Maximo Duncker Wer hier stirbt, ist wirklich tot

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Inhaltsangabe zu „Wer hier stirbt, ist wirklich tot“ von Maximo Duncker

Skurril, heiter, unterhaltsam! Wäre der Journalist Kai van Harm nicht vor knapp einem Jahr entlassen worden, hätte er jetzt nicht so viel Zeit. Hätte er jetzt nicht so viel Zeit, wäre er nicht ständig mit seinen Gedanken allein. Warum nicht ein Buch schreiben? Die Sehnsucht nach einem Neuanfang führt van Harm erst ins proletarische Neukölln, später in sein Landhaus in Brandenburg. Doch statt friedvoller Joggingrunden bei Sonnenaufgang erwarten ihn entflammte Gotteshäuser, vegetarisch gesinnte Antifas, ein Todesfall und allerlei skurrile Verwicklungen, wie es sie nur in der Provinz geben kann …

Ein Krimi ohne Krimi ...

— Pergamentfalter
Pergamentfalter

abseits vom mainstream aber gnadenlos unterhaltsam!

— fridaP
fridaP

Na ja, für einen Krimi wohl etwas sehr dürftig geraten. Schade, er hatte sich so vielversprechend angehört.

— ChattysBuecherblog
ChattysBuecherblog

Fazit: Ein Krimi aus der Provinz, der jedoch absolut spannungsarm erzählt wird und einen Protagonisten präsentiert, der blass wirkt sowie einer Story, welche nicht durchweg unterhalten kann.

— Bellexr
Bellexr

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  • Wo war denn hier der Krimi?

    Wer hier stirbt, ist wirklich tot
    Pergamentfalter

    Pergamentfalter

    10. February 2017 um 20:22

    Inhaltlich konnte das Buch wenig überzeugen. Bei einem Krimi erwarte ich eine spannende Handlung mit gutem Spannungsbogen. Davon war in diesem Buch nur äußerst wenig zu spüren. Ich habe keine wirkliche Spannung gespürt. Es wirkte mehr wie eine einfache Erzählung mit der einen oder anderen interessanten Wendung, aber ohne wirkliche Überraschungen, abgesehen von dem Ende, dass dann doch ein wenig überraschend war. Zudem enthält das Buch besonders zu Anfang einige Zeitsprünge, die in Kais Gedanken stattfinden, jedoch so eingebaut wurden und derart lang sind, dass sie sehr verwirren und man sich am Ende fragt, wo und wann nun die eigentliche Realität in dem Buch spielt. Sprache und Ausdruck Sprachlich gibt es nur wenig Positives. Die Beschreibungen sind ganz gut, wenn auch stellenweise verwirrend, da die Sätze manchmal abgehackt sind. Andere Male sind es viel zu lange Schachtelsätze, bei denen man sich am Ende durchaus fragt, was denn nun am Anfang stand. Da man solche Sätze mehrmals lesen muss, behindern sie natürlich sehr den Lesefluss. Weiterhin empfand ich die in Klammern gefassten Einschübe störend und irritierend. Klammer symbolisieren für mich immer etwas, das man nicht richtig einpassen konnte in die Stelle. Oder an eine flüchtige Idee. Meines Erachtens nach gehört so etwas nicht in ein Buch. Die Sprache an sich ist komplex, was nicht unbedingt etwas Schlechtes sein muss, aber die meiste Zeit ist die Sprache einfach viel zu nüchtern und sachlich. Man merkt zwar, dass sich der Autor durchaus daran versucht hat, Gefühle und Empfindungen einzubauen, aber es ist kaum gelungen. Figuren Die Figuren fand ich beinahe durchgehend unsympathisch. Kai van Harm ist eine platte Figur ohne wirkliche charakterliche Tiefe. Ich konnte mich mit ihm keinen Moment anfreunden. Irgendwie ist er nüchtern, hat keine wirklichen Gefühle, die auch richtig deutlich werden. Hinzu kommt, dass es mich ziemlich gestört hat, immer nur "van Harm" zu lesen. Es waren eher seltene Fälle, in denen er dann mal mit Vorname im Erzählerbericht bezeichnet wurde. Nur wenige Charaktere konnten ein wenig Sympathie gewinnen und das auch nur aufgrund der Namen, da ich beispielsweise den Namen "Felix" liebe, und manche, wie Bruno, aufgrund ihres Dialekts, der wirklich interessant gestaltet war. Cover und allgemeine Gestaltung Das Cover war das einzige, was mir an dem Buch wirklich gefallen hat. Es ist ziemlich witzig, auch wenn ich mir persönlich für diesen Inhalt ein anderes Cover gewählt hätte, aber auf jeden Fall habe ich mir das Cover länger angeschaut, weil es einfach interessant ist. Fazit Letztendlich muss ich ernsthaft sagen, dass das Buch zur Gruppe der schlechtesten zählt, die ich bisher gelesen habe. Es war langweilig, die Charaktere hatten keine Tiefe und die Sprache konnte mich auch nicht überzeugen. Insgesamt ein Reinfall, den ich nicht als wirklichen Krimi bezeichnen würde.

