Maximo Duncker

 2.5 Sterne bei 38 Bewertungen
Maximo Duncker

Lebenslauf von Maximo Duncker

Maximilian Olaf Duncker, von seinen Freunden „Maximo“ genannt, wurde 1970 in Berlin-Zehlendorf geboren. Nach dem Studium der Literaturwissenschaften und Philosophie arbeitete er zwei Jahre als Lektor und Korrektor. Seit 2005 lebt er im ländlichen Teil Berlin-Pankows als freier Software-Berater und hat endlich wieder die Zeit, sich verstärkt seiner wirklichen Leidenschaft zu widmen: dem Schreiben. Wer hier stirbt, ist wirklich tot ist der erste Roman, den er nicht unter einem seiner zahlreichen Pseudonyme veröffentlicht.

Alle Bücher von Maximo Duncker

Maximo DunckerWer hier stirbt, ist wirklich tot
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Wer hier stirbt, ist wirklich tot
Wer hier stirbt, ist wirklich tot
 (33)
Erschienen am 19.11.2012
Maximo DunckerMord allein macht auch nicht glücklich
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Mord allein macht auch nicht glücklich
Mord allein macht auch nicht glücklich
 (3)
Erschienen am 18.11.2013
Maximo DunckerWer hier stirbt, ist wirklich tot: Ein Provinzkrimi
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Wer hier stirbt, ist wirklich tot: Ein Provinzkrimi
Maximo DunckerMord allein macht auch nicht glücklich: Ein Provinzkrimi
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Mord allein macht auch nicht glücklich: Ein Provinzkrimi

Neue Rezensionen zu Maximo Duncker

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Pergamentfalters avatar

Rezension zu "Wer hier stirbt, ist wirklich tot" von Maximo Duncker

Wo war denn hier der Krimi?
Pergamentfaltervor 2 Jahren

Inhaltlich konnte das Buch wenig überzeugen.
Bei einem Krimi erwarte ich eine spannende Handlung mit gutem Spannungsbogen. Davon war in diesem Buch nur äußerst wenig zu spüren. Ich habe keine wirkliche Spannung gespürt. Es wirkte mehr wie eine einfache Erzählung mit der einen oder anderen interessanten Wendung, aber ohne wirkliche Überraschungen, abgesehen von dem Ende, dass dann doch ein wenig überraschend war.
Zudem enthält das Buch besonders zu Anfang einige Zeitsprünge, die in Kais Gedanken stattfinden, jedoch so eingebaut wurden und derart lang sind, dass sie sehr verwirren und man sich am Ende fragt, wo und wann nun die eigentliche Realität in dem Buch spielt.

Sprache und Ausdruck
Sprachlich gibt es nur wenig Positives.
Die Beschreibungen sind ganz gut, wenn auch stellenweise verwirrend, da die Sätze manchmal abgehackt sind. Andere Male sind es viel zu lange Schachtelsätze, bei denen man sich am Ende durchaus fragt, was denn nun am Anfang stand. Da man solche Sätze mehrmals lesen muss, behindern sie natürlich sehr den Lesefluss.
Weiterhin empfand ich die in Klammern gefassten Einschübe störend und irritierend. Klammer symbolisieren für mich immer etwas, das man nicht richtig einpassen konnte in die Stelle. Oder an eine flüchtige Idee. Meines Erachtens nach gehört so etwas nicht in ein Buch.
Die Sprache an sich ist komplex, was nicht unbedingt etwas Schlechtes sein muss, aber die meiste Zeit ist die Sprache einfach viel zu nüchtern und sachlich. Man merkt zwar, dass sich der Autor durchaus daran versucht hat, Gefühle und Empfindungen einzubauen, aber es ist kaum gelungen.

Figuren
Die Figuren fand ich beinahe durchgehend unsympathisch.
Kai van Harm ist eine platte Figur ohne wirkliche charakterliche Tiefe. Ich konnte mich mit ihm keinen Moment anfreunden. Irgendwie ist er nüchtern, hat keine wirklichen Gefühle, die auch richtig deutlich werden. Hinzu kommt, dass es mich ziemlich gestört hat, immer nur "van Harm" zu lesen. Es waren eher seltene Fälle, in denen er dann mal mit Vorname im Erzählerbericht bezeichnet wurde.
Nur wenige Charaktere konnten ein wenig Sympathie gewinnen und das auch nur aufgrund der Namen, da ich beispielsweise den Namen "Felix" liebe, und manche, wie Bruno, aufgrund ihres Dialekts, der wirklich interessant gestaltet war.

Cover und allgemeine Gestaltung
Das Cover war das einzige, was mir an dem Buch wirklich gefallen hat.
Es ist ziemlich witzig, auch wenn ich mir persönlich für diesen Inhalt ein anderes Cover gewählt hätte, aber auf jeden Fall habe ich mir das Cover länger angeschaut, weil es einfach interessant ist.

Fazit
Letztendlich muss ich ernsthaft sagen, dass das Buch zur Gruppe der schlechtesten zählt, die ich bisher gelesen habe. Es war langweilig, die Charaktere hatten keine Tiefe und die Sprache konnte mich auch nicht überzeugen. Insgesamt ein Reinfall, den ich nicht als wirklichen Krimi bezeichnen würde.

