Maxine Paetro

 3,8 Sterne bei 184 Bewertungen

Alle Bücher von Maxine Paetro

Cover des Buches Die 13. Schuld (ISBN: 9783734106972)

Die 13. Schuld

 (40)
Erschienen am 17.03.2019
Cover des Buches Das 14. Verbrechen (ISBN: 9783734108396)

Das 14. Verbrechen

 (32)
Erschienen am 15.12.2019
Cover des Buches Die 17. Informantin (ISBN: 9783734112515)

Die 17. Informantin

 (17)
Erschienen am 18.07.2023
Cover des Buches Private Suspect - Der letzte Verdacht (ISBN: 9783442480654)

Private Suspect - Der letzte Verdacht

 (15)
Erschienen am 15.09.2014
Cover des Buches Die 18. Entführung (ISBN: 9783734113444)

Die 18. Entführung

 (11)
Erscheint am 17.09.2024
Cover des Buches Private L.A. - Die Spur der Schuld (ISBN: 9783442477531)

Private L.A. - Die Spur der Schuld

 (9)
Erschienen am 16.10.2012
Cover des Buches Das 19. Weihnachtsfest (ISBN: 9783764508395)

Das 19. Weihnachtsfest

 (6)
Erschienen am 26.09.2023

Neue Rezensionen zu Maxine Paetro

Cover des Buches Die 18. Entführung (ISBN: 9783734113444)
zickzacks avatar

Rezension zu "Die 18. Entführung" von James Patterson

Gerechtigkeit für die Opfer
zickzackvor 3 Monaten

Sergeant Lindsay Boxer und ihr Partner Richie Conklin bekommen es mit einem Entführungsfall zu tun. Drei Lehrerinnen sind spurlos verschwunden. Sie finden zunächst nicht, bis wenige Tage später eine der Lehrerinnen tot in einem Motel aufgefunden wurde. Sie wurde misshandelt und schließlich erwürgt. Lindsay und ihrem Team ist klar, dass ihnen nicht viel Zeit bleibt, wenn sie die beiden anderen noch lebend retten möchten.

Währenddessen hat es Lindsays Ehemann der FBI-Agent Joe Molinari mit einem anderen Fall zu tun. Anna Sotovina hat sich an das FBI gewandt, da sie ihren Peiniger und Kriegsverbrecher aus dem Bosnienkrieg in San Francisco erkannt hat. Joe verspricht ihr etwas gegen den Mann zu unternehmen, der Anna, ihrer Familie und ihrer Heimat unsagbares Leid zugefügt hat. Doch ist es schwer den Mann etwas nachzuweisen, der sich hier eine neue Identität verschafft hat und ein scheinbar unbescholtenes Leben führt.

Nach Ermittlungen von Seiten Lindsays und Joes wird allmählich klar, dass ihre beiden Fälle zusammenhängen.

 

Dies war ein ausgesprochen emotionaler Fall, welcher auch etwas anders geschrieben war wie die restlichen Bände der Reihe. Denn das Buch fing im Prolog mit einem Gerichtsprozess beim internationalen Gerichtshof in Den Haag an. Joe und Lindsay waren gerade dort eingetroffen, hatten es scheinbar mit einem sehr brisanten Fall zu tun, da es hohes Medienaufkommen gab und trafen dort auf Anna.

Als die Geschichte richtig losging, sprang man fünf Jahre in die Vergangenheit und es wurde somit klar, dass der Prolog praktisch das Ende der Geschichte darstellte. Daher war von Anfang an klar, wer der Täter hier in diesem Band war und dass dieser anscheinend auch am Ende des Bandes gestellt wurde.

 

Der Fall von Lindsay und den entführten Lehrerinnen war von Anfang an schon emotional, da man direkt wusste, dass es um deren Leben ging. Und als die erste Entführte tot aufgefunden wurde, wusste man auch, dass man es mit einem sehr brutalen Täter zu tun hat.

Aber tatsächlich war Joes Fall noch umso emotionaler, weil Anna sehr eindrucksvoll erzählt hat, was ihr damals im Krieg wiederfahren was, welche Kriegsverbrechen sie erlebt hat und wie schrecklich ihr Schicksal war. Auch wenn das hier eine fiktive Geschichte mit fiktiven Figuren ist, wurde der Bosnienkrieg und seine grausamen Verbrechen hier gut eingearbeitet. Das erschreckende ist ja, dass die Erfahrungen, die Anna schildert ja wirklich so stattgefunden haben. Diese Verbrechen wurden so ausgeführt und die Kriegsverbrecher wurden vor den internationalen Gerichtshof gestellt. Hier im Buch wurde auch über die Präsidentin gesprochen, die diese unglaublichen Taten gebilligt hat und sogar befürwortet. Es wurde Kritik ausgeübt, mit welcher milden Strafe sie davongekommen ist. Unfassbar.

