Maxime Chattam Das Pentagramm

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Inhaltsangabe zu „Das Pentagramm“ von Maxime Chattam

Oregon, Portland: Ein grausamer Serienmörder treibt sein Unwesen, der bereits drei Frauen kaltblütig getötet hat. Alles deutet auf Ritualmorde hin, denn jede der Frauen wurde mit einem rätselhaften Mal auf der Stirn versehen. In letzter Sekunde kann Joshua Brolin von der Kriminalpolizei verhindern, dass dem Täter auch noch die junge Französin Juliette Lafayette zum Opfer fällt - denn es gelingt Brolin, ihn zu töten. Doch als ein Jahr später die Leiche einer Frau entdeckt wird, deren Stirn dieselbe Markierung trägt, macht sich Joshua gemeinsam mit Juliette an die Lösung des Falls. Und schon bald führt die Spur in eine mysteriöse Bibliothek und zu einer Passage in Dantes Inferno, die den Code zu den Morden enthalten zu scheint-…

Hervorragend !!!

— MacKAyla

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  • Der Schlächter von Portland

    Das Pentagramm

    Stefan83

    12. April 2012 um 13:09

    Maxime Chattams „Das Pentagramm“ war mein dritter Versuch mit einem französischen Vertreter des Thriller-Genres warm zu werden. Ein Vorhaben, was zuvor bei Autoren wie Grangé (sieht man von „Die purpurnen Flüsse“ mal ab) oder Bonnot letztlich immer gescheitert ist, wofür es mehrere Gründe gibt: So scheinen unsere Nachbarn im Westen weniger auf Suspense als vielmehr auf tonnenweise Blut Wert zu legen, welches dann nicht selten den ohnehin arg auf Aha-Effekt gebürsteten Plot unter sich begräbt. Im Verbund mit der inzwischen vollkommen ausgereizten Thematik „Serienkiller“ erhält man schließlich genau die Art von Lektüre, die ich schlichtweg nicht mehr lesen kann und will. Dass ich mich letztlich doch erbarmt habe, liegt an der direkten Empfehlung eines Kollegen – und, soviel sei vorab gesagt: Nicht alle „Befürchtungen“ haben sich bestätigt. Mehr noch: Mein erster Chattam konnte sogar an manchen Stellen überraschen, was nicht zuletzt daran liegt, dass der Franzose, der sich inzwischen auch als Jugendbuch-Autor („Alterra“) etabliert hat, viele „Fehler“ seiner nationalen Kollegen weitestgehend vermeidet und sich eher an den US-Vertretern orientiert. Das geht soweit, dass er auch die Handlung in die Vereinigten Staaten verlegt. Und diese sei kurz angerissen: Portland, Oregon. Seit einiger Zeit hält ein grausamer Serienmörder die Stadt in Atem, welcher seine Opfer erst foltert und verstümmelt, bevor er sie tötet. Joshua Brolin, Detective bei der Mordkommission, wurde die Leitung des Falles, dem schon drei junge Frauen zum Opfer gefallen sind, übertragen. Eine undankbare Aufgabe und große Herausforderung für Brolin, der jedoch noch ein Ass im Ärmel hat: Vor seiner Karriere bei der Polizei hat er zahlreiche Ausbildungen zum Thema Profiling beim FBI absolviert – und aufgrund dieser Erfahrungen wird ihm schnell klar, dass er es mit einem Ritualmörder zu tun hat, da die getöteten Frauen neben verschiedenen Verstümmelungen auch ein mit Säure eingebranntes Mal auf der Stirn aufweisen. Gemeinsam mit seinen Mitarbeitern macht er den Unterschlupf des Mörders ausfindig und kann in letzter Sekunde den Tod der Psychologiestudentin Juliette Lafayette verhindern. Ein Kopfschuss beendet das Leben des „Schlächters von Portland“. Die Bevölkerung atmet auf. Ein Jahr später. Detective Brolin wird von seinem aktuellen Fall abgezogen, um einen Mord aufzuklären, der frappierende Ähnlichkeit mit den Taten des Schlächters aufweist. Und viele Details hatte man auch nach Beendigung der damaligen Ermittlungen nicht an die Öffentlichkeit dringen lassen. Außerdem: Leland Beaumont ist tot – Brolin hat ihn erschossen. Oder doch nicht? Als sowohl die Polizei als auch Juliette, mit der den Ermittler inzwischen eine innige Freundschaft verbindet, anonyme Briefe erhalten, welche mit dem Blut des neuen Opfers befleckt sind, kommen ihm langsam Zweifel. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt … Was klingt, wie der gängige Output von Patterson, McFadyen und Co. liest sich letztlich doch von Beginn weg erfrischend anders, da Chattam großen Wert auf die Ausarbeitung seiner Charaktere, insbesondere die von Hauptprotagonist Joshua Brolin, legt, und damit die stereotypischen Elemente des „Serienkiller-vs.-Cop“-Handlungsgerüsts umschifft. Wo sonst relativ schnell das Tempo angezogen wird, um die Hatz zu eröffnen, nimmt sich der Autor hier die Zeit, die Arbeitsweise der Polizei, zum Beispiel an Tatorten näher zu schildern – ohne sich wie Kollege Deaver auf jeden kleinsten Mikrofaser auf dem Boden zu konzentrieren. Resultierend daraus kommt „Das Pentagramm“ für einen Vertreter dieses Genres doch sehr authentisch daher. Leser und Ermittler sind auf denselben Kenntnisstand, keiner der beiden erhält Einblick in die Sicht des Mörders oder der Opfer. Kurzum: Ein Mord ist passiert und wir müssen gemeinsam den Täter finden. Was simpel klingen mag, ist doch eine belebende Abwechslung vom Mainstream-Allerlei, welche die authentische Note des Plots ebenso unterstreicht wie die Bedrohlichkeit der Situation, die nicht aus einem bis ins kleinste Detail sezierten brutalen Mord resultiert, sondern aus der unbekannten, nicht greifbaren Gefahr im Dunkeln. Ein ganz „normaler“ Mörder scheint aber auch für Maxime Chattam nicht genug zu sein, weswegen er die Taten des Unbekannten mit okkulten Zutaten würzt, für die er vorher wohl ausführlich Recherche betrieben hat. Im Gegensatz zu einem Dan Brown halten sich die Ausführungen diesbezüglich aber in Grenzen, wenngleich der Leser in „Das Pentagramm“ auf eine ähnlich schaurige-schöne Schnitzeljagd geschickt wird, wie in „Illuminati“. Mit dem Unterschied, dass der rote Faden in diesem Fall weit durchdachter wirkt und nicht auf Teufel komm raus für einen künstlichen Nervenkitzel zurecht gebogen wurde. So hat mich Chattams Werk für einige Stunden sogar vergessen lassen, warum ich dieser Art von Thriller eigentlich den Rücken gekehrt habe. Bis – ja, bis zum Ende, das der einzige, aber nicht unwesentliche Wermutstropfen des Romans ist, und welches den bis dahin doch sehr stringenten und hohen Spannungsbogen aufgrund einer wenig einfallsreichen Auflösung im Keller versenkt. Dennoch: „Das Pentagramm“ ist ein guter, solider und handwerklich respektabler Thriller der härteren Gangart, der das Genre garantiert nicht neu erfindet, als unterhaltsame Lektüre für zwischendurch aber selbst bei Lesern mit höheren Ansprüchen durchaus taugt. Ich muss allerdings gleichzeitig ehrlich sein und gestehen: Die große Lust weitere Werke des Autors zu lesen, kam jetzt hier nicht auf.

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  • Frage zu "Das Buch der Toten" von Jonathan Kellerman

    Das Buch der Toten

    Thomas Grünenwald

    Hallo, ich suche wirklich ein sehr spannendes Buch (Krimi, Spionage, Psychothriller etc. ...)