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  • Abseits vom mainstream aber gnadenlos unterhaltsam!

    Wer hier stirbt, ist wirklich tot
    fridaP

    fridaP

    07. December 2013 um 19:21

    Wer hier einen weiteren Beitrag zu der stetig anwachsenden Flut der Provinzkrimis nach dem immer gleichen Rezept erwartet, könnte enttäuscht werden. ABER wer hintergründigen Witz, knackig-scharfe Dialoge, spitzen Ironie und originelle Charaktere zu schätzen weiß, wird hier voll auf seine Kosten kommen. Seit Jan Willem van der Weterings Ableben habe ich nicht mehr so viel Vergnügen bei der Lektüre eines Krimis gehabt! Glücklicherweise ist gerade der Folgeband erschienen ...

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  • Leserunde zu "Wer hier stirbt, ist wirklich tot" von Maximo Duncker

    Wer hier stirbt, ist wirklich tot
    Maximo_Duncker

    Maximo_Duncker

    Liebe Leserinnen und Leser, hiermit möchte ich Sie herzlich einladen, an der Leserunde meines ersten Kriminalromans teilzunehmen. Worum es darin geht? Lassen Sie mich, nicht zu viel verratend, die Verlagsvorschau zitieren: "Eine liebevolle Familie, das bürgerliche Leben in einer großen Kreuzberger Altbauwohnung - der Traum ist vorbei für den Journalisten Kai van Harm. Erst sprengt eine Bombe seinen Schreibtisch in die Luft, dann wird er entlassen und die Ehe zerbricht. Kai zieht in den proletarischen Teil Neuköllns, wo ihn seine charmante Nachbarin auf die Idee bringt, eine Auszeit im idyllischen Oderbruch zu nehmen. Doch schon kurz nach seiner Ankunft erschüttert eine Serie von Verbrechen die Dorfgemeinschaft. Scheinbar harmlos beginnt es mit einem brennenden Gotteshaus, doch spätestens nach dem ersten Todesopfer ist die Saat des Misstrauens unter die Dörfler gebracht. Als obendrein Berliner Autonome einrücken, eskaliert die Situation. Plötzlich scheint es, als kämpfe jeder gegen jeden: Stadt gegen Land, Vegetarier gegen Fleischesser, Ost gegen West. Ein heilloses Chaos droht das Dorf zu verschlingen, doch zum Glück ist da noch der ehemalige Hubschrauberpilot Bruno Zabel, mit dem Kai sich angefreundet hat. Dank einer großen Portion Schlitzohrig gelingt es ihm und van Harm, das Geschehene aufzuklären und den Frieden ins sommerliche Brandenburg zurückzuholen."   Zwar ist "Wer hiert stirbt..." mein Debüt als Krimiautor, allerdings sind unter anderem Namen bereits fünf Romane von mir erschienen, der letzte im Frühjahr bei Piper. Ich hoffe, Sie werden beim Lesen ähnlich viel Freude haben, wie ich sie beim Schreiben des Buches hatte und, ich wünsche Ihnen schon jetzt erholsame Feiertage. Ihr Maximo D.

