Maximilian Dorner

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Maximilian Dorner

Lebenslauf von Maximilian Dorner

Maximilian Dorner wurde 1973 in München geboren, wo er auch lebt. Er studierte mit einem Stipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes an der Bayerischen Theaterakademie und ist seitdem als Autor, Regisseur und Literaturlektor tätig. Ausserdem drehte er Filme, produzierte Hörspiele, arbeitete als Theaterkritiker, Hochschul-Dozent und Dramaturg. 2007 debütierte Dorner mit dem Roman "Der erste Sommer". Dafür erhielt er 2007 den Bayerischen Kunstförderpreis. 2008 legte er das Tagebuch "Mein Dämon ist ein Stubenhocker" vor, ein Jahr später die Reise-Erzählung "Lahme Ente in New York". Parallel entstand seine erste Operninszenierung in Münchens kleinstem Opernhaus. Sein Selbstversuch "Ich schäme mich" erschien im Winter 2010. Im Herbst 2011 schliesslich ist sein fünftes Buch herausgekommen, eine Spurensuche nach bayerischen Wundern, mit dem Titel "Da machst was mit". In seinem neuesten Werk "Mein Schutzengel ist ein Anfänger" (2012) befasst er sich mit den Themen Trost und Heilung. Zur Zeit dreht das Bayerische Fernsehen ein Portrait über ihn, das 2013 ausgestrahlt werden soll.

Alle Bücher von Maximilian Dorner

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Mein Dämon ist ein Stubenhocker

Mein Dämon ist ein Stubenhocker

 (17)
Erschienen am 22.09.2009
Mein Schutzengel ist ein Anfänger

Mein Schutzengel ist ein Anfänger

 (11)
Erschienen am 10.02.2014
Lahme Ente in New York

Lahme Ente in New York

 (7)
Erschienen am 23.02.2009
Der erste Sommer

Der erste Sommer

 (3)
Erschienen am 01.05.2007
Einsam, na und?

Einsam, na und?

 (3)
Erschienen am 09.05.2017
Eine letzte Mail

Eine letzte Mail

 (1)
Erschienen am 10.04.2018
Steht auf, auch wenn ihr nicht könnt!

Steht auf, auch wenn ihr nicht könnt!

 (0)
Erschienen am 22.04.2019

Neue Rezensionen zu Maximilian Dorner

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Rezension zu "Einsam, na und?" von Maximilian Dorner

Einsam, Na und?
Zeilentraumfaengervor einem Jahr

Einsam, Na und? ist ein Buch, das mich komplett überrascht hat und mir nicht annähernd das geboten hat, was ich erwarten habe. Leider nicht im positiven Sinne.

Wir kennen das doch alle - Wir sehen ein Buch, lesen Klappentext und Titel und haben eine grobe Idee dazu. Ich würde jetzt einfach mal behaupten, dass ich mich nicht zu weit aus dem Fenster lehne, wenn ich hier kein Buch erwarte, in dem Einsamkeit fast ausschließlich negativ dargestellt wird.
- Surprise Bitches. genau so ein Buch haben wir hier.
'Na und?' oder das 'Seien Sie doch mal einsam' aus der Inhaltsangabe sucht man hier vergeblich, stattdessen gehts 100 Seiten lang um die schrecklichen Begleitgefühle von Einsamkeit (Trauer, Wut, blahblahblah. Ganz ehrlich, dafür muss ich nicht einsam sein, das geht auch super, wenn ich müde bin, oder ein schlechtes Buch lese)
Ich hatte mich so sehr darauf gefreut, meine Einsamkeit zu zelebrieren, stattdessen wird mir ewig lange vorgetragen, was für ein riesen Schritt es für den Autoren ist, eine reise alleine zu machen und sowieso ist alles, eine totale Überwindung und wir fühlen uns unter Menschen grundsätzlich wohler. Nein, danke.
Die letzten 100 Seiten beziehen sich dann auf Einsamkeit in gewissen Situationen und verschiedenen Umfeldern und an sich ist das ja eine ganz interessante Idee. Leider gab es hier keine einzige wirklich neue und bereichernde Erkenntnis. Vielleicht bin ich schon so lange Einsam, dass ich die Einsamkeit durchgespielt hab, hui.
Halbwegs spannende Themen, über die man wirklich viel sagen kann, wurden nur kurz angeschnitten, während andere, die teilweise gar nichts mit dem Buch an sich zu tun haben, seitenweise ausgeführt wurden. Maximilian Dorner ist andauernd hin und her gesprungen und ich konnte einfach keinen roten Faden finden.
Das Cover ist dafür wirklich schön. Wenn man es nicht zu lange anschaut.

Einsam, na und? ist ein Buch, das ich höchstens Leuten empfehlen würde, die sich über Einsamkeit und das Leben an sich, noch nicht so viele Gedanken gemacht haben. 

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M

Rezension zu "Einsam, na und?" von Maximilian Dorner

Über die positiven Kräfte eines negativ besetzten Erlebens
michael_lehmann-papevor 4 Jahren

Über die positiven Kräfte eines negativ besetzten Erlebens

„Laß uns doch mal was zusammen machen, wenigstens im Urlaub!“.

So die Hoffnung einer Touristin an ihre Kinder gewandt. Die nicht erhört wird und deren Enttäuschung deutlich sich in den Gesichtszügen der Frau widerspiegelt.

„Verbunden sein“, „In Connection“, direkt, über WiFi, irgendwie, das ist ein starker Drang, davon weiß nicht erst Maximilian Dörner zu berichten. Eine der größten Ängste der Menschen seit Anbeginn der Zeit ist es, „aus der Gruppe herauszufallen“, über Jahrhunderte damit verbunden, dem Tode geweiht zu sein.

„Alleinsein“, das geht, für eine Weile (scheinbar aber in der gegenwärtigen Epoche kaum mehr für länger als ein paar Minuten), „Einsamkeit“ aber, dass ist „die“ Drohung, immer noch.

Und doch sind große Ideen, ganze Weltreligionen entstanden auf der Basis der Bereitschaft zur echten, zumindest zeitweisen Einsamkeit von Menschen.

Von dieser Seite her betrachtet, und das legt Dörner überzeugend, mit vielen praktischen Beispielen gewürzt und sehr flüssig in Ton und Tempo vor die Augen des Lesers. Dass Einsamkeit nicht nur zu ertragen ist, sondern notwendig zum Auffüllen der inneren Batterien, zur Vergewisserung der eigenen Person und des eigenen Weges, zur ruhigen Betrachtung der Ereignisse im Leben, der eigenen Ziele. Immer wieder.

„Dabei fordert Einsamkeit vor allem eins: Zeit“. Ein rares Gut in der Gegenwart und vielleicht ist daher erklärbar, warum so viel „gemacht!“ wird aber vielleicht nicht genug vorher „bedacht“ wird.

„Wenn bisher auf Einsamkeit geblickt wurde, dann von möglichst weit weg“. Dies zu ändern, näher heran zu gehen, sich diesem Gefühl und Zustand zumindest zeitweise zu stellen (zu viel oder nur Einsamkeit ist auch nicht gut, das bestreitet Dörner nicht), darin kann ein immenser Gewinn, ein wichtiges Erleben für den Einzelnen liegen.

Auf dem Weg, Einsamkeit als auch stärkende Kraft zu erleben, an sich und anderen, schreitet Dörner auch in seinem persönlichen Leben die Momente der Einsamkeit ab, die „Vorfahren“ in der Familie, die „häßlichen Geschwister“ wie die unendliche Langeweile, die Einsamkeit im Beruf, durchaus auch in größeren Gruppen, einsam in der Partnerschaft, als Single und sogar im Verliebtsein.

Keine wissenschaftliche Untersuchung ist es, die Dörner abstrakt erzählt,, sondern seine eigenen Beobachtungen, seine eigenen Experimente, von der Meditationsgruppe bis zu Telefonseelsorge, von der Betrachtung echter Außenseiter bis zu der Erkenntnis, dass Leben immer auch „Einsamsein“ ist und mit sich bringt.. Aber auch, dass es immer eine Frage ist, aus welchen Augen man auf die Welt blickt. Vielleicht ist man an manchen Orten gar nicht so einsam, wie man glaubt und anderen einsamer, als man meinen mag.

Hier und da assoziativ, immer Persönlich, wobei man sich das ein oder andere Mal mehr zusammenfassende Betrachtungen, mehr Klarheit wünschen würde. Dennoch eine sehr interessante, sehr anregende Lektüre über einen Zustand, der im Alltag oft doch so lange weit weg geschoben wird, bis er nicht mehr verdeckt werden kann und dann nur noch unangenehme Fluchtreaktionen in jedwede Form äußerer Unterhaltung hervorruft.

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Rezension zu "Mein Schutzengel ist ein Anfänger" von Maximilian Dorner

Mein Schutzengel ist ein Anfänger
Kleine8310vor 4 Jahren

"Mein Schutzengel ist ein Anfänger" ist ein Roman des Autors Maximilian Dorner. In diesem Buch geht es um Max, der an einer unheilbaren Nervenerkrankung leidet, welche ihn so sehr einschränkt, dass er letztlich auf einen Rollstuhl angewiesen ist. Mit dem Schicksal hadernd, versucht er auf unterschiedliche Weisen mit seinem Leiden umzugehen und wagt das ein oder andere Experiment auf seiner Trostsuche. Max versucht unterschiedlichste Dinge, um Trost zu finden und die sind nicht unbedingt alltäglich. Seine Unternehmungen verteilen sich auf ein Jahr und es wird ein Jahr, welches er sicherlich niemals wieder vergessen wird...


Max hat mir als Charakter gut gefallen, obwohl ich erst gar nicht wußte, dass dieses Buch ein autobiografischer Roman ist. Ich sage mal Roman, weil es mir eher wie ein Roman, als wie ein Sachbuch vorkommt. Die Ideen die Max ausprobiert gehen von normal über witzig bis hin zu skurill und machen das Lesen zu einem Vergnügen. Aber auch wenn man sich für spirituelle Heiler nicht interessiert, findet man einen guten Zugang zu dem Thema, weil Max selbst ihnen skeptisch gegenübersteht, so dass es für den Leser ein spannender Einblick in diese Welt ist, ohne wirklich zu werten. Aber auch die Emotionen kommen nicht zu kurz, was ich bei der Thematik, aber auch nicht erwartet hatte. 

 

Noch nie zuvor bin ich auf die Idee gekommen zu überlegen, was Schutzengel sich denken oder gar sagen, wenn sie einen Menschen begleiten. Max` Schutzengel hat das geändert. Er äußert sich unverblümt, mischt sich ein, stellt vieles in Frage und findet manches sehr seltsam, was der Schriftsteller im Rollstuhl, auf seiner Suche nach der Quelle des Trostes so anstellt. Wer diesen Schutzengel kennenlernt, wird sich wie ich bestimmt fragen, was wohl der eigene so über einen sagt oder denkt. 

 

Während der Lektüre von "Mein Schutzengel ist ein Anfänger" kann man Lachen, aber auch weinen. Es beinhaltet viel Witz, aber auch tiefgehende Emotionen.

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Gespräche aus der Community

Neu

Liebe Leserinnen und Leser,


ich würde Euch gerne zu einer ganz kleinen Leserunde mit mir einladen! Es handelt sich um mein neuestes Buch "Mein Schutzengel ist ein Anfänger". Der Knaus Verlag stellt freundlicherweise fünf Exemplare für meine Aktion zur Verfügung und ich freue mich schon sehr auf den Austausch mit Euch.


Worum geht es in meinem Buch? Ich zitiere hier erst einmal die Inhaltsangabe:
"Ein einzigartiges Geschenk für alle, die Trost suchen oder spenden müssen Echt und zutiefst menschlich, und zugleich wie ein Märchen. Wie Maximilian Dorner (»Mein Dämon ist ein Stubenhocker«) über seinen verzweifelten Helden Max und dessen amateurhaften Schutzengel erzählt, wird kein Leser je wieder vergessen. 


Dieser Geschichte übers Trösten und Getröstetwerden muss man sich einfach hingeben. Max hat eine Krankheit, mit der er lernen muss zu leben. Er hat das Gefühl, der einsamste Mensch zu sein. Dabei ist da jemand, der den Auftrag hat, Max beizustehen. Der wundert sich sehr über die Menschen und ihre Unfähigkeit, sich helfen zu lassen. Und was unternimmt Max nicht alles für seltsame Experimente auf seiner abenteuerlichen Suche nach dem, was Trost – dieses altmodische Wort – sein könnte? 


Er geht allen Ratschlägen und Heilsversprechen nach, die Freunde und Fremde ihm mit auf den Weg geben. Er lässt sich hypnotisieren, trinkt mit einer Yogalehrerin Blumendünger, besucht diverse Wunderheiler und nimmt schließlich sogar Ballettunterricht. Und mit der Zeit begreift Max, was ihm wirklich helfen kann."


Seid Ihr neugierig geworden? Dann würde ich gerne folgendes von Euch wissen:


Lasst Ihr Euch einfach trösten und wenn ja, von wem? Welcher tröstliche Gedanke hilft Euch am meisten in schwierigen Situationen?


Bitte antwortet hier im Stream bis zum kommenden Donnerstag, 12 Uhr - so nehmt Ihr automatisch an der Verlosung teil. Voraussetzung für Eure Teilnahme an der Leserunde ist wie immer die Beteiligung hier im Thema und das anschließende Schreiben einer Rezension.


Ich freue mich auf Euch!
Viele Grüße
Max

PS: Einen Buchtrailer habe ich auch noch für euch:


###YOUTUBE-ID=fQMgoFIB_hc###
Zur Leserunde

Zusätzliche Informationen

Maximilian Dorner im Netz:

Community-Statistik

in 72 Bibliotheken

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von 2 Lesern aktuell gelesen

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