    • 10

    Asimov

    17. March 2011 um 17:45
  • Rezension zu "Das Pentagramm" von Maxime Chattam

    Das Pentagramm

    jansdarling2002

    23. February 2010 um 15:13

    °°°Story °°° Im einsamen Örtchen Portland, Oregon. Die Bevölkerung ist in Angst. Ein Serienmörder treibt sein Unwesen. Bereits drei gut aussehende junge Frauen mussten ihr Leben lassen, kaltblütig und grausam ermordet. Es ist nur eine Frage der Zeit, wann dieser Wahnsinnige erneut zuschlägt. . Portlands Polizei steht vor einem Rätsel, unter ihnen auch der hochqualifizierte Detective Joshua Brolin, welcher zahlreiche Ausbildungen absolviert hat. Er kann mit einem ganz besonderen Talent aufzuweisen: Täterprofile erstellen und sich in den jeweiligen Täter auch hinein versetzen. Detective Brolin bekommt die Leitung des Falles übertragen. Doch die bisherigen Fakten lassen kein wirklich eindeutiges Bild zu. Nur die Tendenz lässt sich festlegen: Ritualmorde! Denn jede bisher verstümmelte Leiche wies ein in die Stirn geritztes Mal auf, welches der Mörder aber durch gezielten Säureeinsatz zu verwischen versucht. Mit intensiver Kombinationsgabe können Brolin und seine Kollegen immerhin in letzter Minute den Mord und die anschließende Verstümmlung an der französischen Studentin Juliette Lafyette verhindern. Brolin erschießt den den Mörder Beaumont hinterrücks. Nicht nur die Bevölkerung atmet auf, auch die Polizei. .Doch genau ein Jahr später bekommt Brolin wieder etwas zum tüfteln, als er zu einem Fundort einer Leiche gerufen wird. Brolin fährt ein Schreck in die Glieder, so gleichen die Verstümmlungen an der Leiche denen von Beaumont. Nur kann das eigentlich nicht sein, da Brolin ihn selber erschossen hat. Auch Juliette bekommt Wind von der Sache und lässt ihre spartanische Freundschaft zu Brolin erneut aufleben. Gemeinsam und doch jeder für sich sucht man nach Indizien und Hinweisen. Wieder kristallisiert sich heraus, das obskure Zeichen im Spiel sind, und das auch die Platzierung der Leiche etwas bedeutet. Schneller als Ihnen lieb ist, finden sie heraus, das Dantes Inferno ein Buch mit okkultem Inhalt durchaus ein Anhaltspunkt ist, wenn auch ein erschreckender, denn im Kapitel Hölle aus Dantes Inferno werden mehrere Opferrituale beschrieben. Die Zeit drängt. Alle möglichen Hypothesen werden aufgestellt, alle arbeiten mit Hochdruck – ob nun Gerichtsmediziner, Forensiker oder Kriminalist. Bis.... ja, bis ein bisher unbeachtetes Indiz auftaucht, welches bei den Ermittlungen vor einem Jahr unbeachtet blieb. Wer wird diesmal das Rennen machen? Die Ermittler oder der Mörder?? . °°°Meinung – Kritik°°° M. Chattam ist mir durchaus ein begriff, so las ich vor einiger Zeit Der Kuss der schwarzen Witwe und war doch sehr angetan. Und eher durch Zufall entdeckte ich beim letzten Besuch der Bücherhalle das Erstlingswerk des Autors Das Pentagramm Gespannt fing ich an zu lesen.... . … und war schnell gefangen in einer Handlung, welche mich nicht mehr losließ. Da war nicht nur eine schlüssige und nachvollziehbare Handlung welcher man als Leser gut folgen kann. Nein, auch der außerordentlich gute Schreibstil, welcher die Handlung erst zu dem aufbaut, was sie ist. Neben gut dargestellten Charakteren, welche man sich nicht nur gut vorstellen kann, sondern sich auch sehr gut in sie hinein versetzen kann und so einige Rückschlüsse aus der Handlung heraus sehr gut nachvollziehen kann. So sind es nicht zu viele Charaktere , sodass man den Überblick behält und alle mit ihren positiven und negativen Eigenschaften gut ausgearbeitet. Aus meiner Sicht passen diese Protagonisten wunderbar zum Verlauf der Handlung. Solch eine Konstellation hat man ja in letzter Zeit im Thriller- bzw. Krimi-Genre eher selten. . Ich möchte hier auch noch einmal gerne auf den Schreibstil eingehen: dieser ist flüssig und kommt ohne Füllwörter und unnützes Drumherum aus, sprich es wird nichts ausufernd umschrieben bzw. dargestellt, sondern ein prägnanter Stil des Schreibens kommt zum tragen, welcher die Handlung als solches noch im Besonderen hervorhebt. Weiter sorgt der außergewöhnlich gute und bündige Schreibstil dafür, das der schon recht hoch angesiedelte Spannungsbogen sich noch mehr erhöht, quasi einen zusätzlichen Spannungs-Touch. Man könnte meinen, dass irgendwann das Spannungspotential erschöpft ist – sprich auf dem höchstmöglichen Punkt angelangt ist!? Fehlanzeige, wenn man beim lesen der Meinung ist, nun kann nicht mehr viel kommen, dann setzt der Autor noch einen drauf, und man selber meint das kann nicht sein, hinterher wird man eines besseren belehrt. Und dieses in zweierlei Hinsicht, denn man fängt schon zu Beginn des Buches an, mit zu rätseln und landet dann doch auf der falschen Spur und fragt sich nach dem Auslesen warum bin ich da nicht drauf gekommen? . Zu guter Letzt, was mir noch sehr imponiert hat, dass in diese spannungsgeladene Story noch eine kleine Liebesgeschichte eingebaut wurde, auch wenn diese ein wenige klischeehaft wirkt, so passt diese doch hervorragend zur Gesamtstory. . Alles zusammen gesehen ist Das Pentagramm mal wieder genau nach meinem Geschmack gewesen, sodass auch die Pressestimmen treffend sind. Im Gesamtbild ergibt sich hier für mich hier folgende Aussage: unterhaltsam, spannend und gut lesbar. . °°°Fazit°°° Hier wurde mal nicht maßlos übertrieben, sondern ein wirklich gut lesbarer und flüssiger Thriller mit hohem Spannungspotential geschrieben. Darum auch von mir für Das Pentragramm eine Leseempfehlung mit allen 5 Sternen. Ich warte derweil dann auf ein weiteres Werk von Maxime Chattam

