Maximilian Dorner Einsam, na und?

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Inhaltsangabe zu „Einsam, na und?“ von Maximilian Dorner

Seien Sie doch mal einsam!
Einsam zu sein: gibt es das heutzutage überhaupt noch, wo sich doch jeder mit jedem in Windeseile verknüpfen und hemmungslos Informationen, Gefühlszustände, Ärgernisse und Lustigkeiten austauschen kann? Natürlich gibt es die Einsamkeit noch, und manch einen mag das Gefühl beschleichen, dass sie in Zeiten allgegenwärtiger Vernetzung eher größer als kleiner geworden ist. Aber ist das immer wirklich so schlimm? Wenn man sich ein wenig einsam fühlt? Bietet sie nicht manchmal sogar eine bitter notwendige Atempause? Max Dorner lädt uns ein auf eine ehrliche, amüsante und gleichzeitig schonungslose Expedition zu den schillernden Variationen der Einsamkeit in unserem Alltag. Und unternimmt die Ehrenrettung eines maßlos unterschätzten Lebensgefühls.

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  • Einsam, Na und?

    Einsam, na und?

    Zeilentraumfaenger

    10. December 2017 um 16:14

    Einsam, Na und? ist ein Buch, das mich komplett überrascht hat und mir nicht annähernd das geboten hat, was ich erwarten habe. Leider nicht im positiven Sinne.Wir kennen das doch alle - Wir sehen ein Buch, lesen Klappentext und Titel und haben eine grobe Idee dazu. Ich würde jetzt einfach mal behaupten, dass ich mich nicht zu weit aus dem Fenster lehne, wenn ich hier kein Buch erwarte, in dem Einsamkeit fast ausschließlich negativ dargestellt wird. - Surprise Bitches. genau so ein Buch haben wir hier.'Na und?' oder das 'Seien Sie doch mal einsam' aus der Inhaltsangabe sucht man hier vergeblich, stattdessen gehts 100 Seiten lang um die schrecklichen Begleitgefühle von Einsamkeit (Trauer, Wut, blahblahblah. Ganz ehrlich, dafür muss ich nicht einsam sein, das geht auch super, wenn ich müde bin, oder ein schlechtes Buch lese)Ich hatte mich so sehr darauf gefreut, meine Einsamkeit zu zelebrieren, stattdessen wird mir ewig lange vorgetragen, was für ein riesen Schritt es für den Autoren ist, eine reise alleine zu machen und sowieso ist alles, eine totale Überwindung und wir fühlen uns unter Menschen grundsätzlich wohler. Nein, danke.Die letzten 100 Seiten beziehen sich dann auf Einsamkeit in gewissen Situationen und verschiedenen Umfeldern und an sich ist das ja eine ganz interessante Idee. Leider gab es hier keine einzige wirklich neue und bereichernde Erkenntnis. Vielleicht bin ich schon so lange Einsam, dass ich die Einsamkeit durchgespielt hab, hui.Halbwegs spannende Themen, über die man wirklich viel sagen kann, wurden nur kurz angeschnitten, während andere, die teilweise gar nichts mit dem Buch an sich zu tun haben, seitenweise ausgeführt wurden. Maximilian Dorner ist andauernd hin und her gesprungen und ich konnte einfach keinen roten Faden finden.Das Cover ist dafür wirklich schön. Wenn man es nicht zu lange anschaut.Einsam, na und? ist ein Buch, das ich höchstens Leuten empfehlen würde, die sich über Einsamkeit und das Leben an sich, noch nicht so viele Gedanken gemacht haben. 

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  • Über die positiven Kräfte eines negativ besetzten Erlebens

    Einsam, na und?

    michael_lehmann-pape

    18. June 2015 um 12:01

    Über die positiven Kräfte eines negativ besetzten Erlebens „Laß uns doch mal was zusammen machen, wenigstens im Urlaub!“. So die Hoffnung einer Touristin an ihre Kinder gewandt. Die nicht erhört wird und deren Enttäuschung deutlich sich in den Gesichtszügen der Frau widerspiegelt. „Verbunden sein“, „In Connection“, direkt, über WiFi, irgendwie, das ist ein starker Drang, davon weiß nicht erst Maximilian Dörner zu berichten. Eine der größten Ängste der Menschen seit Anbeginn der Zeit ist es, „aus der Gruppe herauszufallen“, über Jahrhunderte damit verbunden, dem Tode geweiht zu sein. „Alleinsein“, das geht, für eine Weile (scheinbar aber in der gegenwärtigen Epoche kaum mehr für länger als ein paar Minuten), „Einsamkeit“ aber, dass ist „die“ Drohung, immer noch. Und doch sind große Ideen, ganze Weltreligionen entstanden auf der Basis der Bereitschaft zur echten, zumindest zeitweisen Einsamkeit von Menschen. Von dieser Seite her betrachtet, und das legt Dörner überzeugend, mit vielen praktischen Beispielen gewürzt und sehr flüssig in Ton und Tempo vor die Augen des Lesers. Dass Einsamkeit nicht nur zu ertragen ist, sondern notwendig zum Auffüllen der inneren Batterien, zur Vergewisserung der eigenen Person und des eigenen Weges, zur ruhigen Betrachtung der Ereignisse im Leben, der eigenen Ziele. Immer wieder. „Dabei fordert Einsamkeit vor allem eins: Zeit“. Ein rares Gut in der Gegenwart und vielleicht ist daher erklärbar, warum so viel „gemacht!“ wird aber vielleicht nicht genug vorher „bedacht“ wird. „Wenn bisher auf Einsamkeit geblickt wurde, dann von möglichst weit weg“. Dies zu ändern, näher heran zu gehen, sich diesem Gefühl und Zustand zumindest zeitweise zu stellen (zu viel oder nur Einsamkeit ist auch nicht gut, das bestreitet Dörner nicht), darin kann ein immenser Gewinn, ein wichtiges Erleben für den Einzelnen liegen. Auf dem Weg, Einsamkeit als auch stärkende Kraft zu erleben, an sich und anderen, schreitet Dörner auch in seinem persönlichen Leben die Momente der Einsamkeit ab, die „Vorfahren“ in der Familie, die „häßlichen Geschwister“ wie die unendliche Langeweile, die Einsamkeit im Beruf, durchaus auch in größeren Gruppen, einsam in der Partnerschaft, als Single und sogar im Verliebtsein. Keine wissenschaftliche Untersuchung ist es, die Dörner abstrakt erzählt,, sondern seine eigenen Beobachtungen, seine eigenen Experimente, von der Meditationsgruppe bis zu Telefonseelsorge, von der Betrachtung echter Außenseiter bis zu der Erkenntnis, dass Leben immer auch „Einsamsein“ ist und mit sich bringt.. Aber auch, dass es immer eine Frage ist, aus welchen Augen man auf die Welt blickt. Vielleicht ist man an manchen Orten gar nicht so einsam, wie man glaubt und anderen einsamer, als man meinen mag. Hier und da assoziativ, immer Persönlich, wobei man sich das ein oder andere Mal mehr zusammenfassende Betrachtungen, mehr Klarheit wünschen würde. Dennoch eine sehr interessante, sehr anregende Lektüre über einen Zustand, der im Alltag oft doch so lange weit weg geschoben wird, bis er nicht mehr verdeckt werden kann und dann nur noch unangenehme Fluchtreaktionen in jedwede Form äußerer Unterhaltung hervorruft.

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