Maxine Paetro

 3,9 Sterne bei 162 Bewertungen

Alle Bücher von Maxine Paetro

Cover des Buches Die 13. Schuld (ISBN: 9783734106972)

Die 13. Schuld

(42)
Erschienen am 18.03.2019
Cover des Buches Das 14. Verbrechen (ISBN: 9783734108396)

Das 14. Verbrechen

(35)
Erschienen am 16.12.2019
Cover des Buches Die 17. Informantin (ISBN: 9783734112515)

Die 17. Informantin

(22)
Erschienen am 19.07.2023
Cover des Buches Die 18. Entführung (ISBN: 9783734113444)

Die 18. Entführung

(17)
Erschienen am 18.09.2024
Cover des Buches Private Suspect - Der letzte Verdacht (ISBN: 9783442480654)

Private Suspect - Der letzte Verdacht

(16)
Erschienen am 15.09.2014
Cover des Buches Das 19. Weihnachtsfest (ISBN: 9783734114502)

Das 19. Weihnachtsfest

(13)
Erschienen am 17.09.2025
Cover des Buches Private L.A. - Die Spur der Schuld (ISBN: 9783442477531)

Private L.A. - Die Spur der Schuld

(10)
Erschienen am 16.10.2012
Cover des Buches Der 21. Geburtstag (ISBN: 9783764509583)

Der 21. Geburtstag

(7)
Erschienen am 01.10.2025

Neue Rezensionen zu Maxine Paetro

Cover des Buches Der 21. Geburtstag (ISBN: 9783764509583)
zickzacks avatar

Rezension zu "Der 21. Geburtstag" von James Patterson

zickzack
Junge Mutter und Baby werden vermisst

Eine aufgewühlte Frau namens Kathleen Wyatt taucht im Büro der Journalistin Cindy Thomas auf und berichtet aufgebracht davon, dass ihre Tochter Tara und ihr Baby Lorrie verschwunden sind. Sie kann ihre Tochter seit Stunden nicht erreichen, was ungewöhnlich ist. Kathleen hat ihren Schwiegersohn Lucas Burke im Verdacht, wo sie schon seit langem vermutet, dass er ihre Tochter misshandelt. Cindy setzt sich kurzerhand Sergeant Lindsay Boxer in Kontakt. Lindsay weiß, dass in so einem Fall jede Stunde zählt. Je länger eine Person vermisst wird, umso wahrscheinlicher ist es, dass sie tot sein könnte. Das San Francisco Police Department setzt all seine Kräfte in Bewegung, um junge Mutter, die noch nicht einmal 21 Jahre alt ist, und ihr Baby zu suchen.

 

Dieser Band hat mir unglaublich gut gefallen, denn hier wurde auch mein größter Kritikpunkt an der Reihe endlich umgesetzt. Ich habe in früheren Bänden kritisiert, dass mir Lindsay zu präsent ist (auch wenn sie Hauptprotagonistin ist, geht es ja trotzdem um die vier Frauen) und man ihre Freundinnen nicht gut mit in die Handlung eingebaut hat. Aber hier war das von Anfang an anders. Erst Cindy, die den Fall überhaupt ins Rolle gebracht hat. Dann Lindsay die ermittelt, Claire die wichtige gerichtsmedizinische und präsente Arbeit leistet, was in anderen Bänden vor allem gefehlt hat und schließlich Yuki, die den Prozess leitet. Cindy, die als Reporterin immer wieder mit dabei ist. Es war wirklich ein schönes Zusammenspiel der Figuren und das hat besonderen Spaß beim Lesen gemacht, weil diese vier Figuren eben wichtige Pfeiler der Geschichte waren. Da habe ich mich wirklich gefragt, warum man das nicht schon in vorherigen Bänden so gehandhabt hat. Da wurde oft der Fokus komplett auf Lindsays Ermittlungen gezogen. Die Gerichtsmedizin nur nebenbei erwähnt, Cindy als Reporterin nicht eingesetzt, obwohl diese mit ihren eigenen Informationen neue Blinkwinkel geben könnte. Lediglich Yuki als Staatsanwältin wurde oft gut eingebunden.

 

Neben diesem positiven Aspekt war der Fall auch unglaublich spannend. Zudem wurde sich nach langer Zeit mal wieder nur auf einen Fall fokussiert. In den letzten Bänden wurden meist mehrere Fälle bearbeitet, die teils etwas miteinander zu tun hatten, teils aber auch nicht. Ich fand es sehr angenehm, dass hier der ganze Fokus auf den Fall Burke lag. Es wurde erwähnt, wenn es gerade nicht zu ermitteln gab, man zum Beispiel nur auf den Prozess gewartet hat, Lindsay und ihre Kollegen andere Fälle bearbeitet haben, aber es wurde eben nicht näher darauf eingangen.