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  • Rezension zu "Das Pentagramm" von Maxime Chattam

    Das Pentagramm

    mausimotte

    13. November 2009 um 11:48

    dieses buch war unglaublich, spannung ohne ende und mitreissend, ich habe beim lesen mit den figuren richtig mitgefühlt wahnsinn

  • Rezension zu "Das Pentagramm" von Maxime Chattam

    Das Pentagramm

    antjemue

    08. October 2009 um 13:48

    Schon vor einer ganzen Weile hatte ich eine interessante Rezension über einen Thriller des französischen Autors Maxime Chattam gelesen. Das Buch stand seit dem auf meiner Merkliste bei buecher.de. Auch sein Debütroman „Das Pentagramm“ landete später, nach dem positiven Urteil der gleichen Rezensentin, dort. Doch erst mein Leseerlebnis mit ALTERRA – ein Ausflug Chattams in den Fantasy-Bereich, bewegte mich dazu, Das Pentagramm allen noch länger auf der Liste wartenden Büchern vorzuziehen. Da ich wieder genügend webmiles gespart hatte, um einen buecher.de Gutschein ordern zu können, begab ich mich nach dessen Eintreffen zu meinem Lieblingsbücherdealer. Jetzt halte ich es schon wieder ausgelesen in meinen Händen Detective Joshua Brolin ist seit einiger Zeit bei der Mordkommison in Portland (Oregon) beschäftigt. Er zog diesen Job der Wartebank beim FBI vor. Beim FBI absolvierte er allerdings zahlreiche Ausbildungen, die ihn, neben seinem Talent, zum Profiler qualifizieren. Nun treibt ein Serienmörder sein Unwesen. Brolin wird die Leitung des Falles, dem schon drei junge Frauen zum Opfer fielen, übertragen. Brolin ist davon überzeugt, es mit einem Ritualmörder zu tun zu haben, denn jede der Frauen hat neben diversen Verstümmelungen ein mit Säure eingebranntes Mal auf der Stirn. Durch das Profiling und die gute Arbeit aller an der Untersuchung beteiligten Mitarbeiter, findet Brolin relativ schnell den Unterschlupf des Mörders und kann im letzten Moment Tod und Verstümmelung der Psychologiestudentin Juliette Lafayette verhindern. Er bringt den Schlächter von Portland mit einem Kopfschuss zur Strecke. Polizei und Bevölkerung atmen auf. Ein Jahr später. Juliette Lafayette hat ihr Trauma fast überwunden und will die Freundschaft, die sie in den Wochen nach ihrem Erlebnis mit Joshua Brolin verband, wieder aufleben lassen. Sie verstehen sich ziemlich gut, doch beide schrecken irgendwie vor zu großer Nähe zurück. Dann wird Detective Brolin von seinem Fall abgezogen, um einen Mord aufzuklären, der unheimliche Ähnlichkeiten mit den Morden des Schlächters aufweist. Hätte Brolin Leland Beaumont nicht selbst erschossen, würde er ihn wohl sofort für den Täter halten. Einige hier wieder auftauchende Details wurden von den Ermittlern nämlich auch nach dem Ende der Mordserie nicht veröffentlicht. Mit dem Eintreffen anonymer Briefe, sowohl bei der Polizei, als auch bei Juliette, die mit dem Blut des neuen Opfers befleckt sind, wird die These von Ritualmorden erneut aufgegriffen. Die in den Briefen niedergeschriebenen Verse stammen aus Dantes „Göttlicher Komödie“. Das ist erschreckend, besteht doch Dantes „Hölle“ aus neun Kreisen, jeder mit einem Opfer