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  • Rezension zu "Wer hier stirbt, ist wirklich tot" von Maximo Duncker

    Wer hier stirbt, ist wirklich tot
    schlumeline

    schlumeline

    12. March 2013 um 15:23

    Kai van Harm verliert seinen Job. Sein Leben verändert sich, der geregelte Alltag entgleitet ihm. Es folgen die Trennung von Frau und Kindern und ein Umzug nach Berlin-Neukölln und von dort weiter in das kleine familieneigene Bauernhaus in Brandenburg. Auf dem Land ist das Leben anders, aber so anders dann doch wieder nicht. Kai kommt nicht dazu an seinem geplanten Buchprojekt zu arbeiten, weil in der näheren Umgebung so einiges los ist. Brandanschläge, Tote und vieles mehr halten Kai in Atem. Eigentlich hat er ja mit diesen Dingen gar nicht viel zu tun, aber sein neuer Freund Bruno ist immer da, wo etwas los ist und hat so manche interessante Idee. Als dann auch noch Kais pubertierende Kinder in den Ferien Unterschlupf beim Vater suchen, weil die Mutter im Süden weilt, wird es Kai langsam etwas zu viel und man merkt ihm seine Überforderung deutlich an. „Wer hier stirbt, ist wirklich tot“, wird als Provinzkrimi beworben und wer dieses Buch zur Hand nimmt, rechnet dann wohl auch mit einem Krimi. Das ist diese Geschichte aber nur in Ansätzen. Es gibt hier Straftaten und diese werden auch aufgeklärt, aber insgesamt gesehen ist das wohl nur eine Handlung am Rande. Viel mehr wird Kai von Harm beleuchtet, seine Person, seine Intentionen, sein Leben. Dieser Charakter, den man nicht unbedingt ins Herz schließen wird, ist sehr gewöhnungsbedürftig. Da ist es schon gut, dass der Autor ihm Bruno an die Seite gestellt hat. Dieser ist der Lichtblick in der Geschichte, ein Mensch, der sein Leben, auch wenn es auf den ersten Blick chaotisch und einfach erscheint, im Griff hat, ganz im Gegensatz zu Kai van Harm selbst. Dieses Buch ist nichts für Leser, die Spannung, Krimi und etwas Lokalkolorit erwarten. Hier geht es eher beschaulich zu, mit Landschaftsbetrachtungen und irgendwo auch der Suche nach dem Sinn des Lebens. Kai van Harm ist zwar an der Lösung eines Falles beteiligt, aber er ist in der Geschichte viel mehr auf der Suche nach dem eigenen Ich. Wer die Konfrontation von Stadt und Land und deren Bewohnern mag, der könnte mit diesem Buch richtig liegen und wird hier besonders skurrile Verwicklungen erleben.

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  • Rezension zu "Wer hier stirbt, ist wirklich tot" von Maximo Duncker

    Wer hier stirbt, ist wirklich tot
    Kendra

    Kendra

    26. February 2013 um 17:32

    Ich muss gestehen ich habe mich wirklich sehr schwer mit dem Buch getan, erstens durchzuhalten und es weiterzulesen und zweitens eine Rezension hierzu zu schreiben, ohne es vollkommen nieder machen zu wollen. Doch für mich ist dieser Krimi wirklich dem Titel entsprechend. Irgendwie war mir nicht nur der Inhalt irgendwie suspekt auch der Lesefluss bleibt völlig aus und man hangelt sich von Seite zu Seite zusammen mit einer Hauptperson die so völlig unsympathisch ist und mit seiner Art nur auf Kopfschütteln bei mir stößt. Außerdem finde ich dass die Sätze unnötig in die Länge gezogen wurden, hierbei verliert man oft den Faden, und wäre meiner Meinung nach nicht notwendig gewesen, mann muss nich alles "unwichtige" vollkommen detailiert beschreiben.... Die Geschichte plätschert leicht vor sich hin und nach einem Krimi suchte ich vergeblich, okay es gab zwar einige Ansätze, aber dann konnte die Spannung dennoch nicht übergreifen. Irgendwie war das Buch wirklich nichts für mich. Jedoch denke ich auch dass jedes Buch eine reine Geschmackssache ist und vielleicht findet der ein oder andere Leser Gefallen an einen planlosen, trinkenden Journalisten dessen Büro in die Luft gesprengt wurde^^