Zudem wurde die ganze Zeit Zweifel gesät, ob der Verdächtige wirklich der Schuldige war. Ich habe während der Geschichte ständig hin und her geschwenkt, weil es eben nichts Konkretes gab, aber immer wieder Indizien aufgetaucht sind. Erschreckend fand ich, dass der Verdächtige mit diesen ziemlich fragwürdigen Indizien angeklagt werden konnte. Nur weil es sich bei den Vermissten um seine Frau und Kind handelte? Es wirkte wirklich so, als hätte nur die Polizei keine anderen Verdächtigen. Dann tauchten zwar nach und nach eindeutigere Indizien auf, aber es war dennoch kein Beweis. Der ganze Prozess war irgendwie erschreckend für mich. Das macht der Autor wirklich gut, es wirkt realistisch und da merkt man, dass das Team um Patterson gut recherchiert.

Es war bis zum Schluss spannend. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Und das Ende… es macht mich etwas sprachlos.

 

In dem Buch wurde eine neue Ermittlerin, Sonia Alvarez, eingeführt, die die neue Partnerin von Richie Conklin ist. Einerseits traurig, dass somit Lindsay und er getrennt werden, andererseits gefällt mir die Neue recht gut. Mal sehen wie sie in den weiteren Bänden eingesetzt wird. Vielleicht wird sie ja im Club der Ermittlerinnen mit aufgenommen.

 

Fazit: Der 21. Fall von dem Club der Ermittlerinnen gehört für mich mit zu den besten der Reihe. Hier wurde alles richtiggemacht. Der Band war durchgängig spannend und alle vier Frauen wurden gut in die Handlung integriert, dass es sich auch so angefühlt hat, als haben Lindsay, Clair, Yuki und Cindy zusammen den Fall gelöst. Außerdem war es angenehm, dass es dieses Mal nur um eine Ermittlung ging. Es war nicht so chaotisch wie in den letzten Bänden, sondern ein roter Faden führte durchs Buch. 5 Sterne.

Cover des Buches Das 19. Weihnachtsfest (ISBN: 9783641276669)
Chiarras avatar

Rezension zu "Das 19. Weihnachtsfest" von James Patterson

Chiarra
Spannungs- und lieblos geschrieben. Bisher der schlechteste Krimi der Serie!

Dies ist der bisher schlechteste Krimi der Serie rund um den Women´s Murder Club!

Wie in der Inhaltsangabe beschrieben: „ Als Loman mithilfe perfider Ablenkungsmanöver sämtliche Streitkräfte von San Francisco auf den Plan ruft, falsche Fährten legt und die Stadt im Chaos versinken lässt, können Boxer und der »Women's Murder Club« nicht mehr auf ein Weihnachtswunder hoffen. Sie müssen ihren ganzen Mut beweisen, um die Stadt vor einer Tragödie zu bewahren.“ 

Diese lieblos aneinandergereihten Ablenkungsmanöver nehmen den größten Teil des Buches ein (sage und schreibe ca. 80 %), alles andere kommt einfach zu kurz. Erst dann kommt in den Hauptstrang etwas Schwung. 

Die Nebenhandlung über die Weihnachtstraditionen von illegal eingewanderten Mittel- und Südamerikaner und dass Cindy einer mexikanischen Familie helfen möchte, hätte an und für sich viel Potenzial für eine gelungen Geschichte gehabt. Doch auch dies ist leider etwas lieblos und viel zu kurz behandelt worden. 

Dazu kommt noch, dass die Frauen des Murder´s Club untereinander auch nur minimal miteinander agieren und vorkommen. 

Insgesamt daher ein fast spannungsloser, lieblos geschriebener Krimi der Serie, der mich enttäuscht hat. Hoffe, der nächste Teil wird wieder besser.

Cover des Buches Das 14. Verbrechen (ISBN: 9783734108396)
detlef_knuts avatar

Rezension zu "Das 14. Verbrechen" von James Patterson

detlef_knut
Drogenmilieu in diesem Patterson-Drama

Wer denkt, dass er schon alles über spannende Lindsay-Boxer-Reihe weiß, der sollte sich jetzt festhalten, denn dieser Thriller von James Patterson und Maxine Paetro wird eure Vorstellung von Verbrechen auf den Kopf stellen – oder zumindest zum Staunen bringen! In diesem Buch geht es um mehr als nur um Blut und Intrigen; es ist eine Achterbahnfahrt voller unerwarteter Wendungen, brutaler Charaktere und einem Hauch von Selbstgerechtigkeit. Also schnallt euch an, während wir in die Welt von „Das 14. Verbrechen“ eintauchen!

***

In dem neuesten Roman »Das 14. Verbrechen« des Thrillers haben wir erbneut drei haarsträubende Handlungsstränge, die selbst Sherlock Holmes ins Grübeln bringen würden. Zuerst müssen Lindsay Boxer und ihr Team nicht wieder nur gegen Serienkiller antreten, sondern auch gegen maskieren Räuber in Windjacken des SFPD – ich meine, gibt es einen besseren Look für einen Banküberfall?

Währenddessen hat Yuki Castellano die Aufgabe, den Mord an einen in U-Haft ermordeten vermeintlichen Mörder von Drogendealern zu entwirren.

Und schließlich bringt uns der Geburtstag von Claire Washburn nicht nur Geschenke, sondern auch eine erstochene Frau, die dank Lindsay’s Ehemann Joe Molinari noch mehr Rätsel aufwirft!

***

Bisher ging es in den Thrillern dieser Reihe hauptsächlich um verrückte Psychopathen und Serienkiller wie BTK oder Zodiac. In „Das 14. Verbrechen“ wagen wir uns nun in etwas andere Gefilde und erleben einen aufregenden und brutalen Roman, der im Drogenmilieu spielt. Und während die Gangster in ihren schicken Windjacken umherziehen, wünscht sich kein Beamter des San Francisco Police Departments oder der Staatsanwaltschaft, eine erschütternde Wahrheit zu Tage bringen zu müssen!

Der Roman ist ein wilder Ritt, bei dem die Kapitel wie Hot Wheels über die Seite flitzen. Mit einem genialen Aufbau und einem Schreibstil, der so spritzig ist, dass man das Gefühl hat, einen Energydrink zu konsumieren, fesselt er sofort. Die mini-kurzen Kapitel, die nur ein bis drei Seiten lang sind, sorgen dafür, dass man in einem Tempo liest, das man nie von sich selbst erwartet hätte. Lindsay erzählt ihre Erlebnisse in der Ich-Form, während die Perspektiven sich immer wieder zu anderen Charakteren in der dritten Person winden – das ist wie ein literarisches Tango! Oft folgen drei bis fünf Kapitel am Stück in einer Szene bzw. in einem Strang, und ehe man sich versieht, hat man die Seiten umgeblättert wie ein Profi beim Karten-Trick – ein echter Pageturner!

Im aufregenden Figurenmix des „Club der Ermittlerinnen“ tummeln sich nicht nur die vier Hauptfreundinnen, sondern auch eine ganze Riege an Lebensgefährten und ehemaligen Kollegen, die regelmäßig auftauchen – fast wie alte Bekannte, die man auf einer Party wiedertrifft und sich fragt, wie man eigentlich miteinander verwandt ist. Jeder neue Band kommt mit einem kurzen „Hallo, wir sind die Hauptfiguren“ daher, sodass selbst Neulinge ohne jegliche Ahnung sofort ins Geschehen einsteigen können, als wären sie schon immer dabei gewesen. Diese gelungene Mischung aus bekannten Gesichtern und frischen Abenteuern sorgt dafür, dass jeder Teil der Reihe so frisch ist wie ein Croissant aus der Bäckerei – immer einladend und nie langweilig!

Jede der vier Damen im Ermittlerinnen-Club hat in diesem spannenden Thriller ihre ganz eigene Mission. An dieser Stelle kann ich nicht umhin, auf meinen Artikel über die Thriller-Reihe um den »Women’s Murder Club« von James Patterson zu verweisen. Dort gebe ich euch einen allgemeinen Überblick über die Hauptfiguren und das Setting. Lasst euch das nicht entgehen!

Die Nervenkitzel in diesem Thriller sind der Wahnsinn! Beim Lesen hat man das Gefühl, man sitzt mitten in einem spannenden Film mit Popcorn in der Hand. Kein Wunder, dass mir die Thriller dieser Reihe ständig Erinnerungen an coole US-Polizeiserien wie Criminal Minds, The Mentalist oder FBI wecken. Wenn du also auf der Jagd nach einer fesselnden Lektüre bist, dann schnapp dir unbedingt »Das 14. Verbrechen« – ein Thriller, den man einfach empfehlen muss!

Teile diesen Blogbeitrag in den sozialen Medien und lass auch deine Freunde an dieser packenden Geschichte teilhaben!

© Detlef Knut, Düsseldorf 2026

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