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fridaPs avatar

Rezension zu "Wer hier stirbt, ist wirklich tot" von Maximo Duncker

Abseits vom mainstream aber gnadenlos unterhaltsam!
fridaPvor 5 Jahren

Wer hier einen weiteren Beitrag zu der stetig anwachsenden Flut der Provinzkrimis nach dem immer gleichen Rezept erwartet, könnte enttäuscht werden. ABER wer hintergründigen Witz, knackig-scharfe Dialoge, spitzen Ironie und originelle Charaktere zu schätzen weiß, wird hier voll auf seine Kosten kommen. Seit Jan Willem van der Weterings Ableben habe ich nicht mehr so viel Vergnügen bei der Lektüre eines Krimis gehabt! Glücklicherweise ist gerade der Folgeband erschienen ...

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schlumelines avatar

Rezension zu "Wer hier stirbt, ist wirklich tot" von Maximo Duncker

Rezension zu "Wer hier stirbt, ist wirklich tot" von Maximo Duncker
schlumelinevor 6 Jahren

Kai van Harm verliert seinen Job. Sein Leben verändert sich, der geregelte Alltag entgleitet ihm. Es folgen die Trennung von Frau und Kindern und ein Umzug nach Berlin-Neukölln und von dort weiter in das kleine familieneigene Bauernhaus in Brandenburg.

Auf dem Land ist das Leben anders, aber so anders dann doch wieder nicht. Kai kommt nicht dazu an seinem geplanten Buchprojekt zu arbeiten, weil in der näheren Umgebung so einiges los ist. Brandanschläge, Tote und vieles mehr halten Kai in Atem. Eigentlich hat er ja mit diesen Dingen gar nicht viel zu tun, aber sein neuer Freund Bruno ist immer da, wo etwas los ist und hat so manche interessante Idee. Als dann auch noch Kais pubertierende Kinder in den Ferien Unterschlupf beim Vater suchen, weil die Mutter im Süden weilt, wird es Kai langsam etwas zu viel und man merkt ihm seine Überforderung deutlich an.

„Wer hier stirbt, ist wirklich tot“, wird als Provinzkrimi beworben und wer dieses Buch zur Hand nimmt, rechnet dann wohl auch mit einem Krimi. Das ist diese Geschichte aber nur in Ansätzen. Es gibt hier Straftaten und diese werden auch aufgeklärt, aber insgesamt gesehen ist das wohl nur eine Handlung am Rande. Viel mehr wird Kai von Harm beleuchtet, seine Person, seine Intentionen, sein Leben. Dieser Charakter, den man nicht unbedingt ins Herz schließen wird, ist sehr gewöhnungsbedürftig. Da ist es schon gut, dass der Autor ihm Bruno an die Seite gestellt hat. Dieser ist der Lichtblick in der Geschichte, ein Mensch, der sein Leben, auch wenn es auf den ersten Blick chaotisch und einfach erscheint, im Griff hat, ganz im Gegensatz zu Kai van Harm selbst.

Dieses Buch ist nichts für Leser, die Spannung, Krimi und etwas Lokalkolorit erwarten. Hier geht es eher beschaulich zu, mit Landschaftsbetrachtungen und irgendwo auch der Suche nach dem Sinn des Lebens. Kai van Harm ist zwar an der Lösung eines Falles beteiligt, aber er ist in der Geschichte viel mehr auf der Suche nach dem eigenen Ich.

Wer die Konfrontation von Stadt und Land und deren Bewohnern mag, der könnte mit diesem Buch richtig liegen und wird hier besonders skurrile Verwicklungen erleben.

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Gespräche aus der Community

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M
Liebe Leserinnen und Leser,

hiermit möchte ich Sie herzlich einladen, an der Leserunde meines ersten Kriminalromans teilzunehmen.
Worum es darin geht? Lassen Sie mich, nicht zu viel verratend, die Verlagsvorschau zitieren:

"Eine liebevolle Familie, das bürgerliche Leben in einer großen Kreuzberger Altbauwohnung - der Traum ist vorbei für den Journalisten Kai van Harm. Erst sprengt eine Bombe seinen Schreibtisch in die Luft, dann wird er entlassen und die Ehe zerbricht. Kai zieht in den proletarischen Teil Neuköllns, wo ihn seine charmante Nachbarin auf die Idee bringt, eine Auszeit im idyllischen Oderbruch zu nehmen. Doch schon kurz nach seiner Ankunft erschüttert eine Serie von Verbrechen die Dorfgemeinschaft. Scheinbar harmlos beginnt es mit einem brennenden Gotteshaus, doch spätestens nach dem ersten Todesopfer ist die Saat des Misstrauens unter die Dörfler gebracht. Als obendrein Berliner Autonome einrücken, eskaliert die Situation. Plötzlich scheint es, als kämpfe jeder gegen jeden: Stadt gegen Land, Vegetarier gegen Fleischesser, Ost gegen West. Ein heilloses Chaos droht das Dorf zu verschlingen, doch zum Glück ist da noch der ehemalige Hubschrauberpilot Bruno Zabel, mit dem Kai sich angefreundet hat. Dank einer großen Portion Schlitzohrig gelingt es ihm und van Harm, das Geschehene aufzuklären und den Frieden ins sommerliche Brandenburg zurückzuholen."
 
Zwar ist "Wer hiert stirbt..." mein Debüt als Krimiautor, allerdings sind unter anderem Namen bereits fünf Romane von mir erschienen, der letzte im Frühjahr bei Piper.

Ich hoffe, Sie werden beim Lesen ähnlich viel Freude haben, wie ich sie beim Schreiben des Buches hatte und, ich wünsche Ihnen schon jetzt erholsame Feiertage.

Ihr Maximo D.

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