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  • Rezension zu "Wer hier stirbt, ist wirklich tot" von Maximo Duncker

    Wer hier stirbt, ist wirklich tot
    World_of_tears91

    World_of_tears91

    26. February 2013 um 15:32

    Es ist ein Satz, den jeder kennt: Bücher sind Geschmackssache. Bei Maximo Dunckers Debüt gilt das ganz besonders. Die meisten Kritiken dazu fallen nämlich alles andere als rosig aus, dass mir das Buch aber am Ende wirklich gut gefallen, zeigt nur mal wieder zu deutlich, wie unterschiedlich die Geschmäcker beim Lesen sind. Angekündigt wird "Wer hier stirbt, ist wirklich tot" als ein unterhaltsamer, skurriler Provinzkrimi. Zwei Punkten kann ich durchaus zustimmen, aber der Krimi fehlt eigentlich total. Das ist dann wahrscheinlich auch der häufigste Kritikpunkt. Der "Krimi" beschränkt sich nämlich auf ein paar ganz einfache und fürchterlich leicht zu durchschauende Elemente, die am Ende genau so unspektakulär aufgelöst werden, wie sie in die Welt gestreut wurden. Also wenn ich jetzt nur den Krimi bewerten müsste, dann wäre das Buch auch für mich ein Reinfall, aber es hat eben doch noch so einiges an sich, was mich am Ende zu einer guten Bewertung bewogen hat. Kai van Harm ist Journalist, vielleicht eher Ex-Journalist. Seine Redaktion hat sich am Anfang der Geschichte, im wahrsten Sinne des Wortes, in Schall und Rauch aufgelöst, jetzt ist er arbeitslos und flüchtet in sein Landhaus aufs Land, in die tiefste, brandenburgische Provinz. Dort lernt er Bruno kennen und bald ist die Einöde gar nicht mehr so öde, wie sie am Anfang zu sein scheint. Die beiden Protagonisten sind wie Tag und Nacht. Van Harm ist der typische, schnöselhafte Prenzlberg-Journalist, mit Faible für Bioläden und Abneigungen gegen Leute, die nicht seinem "Stand" angehören. Ergo der typische Neu-Berliner und eigentlich ein absoluter Kotzbrocken, anders kann man es nicht sagen. Das äußert sich dann halt auch in seinem teils endlosen Geschwafel, denn die Geschichte wird aus seiner Perspektive erzählt. Jetzt könnte man natürlich meinen, dass das alles öde und langweilig ist, aber Maximo Duncker lässt seinen Protagonisten ein paar herrlich fiese Bemerkungen machen, hat einige Winks mit dem Zaunpfahl eingebaut und auch die typischen, brandenburgischen Klischees werden mit viel Ironie bedient. Ich denke, man muss diese Art von Humor einfach mögen, wenn man mit dem Buch Spaß haben will, das ist wirklich nichts für jeden Geschmack. Ich würde sagen, ein Krimi ist es nicht, eher eine Art Erzählung über den schnöseligen Großstadtmenschen, der auf dem Land mit den fiesesten Klischees konfrontiert wird und das Ganze ist mit einer netten Prise schwarzem, ironischen Humor gewürzt. Bewertung Viele fanden das Buch langweilig, ich aber würde sagen, dass es wirklich eine Chance verdient hat und wer sich damit abfinden kann, dass es kein Krimi ist, sondern es eigentlich um abgedrehte Typen aus Berlin und der Provinz geht, der kann durchaus seinen Spaß damit haben.

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  • Rezension zu "Wer hier stirbt, ist wirklich tot" von Maximo Duncker

    Wer hier stirbt, ist wirklich tot
    Blaustern

    Blaustern

    13. February 2013 um 20:33

    Kai van Harm ist Journalist und auf dem Weg zur Arbeit. Da wird vor seinen Augen das Bürogebäude in die Luft gesprengt, und plötzlich ist er arbeitslos. Er lässt sich gehen, und seine Frau versucht, ihn aufzuwecken. Aber van Harm trennt sich von ihr und den Kindern und zieht nach Neukölln in eine kleine Wohnung. Dort misslingt sein Neuanfang, so zieht er weiter nach Brandenburg in sein Landhaus. Da erwarten ihn statt der Ruhe aber eine entflammte Kirche, rücksichtslose Tierschützer und sogar ein Todesfall. Doch das alles bringt van Harm trotzdem nicht aus der Ruhe. Obwohl er Journalist ist, ist er kein bisschen neugierig auf diese Fälle. Es wird hier keiner Tat auf den Grund gegangen und nicht ermittelt. So werden der Anschlag auf das Bürogebäude und der Leichenfund nicht aufgeklärt. Wo ist hier der spannende humorvolle Provinzkrimi? Der Autor befasst sich überwiegend mit der unsympathischen Hauptfigur Kai van Harm, wie er in den Tag hineinlebt, sich nur betrinkt, aber vorgibt, einen Job zu haben und dazu auch sonst völlig langweilig und verantwortungslos ist. Da gefiel mir der skurrile Bruno vom Land aber viel besser. Der Schreibstil konnte mich auch nicht so ganz überzeugen. Die oftmals langen verschachtelten Sätze machten das Lesen beschwerlich.

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  • Rezension zu "Wer hier stirbt, ist wirklich tot" von Maximo Duncker

    Wer hier stirbt, ist wirklich tot
    Tru1307

    Tru1307

    12. February 2013 um 20:45

    Wer hier stirbt, ist wirklich tot, geschrieben vom Autor Maximo Duncker, war schwere Kost für mich. Nicht, weil der "Krimi" so anspruchsvoll gewesen wäre, sondern eher, weil ich mich durch verschachtelte Ausschweifungen kämpfen musste, die gepaart mit fehlender Spannung und fehlendem Krimi leider nur in einer sehr langatmigen Geschichte endete. Das "Skurril, heiter, unterhaltsam!" vom Klappentext habe ich auch nicht entdecken können. Dabei lese ich an sich Regionalkrimis sehr gerne, weswegen ich anhand des Klappentextes und des gelungenen Covers auch sehr gespannt auf die Geschichte war. Jetzt nach der Lektüre bin ich einfach nur enttäuscht, denn der Autor hat mich mit Wer hier stirbt, ist wirklich tot so gar nicht überzeugen können. Die Handlung begann noch recht vielversprechend: Der Journalist Kai van Harm steht eines Morgens vor seinem Bürogebäude und traut seinen Augen nicht. Die Redaktion, in der er arbeitet wurde durch eine Bombe komplett zerstört. Kai wird arbeitslos, verschweigt dies zuerst seiner Frau, und gerät in eine Identitätskrise. Und da endet die Spannung auch schon. Wer jetzt glaubt, dass in dem Buch aufgeklärt wird, warum ein Anschlag auf Kais Leben erfolgt ist und wer überhaupt der Täter war, der irrt. Die ersten knapp 80 Seiten befindet sich Kai van Harm noch in Berlin, wo gezeigt werden soll, warum er letztendlich in der Provinz landet. Insgesamt war alles sehr langatmig beschrieben. Sätze, die gerne mal über eine halbe Seite gingen, erschwerten den Lesefluss und sorgten bei mir leider nur für Langeweile anstatt für Heiterkeit oder Unterhaltung. Kai ist ein Charakter, mit dem ich mich überhaupt nicht anfreunden konnte. Er agiert für mich nicht nachvollziehbar und ist nicht fassbar in seinen Gefühlen. Wie sämtliche Charaktere bleibt er blass und unsympathisch. Krimielemente habe ich kaum gefunden, einen Spannungsbogen auch nicht. Ich würde die Geschichte eher als (Familien-)Erzählung betiteln. Positiv hervorzuheben sind die kurzen Kapitel mit interessanten Überschriften, die passend zu den Episoden ausgewählt worden sind. Es gab viele gute Ansätze, die nicht weitergeführt worden sind, so dass die Handlung größtenteils nur vor sich hinplätscherte. Wirklich schade, ich hatte mir viel mehr erhofft. Bewertung Die Enttäuschung ist groß: In dem "Provinzkrimi" Wer hier stirbt, ist wirklich tot findet sich ja vieles, aber kein Krimi. Den habe ich bis zum Ende der verworrenen Geschichte vermisst. Es gibt weder einen Spannungsbogen, noch nachvollziehbare Handlungen. Schade, aber hier findet sich ein Beispiel, wie man sich von einem guten Cover und einem ansprechenden Klappentext täuschen lassen kann.