verbunden. Werden die Ermittler den Täter fassen, bevor er erneut zuschlagen kann? Ist unter Umständen auch Juliette in Gefahr? Wer das jetzt wissen möchte, muss sich das Buch schon selbst zur Hand nehmen ;o) Ich selbst möchte euch nur so viel verraten, dass ich dieses Buch am liebsten nicht mehr aus der Hand gelegt hätte, es leider aber hin und wieder musste, weil solche Sachen wie Arbeit, Haushalt etc. meinen Lesefluss störten. Die Geschichte fesselte mich von Anfang an. Das Ende des Prologs, jagte mir schon mal eiskalte Schauer über den Rücken. Doch mit dessen Bedeutung für die Handlung lag ich, aufgrund einer vom Autor sicher gewollten Ähnlichkeit des Namens, gedanklich lange Zeit vollkommen falsch. Der brillant durchdachte und logisch aufgebaute Plot nahm mich dann schnell gefangen. Mit einer überschaubaren Anzahl treffend charakterisierter Hauptfiguren und gekonnten Szenenwechseln hält der Autor die Spannung durchgehend konstant. Ausdruck und Wortwahl zeugen nicht nur von guter Allgemeinbildung und ausgiebigen Recherchen für das Buch, sondern auch von Sprachgewandtheit. Der Showdown übertraf dann meine kühnsten Erwartungen. Die Lösung war einfach und dennoch im Vorfeld nicht greifbar. Nun denkt man, als langjähriger Konsument von Thrillern, dass auf den Seiten nach dem Höhepunkt die Geschichte mit ein paar kleinen noch ergänzenden Details ruhig ausklingt. Erst scheint dies auch so, bis zum Epilog. Dort setzt der Autor mit einem Ende, welches den Leser noch einmal in den Bann der grausigen Verbrechen zieht aber auch Chattam alle Möglichkeiten für einen eventuellen Fortsetzungsroman - oder auch nicht - offen lässt, noch einen drauf. Ein Franzose schrieb einen amerikanischen Thriller Maxime Chattam wurde 1976 in Montigny-lès-Cormeilles geboren. Bereits als Kind las er sehr gern und viel. Dann studierte er in Paris Literaturwissenschaft und beschäftigte er sich eine Zeit lang intensiv mit dem Theater. Doch seine Leidenschaft für Bücher ließ ihn nicht los und er recherchierte für seinen ersten Roman. Das führte ihn nach Amerika. Er absolvierte ein einjähriges Training in Kriminologie und eignete sich dabei auch Kenntnisse in Gerichtsmedizin und forensischer Psychologie an. Um seinen Lebensunterhalt zu verdienen und gleichzeitig den geliebten Büchern nah zu bleiben, arbeitete der dann als Buchhändler und schrieb nebenbei seinen ersten Roman „Das Pentagramm“. Sein Debüt schlug ein und wurde in Frankreich, er lebt mittlerweile in Poissy, sofort ein Erfolg. Zu Recht kann ich da nur abschließend sagen. Ich bin sehr froh, dass seine Werke mittlerweile in viele Sprachen – also auch ins Deutsche – übersetzt werden. Nach und nach werde ich mir jetzt auch seine anderen Werke des Thriller-Genres besorgen. Für „Das Pentagram“ gibt es von mir die Höchstbewertung und eine klare Leseempfehlung!

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  • Rezension zu "Das Pentagramm" von Maxime Chattam

    Das Pentagramm

    Verena1188

    20. June 2008 um 19:03

    Super!! Spannend!
    Bloß der Schluss ... :o(

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