May D. O'Loveling EIN SCHRÄGES HUHN FINDET AUCH MAL EINE LEICHE

(1)

Lovelybooks Bewertung

  • 1 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 0 Rezensionen
(0)
(0)
(1)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „EIN SCHRÄGES HUHN FINDET AUCH MAL EINE LEICHE“ von May D. O'Loveling

Freiheit für alle Individuen, mit allen Konsequenzen könnte dann echte Selbstbestimmung sein, gäbe es da nicht die Rasse Mensch. Schräge Hühner sind sie beide. Olga will alles und noch viel mehr. Vor allem endlich, endlich frei sein. Das Schicksal führt sie mit Katja zusammen, die nach dem bitteren Ende ihrer ganz großen Liebe der Großstadt den Rücken kehrt und aufs Land flüchtet. Die ländliche Idylle verspricht Herzensfrieden für Katja und für Olga die lang ersehnte Freiheit. Ein Traum scheint sich für beide zu erfüllen. Doch Grauen und Abstrusitäten ungeahn-ten Ausmaßes zerstören das Wohlfühl-Szenario. Menschliche Abgründe tun sich auf, entlarven so manch braven Gottesfürch-tigen als skrupellosen Mörder. Es beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit. Das Gesetz der Reihenfolge scheint sich wieder einmal zu erfüllen. Dabei hatte alles so friedlich begonnen. Katja freut sich wie ein kleines Kind auf ihre neuen Mitbewohner, zwei Hühner, die ihr neues Landleben perfekt machen sol-len. Enthusiastisch baut sie den Hühnerstall auf, schaufelt eine Grube für das Sandbad ihrer beiden Henderl und traut ihren Augen nicht: „What the fuck, ... ist das etwa?“ Ja, es ist. Schon ziemlich abartig und auch gruselig, wenn man im eigenen Garten rumbuddelt und dabei auf Menschenknochen stößt. Jawohl, Menschenknochen. Wie zur Hölle kommen die da hin? Was sollte man damit machen? Musste die Behörde verständigt werden? Ist das sowas wie Störung der Totenruhe? Waren damit jetzt gar böse Geister geweckt? Der, dem die geheimnisvollen tiefgründigen, dunklen Augen gehören, die im Verborgenen jeden Handgriff von Katja beo-bachten, schleicht gebückt, auf leisen Sohlen unbemerkt näher und näher … Schattenmonster, Verschwörungen, Mordkomplotte, Liebesdramen, Geheimnisse, dieser Sommer hält alles bereit, womit niemand gerechnet hat. Und mittendrin die Olga und die Frieda. Weil Olga an ihre tierische Grenzen stößt, beschließt sie men-scheln zu lernen, hört, was die Menschen nicht hören. Sie benimmt sich so ganz und gar nicht wie ein „dummes“ Huhn und stellt damit eine eingespielte Weltordnung komplett auf den Kopf. Das alles passierte in der katastrophengeschüttelten tausend Seelen Gemeinde Niederschoderle. Gab es da doch noch eine unbeglichene Schuld, die von den gottesfürchtigen Bürgern nicht weggebetet worden war? Verrückt, schräg, anders halt, ist so ziemlich alles in diesem Roman, in dem sich Abgründe auftun, Grenzen überschritten werden, unfassbare Dinge geschehen. Pulsierend innovativ erzählt May hier eine spannende, wie auch rührende Geschichte über menschliche Verirrungen, eine Plage Gottes, Liebe, Herzschmerz, prickelnde Momente, Hoffnung, Zufälle, die keine sind und ein Wunder der Natur.
  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen