erschaffen, die gut harmoniert und zu einer runden Story mit treffenden Kulissen verwoben wird. Meinung: Leider hat mich auch sein zweiter Kriminalroman in vielen Punkten nicht ganz überzeugen können. Zwar nutzt er sein Potential nun mehr aus, aber für mich liest sich dieser Krimi immer noch eher wie ein Roman, da mir die Spannungsspitzen und das Tempo fehlen. Ein Krimi sollte neben schönen Umschreibungen und Landschaftsbildern nun mal aber auch so spannend sein, dass es nicht zur Geduldsprobe wird, das Ende lohnt zwar das Durchhalten, aber ein spannendes und turbulentes Ende ist leider nicht die ganze Miete. Großer Minuspunkt ist für mich die wenige Spannung, die leider den Mittelteil des Buches einnimmt. Anfang und Ende sind top. Dadurch entstehen viele Längen und das Gelesene erscheint zäh. Der Prolog war so appetitanregend, dass sich der Autor leider ein Beinchen gestellt hat. Ich wurde nicht so arg enttäuscht, da ich die Art des Autors schon aus seinem ersten Werk kannte. Vielleicht liegt mir sein Stil einfach nicht. Nun möchte ich natürlich auch die vielen Stärken nennen, die dieses Buch besitzt und mir große Freude bereitet hat und das Lesen für mich doch gewiss zum Erlebnis gemacht hat. Maxim Voss hat mich mit seinem malerischen und sehr angenehmen Schreibstil überzeugt und mich mehr als begeistert, er hat einfach den Lokaltouch, den ich auch in diesem Krimi für mich erhofft habe. Neben Brandenburg erleben wir auch Polen hautnah. Das zeigt sich besonders an den Schauplätzen, Namen und Gepflogenheiten. Zudem hat er sehr intensive und eindringliche Charaktere erschaffen. Eine Mischung aus Sympathie, Unverständnis, Überraschungen und Verständnis. Sehr wunderbar abgestimmt. Die kleine Lovestory am Rande wirkt absolut wohl dosiert und ist für den späteren Verlauf des Falls enorm wichtig. Cover / Buch: Das Cover, so besonders wie speziell. Dieses Cover des zweiten Falls für Voss reiht sich prima an Band eins an. Da hegt man den Wunsch, von dieser Krimireihe noch viele weitere Bände anfügen zu dürfen! Der Titel macht neugierig und der Klapptext verspricht Krimi und Ermittlungen pur! Es lädt zu Assoziationen ein. Das mag ich. Zum Autor: "Maxim Leo wurde 1970 in Ost-Berlin geboren, ist gelernter Chemielaborant, studierte Politikwissenschaften, wurde Journalist. Er arbeitet als Reporter bei der Berliner Zeitung, schreibt mit Jochen-Martin Gutsch Bestseller über sprechende Männer und außerdem Drehbücher für den »Tatort«. 2006 erhielt er den Theodor-Wolff-Preis. Für sein autobiographisches Buch Haltet euer Herz bereit wurde er 2011 mit dem Europäischen Buchpreis ausgezeichnet. 2014 erschien sein Krimi Waidmannstod. Ein Fall für Kommissar Voss. Maxim Leo lebt mit seiner Frau und zwei Kindern in Berlin." Fazit: Der Krimi ist solide, dezent, bodenständig und sehr malerisch. Definitiv sehr seicht und wenig komplex, klischeehaft und mit einer Facette, die es dann schon wieder spannend macht. 3 Sterne diestmal!

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    • 6
  • Geheimnisse im Oderbruch

    Auentod
    Bibliomarie

    Bibliomarie

    Das Buch habe ich mir auf Grund der guten Rezensionen hier bei Lovelybooks besorgt und wurde nicht enttäuscht. Kommissar Voss hat sich von Stuttgart in den Oderbruch versetzen lassen, er tat es aus persönlichen Gründen, seine pflegebedürftige Mutter lebt dort. Das Eingewöhnen fällt ihm nicht ganz leicht, die Landschaft und der Menschenschlag sind für ihn fremd. Bei der Pflege der Mutter geht ihm eine polnische Pflegerin zu Hand, die auch im Haus wohnt. Maja ist eine nette junge Frau und es kommt zu einen losen Verhältnis der Beiden. Dann bittet Maja ihn, sie auf eine Hochzeit in Polen zu begleiten - als Single möchte sie da nicht erscheinen - und Voss willigt ein. Majas Verhalten dort verunsichert und verwirrt ihn, nicht nur dass sie ihn als ihren Verlobten vorstellt – so hatte er sich das nicht gedacht – sie trinkt sehr viel und am nächsten Tag ist sie verschwunden. Offensichtlich wurde sie entführt, ein Onkel, der leidlich Deutsch spricht, begleitet Voss zu Polizei. Dort kommt es gleich zu einem Zusammenstoß mit der polnischen Kommissarin, die sofort ihre Grenzen absteckt und Voss jede Kompetenz und Mitarbeit abspricht, obwohl er trotzdem auf eigene Faust ermittelt. Zwischenzeitlich muss Voss zurück, ein IT-Spezialist ist unter seltsamen Umständen auf einer Baustelle tot aufgefunden wurden. Auch hier scheint es Verbindungen zu Maja geben. Im Spannungsfeld der deutsch-polnischen Grenzregion entwickelt sich ein spannender Fall, der Voss herausfordert. Immer öfter stellt er sich die Frage: wer ist Maja wirklich, war es wirklich Zufall, dass sie die Pflegestelle in seinem Haus annahm und was steckt hinter ihrem ominösen Verhalten. Eine nicht unbeträchtliche Rolle spielt in diesem Roman die Landschaft des Oderbruchs, sicher keine liebliche Gegend, eher herb, genau wie die Bewohner. Sie erschließt sich ersten auf einen zweiten Blick, aber dafür intensiver, das ist hier schön beschrieben. Das es der zweite Roman um Kommissar Voss ist, macht dem neuen Leser nichts aus, es wird zwar ein-zweimal auf „Waidmannstod“ angespielt, aber das hat keinen Einfluss auf die Krimihandlung und macht eher Lust, den ersten Band zu lesen. Maxim Leo ist eine Empfehlung für Leser anspruchsvoller deutscher Krimis, die ansonsten eher vom Etikett "Regionalkrimi" abgeschreckt werden. Hier finden sie ein Buch, das Spannung, guten Stil und einen stimmigen Plot vereint.

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  • Wer ist Maja?

    Auentod
    misswinniepooh

    misswinniepooh

    01. November 2015 um 16:33

    Der brandenburgische Hauptkommissar Daniel Voss fährt mit seiner „Teilzeit-Freundin“ Maja der Pflegerin seiner Mutter zur Hochzeit einer Freundin nach Polen. Am Morgen nach der Hochzeit als Daniel von seiner Jogging runde zurückkehrt, wird er durch aufgeregte Schreie von Maja´s Freundin Eva nach draußen gerufen. Von Eva erfährt er, dass Maja kurz zuvor von zwei bis dato unbekannten Männern auf dem Gasthofparkplatz in einen Transporter gezerrt wurde, und mit ihr verschwunden sind. Er informiert zwar umgehend seine polnischen Kollegen, doch natürlich lässt er es sich nicht nehmen, und beginnt selbst mit der Suche nach Maja, und schnell wird Daniel klar, das er so gut wie überhaupt nichts über Maja weiß, nicht mal ihren Nachnamen. Als Daniel auf der Suche nach Hinweisen für ihr Verschwinden eine geladene SIG Sauer P 228 hinter dem Badezimmerspiegel findet, beginnt er sich so langsam zu fragen, wer Maja eigentlich ist, und was hat Sie bisher vor ihm noch verheimlicht? Zeitgleich fällt in Bad Freienwalde ein Softwareentwickler vom Balkon seiner Villa. War es Selbstmord oder Mord? Kommissar Voss ermittelt jetzt in beiden Fällen, und je mehr Hinweise und Spuren er über Maja zusammenträgt: Sie führen alle zu dem toten Softwareentwickler. Der offenkundig in illegale Autoschmugglergeschäfte verwickelt war. Doch was hat das alles mit Maja zu tun.? Um das herauszufinden, überschreitet Daniel Voss so manche Grenze sowohl geographisch als auch gesetzliche, und kommt dabei auch an seine eigenen psychischen Grenzen. Der Autor bleibt auch in seinem zweiten Fall mit Daniel Voss seinem direkten, ruhigen und schnörkellosen Erzählstil mit sparsamer Sprache die gleich zum Lesebeginn eine ungeheure Sogwirkung entwickelt treu. Dennoch darf man sich dadurch nicht täuschen lassen, den der Autor dreht im Laufe der Geschichte die Spannungsschraube merklich an. So findet man sofort in die Geschichte hinein und will nur eines: Immer weiter lesen, den sowohl Daniel als auch Maja sind glaubwürdig und sympathisch gezeichnet. Als wären es alte Freunde auf deren Wiedersehen man sich wieder freut. Den dies ist bisher Daniel´s persönlichster Fall. Fazit: Wer einen gut konstruierten Regionalkrimi ohne viel Blutvergießen sucht, und mehr daran interessiert ist wie die einzelne Fäden der Geschichte am Ende zusammen gewebt werden ist hier richtig. Ich würde aber mit dem 1.Band der Serie „Waidmannstod“ beginnen, damit man den „Grundstock“ der Protagonisten hat.

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  • Die Oderauen!

    Auentod
    PettiP

    PettiP

    01. November 2015 um 10:15

    Daniel Voss, Polizist im Osten Deutschlands,fährt mit seiner polnischen Freundin Maja nach Polen, auf eine Hochzeitsfeier. Am darauffolgenden Tag wird Maja entführt. Gleichzeitig wird Voss nach Deutschland zurück beordert, um den Tod des Informatikers Georg Kramer aufzuklären. Während der Ermittlungsarbeiten fährt er immer wieder nach Polen um nach Maja zu suchen. Nach und Nach findet er heraus dass beide Fälle zusammenhängen. Dies war mein erstes Buch von Maxim Leo, ich kannte den Autor vorher nicht. Er schreibt hier ein Krimi ganz nach meinem Geschmack. Leo beschreibt sehr gut die immer noch herrschenden Vorurteile zwischen Deutschland und Polen. Desweiteren wird die Landschaft rund um das Deutsch-Polnische Grenzgebiet sehr gut beschrieben. Aber dabei wird keinesfalls der eigentliche Krimi, mit seinem Tathergang vergessen. Auch die Charaktere werden sehr natürlich dargestellt. Es gibt keine Überhelden oder sonstige überzogenen Figuren. Diese Geschehnisse könnten durchaus im wahren Leben so passieren. Die Spannung blieb im kompletten Buch erhalten. Dieser Schreibstil gefällt mir sehr gut. Das wird bestimmt nicht das letzte Buch dieses Autors sein.

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  • Atmosphärisch dicht und in der Charakterisierung gut getroffen

    Auentod
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    20. October 2015 um 10:57

    Atmosphärisch dicht und in der Charakterisierung gut getroffen Es ist bereits ein gute Entscheidung Maxim Leos, seinen Kommissar Voss im elterlichen Haus in diesem eher abseitigem Dorf Sternekop im Grenzland zwischen Deutschland und Polen zu Hause sein zu lassen. Einer, der das Elternhaus, wie es normal ist, verlassen hatte, Der aufgrund der Pflegebedürftigkeit seiner Mutter das Kinderzimmer wieder bezogen hat, der als Ermittler schon „mitten in der Welt“ zu stehen hätte, der als private Person aber auch in der weiteren Charakterisierung der Person einfach „abseitig“ wirkt. Der vom modernen Leben, digitaler Technik und gar von der Liebe an sich wenig Ahnung zu haben scheint. Unsicher ist er sich, was seine Beziehung zur Pflegerin seiner Mutter, der Polin Maja, angeht. Mag kaum glauben, dass sich im elterlichen Haus etwas Ernsthaftes angebahnt hat. Genießt aber dennoch den Kurzurlaub mit seiner Maja in deren Heimat in Polen zwecks einer Einladung zu einer Hochzeit. Und muss dann feststellen, dass er wohl doch nichts über seine Freundin weiß. Nichts Genaues zumindest, denn deren plötzliches Verschwinden, umgehend als Entführung mit unklarem Hintergrund von ihm verbucht, wirft doch von Seite zu Seite mehr Fragen auf, als Voss lieb sein könnte. Unter der Hand ermittelt er im fremden Land weiter, bekommt von Maxim Leo einen kongenialen, gewitzten, findigen polnischen „Geschäftsmann“ an die Seite gestellt, taucht tiefer ein in die Welt der modernen Autoschieberei und hat, quasi wie nebenbei, in seiner Dienststelle in Bad Freienwalde noch ein Tötungsdelikt aufzuklären, was sich zum einen verwickelter als gedacht zeigen wird und zum anderen gar nicht so ferne von seinem „eigentlichen“ Fall, der Suche nach Maja, erweisen wird. Ermittlungen, in deren Verlauf es Maxim Leo hervorragend versteht, Besonderheiten der geographischen und politischen Landschaft dieser Grenzregion mit einfließen zu lassen. Die gewollte „Geschichtslosigkeit“ auf polnischer Seite, die räumliche Leere auf deutscher Grenzseite, die zaghaften menschlichen und kollegialen Verbindungen, die sich anbahnen, all das vermittelt in ruhiger Darstellung eine dichte und emotionale Atmosphäre im Buch. Dass die Fälle zudem immer wieder neue Wendungen erfahren, das neue Erkenntnisse zu neuen Bewertungen auch der beteiligten Personen führen (kann es sein, dass Maja ein Kind verschwiegen hat? Kann es sein, dass die Frau des toten Softwarentwicklers bei Weitem nicht nur Gärtnerin ist?), all das hält die innere Spannungskurve dieses ruhige und mit Tiefe verfassten Kriminalromans durchgehend lebendig, bis hin zum nicht unbedingt überraschenden, aber in sich stimmigen und logischem Ende.