 

Ich bin ja bekanntermaßen kein Fan von Joe. Mir war die Figur schon immer unsympathisch und tatsächlich hat er sich auch schon ein paar Dinger geleistet, dass ich mich frage, wie Lindsay noch immer mit ihm zusammen sein kann. Aber vor allem habe ich nie einen Draht zu ihm gefunden und darum hatte ich ehrlich gesagt am Anfang etwas mit den Augen gedreht, dass ausgerechnet Joe den Fall bearbeitet, dass er also in diesem Band eine größere Rolle bekommen hat. Ich hatte da wirklich eine Abneigung und war jetzt letzten Endes wirklich überrascht, dass es mich nicht gestört hat. Die Geschichte am Ende fand ich so packend und mitreißend, dass es mir letzten Endes egal war, dass Joe hier immer wieder, auch als Perspektivenfigur, aufgetaucht ist. Meine Lieblingsfigur wird er nicht mehr, aber in diesem Band bin ich gut mit ihm ausgekommen.

 

In früheren Bände habe ich ja immer wieder kritisiert, dass die Reihe ja „Women’s Murder Club“ heißt und diese sich ja auf Lindsay und ihre drei Freundinnen bezieht, aber ihre Freundinnen immer kaum eine Rolle spielen. Auch hier war es wieder eher dürftig. Immerhin haben sich die Freundinnen hier mehrmals getroffen und beraten und einzeln konnten sie Lindsay behilflich sein (Gerichtsmedizin Clair, richterliche Beschlüsse Yuki, Presse Cindy). Tatsächlich habe ich mich auch langsam damit abgefunden, dass Lindsay Freundinnen eher Nebenfiguren sind. Außer es steht ein Gerichtsprozess ins Haus, dann übernimmt Yuki doch eine recht große Rolle.

 

Ich fand, dass es am Ende ziemlich schnell ging. Über die Hälfte hatten Lindsay und Conklin eigentlich keinen Plan wie sie die Lehrerinnen finden und retten sollten. Sie hatten keinerlei Spur und dann ging es plötzlich Holterdiepolter los. Zudem hat sich der eine Verdächtige sehr komisch verhalten. Hat er wirklich plötzlich kalte Füße bekommen, nachdem er solche Gräueltaten getan hat? Den gesamten Band wurde sich viel Zeit gelassen, auf Details eingegangen, die ich alle wirklich spannend fand und dann wirkte es so: Ach ja, wir müssen ja noch zu einem Ende kommen. Das fand ich etwas schade.

 

Fazit: Spannender, packender Band. Mir haben besonders die eindringlichen Erzählungen von Anna gefallen und ich habe mir ihr gelitten, was sie alles ertragen musste. Allgemein war es hier sehr schwer mitzuerleben, was die weiblichen Opfer über sich ergehen lassen mussten. Das Ende fand ich etwas zu schnell abgehandelt. Daher vergebe ich 4,5 Sterne.

Cover des Buches Das 14. Verbrechen (ISBN: 9783734108396)
Mary2s avatar

Rezension zu "Das 14. Verbrechen" von James Patterson

Die Polizei selbst unter Verdacht….
Mary2vor 4 Monaten

Wie der Titel schon sagt, handelt es sich bereits um den 14. Fall der Reihe rund um den „Club der Ermittlerinnen“. Mit den Jahren hat sich so einiges getan bei den vier Freundinnen – sowohl privat als auch beruflich haben sich neue Wege aufgetan. Für mich war es nach längerer Zeit wieder ein Buch aus der Reihe und sofort stellte sich das Gefühl ein, mit alten Bekannten durch San Francisco zu ziehen. Dies ist – neben der Handlung – sicherlich ein Grund, weshalb ich dem „Women´s Murder Club“ treu bleibe.

Zu ermitteln ist dieses Mal in einer Serie von Raub-Überfällen, bei denen die Täter Polizei-Kleidung tragen. Ist es Verkleidung, oder sind tatsächlich Beamte in kriminelle Machenschaften verwickelt?

Der Fall an sich hat etwas Bedrückendes an sich und die Menge an Gewalt ist sicherlich nichts für zarte Gemüter.

Überzeugen konnte mich aber einmal mehr der gewandte Schreibstil des Autors. Die kurzen Kapitel aus abwechselnden Perspektiven lassen die Lektüre nie langweilig werden. Daher freue ich mich schon auf den nächsten Band der Reihe.

Für Fans der Reihe natürlich ein Muss!

Von mir gibt es daher (knappe) fünf Sterne.

Cover des Buches Die 17. Informantin (ISBN: 9783734112515)
zickzacks avatar

Rezension zu "Die 17. Informantin" von James Patterson

Lindsay klopft ihren Kollegen auf die Finger
zickzackvor 5 Monaten

Sergeant Lindsay Boxer wird von einer besorgten Bürgerin angesprochen. Diese berichtet davon, dass schon mehrere Obdachlose erschossen wurden, sich aber niemand dafür interessiert. Die Polizei handelt nur fahrlässig. Zusammen mit ihrem Partner Conklin versucht sie der Sache nachzugehen. Das schwierige an dem Fall ist nur, dass die Morde in einem Bezirk passieren, bei der eine andere Mordkommission die Verantwortung trägt, aber schnell stößt Lindsay auf grobe Versäumnisse, die sie so nicht stehen lassen kann.