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  • Rezension zu "Wer hier stirbt, ist wirklich tot" von Maximo Duncker

    Wer hier stirbt, ist wirklich tot
    conneling

    conneling

    11. February 2013 um 13:31

    Das Leben des Berliner Journalisten Kai van Harm gerät aus seiner gewohnten Bahn, nichts ist mehr so wie es war. Sein Büro wird in die Luft gesprengt, und daraufhin verliert er auch noch seinen Job, dann lebt er auch nicht mehr in Kreuzberg sondern in Neukölln, es gerät eben alles aus seinen Fugen. Er möchte ein Buch schreiben und wagt einen Neuanfang in Neukölln, fernab von Frau und Kindern. Schliesslich möchte er auch nicht mehr in der Großstadt leben und er zieht auf das Land in ein Bauernhaus nach Brandenburg. Hier geht alles einen geregelten Gang, Dinge sind vorhersehbar und normal, die Welt ist irgendwie ertragbar. Aber auch hier wird seine Ruhe erschüttert, es gibt zwei Brände und auch einen Todesfall. Zum Glück gibt es jemanden der sich um ihn kümmert. Das Cover fand ich gleich gut, hat mein Interesse geweckt, allerdings konnte der Regionalkrimi dem Cover nicht ganz gerecht werden. Der Schreibstil war etwas anders, man musste sich einlesen, was ich aber gerne mache, man weiss ja immer nicht was noch kommt. Leider hat mich der Provinzkrimi nicht so richtig mitgerissen, mir hat es etwas an Spannung gefehlt.

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  • Rezension zu "Wer hier stirbt, ist wirklich tot" von Maximo Duncker

    Wer hier stirbt, ist wirklich tot
    Herr_Buecherwurm

    Herr_Buecherwurm

    06. February 2013 um 16:35

    Wo Krimi draufsteht, sollte auch Krimi drin sein. Das Buch wirbt mit "Skurril, heiter, unterhaltsam" und nach beenden der Lektüre musste ich mich fragen, welche Geschichte dieser Marketingmensch gelesen hat. "Wer hier stirbt, ist wirklich tot" kann es nicht gewesen sein. Ich habe das Buch als langatmig, platt und klischeehaft entfunden. Die Figuren sind zu blass, Handlung ist viel zu dürftig und der Humor kann kaum platter sein. Einen Krimi vermisst man leider bis zum Schluss und auch den Humor habe ich vermisst. Skurril, heiter und unterhaltsam? Weit gefehlt. Langweilig und klischeehaft trifft es besser. Eine Enttäuschung auf ganzer Länge. Das Cover und der Klappentext erwecken einen falschen Eindruck und auch die Bezeichnung "Provinzkrimi" ist irritierend.

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  • Rezension zu "Wer hier stirbt, ist wirklich tot" von Maximo Duncker

    Wer hier stirbt, ist wirklich tot
    Gela_HK

    Gela_HK

    Der Arbeitsplatz von Journalist Kai van Harm wird ihm buchstäblich vor seinen Augen in die Luft gesprengt. Nach diesem Attentat auf das Bürogebäude ist van Harm arbeitslos und versucht einen Neuanfang getrennt von Frau und Kindern in einer kleinen Wohnung in Neukölln. Doch auch hier findet er keine Ruhe. Ein Wochenende in seinem Landhaus in Brandenburg soll ihm die nötige Atempause bringen, doch aus ein paar Tagen wird ein längerer Aufenthalt und aus der Ruhe ein Wirrwarr aus Kirchenbränden, einem Todesfall und anderen Verwicklungen. Soweit die Zusammenfassung der Geschichte. Wer jetzt denkt, das hört sich nach einem unterhaltsamen Krimi an, der irrt. Das Attentat auf das Bürogebäude und der ominöse Leichenteilfund wird nicht aufgeklärt, geschweige denn überhaupt angerissen. Stattdessen begleitet man van Harm durch die Stadt und wird durch langatmige Ortsbeschreibungen immer mehr von dem eigentlichen Geschehnissen fortgeführt. Dabei ist der Sprachstil des Autors durchaus interessant, wären da nicht immer wieder Klischees, die mir das Lesevergnügen verdorben haben. Da werden Jugendliche, Ausländer und Landbewohner in Schubladen gesteckt, die so einfach nicht stimmen. Der eigentliche "Star" des Buches ist dann auch nicht der unsympathische Hauptakteur van Harm, sondern der eigenwillig skurrile Landbewohner Bruno. Einen Provinz-Krimi konnte ich nur ansatzweise im letzten Abschnitt des Buches entdecken. Anders als der Klappentext und das Cover erhoffen lassen, habe ich aber Humor vollkommen vermisst.

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  • Rezension zu "Wer hier stirbt, ist wirklich tot" von Maximo Duncker

    Wer hier stirbt, ist wirklich tot
    Linny

    Linny

    Wer hier stirbt, ist wirklich tot Jan van Harm ist Journalist. Ehemann und Vater. Sein Leben läuft in den immer gleich Bahnen ab. In der Woche arbeitet er als Journalist. Obwohl er so richtig keine Lust hat auf den Job. Samstags einkaufen auf den Wochenmarkt. Und dann groß kochen für die Familie. Seine Frau hat ihre eigene Karriere und die Kinder sind ihm fremd geworden. Doch dann geht eine Bombe hoch in seinem Büro. Und Kai muss sich fragen, sollte er das Opfer sein? . Er bekommt die Kündigung vom Job und der Familie. Er findet eine Bleibe in Neukölln. Und in seinem Leben ist kein Stein mehr auf den anderen. Er findet sich selber wieder und einen Todesfall. Ein mörderisch gutes Lesevergnügen.

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    ChattysBuecherblog

    ChattysBuecherblog

    04. February 2013 um 17:46
  • Rezension zu "Wer hier stirbt, ist wirklich tot" von Maximo Duncker

    Wer hier stirbt, ist wirklich tot
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Eine Explosion direkt zu Beginn der Geschichte, der Brand einer Kirche und radikale Tierschützer versprechen eine tolle Story. Leider konnte ich dem Buch nur wenig abgewinnen, denn statt den Taten auf den Grund zu gehen, beschäftigt sich der Autor mit dem wenig sympathischen Protagonisten. Van Harms, seines Zeichen arbeitsloser Berliner Journalist und Politikerinnengatte ist immer wieder mitten im Geschehen. Leider ist er eine äußerst langweilige und verantwortungslose Person, die sich selbst am nächsten ist, sich durch den Tag säuft und vorgaukelt Arbeit zu haben. Titel und Cover hatten mich bei diesem Buch gleich sehr angesprochen. Man erwartete einen humorvollen Provinzkrimi, doch leider konnte man über sehr weite Strecken von einem Krimi nichts entdecken und selbst im Krimiteil wird es nicht wirklich spannend. Hätte ich das Buch nicht in einer Leserunde gewonnen, hätte es schnell den Weg in eine dunkle Ecke gefunden, denn van Harms Leben ist absolut uninteressant. Da die Schreibe des Autors gut lesbar ist, gibt es doch noch zwei Sterne, aber leider keine Leseempfehlung.

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  • Rezension zu "Wer hier stirbt, ist wirklich tot" von Maximo Duncker

    Wer hier stirbt, ist wirklich tot
    Sternenstaubfee

    Sternenstaubfee

    31. January 2013 um 21:58

    Klappentext: Wäre der Journalist Kai van Harm nicht vor knapp einem Jahr entlassen worden, hätte er jetzt nicht so viel Zeit. Hätte er jetzt nicht so viel Zeit, wäre er nicht ständig mit seinen Gedanken allein. Warum nicht ein Buch schreiben? Die Sehnsucht nach einem Neuanfang führt van Harm erst ins proletarische Neukölln, später in sein Landhaus in Brandenburg. Doch statt friedvoller Joggingrunden bei Sonnenaufgang erwarten ihn entflammte Gotteshäuser, vegetarisch gesinnte Antifas, ein Todesfall und allerlei skurrile Verwicklungen, wie es sie nur in der Provinz geben kann … * Meine Meinung * Ich muss leider sagen, dass ich enttäuscht bin von diesem Buch. Der Titel und das Cover haben mich gleich angesprochen, und ich hatte erwartet, einen leichten und humorvollen Provinzkrimi zu lesen. Leicht war das Buch nicht zu lesen. Der Schreibstil hat mich nicht angesprochen, und die langen und verschachtelten Sätze empfand ich zum Teil als sehr mühsam zu lesen. Humorvoll fand ich die Geschichte auch nicht, zumal ich mich mit dem Protagonisten Kai auch nicht anfreunden konnte. Na ja, und dann der Krimianteil… Es hat ziemlich lange gedauert, bis man bei dieser Geschichte überhaupt von einem Krimi sprechen konnte. Es plätschert ziemlich lange dahin, bis ein wenig Spannung aufkommt. Und die Spannung habe ich dann auch als nicht so hoch empfunden. Einiges habe ich auch nicht wirklich nachvollziehen können, z.B. Kais Lügen ganz zu Beginn der Geschichte und die Trennung von Constanze. Leider kann ich dieses Buch nicht weiterempfehlen. Ich glaube, Krimifreunde werden nicht viel Freude mit diesem Buch haben.

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    Wer hier stirbt, ist wirklich tot
    michaela_sanders

    michaela_sanders

    31. January 2013 um 11:19

    Der Klappentext besagt, es geht um Kai, einem arbeitslosen Jornalisten der aufs Land zieht und dort mit einem Todesfall und zwei Bränden konfrontiert wird. In meiner Fantasie und mit diesen Hintergrundinfos hab ich nun vermutet, dass Kai Interesse an den Geschehnissen entwickln würde, und auf die ein oder andere weise an der Aufklärung beteiligt sein würde. Der Titel und der Zusatz "Ein Provinzkrimi" verspricht also einen Krimi. Tja aber leider wurden meinen Erwartungen enttäuscht. Kai stellt sich als einen unglaublich langweiligen, verantwortungslosen und desinteressierten Mitmenschen heraus, der sich den Tag durch saufen und dem Vorgaukeln einer Arbeit vertreibt. Auch die anderen Gestalten dieser Dorfidylle sind in meinen augen nicht gerade Sympathieträger, sondern eher anstoßenden und langweilige Charaktere, die so ziemlich jedes Klische, bzw, Vorurteil, das man von der Dorfbevölkerung haben mag, bedient. Den Schreibstil, der an manchen stellen etwas schwierig anmutete, z.b. durch lange Sätze , fand ich jetzt gar nicht mal so schlimm, auch den berlinerischen Dialekt, in den Bruno immer wieder fällt fand ich amüsant. Also für mich war das Buch schon flüssig zu lesen, aber leider hat es weder Spannung erzeugt noch irgentwie anders mein Interesse geweckt. Abschreckend fand ich die Menge an Alkohol, fast kein Kontakt zwischen Bruno und Kai fand ohne einer Flasche Bier oder einen Schnaps statt. Besonders abstoßend fand ich aber Kais Desinteresse an seinen Kinder, er wollte nur seine Ruhe haben und machte sich so gar keine Sorgen über das Treiben seiner Kinder, selbst als diese in der heimische Küche Kunstblut köcheln, findet er es nicht angebracht zumindest da mal kurz nachzufragen, was denn das werden soll. Mir ist nicht klar, was der Autor wohl im Sinn gehabt hat eine dermassen negative Gestalt als Hauptfigur zu wählen. Wenn ich das Buch nicht in einer Leserunde gewonnen hätte, hätte ich es sicher nicht zu ende gelesen, denn ich fand nichts interessantes an Kais Leben. Selbst das Interesse darann, wer denn nun die Brände gelegt hat, kam bei mir nicht zustande, ich hab die letzten seiten nur noch überblättet, und so war es für mich auch nicht verwunderlich, dass es auch kein besonders rafiniertes sondern eher ein langwweiliges ende gegeben hat.

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