In Blut geschrieben

von Maxime Chattam 
4,4 Sterne bei27 Bewertungen
In Blut geschrieben
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MacKAylas avatar

Echt heftig !

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Inhaltsangabe zu "In Blut geschrieben"

In New York verschwinden auf rätselhafte Weise Menschen, ohne dass es der Polizei bisher gelungen wäre, eine heiße Spur ausfindig zu machen. Doch eines Nachts entdeckt man in einem Park in Brooklyn eine blutüberströmte junge Frau, in der Hand einen Beutel mit ihrem Skalp. Der Polizistin Annabel O’Donnel gelingt es schnell, einen möglichen Täter ausfindig zu machen und in seinem Haus zu stellen. Aber was hat es mit der lateinischen Inschrift für eine Bewandtnis, die in Blut an die Wand geschrieben ist? Gemeinsam mit dem Privatdetektiv Joshua Brolin macht sich Annabel an die Lösung des Falls. Und die beiden er wartet nichts Geringeres als ein Abstieg in die tiefste Hölle der menschlichen Perversion …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783442460557
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:505 Seiten
Verlag:Goldmann Verlag
Erscheinungsdatum:10.07.2006

Rezensionen und Bewertungen

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    Thrills avatar
    Thrillvor 9 Jahren
    Rezension zu "In Blut geschrieben" von Maxime Chattam

    In Blut geschrieben hat mich sehr mitgenommen. Der Autor hat einen sehr faszinierenden Schreibstil und versteht es den Leser zu bannen und in die Handlung zu ziehen. Die Abgründe menschlicher Psyche wurden selten so gut in einem Buch aufgearbeitet und dargestellt wie hier. Auch wenn einem manchmal die Haare zu Berge stehen ein rundum gelungener Thriller.

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    mausimottes avatar
    mausimottevor 9 Jahren
    Rezension zu "In Blut geschrieben" von Maxime Chattam

    SUPER

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    antjemues avatar
    antjemuevor 9 Jahren
    Rezension zu "In Blut geschrieben" von Maxime Chattam

    Hof der Wunder?
    --------------------------

    So langsam entwickelt sich Maxime Chattam zu meinem Lieblingsautoren. Nach Chrissys positiven Rezensionen über zwei seiner Thriller, hatte er sich ja schon diese Plätze auf meiner Merkliste bei buecher.de erobert. Doch mein erster Lesekontakt mit ihm war ein excellenter Jugendfantasyroman „ALTERRA“. In diesem begeisterte er mich mit seinem bildhaften und trotzdem nicht überladenen Schreibstil.

    Obwohl ich zu diesem (wie wohl auch zu jedem anderen) Zeitpunkt noch mehrere Meter ungelesene Bücher in meinem Regal stehen hatte, musste ich dann doch sofort wissen, wie das in seinen Thrillern ist. So las ich vor ein paar Wochen seinen Debütroman "Das Pentagramm", welcher mich, genau wie sein Ausflug in die Fantasy, überzeugte. Ich wollte noch mehr von ihm lesen. Darum bestellte ich kurz vor meinem Krankenhausaufenthalt seinen zweiten Thriller:

    „In Blut geschrieben“

    Ein Parkwächter greift in Brooklyn eine nackte, blutüberströmte, skalpierte junge Frau auf. In ihrer Hand: Kopfhaut und Haare, doch von einer anderen Frau.

    Die Ermittlerin Annabel O'Donnel findet sehr schnell den Mann, der ihr das angetan hat. Sie stellt ihn in einem Abrisshaus. Dort finden Annabel und ihre Kollegen noch mehr. Zwei Tote, eine lateinische Inschrift und 67 Fotos von Gesichtern aus denen das pure Entsetzen spricht. Die Ermittlungen ergeben, dass es mehrere Täter geben muss.

    Durch eine polizeiliche Indiskretion gelangen acht der Fotos in die Presse. Der Privatdetektiv Joshua Brolin entdeckt auf einem davon die vermisste junge Frau, nach der er gerade sucht. So fährt er nach New York und setzt sich mit Annabel O'Donnel in Verbindung. Es beginnt eine Zusammenarbeit, bei der sie gemeinsam durch die Hölle gehen...

    Ein alter Bekannter

    Im Krankenhaus hatte ich es natürlich nicht geschafft, dieses vielversprechende Buch zu lesen. Aber jetzt bin ich fertig und schon wieder von dem Gesamtwerk mehr als angetan.

    Wie schon in seinem ersten Thriller, beginnt der Autor mit einem klassischen Prolog, in dem ein Ereignis beschrieben wird, dass schon vor ein paar Jahren geschah. Wieder kann sich der Leser darauf erst einmal überhaupt keinen Reim machen, was das Ganze mit der dann nachfolgenden Geschichte zu tun haben könnte.

    Dann nimmt sich Chattam etwas Zeit, die erste Hauptfigur einzuführen. Dabei geht er äußerst geschickt vor. Er wählt ihr privates Umfeld und lässt den Leser lange Zeit in dem Glauben, dass es sich bei der Frau die dort wohnt, um ein potentielles Opfer handelt. So wird permanent die Spannung gehalten und alle wichtigen Informationen werden regelrecht aufgesaugt. Erst als die Frau von Ihrem Kollegen zu dem aktuellen Fall gerufen wird, wurde klar dass es sich bei ihr um die Polizistin Annabel O’Donnel handelt. Diese ist sowohl taff, als auch durch ihre persönliche Situation verletzlich, ein Sympathieträger. Die Arbeit, besonders Entführungsfälle, bedeuten ihr alles.

    Mit Joshua Brolin tritt dann etwas später ein Protagonist in die Handlung ein, der mir aus "Das Pentagramm" bereits bekannt ist. Das freute mich natürlich, war er mir als Hauptfigur doch schon dort überaus sympathisch. Sein Leben hat sich nach den dramatischen Ereignissen zum Ende des letzten Falles grundlegend geändert. Diese Erklärungen liefert der Autor wie nebenbei, ohne handlungstechnisch die Story des Vorgängerromanes noch einmal aufzuwärmen.

    Die Ermittlungsarbeit an sich schreitet immer wieder zackig voran und jedes Mal, wenn man als Leser denkt, was soll denn jetzt noch kommen, überrascht der Autor mit neuen grausigen Details und setzt damit noch eins drauf. Zu keinem Zeitpunkt hatte ich beim Lesen das Gefühl, ich müsste das Buch zur Seite legen, das konnte ich immer erst, wenn mir vor Müdigkeit wirklich die Äuglein zu fielen. Der Plot ist insgesamt ganz stark und nachvollziehbar konstruiert. Der Autor bringt immer wieder Überraschungen ein, die eine scheinbare Vorhersehbarkeit zu Nichte machen. Selbst als die Lösung eigentlich vor den Augen steht, wartet er kurzzeitig immer noch mit 2 Möglichkeiten auf. Sowohl bei der Lösung, als auch bei den Hintergründen, die ich mit einer fast morbiden Faszination und vielen kalten Schauern auf dem Rücken verfolgte, blieben keine Fragen offen.

    Nachschub ist schon im Regal

    Auch in „In Blut geschrieben“ hat mich Maxime Chattam wieder, trotz der eigentlich blutigen und beklemmenden Handlung, mit seiner schönen Sprache und den vielen allgemeinen Themen beeindruckt, die ihn (und wohl jeden denkenden Menschen) bewegen und die er in die Dialoge, ohne damit die Spannung zu zerstören, immer wieder mit einfließen lässt. Wieder hat der Franzose einen durch und durch amerikanischen Thriller geschrieben, den er durch seinen einzigartigen Schreibstil zu etwas ganz besonderem macht.

    Maxime Chattam, der 1976 in wurde in Montigny-lès-Cormeilles geboren wurde, las bereits als Kind sehr gern und viel. In Paris studierte er Literaturwissenschaft und beschäftigte er sich eine Zeit lang sehr intensiv mit dem Theater. Doch seine Leidenschaft für die Bücher flachte nicht ab. So recherchierte er in Amerika für seinen ersten Roman. Dort absolvierte er ein einjähriges Training in Kriminologie und eignete sich dabei auch Kenntnisse in Gerichtsmedizin und forensischer Psychologie an. Während er an seinem ersten Roman schrieb arbeitete er als Buchhändler. Damit schlug er zwei Fliegen mit einer Klappe. Er verdiente seinen Lebensunterhalt und blieb gleichzeitig den geliebten Büchern nah. Mittlerweile werden seine Werke in mehrere Sprachen übersetzt. Und das ist gut so, denn es gibt auf Deutsch noch immer Nachschub für mich. Demnächst mit „Der Kuss der schwarzen Witwe“.

    Für „In Blut geschrieben“ gibt es von mir selbstverständlich eine dicke Empfehlung und die Höchstpunktzahl!

    Goldmann Verlag 2006
    Übersetzung: Eliane Hagedorn und Bettina Runge
    ISBN 978-3-442-46005-7
    506 Seiten
    Als Taschenbuch für 12,00 € im deutschen Buchhandel erhältlich.

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    MacKAylas avatar
    MacKAylavor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Echt heftig !
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    BeNice
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    Marion
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    brauneye29vor 2 Jahren
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    Megalodonvor 3 Jahren

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