Währenddessen bekommt Staatsanwältin Yuki Castellano einen bedeutenden Fall auf den Tisch. Das Opfer Marc Christopher beschuldigt seine Vorgesetzte Briana Hill, dass diese ihn mit einer Waffe bedroht hat und ihn anschließend in seinem eigenen Schlafzimmer vergewaltigt hat. Der Fall wirkt klar, denn Marc konnte seine Vergewaltigung auf Kamera festhalten. Yuki hofft auf einen Präzedenzfall für männlich missbrauchte Opfer, doch die vorgebliche Täterin erzählt eine ganz andere Geschichte…

 

Spannend war das Buch wieder, von vorn bis hinten, dass ich es innerhalb von drei Tagen durchgelesen habe. Das liegt unter anderem an dem dynamischen Schreibstil, der kaum eine Atempause zulässt und den kurzen Kapiteln. Die kurzen Kapitel verleiten einen dazu, dass man sich sagt, es sind ja nur 3-4 Seiten, das kann man ja noch lesen.

Aber nicht nur der Schreibstil und Aufbau war spannend, sondern auch der Inhalt, obwohl ich dazu sagen musste, dass ich beides sehr vorhersehbar fand. Beim Gerichtsprozess hatte ich von Anfang an Zweifel, da ich im Gegensatz zu Yuki nicht von dem Opfer seinen Schilderungen und dessen Benehmen überzeugt war. Und bei Lindsay ging es weniger darum, dass man miträtselte, wer der Täter ist, das hatte sich nach einer gewissen Weile für mich erschlossen, sondern um ihr Problem, dass es nicht ihr Fall war. Sie war nicht zufrieden mit der Arbeit ihrer Kollegen, die auch sehr schlampig beschrieben wurde. Dabei wurde gut Kritik geäußert, denn der O-Ton war, dass die zuständigen Beamten wohl dachten, dass es „nur“ Obdachlose sind und wohl innerlich der Meinung waren, dass es nicht schadet, wenn sie „reduziert“ wurden. Zumindest hatte ich beim Lesen so den Eindruck, dass dies die Motive von dem Verhalten der Beamten unter anderem erklärt werden sollte.

 

Tatsächlich fand ich hier und so ist es oft, wenn nebenbei ein bedeutender Gerichtsprozess läuft, diesen um einiges spannender. Auch wenn mir die Sache von Anfang an faul vorkam und wahrscheinlich sollte sie das auch, da die Beweise zunächst sehr auf Yukis Seite standen, war es spannend diesen zu verfolgen. Die Plädoyers von Yuki und dem Strafverteidiger waren wieder sehr einnehmend geschrieben. Das ganze Rechtssystem von der USA ist ja sowieso etwas schwierig mit ihren 13 Geschworenen. Allerdings bin ich da nicht so im Bilde, um mir jetzt darüber ein knallhartes Urteil zu bilden. Aber ich finde es bei dem Justizaufbau schon schwierig ein faires, gerechtes Urteil zu finden.

Wie gesagt fand ich die Plädoyers wieder sehr spannend, aber auch wie die Zeugen befragt wurden. Wie man eine Meinung aufgedrückt bekommen hat und nur um dann wieder starke Zweifel zu streuen. Wie gesagt, fand ich es sehr offensichtlich, was passieren wird, dennoch lag für die Spannung da drin, wie die Figuren weiter handeln und auf die Ereignisse reagieren.

 

Lindsay hat mich in diesem Band wieder einmal sehr genervt. Sie war ja sowieso noch nie meine Lieblingsfigur in der Reihe, weil die teils eine sehr sture und starrköpfige Art hat. Gut fand ich, dass sie sich gekümmert hat und in den Fall festgebissen hat, aber dennoch war ihre Art und Weise teils sehr fragwürdig und anstrengend. Und dann noch ihre persönlichen Probleme. Auf was da angespielt wurde und was es am Ende war. Ich hatte ja so eine Ahnung, da das lange nicht mehr angesprochen wurde. Aber bis sie mal auf die Idee kommt dementsprechend zu handeln, obwohl sie es ja schon kannte. Meine Güte…

Wie der Fall am Ende übrigens aufgelöst wurde, hatte für mich ganz deutlich gezeigt, dass es hier nicht unbedingt um das Rätselraten mit dem Täter ging, sondern viel mehr wie sich zwei Mordkommissionen bekriegen. Irgendwie befremdlich. Können die nicht zusammenarbeiten, damit sie schneller entsprechende Täter schnappen? Typisch, dass es dann wieder nur um politische Motive, Macht und Geld geht. Traurig.

 

Fazit: Die Reihe ist immer wie ein Heimkommen. Ich kenne die Figuren gut und mag diese auch, größtenteils, sehr gerne. Es hat sich wie immer flink lesen lassen, dass ich das Gefühl bekam, kaum angefangen, schon wieder fertig. Spannend war es, wenn auch dieses Mal sehr vorhersehbar. Ich wünsche mir zukünftig, dass Lindsay… etwas weniger wie Lindsay handelt. Von mir gibt es 4 Sterne.

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