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  • spannender Krimi mit einem sympathischen Kommissar

    Auentod
    mrs-lucky

    mrs-lucky

    05. October 2015 um 13:10

    „Auentod“ ist bereits der zweite Fall, den Maxim Leo mit Kommissar Daniel Voss als Hauptfigur verfasst hat, für mich war es der Einstieg in diese Reihe. Der Krimi hat mich von Anfang an mit seinem besonderen Hauptcharakter und seiner eindringlichen Stimmung begeistert. Der Krimi kommt eher beschaulich daher, bietet aber dennoch einiges an Spannung und besticht durch die liebevolle Charakterisierung seiner Figuren. Kommissar Voss lebt in Brandenburg in der beschaulichen Oderlandschaft an der Grenze zu Polen. Dort hat er sich in die junge polnische Pflegerin seiner Mutter verliebt. Als er mit Maja in Polen eine Hochzeit besucht, ist diese am nächsten Morgen plötzlich verschwunden. Ein anderer Gast hat beobachtet, dass Maja von zwei Männern in einen Kleinbus gestoßen wurde. Haben diese Maja entführt? Voss muss bei der Befragung durch die Polizei feststellen, dass er kaum etwas über Maja und ihre Vergangenheit weiß.  Obwohl er in Polen keine Ermittlungsbefugnisse hat, versucht er ihrem Geheimnis auf die Spur zu kommen. Gut, dass er in Grenznähe wohnt, denn auch zuhause wartet ein kniffliger Fall auf ihn, der ihn bald auf die Spuren einer Autoschieberbande mit Verbindungen auch nach Polen bringt. Mir hat insbesondere die Figur des Kommissars sehr gut gefallen. Er ist eher ein Durchschnittstyp, und obwohl er manchmal an sich selbst zweifelt, überrascht er in Krisensituationen durch Courage und selbstlosen Einsatz. Aber auch die Nebenfiguren bieten einiges an Unterhaltung wie beispielsweise der kauzige „Onkel Waldi“, der sich zu Voss Dolmetscher ernennt und ihm nebenbei einiges über die deutsch-polnische Vergangenheit vermittelt. Dazu zählt auch der polnische Straßencowboy Zydan , der mit seiner exzentrischen Art die Geschichte bereichert, Voss bei seinen Ermittlungen in Polen unterstützt und ganz nebenbei seine polnische Seele weckt. Der Spannungsbogen ist durchweg hoch, und dennoch schafft es der Autor nicht nur geschichtliche Hintergründe der Grenzregion einfließen zu lassen, sondern auch die Faszination der unberührten Natur der Oderauen lebendig werden zu lassen. Für mich stellt dieser Krimi eine gelungene Mischung dar, und da mir der sympathische Kommissar Voss durch diesen band ans Herz gewachsen ist, wird es für mich sicher nicht der letzte Band gewesen sein.

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  • Spannender Krimi

    Auentod
    nodi

    nodi

    03. October 2015 um 10:10

    Kommissar Voss fährt mit seiner Freundin Maja für ein paar Tage nach Polen zu einer oHHoHochzeit. Maja arbeitet sonst als Pflegerin seiner Mutter und stammt aus dieser Gegend. Auf der Hochzeit wird Maja entführt und Voss versucht alles, etwas über ihr Verschwinden herauszubekommen, obwohl er im Nachbarland nicht ermitteln darf. Bei seinen Ermittlungen stößt Voss auf viele Unklarheiten, aber auch auf Geheimnisse, die er von seiner Freundin nicht gewusst hatte. Viele ungeklärte Fragen machen das Buch spannend. Auch Kommissar Voss ist ein interessanter Charakter, der zeitgleich auch noch einen Todesfall in Deutschland aufklären muss. Auf der Suche nach seiner in Polen verschwundenen Freundin Maja hält er sich nicht immer an die Gesetze und dadurch gelingt es ihm, einige Ungereimtheiten im Leben seiner Freundin herauszufinden. Manche Details gefallen ihm gar nicht, er ist erstaunt wie wenig er seine Freundin kennt. Das Buch liest sich leicht und flüssig, ich fühlte mich von dem Krimi sehr gut unterhalten. Er ist spannend, nicht vorhersehbar und auch die Protagonisten haben mir sehr gut gefallen.

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